Mehr Krankenhaus!

(Naja, ein bisschen)

Wie inzwischen ja jeder hier weiß, hab ich vor anderthalb Monaten einen Zeh abgenommen bekommen. Abgesehen davon, dass das Ding zu dem Zeitpunkt ein bisschen groß und ein bisschen rot war, ging es vor allem darum, dass sich die Entzündung am Knochen nicht ausbreitet.

„Damit Sie nicht in ein paar Wochen wieder hier sind.“

Ein paar Wochen später war ich dann wieder da. Heute.

Ich habe nämlich vorgestern Abend ziemlich unangenehme Schmerzen im Fuß gehabt und am Morgen danach fand ich den Nachbarzeh des inzwischen hoffentlich entsorgten etwas dick und rot vor. Daneben ein kleidsames Hämatom, aber darüber hinaus auch eine Rötung des Vorderfußes selbst, was halt ungefähr so aussah und so schmerzhaft war wie das, was mich letztes Mal ins Krankenhaus gebracht hat. Das ist nicht lustig.

Meine Ärztin hat mich bei einer eiligen Konsultation aber vorsichtig beruhigt und ein Abwarten bis heute Morgen vorgeschlagen. Wo es dann neben dem völligen Zerschießen meines Arbeitstages dafür sorgte, dass sie mir reichlich sorgenvoll eine Verordnung über eine Krankenhausbehandlung rüberwachsen ließ. Na klasse.

Während wir hier noch mit allerlei Mühen den Betreuungstag der Kids eingetütet haben, der mit Ergotherapie, verkürzter Zeit und einem Ausflug auch alles andere als normal verlief, hab ich mich gedanklich darin geübt, dieses Mal ein bisschen renitenter zu sein. Auf Verdacht noch einen Zeh opfern hatte ich gar nicht vor, aber ehrlich gesagt auch keinen stationären Aufenthalt. Nicht weil mir meine Gesundheit egal wäre, natürlich nicht. Wäre das so, wäre ich gar nicht hingegangen. Aber diese Mär vom zwingenden Aufenthalt wegen des Antibiotikums …

Ich hab gar keine Zweifel, dass das gelebte Praxis ist, aber die Leitlinien sagen gar nicht immer, dass eine intravenöse Gabe zu bevorzugen ist und ich bin auch ein bisschen bockig inzwischen, dass es völlig normal ist, da zwingend einen Aufenthalt draus zu machen. Bei meinem letzten Besuch hab ich die Medikamente erstens zu Beginn viel zu spät und im Verlauf ziemlich unregelmäßig bekommen und das kann ich in Anbetracht der knappen Personaldecke in der Klinik zwar in Teilen nachvollziehen, aber wieso ich als Patient einfach mal defaultmäßig meine Kinder eine Woche nicht sehen kann, weil ich ein Medikament kriege, das ist in meinen Augen wenigstens Grund für eine Diskussion über Alternativen. Und ich wäre ja auch täglichen Besuchen oder einer Selbstzahlervariante gegenüber aufgeschlossen gewesen.

Wie man sieht: Das ist alles theoretisch und man sieht’s ja: Ich bin wieder zuhause. Und zwar aus dem bestmöglichen aller Gründe: Die Laborbefunde haben eine Entzündung verneint, es ist wohl doch nicht einfach der selbe Scheiß nochmal und das ist einfach nur sehr sehr gut. Dass ich dafür in der Notaufnahme war, ist völlig bescheuert, aber DIE Regeln mache ich wirklich nicht.

Kommen wir nun noch zu einem anderen Punkt: Mein Fuß ist kaputt.

Ach so, ist kein anderer Punkt? Ja, hmm, ist jetzt ungünstig, weil ich bin ja entlassen. Nochmal Kontrolle am Montag, aber eigentlich ist das Problem quasi gelöst oder so.

Ich hoffe das wirklich, aber um ehrlich zu sein: Was mir der schweigsame Arzt jetzt als Diagnose aufgeschrieben hat, hat halt den kleinen Fehler, dass es abgesehen vom Vorkommen der Farbe Rot eigentlich keines der Symptome aufgreift, die ich habe. Das ist für mich als Laie eine eher seltsame Diagnose, die wenig Hoffnung weckt. Und auch da male ich gleich wieder das Teufelchen des Systemversagens an die Wand, denn so langsam hab ich meine Füße betreffend einfach nur noch Lust, meine Ärzte anzulügen.

