Monthly Archives: August 2010

Bitteres Spiel

Ich weiss, man sollte nicht über die Gebrechen anderer Leute lachen. Aber bei das Memory-Video, das ich heute via cartoonland gefunden hab, treibt einem doch irgendwie die Tränen vom Lachen ins Auge:

Ich bin böse, ich weiss 😉

18 Comments

Filed under Medien

Alle raus! Endstation!

sashs-blog.de…

Puh, das ist jetzt seit anderthalb Jahren ein permanentes Nach-Oben. Dank meiner Taxibeiträge bin ich inzwischen irgendwo im Schwanzansatz des „Long Tail“ der Blogosphäre gelandet, und nicht mehr irgendwo hinten an der Schwanzspitze. Diskussionen darüber, ob ich deswegen am Arsch bin, können wir gerne ausführlich in den Kommentaren führen.

Aber mit den Taxigeschichten hier ist jetzt Schluss!

Sofort! Dauerhaft!

Ich weiss, viele Leute lesen meinen Blog genau deswegen. Mir sind die Taxiartikel auch meist die liebsten, die ich schreibe, aber so geht es nicht weiter. Hier und jetzt – pünktlich um 6 Uhr morgens – sollte doch auch ein Taxiartikel stehen und nicht irgendwelches Geblubber über meinen Blog, oder? Eben.

Ich weiss, ihr lest das alle gerne und da ich als inzwischen halbwegs erfahrener Web-Zwonuller ja durchaus auch Dinge im Sinne meiner Leser mache, habe ich eine neue Seite, einen neuen Blog, extra für die Taxigeschichten, gebastelt. Da kommen dann keine langweiligen „Ich wollte mal sagen, dass ich bloggen will aber nix zu bloggen habe“-Einträge (ich nenne das Notstandsgeblogge) rein, sondern nur hochwertvoller handverlesener Taxi-Content.

Dass dieser Blog so erfolgreich ist, ist eine klasse Geschichte. Ich bin (bremst mich, wenn nötig!) wirklich stolz darauf. Die Taxiartikel sind der Grund dafür, und damit sind sie einfach inzwischen über den Blog hier hinausgewachsen. Sie haben es verdient, einen angemessenen Platz im Web zu bekommen, und den habe ich ihnen nun zugedacht.

Beim Seitennamen habe ich mit Ozie ein Weilchen überlegen müssen, da die besten Adressen schon weg zu sein schienen. sashs-taxiblog.de schien uns zu einfallslos, und die schönsten Begriffe wie taxi-blog oder (Nochmal Respekt Klaus, ich hätte es diesmal auch in Erwägung gezogen!) cab-log sind bereits vergeben. Auf der anderen Seite ist blablubb-blog.de vielleicht bald genauso out, wie sash-online.de es heute wäre. Wozu einen Blog Blog nennen? Deswegen habe ich mich auch hier entschlossen, ein bisschen kreativer zu sein, und so will ich euch heute einladen auf meine neue Seite

gestern-nacht-im-taxi.de

Ihr werdet dort Taxi-Texte finden, wie ihr sie von hier kennt (tatsächlich sogar auch die alten!), lediglich abzüglich mancher Nebensächlichkeiten. Dafür ist der Content dort besser sortiert, und eine Möglichkeit, mir schnell mal eine Frage zu stellen, die ich dann beantworte, ist auch gegeben.

Da ich einen ganzen Haufen Feed-Leser habe, gibt es natürlich auch hier eine neue Adresse:

http://www.gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/feed/

Ich würde nun gerne ganz lieb all die Leser, die mich als Taxiblog verlinkt haben, fragen, ob sie so nett wären, diesen Link zu ändern: Bittebitte! *liebguck*

Und hier? Was passiert hier?

Erstmal natürlich keine Taxiartikel mehr. Die alten bleiben drin – also keine Panik, falls ihr irgendwas direkt verlinkt habt! – [Edit 2011: Inzwischen sind sie gelöscht und nur noch bei GNIT zu finden!] aber dafür gibt es die Trennung ja. Hier im Blog werde ich sicher etwas mehr kurze, belanglose Dinge schreiben. Mal was verlinken, was mir gefällt, mal wieder lästern über Politik und Medien oder mich übers gelungene Essen freuen. Ich weiss es noch nicht wirklich. Ich finde nur den Gedanken reizvoll, dass ich hier ein bisschen mehr Mist bauen kann, ohne dass es sich auf die Qualität des beliebten Taxi-Blogs auswirkt. Ich lade euch also gerne ein, hierzubleiben, wenn ihr euch einfach für meine Sicht der Welt und mein Leben interessiert – aber ich gehe stark davon aus, dass die Zugriffszahlen hier erstmal sinken werden. Und das ist ok 🙂

Ja, jetzt wo ihr das fertig gelesen habt, ist drüben schon längst ein neuer Taxiartikel online und auch die Begrüßung für alle Übersiedler. Also werft einen Blick rüber, findet euch zurecht, richtet euch ein, schmandet die Kommentare voll und fühlt euch zuhause wie hier! Es bleibt alles beim alten – nur besser!

