Only up!

Jahr der Veröffentlichung: 2023
Genre: Puzzle-Spiel
Stunden bisher gespielt: ca. 1

Setting: Du bist ein kleiner Junge und willst hoch hinaus.

Only up! war eines dieser Indie-Games, die gelegentlich mit einer frischen Idee bei Steam aufpoppen, dann binnen kürzester Zeit von allen gespielt werden, die „PC“ korrekt buchstabieren können, und nach einem Jahr spätestens wieder komplett vergessen sind.

Die frische Idee war in dem Fall, dass eine winzige Open-World komplett mit allen erdenklichen Assets vollgestapelt wird, die nicht im entferntesten Sinn ergeben, das ganze angereichert mit ein paar popkulturellen Referenzen, die die Leute mögen, und das Ganze mit einem minimalistischen Ziel zu verbinden, das dennoch nicht trivial ist: Man muss den abstrakten Schuttberg bis ganz nach oben klettern. Und das war es.

Nun ist die Schwierigkeit natürlich, dass man fallen kann und dass wegen der minimalistischen Spielidee nicht wirklich Rettungsanker existieren. Entweder man schafft es hoch und dabei ist es sinnvoll, nie – oder zumindest nie zu tief – zu fallen auf dem Weg.

Wie man vielleicht an meinem Tonfall merkt: Es ist auch im Jahr des Hypes nie mein Lieblingsspiel geworden, was durchaus zum Teil an der Idee liegt, aber vor allem an der Technik. Ich hab das Spiel auf dem Rechner von 2019 nie nicht ruckelnd zum Laufen bringen können und die Steuerung ist nicht nur nicht anpassbar, sondern – insbesondere mit Ruckeln – zu hakelig, um sie für ein Spiel zu verwenden, bei dem es eigentlich einzig um die Steuerung geht. Auf dem neueren Rechner lief es dann schon mal flüssig, aber Zeit und Lust, es mal wirklich ernsthaft – und nicht nur bis zum ersten Sturz – anzugehen, hatte ich dann noch nicht. Die Originalität ist Jahre nach dem Hype halt auch raus. Naja, es ist in der Bibliothek und es stört da auch nicht sonderlich.

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