„Sie haben Diabetes, oder?“

Ich glaube, ich werde da künftig nein sagen, denn ich habe nicht das Gefühl, dass Jasagen hilft. Ich meine, auf meinen Entlassungspapieren vom letzten Mal prangt schon wieder groß das Wort „Wundheilstörung“, aber alle Pfleger und Ärzte, die mich nach der Amputation angeschaut oder versorgt haben, waren beeindruckt davon, wie gut die Wunde heilt. Aber man hat das als Diabetiker doch! Und vor ein paar Jahren habe ich mich verletzt, dann hat das Antibiotikum gegen die Erreger nicht geholfen, aber alle Ärzte sind davon ausgegangen, dass ich die Wunde verschleppt habe, weil ich sie wegen der Neuropathie in den Füßen nicht gemerkt habe. Hab ich. Und ich war am Tag danach beim Arzt, aber das hat mir keiner geglaubt. Tut mir ja auch leid, dass mein Diabetes früh erkannt und gut eingestellt wurde und ich nicht genauso reagiere wie Opa Erwin, der sich seit 20 Jahren heimlich Zucker in den Kaffee macht und nicht an Spritzen glaubt.

Am Ende sind das alles sehr direkte Auswirkungen davon, dass das Gesundheitssystem völlig ruiniert wurde und man da als Patient notgedrungen durchgeschleift wird, ohne das Zeit für irgendwelche Gespräche wäre. Und das ist so bitter. Weil die Leute an sich ja gut sind. Und sicher auch einen guten Job machen wollen.

Und ach ja, ich hätte auch gerne keine Schmerzen mehr in den Füßen. Vielleicht brauche ich ja mehr Diabetes.

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Der Herbst ist da

Komischer Abend heute.

Nichts besonderes, ich sitze hier am Rechner, draußen ist es dunkel und endlich mal nicht mehr warm. Trotz diesem und jenem Gejammer über die Gesundheit geht es mir eigentlich gerade gut und auch das Spätzle ist nach einer Stunde Jammern übers Nichteinschlafenkönnen inzwischen dann doch nicht nicht eingeschlafen.

Ich bin mit meinem Tag – auch wenn’s überwiegend Arbeit war – zufrieden und hab noch ein Stündchen, bevor ich wirklich zu wenig Schlaf habe. Wie jeden Abend.

Trotzdem hab ich mich gerade sehr wehmütig an meine Zeit im Taxi erinnert, ein paar alte Einträge bei GNIT nochmal gelesen und hab an meinen Taxi- und Bloggerkollegen Klaus und seinen Tod vor 12 Jahren denken müssen.

Mir geht es nicht einmal schlecht damit, manchmal tut das ja richtiggehend gut, ein bisschen zurückzublicken. Hoffe trotzdem ein bisschen, dass das wieder vorbeigeht.

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Der Verfall geht weiter

Ich hab gerade einfach kein gutes Händchen für Gesundheit. Scheint mir zumindest so zu sein.

Tatsächlich arbeite ich und selbst wenn ich immer noch nicht sicher bin, ob meine derzeitige Erkältung nicht doch irgendwie immer noch was mit dem Infekt zu tun hat, die mich den Zeh gekostet hat, ist das alles erträglich und über meinen seit Jahren schmerzenden Fuß verliere ich hier eh erst nach dem nächsten Arzttermin wieder ein paar Worte. Trotzdem: Das ist ja das, was ich gerade als Grundrauschen hinnehme.

Jetzt hab ich mir am Freitag Abend mal ein paar Gummibärchen gegönnt und mir erstmal eine Krone gezogen. Nach dem ersten WTF hab ich dann aber gemerkt, dass es keine Schmerzen bereitet, also hab ich mal relativ entspannt nach dem zahnärztlichen Notdienst gegoogelt:

Samstags ab 8:00 Uhr.

Ich hatte ja nun glücklicherweise schon festgestellt, dass ich es nicht eilig hab, bin aber immer noch ein bisschen verstört ob der mindestens mal 15-stündigen Versorgungslücke, die ich mir jetzt mit allerlei Unglücken im Kauleistenbereich nur sehr unangenehm ausmalen kann. Aber sei es drum. Wie gesagt: Keine Schmerzen bei mir.