63 Comments

Filed under Vermischtes

Erwachsen?

Der heutige Tag fühlt sich ein bisschen an nach „Jugend vorbei“. Es ist nicht so, dass ich mich heute besonders reif fühle, oder andersrum bisher jeden Tag noch auf total debile, hormongesteuerte Weise in volljugendlicher Verantwortungslosigkeit beging. Nein, auf mein Handeln möchte ich heute gar nicht hinaus.

Heute ist unser Mitbewohner ausgezogen, und vorerst ist kein Ersatz geplant. Die WG ist seit heute Morgen kurz nach halb zehn Uhr mehr oder minder offiziell nur noch Pärchenwohnung. In gewisser Weise ist es nach wie vor eine Art Wohngemeinschaft, auch haben Ozie und ich getrennte Zimmer. De facto ist eine WG mit zwei liierten Personen aber nicht mehr wirklich das, was man eigentlich darunter versteht. Und auch nicht das, was wir gerade in unserer Bude sehen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass irgendwann doch mal wieder längerfristig jemand einzieht, aber es könnte ebensogut sein, dass das WG-Leben als Kapitel mit dem heutigen Tag für mich komplett der Vergangenheit angehört. Und das ist hart.

Im Grunde ist eine WG ja sehr bequem. In aller Regel gibt es immer nochmal jemanden, der noch weniger putzt, noch weniger zahlt, noch mehr Strom verbraucht… Man kann die eigene Unzulänglichkeit prima hinter den anderen verstecken, und im Ernstfall ist immer noch einer aufzutreiben, der den dringend benötigten Fuffi vielleicht doch gerade zur Hand hat. Die Verantwortung verteilt sich auf viele Personen, und selbst wenn dadurch mal was völlig in Vergessenheit gerät, wird doch jeder Ärger als Gemeinschaft wesentlich leichter wieder aufgefangen.

Zusätzlich zum immer präsenten sozialen Umfeld ist eine WG zugleich auch – zumindest war das bei uns früher so – eine Art soziales Netz. Bei uns ist nie jemand rausgeflogen, weil er dank Hartz 4 zu wenig Kohle hatte.

Aber Ozie und mir ist vorerst nach was anderem. Sicher nicht, weil wir nicht auf Gesellschaft stehen. Obwohl wir durchaus beide gut alleine über die Runden kommen. Aber es geht auch ein bisschen ums einfachere Leben. Wir müssen zwar beide ein paar Euro mehr investieren, wenn wir die Bude zu zweit halten wollen – dafür ist es wesentlich einfacher, jetzt zu entscheiden, was wir machen.

Ich erinnere mich zurück an die Diskussionen vor zwei Jahren über das äußerst wichtige Thema, welche Hocker wir nun für die Küche nehmen. Das geht zu zweit schneller. Insbesondere, wenn man sich gut versteht und sowieso jeder ein eigenes Refugium in Wahlausstattung zur Verfügung hat.

Folglich darf man gespannt sein, wie es hier weitergeht. Aber eines ist klar: Hier in der Bude wird einiges passieren! Wir haben Pläne über Pläne, und am Ende könnte es tatsächlich sein, dass wir hier in Marzahn mal keine versiffte Kommunenbude, sondern eine gemütliche Wohnung nach zumindest den Standards des Prekariats haben.

Aber irgendwie behalte ich doch so ein bisschen die Hoffnung, dass das nicht die letzte Änderung hier sein wird. Zum spießig sein fühle ich mich einfach noch zu… ja: jugendlich! 😀

11 Comments

Filed under Haushalt

Echte Betroffenheit

Ja, ich bin ein dünnhäutiger Zeitgenosse! Keine Frage! Manchmal gehen mir Dinge zu Herzen, die es eigentlich nicht sollten. Das trifft glücklicherweise nicht auf Verschmähungen zu, schließlich ist mein „Künstler-Name“ Sash auch nur das Produkt fehlgeschlagenen Mobbings.

Und ich bin ja auch auf der anderen Seite wieder so pragmatisch, dass es bisweilen weh tut.

