Monthly Archives: Dezember 2010

2010…

ist nun wirklich langsam vorbei.

Jahresrückblicke hab ich schon einige geschrieben, dieses Mal gibt es keinen. Das soll aber nicht heißen, dass es nichts zu lesen geben wird. Wer heute Nacht um 0.01 Uhr schon fertig sein sollte mit Feiern, Böllern, Knallen und Saufen, der kann sich gerne die erste Vorschau auf 2011 ansehen.

Moment!

Spruch ich von einer Vorschau?

Das ist natürlich falsch! Es gibt gleich drei Stück!

Neben mir haben auch Aro und Paramantus, beides sehr von mir geschätzte Blogger, einen Vorblick geschrieben auf das Jahr, das nun beginnt. Es sollte also zur nullten Stunde keine Sekunde langweilig werden, alle drei Texte erscheinen zeitgleich. Wobei ich allen, die jetzt in Erwägung ziehen, darauf zu warten, doch ein bisschen mehr Real Life empfehlen möchte.

Ich werde mir heute einen netten Abend mit ewigem Ausschlafen, gemütlichem Kochen mit Ozie und um 0 Uhr eine Fotosession geben. Dann erst geht es mit dem Taxi in die City.

Aber wahrscheinlich liest man sich sogar noch mal am Abend oder so, ich kenn mich ja…

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Kurztrip (4)

Ein paar letzte Sachen wollte ich noch raushauen. Zum einen bin ich die zwei Tage in Rostock das erste Mal in meinem Leben bewusst in einem Hotel abgestiegen. Das war so unsinnig nicht, da die zur Verfügung stehende 2-Zimmer-Wohnung bei 5 Übernachtungsgästen doch stark an ihre Grenzen gekommen wäre.

Im Gegensatz zu vielen Berliner Hotels war das „Hotel an der Stadthalle“ dann auch recht passend benannt. Während zum Beispiel das „nh Hotel am Alexanderplatz“ in Berlin mal eben mindestens 2 Kilometer Fußweg vom Platz entfernt steht, sah der Blick vom Balkon unseres Zimmers so aus:

Und links sehen sie, naja sie können es sich denken... Quelle: Sash

Und links sehen sie, naja sie können es sich denken... Quelle: Sash

Für günstige und anspruchslose Übernachtungen in Bahnhofsnähe kann ich es eigentlich empfehlen. Und ich hab das erste Mal Fernsehen in HD gesehen. Wenn die richtigen Filme kommen, ist das ja ganz brauchbar. Hab dennoch aufgrund akuter Müdigkeit (Seeluft und so) weder „Stirb langsam 3“ noch „das Bourne-Ultimatum“ bis zum Schluss gesehen. Aber gut, ich kannte sowieso beide schon vorher. Gewöhnungsbedürftig fand ich die große Leere, die man vor sich sah, wenn man mal auf dem Klo war. Ich mag ja große und aufgeräumte Zimmer – aber da hätte ich doch eher eine Wanne eingebaut:

Hall im Bad ist nicht immer lustig... Quelle: Sash

Hall im Bad ist nicht immer lustig... Quelle: Sash

Kommen wir nun zu zwei Bildern, die ich machen musste, weil ich nicht vorbei gehen konnte:

Was sich Designer so denken, Quelle: Sash

Was sich Designer so denken, Quelle: Sash

Da würde mich einfach mal das Konzept interessieren. Vielleicht ist es ja eine Design-Linie und alles hat seinen Sinn. Ich finde es immer verwirrend, wenn Bilder nicht zur Überschrift passen.

Aber gut, jetzt muss ich noch zu den bedenklichen Sachen kommen. Auch Rostock hat Probleme, steckt in der Vergangenheit fest. Und ich schreibe das weder wegen der zahlreichen Nazis in der Stadt, noch wegen des ein oder anderen Stasi-Anhängers. Die politischen Probleme sind wirklich gar nichts gegen die kulturelle Erosion, die einen im Hauptbahnhof erwartet. Ich meine, wer bitte will DAS HIER:

The Hoff und K.I.T.T. Mehr 80er geht nicht. Quelle: Sash

The Hoff und K.I.T.T. Mehr 80er geht nicht. Quelle: Sash

Mich irritiert nur, dass das Ganze nicht von einer Burger-Kette gesponsort wird 😉

Ja, mehr Blödsinn kann ich euch gar nicht bieten vom kleinen Ausflug an die Küste – aber irgendwann isses ja auch mal gut.

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Kurztrip (3)

Jetzt hat Aro es schon vorweg genommen in den Kommentaren bei GNIT: Zu einem Rostock-Besuch gehört natürlich auch eine Fahrt nach Warnemünde und einmal Vorlaufen zum Wasser. Das haben wir natürlich auch gemacht. Das Foto vom Leuchtturm ist nicht wirklich was geworden, deswegen hier nur der kurze Beweis, dass wir es bis zum Wasser geschafft haben:

Winterwetter, Quelle: Sash

Winterwetter, Quelle: Sash

Auf dem durch den Schnee recht anstrengenden Weg haben wir noch gemütlich einen Glühwein am alten Strom getrunken, wo wir tatsächlich etwas zu lachen hatten. Viele Menschen verbringen ja recht sinnfrei Zeit damit, Vögel zu füttern. Vögel sind – ihr wisst es sicher – diese Viecher mit den Quadratlatschen und dem Drang, sich nicht nur horizontal durch die Weltgeschichte zu bewegen. So einer zum Beispiel:

Umschulung zum Pinguin, Quelle: Sash

Umschulung zum Pinguin, Quelle: Sash

Kinder hingegen haben da durchaus auch mal andere Vorstellungen. Wenn man nun also unterwegs ist, um mit einem Kind zusammen Vögel zu füttern, dann lässt man es besser nicht unbeaufsichtigt mit der Tüte mit den zusammengesparten Brotkrumen. Sonst könnte sich folgendes ergeben:

Der vierbeinige Stummelflügel-Adler, Quelle: Sash

Der vierbeinige Stummelflügel-Adler, Quelle: Sash

Wie dem auch sei: Der Hund hat sich gefreut 🙂

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Kurztrip (2)

Die zweite Anekdote betrifft die Taxifahrt. Die gibt es deswegen bei GNIT:

http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2010/12/29/kurztrip-2/

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Kurztrip (1)

Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufmerksamen Leser ja aufgefallen: Ich war nicht da. 2 Tage einfach weg. Wie vom Erdboden verschluckt. Das wiederum war ich natürlich nicht. Schon alleine in Ermangelung einer entsprechend großen Erdspalte in meinem näheren Umfeld. Stattdessen hat es mich zur fortgeschrittenen Weihnachts-Übung in eine kleine Hansestadt an der Ostsee verschlagen.

Ein Teil von Ozies Familie ist dort beheimatet, und ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag hat es auch uns zwei an die Küste verschlagen, um zu überprüfen, ob man noch mehr essen kann als eindeutig zu viel. Gleich vorweg: Es sind 2 nette Tage geworden, und schon aus Gründen der Privatsphäre werde ich hier einiges nicht schreiben. Ein paar Nettigkeiten und Kuriositäten will ich meiner werten Leserschaft dennoch nicht vorenthalten, deswegen tröpfeln hier jetzt ein paar anekdotische Häppchen rein, meist untermauert mit Bildmaterial.

Angefangen hat alles mit dem bestimmt schlimmsten Jahrmillionenwinter aller Zeiten, und Schnee gab es auch ganz dolle. Das hatte natürlich Auswirkungen. Zunächst verschob sich nämlich unser Abfahrtsplan ein wenig:

Handelsübliche Bahnverspätung, Quelle: Sash

Handelsübliche Bahnverspätung, Quelle: Sash

Wir haben zuvor – wie jeder vernünftige Mensch in diesem Land – schon scherzhaft damit gerechnet, dass es mit Pünktlichkeit wohl nix werden würde bei der Bahn. Die oben erkennbaren 40 Minuten Verspätung wuchsen sich letztlich aus auf etwa 67. In der Zwischenzeit sind wir in Berlin schon mal mit der S-Bahn von Bahnhof zu Bahnhof dem Zug entgegengeeilt, um die Zeit im Freien bei knappen -10°C möglichst kurz zu halten.

Der Zugführer (oder wie nennt man die mit dem militärischen Tonfall nochmal?) hat dann verkündet, die Verspätung hätte sich aus einem Triebwagenproblem ergeben, das eine höhere Reisegeschwindigkeit verhindere. Einfache Nachforschungen ergaben: Glaubwürdig!

Triebwagenprobleme, Quelle: Sash

Triebwagenprobleme, Quelle: Sash

Entgegen unserer Befürchtungen sind wir allerdings nicht mit 3 Stunden Verspätung in der Hansestadt eingelaufen, sondern weiterhin nur mit einer. Die Triebwagen erholen sich wohl unterwegs. Man lernt ja nie aus!

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I survived Christmas!

Ein prima Aufdruck für ein T-Shirt. Würde sich unter Atheisten sicher jedes Mal zum Jahresende als absoluter Verkaufsrenner erweisen. Aber es ist auch was wahres dran. All die ungesunden Sachen, die man jedes Jahr futtert oder sogar futtern muss. Dazu die tiefen Temperaturen und die oftmals augenschädliche Weihnachtsbeleuchtung vom Nachbarbalkon bis hin zum Einkaufscenter…

Man hat es nicht immer leicht zur schönsten Zeit des Jahres.

Ich bereite mich seelisch und moralisch ja bereits vor auf die Silvesterschicht, aber dennoch ist ein wenig zur Ruhe kommen (auch wenn ich selbst in den nächsten Tagen noch arbeiten werde) am Jahresende Pflicht.

Ich tue das wie so oft an meinem Schreibtisch und arbeite an meinem das Jahr abschließenden Blogeintrag. Besinnliche Musik ist zwar nicht mein Ding, dafür aber habe ich immerhin ein Faible für Kerzenlicht. Hier also explizit unweihnachtliche, zwischenjährliche Grüße und ein Bild dazu:

Auf dass ihr es auch gemütlich am Schreibtisch habt! Quelle: Sash

Auf dass ihr es auch gemütlich am Schreibtisch habt! Quelle: Sash

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Weihnachtsessen

Ach, die werte Weihnachtszeit. Egal ob man will oder nicht: Man kommt zu nicht viel in diesen Tagen. Vom Arbeiten will ich gar nicht reden – das Bloggen leidet ebenso. Passenderweise sinken ja auch die Leserzahlen 🙂

Eines jedenfalls ist bei uns schon geradezu klischeemäßig: Essen. Um Weihnachten herum mit all den Verwandtschaftsbesuchen von dort nach hier und hier nach dort gibt es immer, überall und vor allem reichlich und lecker zu essen. Unser kleines Raclette am Heiligabend für drei Personen will ich auch niemandem vorenthalten:

Genug Zimt, jetzt gibt's Chili! Quelle: Sash

Genug Zimt, jetzt gibt's Chili! Quelle: Sash

Immerhin laufen in den nächsten Tagen mal alle so kugelig rum wie ich 🙂

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