Ich hab dann tatsächlich auch das Wochenende verstreichen lassen, weil … naja, keine Schmerzen halt. Und auch wenn ich meine Zahnarzt-Angst in den letzten 10 Jahren erfolgreich ganz an den Rand gedrängt habe: Ich habe mich schon drauf gefreut, mich zu meiner Zahnärztin zu begeben. Montag war dann auch ein bisschen unpraktisch, weil wir Quartalsbeginn haben und ich den – dieses Mal ganz besonders wegen vieler Termine – nutzen will, um Präsenztage zu sammeln. Ich muss ja 12 im Quartal haben, das ist auch wirklich immer angenehm, aber man plant Homeoffice wegen der Nicht-Pendelzeiten ja schon anders ein und gewöhnt sich daran. Egal. Ich wollte also am Dienstag (heute), denn da hab ich frei und im Terminkalender steht nur … dass das Knöpfle mit der Kita einen Besuch in der Zahnarztpraxis macht.

In meiner. Dorf und so.

Super. Es gab dann was, womit ich wirklich nicht gerechnet hatte: Die Zahnärztin hat Urlaub. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann braucht man für eine Kita-Visite zum Anschauen wirklich keinen Doktortitel, aber da bin ich natürlich im Leben nicht drauf gekommen.

Also Ersatzpraxis. Ungern, aber naja. Die waren dann morgens völlig überfüllt und mir wurde angeboten, um 12:45 Uhr wiederzukommen. Ich hab mal verhalten reagiert, weil das dann wieder sowas war, was mir meinen freien Tag komplett zerreisst und am Ende hätte ich da vielleicht auch noch stundenlang gewartet. Alles schon gehabt. Und ja: Hätte. Denn ich hab mich zwar im Laufe des Vormittags immer mehr mit dem Gedanken angefreundet und war ab 11:30 Uhr eigentlich ziemlich motiviert, mich zu überwinden, doch noch hinzugehen, es durchzuziehen, mal was gebacken kriegen … da kam um 12 Uhr der Anruf, dass das Spätzle aus der Ferienbetreuung abgeholt werden muss, weil es ihm nicht gut geht.

Wird also noch dauern. Und dann muss man’s vermutlich neu machen. Ist ja klar. Mich wundert nix mehr.

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Spinnen (2)

Ich weiß, Spinnen sind ein seltsames Thema zum Bloggen, aber irgendwie waren die Temperaturen oder das Wetter allgemein dieses Jahr wohl besonders gut für unsere achtbeinigen Freunde, so dass wir gerade einfach sehr viele im Haus haben. Wobei: Es sind vor allem viele große, die uns auffallen, das trifft es vielleicht eher. Ich will jetzt auch gar keine Bilderagalerie aufmachen, aber seit dem letzten Eintrag haben wir tatsächlich schon wieder ein paar interessante Beobachtungen die Nosferatu-Spinne betreffend gemacht, denn wir haben nochmal welche gefunden.

Dabei sind uns vor allem zwei Dinge aufgefallen:

  1. Scheinbar mögen die Nosferatu-Spinnen es, langestreckt auf der Wand zu sitzen. Ich kenne die Pose von Bildmaterial von tropischen Spinnen, aber alle, die ich so im Haus sehe, haben ihre Beine irgendwie rund um sich verteilt, wenn sie sich nicht bewegen, während wir schon mehrere Nosferatu-Spinnen so angetroffen haben, dass sie ihre vorderen beiden Beinpaare nach vorne, die hinteren zwei nach hinten gestreckt haben.
  2. Nosferatu-Spinnen mögen Wäsche. Sophie hat jetzt schon ein paar draußen im Wäschekorb oder am Wäscheständer gefunden und ich hatte heute morgen das Vergnügen, eine über meinen Arm wandern zu sehen, nachdem ich einen Pulli aus der Wäsche gegriffen habe. Wir sind inzwischen vorsichtig bei Textilien und schütteln lieber einmal zu oft.

Hätte wirklich nicht gedacht, dass Spinnen mal so ein Thema sind. Weird, aber ok.