Aber ja, ich habe tatsächlich um Christoph Schlingensief geweint. Dass Christoph Schlingensief gestern seinem Lungenkrebs erlegen ist, hat mich tatsächlich getroffen. Nein, ich kannte nicht sein gesamtes Werk und es ist mir scheißegal, was er in Bayreuth inszeniert hat.

Ich habe ihn geliebt wegen der Provokationen von der Wolfgangsee-Badeaktion bis hin zu seinem Container in Wien, was meines Erachtens nach eine der besten Aktionen ever gegen Abschiebungen war.

Ich bin wirklich ernsthaft traurig, dass solche Menschen sterben, bevor es Arschlöcher wie Wolfgang Schäuble, Roland Koch, Angela Merkel und dergleichen mehr erwischt.

Wieso sollte ich an sowas wie Gott glauben? Um ein unbesiegbares Feindbild zu haben? Wenn es diesen Wichser geben sollte, dann kann er mich kreuzweise!!!

R.I.P. Christoph Schlingensief!

13 Comments

Filed under Vermischtes

Falls Verpixler hier wohnen…

Die Panik um Street View geht mir gewaltig auf den Keks gerade! Ein Haufen unfähiger verblödeter Arschkrampen streitet sich um ein Thema, von dem keiner der Beteiligten auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben scheint.

So wird folgender Quatsch tatsächlich verbreitet:

„Ich werde mein Haus schwärzen lassen. Ich glaube nicht, dass die Verantwortlichen von Street View glücklich wären, dass man ihnen beim Nacktbaden im Garten zuschaut.“

(Jeanette Biedermann)

„Wir wollen unser Haus auf jeden Fall schwärzen lassen. Street View fördert Kriminalität. Und wir möchten nicht, dass jemand unsere Kinder beim Spielen im Garten sieht.“

(Sky Dumont und Miriam)

„Tolle Sache! Wenn ich unterwegs bin, kann ich mich überzeugen, ob meine Häuser in New York, Stockholm und L.A. noch stehen. Eins muss tabu sein – In die Fenster reinzufilmen!“

(Marcus Schenkenberg, Model)

„Ich habe mir bewusst ein Haus gesucht, das nicht von allen Seiten einsehbar ist. Das soll jetzt nicht durch Google auf den Kopf gestellt werden.“

(Martin Wichmann, Bild-Redakteur)

Es gibt auch hyperbekloppte Polizisten, die gleich an ganz andere Dinge denken:

„Es ist rechtlich unklar, ob eine virtuelle Streifenfahrt möglich ist.“

(Rainer Wendt, Deutsche Polizeigewerkschaft)

(Aus der Bild, via bildblog, bzw. FAZ via Lawblog)

Ich meine: Ja, man kann bei Google Street View Häuser sehen. Boah, Bombe! Voll krass!

OK, damit wir uns richtig verstehen: Privatsphäre ist ein schützenswertes Gut, dieser Meinung bin ich immer gewesen. Ganz gleich, ob ich selbst davon viel Gebrauch mache oder nicht. Der Witz an der Geschichte ist: Menschen haben ein Recht auf Privatsphäre, aber doch nicht Häuser! Ob Street View jetzt so ein tolles Projekt ist, oder verschwendetes Geld, das sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass diese blöden Bilder von öffentlich zugänglichen Straßen aus überhaupt nichts aussagen.

Beispiel:

Marzahner Promenade 24 bis 29, Quelle: Sash

Marzahner Promenade 24 bis 29, Quelle: Sash

So, das ist eine Aufnahme von der Straße aus. Gehen wir mal davon aus, ich als Bewahrer meiner Privatsphäre hätte kein Impressum, in dem meine Postadresse steht, was würde uns dieses Foto sagen: Es sagt uns, dass vor einem Wohnblock in der Marzahner Promenade gelbe Mülltonnen vor dem Haus stehen und dass das untere Stockwerk hässlich orange bemalt ist. Aber selbst das trügt, denn das Foto ist von 2008, genau wie die Google-Bilder bei Street View. Keiner, der hier nie war, weiss, ob diese blöden Tonnen da immer noch stehen! Aus diesem Foto kann man nicht erkennen, dass ich hier wohne, oder was sonst so aktuell passiert. Man weiss nicht, ob hier Kinder auf der Wiese spielen oder ob dieses Haus tatsächlich noch existiert. Und die andere Seite des Hauses, eine Fußgängerzone, wird auch nicht von Google auf den Kopf gestellt, bloß weil ein Bild-Redakteur an digitalen Voodoo glaubt.

Ich habe dieses Foto völlig legal geschossen und völlig legal hier hochgeladen. Sollte jetzt jemand aus meinem Haus (sind um die 15 Parteien pro Hauseingang) die Verpixelung bei Street View beantragen, hab ich dann noch ein Recht dazu? Wollen wir wirklich auch noch das Fotografieren auf der Straße verbieten? Und wer soll das Recht bekommen: Hauseigentümer, Mieter, Obdachlose auf der Durchreise, jeder?

Und die bekloppte Panik wegen der 2,90 m Höhe, aus der die Fotos gemacht werden: Jeder LKW-Fahrer und Reisebus-Fahrgast sitzt über dieser Höhe. Wenn ich mich strecke, kann ich auch googlegleiche Fotos machen. Sind wir ehrlich: Es ist eine löbliche Eigenart von Frau Biedermann, nackt im Garten zu baden, aber Google ist dabei sicher weniger aufdringlich als die meisten Paparazzi. Die retuschieren nämlich nicht das Gesicht weg.

Kritik an Google ist ok, und Vorsicht ist beim Datenschutz durchaus geboten. Aber wenn sich jetzt auch noch Politiker einmischen, denen wir Videoüberwachung in der Fußgängerzone, den großen Lauschangriff und Debatten über Bundestrojaner zu verdanken haben, dann ist das wie das große Jahrestreffen der Vereinigung „Gewaltverbrecher gegen Ohrfeigen“ im Kindergarten an der Ecke: Lächerlich!

PS: Klaus hat sogar eine Geschäftsidee dazu entwickelt, sehr schön.

30 Comments

Filed under Bilder, Medien, Politik, Vermischtes

Größer und böser

Das Internet hatte vergangene Nacht Ausgang, und so kam es, dass sich eine lustige Vierertruppe etwas später als geplant und genauso verplant wie geplant durch die Berliner Nacht bewegt hat. Nach einer wohl nicht ganz unproblematischen Anreise über 7 (!) Stunden schlug Torsten vom Taxi-Blog in der Hauptstadt auf.

Als Taxifahrer für die Taxifahrer hielt Jo von randomjo.net sich inklusive Begleitung bereit. Als ich den Anruf bekam, ich möge Regenschutz einplanen, stand ich in kurzen Hosen erwartungsfreudig kurz vor dem Gehen in meinem Zimmer und beschloss, meinen angewandten Optimismus beizubehalten.

Der dunkle Citroen lud mich vor der Haustüre ein, und so kam es, dass die beiden Taxiblogger Sash und Torsten sich standesgemäß im Fond eines Wagens mit eigens engagiertem Fahrer kennenlernten.

„Größer und böser“ hätte er sich mich vorgestellt, gestand Torsten mir, der Verlauf des Abends ließ allerdings kein größeres Verlangen nach Boshaftigkeit von seiner Seite aus erkennen.

Für großes Sightseeing hatten wir keine Zeit, galt es doch, die Nacht zu nutzen, um sich bei gemeinsamer Pegelerhöhung ein bisschen kennenzulernen und Spaß zu haben. Zunächst wollte Torsten als treuer Blogleser den Ostbahnhof sehen, was der Rest der Mannschaft gleich zu Tabakkäufen nutzte. Drogenmäßig völlig unvorbildlich bestand die Runde ausschließlich aus Rauchern und Trinkern.

Insbesondere beim ersten Zwischenstopp im Billard-House war das von Vorteil, da die Luft im Raucherbereich definitiv keine Möglichkeit bot, Nicht-Tabakabhängigen irgendwie lebenswichtige Elemente zukommen zu lassen. Möglicherweise hätte ich vor dem Einatmen auch kauen müssen – der nächste Versuch wird es irgendwann mal zeigen.

Die Teamverteilung fürs Billard war einfach: Taxifahrer gegen den Rest.

Trotz anfänglicher Euphorie ist es bis zum Ende zwar nicht wirklich zu dem gekommen, was gemeinhin Billard genannt wird, aber nachdem wir die tatsächlich erreichte Anzahl von 1,6 zu 1,9 gewonnenen Spiele auf 2 zu 2 aufgerundet haben, haben wir beschlossen, das Experiment zu beenden, weil wir uns nicht schon so früh am Abend um den Sieg kloppen wollten.

Im strömenden Regen unter einen kleinen Schirm gequetscht (jaja, bisweilen gab es auch unter dem Schirm Regen) vernichteten wir die restlichen Biere und sind irgendwie auf die Idee gekommen, uns ein paar Witze zu erzählen. Klingt komisch, ist aber so.

Das nächste Ziel war das „Point of no Return“, nicht ohne Torsten noch zu zeigen, dass es in Berlin allerlei kuriose Geschäftsideen gibt. Genauer genommen die „Fahrschule und Weinhandlung“.

Die anschließende Entdeckung, dass es „Long Island Iced Tea“ auch in Kübeln zu erwerben gibt, hat den weiteren Abendverlauf spürbar beeinflusst. Nach kurzer Zeit am Tresen okkupierten wir eine eigentlich besetzte Sitzecke, was immerhin im Laufe des Abends Grund genug bot, sich auch mit Außenstehenden zu unterhalten. Nicht, dass ich noch etwas über den Inhalt berichten könnte, aber nett ist es ja trotzdem. Das Fehlen von Hämatomen kann indirekt auch als Bestätigung angesehen werden, dass wir weder jemanden verärgert, noch den Laden auf unübliche Weise verlassen haben.

Ich musste Torsten leider bestätigen, dass der Taxischein in Berlin nicht mal einfach so schnell zu machen ist. Zumal sich solch eine Entscheidung wahrscheinlich besser nicht aufgrund der Preise für Long Island Iced Tea treffen lässt 😉

Der Spruch des Abends geht (trotz Unwissen über alle Sprüche) an Torsten, der nach einer Viertelstunde vom Klo kam mit dem legendären Satz:

„Da war es so dunkel, ich musste mein iPhone als Lampe verwenden. Da hab ich gleich mal gebloggt.“

Nachdem unser Fahrer uns letztlich doch verlassen hat, die schläfrige Begleitung anbei, sind wir aus bisher völlig ungeklärten Gründen nach Erreichen des Spitzenpegels kurz ins „Franken“ gewechselt, wo wir noch ein (oder zwei?) Bier zum Abschluss getrunken haben.

Die anschließende Heimfahrt mit dem Taxi fiel dann unter die Rubrik Geldverschwendung. Warum auch immer ich Torsten noch bis zum Hotel begleitet habe, weiss ich nicht. Gefunden hätte der Fahrer es. Dass er uns nicht unbedingt glauben wollte, dass wir auch Taxi fahren, kann ich im Nachhinein besser verstehen als gestern Abend noch. Ob es jetzt angemessen war, mit unserer Prominenz zu prahlen, muss wohl jeder für sich entscheiden. Tatsache war, dass mir der Fahrer zuletzt etwas seltsam vorkam (obwohl er immerhin gesprächig war und abgesehen von einer etwas herausgezögerten Wende am Ende auch ordentlich gefahren ist). Es mag unfair gewesen sein, aber dass er sich am Ende beschwert hat, dass ich nicht doch wie angekündigt noch nach Marzahn fahre, bestätigt mich. Zwar wären das nochmal rund 20 € gewesen, aber immerhin hatten wir auch bisher schon über 20 zusammen. Von kurzer Tour kann also keine Rede sein.

Mein Heimweg fiel dann unspektakulär aus, ich hatte einen sehr sehr netten Kollegen, der sich sichtlich gefreut hat über die lange Tour zum Schichtbeginn.

Wie ich nun morgens noch an die Ravioli gelangt bin, die ich dann gegessen habe, entzieht sich meiner Kenntnis, aber im Grunde lief alles gut.

Und was ich in einer ganzen Nacht voller gefährlicher Bewegungen in bedenklichem Zustand nicht geschafft habe, das ist mir dann vorhin gelungen: Ich hab meine Kamera trotz wiedererlangtem Vollbesitz meiner Kräfte auf den Boden geworfen und nun ist sie kaputt. Schön, dass das nicht als Fazit des sehr netten Abends herhalten muss.

Die Artikel zum Abend:

Die Zusammenfassung von Jo

Die kurzen Unterwegsmeldungen von Torsten:

Berlin

Berühmte Stätten

Team Taxi

Äh…

Frühstück?

Auf weitere Lebenszeichen von ihm warte ich noch 😉

20 Comments

Filed under Vermischtes

Ausgang

So, der Sash beginnt den arbeitsfreien Freitag (!) mit einer Tasse Pfefferminztee. Das möchte ich anmerken, weil ich es morgen wahrscheinlich nicht mehr weiss, und weil vielleicht in gleich 3 Blogs schlimmes über mich geschrieben steht (dieser hier natürlich eingeschlossen). Das Internet hat Ausgang, das ist unberechenbar. Einfach mal bei der örtlichen JU-Zentrale nachfragen. Ich hab damit nix zu tun, also bitte festhalten:

Freitagabend – Sash trinkt Pfefferminztee!

Geht doch.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende 😉

7 Comments

Filed under Vermischtes