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Spinnen

Arachnophobiker sollten diesen Beitrag besser überspringen. Ich hoffe, das war noch rechtzeitig.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hab ich in einem Text unsere erste Begegnung mit der inzwischen ziemlich berüchtigten Nosferatu-Spinne geschildert. Wobei ich das gar nicht so wirklich gemacht habe, sondern ich hab mal wieder ziemlich albern drumrumgeschwurbelt. Es war nämlich tatsächlich so, dass sie einfach mal auf Sophie raufgefallen ist, mitten in der Wohnung. Dem Verlauf der ganzen Sache nach war die Spinne davon mindestens genauso überrascht wie Sophie und dass es eine Nosferatu-Spinne war, haben wir erst im Nachgang herausgefunden. Ich bin bei Artbestimmungen von Tieren eh eine Katastrophe, mir reicht im Alltag eine Einteilung in gefährlich und ungefährlich. Oder in glitscht und kuschelt.

Tatsächlich hab ich aber von Spinnen seit ich denken kann eine sehr hohe Meinung. Insbesondere weil ich euch schon vor 30 Jahren hätte vorbeten können, dass wir in Deutschland nur zwei gefährliche Spinnenarten haben: Die Wasserspinne und den Ammen-Dornfinger. Und dass diese beiden so verdammt selten sind, dass man vor Bissen nur ungefähr so viel Angst wie vor einem irrtümlichen Millionenerbe haben muss. Während mich das Thema natürlich als Kind wegen den großen Vogelspinnen und den tödlichen Giften gereizt hat, wusste ich aber genau dadurch, wie gut wir es hier mit unseren Zitter- und Winkelspinnen haben, auch wenn die manchmal bedrohlich groß aussehen können.

Wusstet Ihr, dass große Exemplare der Kreuzspinne Kieferklauen haben, die euch theoretisch einen Biss zufügen könnten?

New fear unlocked?

Stimmt zwar, ist aber ähnlich irrelevant wie die Sache mit den zwei wirklich giftigen Spinnen oben. Man kann in Mitteleuropa schon guten Gewissens sagen, dass uns Spinnen mehr nutzen als schaden und zumindest ich hab das auch in der Kindheit immer und immer wieder gehört. Hat offenbar was gebracht.

Wobei …

auch wenn Ihr es vielleicht nach der Einleitung kaum glaubt: Ich kann die Angst vor den Viechern gut nachvollziehen, denn ich merke, wie sie mich auch immer wieder einholt, wenn ich mal ewig keinen nennenswerten Kontakt mit ihnen hatte. So hab ich in meinen jüngeren Jahren tatsächlich ein paar Mal bewusst gegen meinen Ekel angekämpft und mir extra eine große Winkelspinne auf die Hand gesetzt, um gegen dieses Gefühl anzukämpfen. Und auch das hat wirklich geklappt. Ich weiß, für echte Phobiker ist das keine Option, ich will damit niemanden ärgern.

Ich hab das schon lange nicht mehr gemacht und ich habe das sehr deutlich gemerkt, als wir nach Bingen gezogen sind. Denn rückblickend kann ich euch sagen, dass sich eine Wohnung im vierten Stock eines Plattenbaus bezüglich der Häufigkeit von Spinnenkontakten sehr von einer Wohnung in einem verwinkelten Altbau mit Garten vor der Tür unterscheidet und ich hab auch eine Weile gebraucht, um mich diesbezüglich umzugewöhnen, es zu akzeptieren, dass hier mehr heimliche Mitbewohner am Start sind als in Berlin. Im Übrigen auch Insekten natürlich. Ich bin noch nicht da, wo ich in der Sache gerne wäre, aber es wird besser.

Und das ist auch der Grund, warum ich euch jetzt ein Bild von unserer zweiten Nosferatu-Spinne zeigen kann, die ich vor kurzem selbst im Bad gefunden, dort fotografiert und anschließend dann trotzdem vor die Tür gesetzt habe:

Als jemand, der versucht rational an die Sache ranzugehen und der noch ungefähr 12.000 Spinnenbisse bräuchte, damit die mit Insektenstichen gleichziehen könnten, erlaube ich es mir, an der Stelle zu fragen: Ist das nicht ein ausgesprochen schönes Exemplar?


Wie gesagt: Rausgesetzt hab ich sie, in meinem Bademantel will ich sie auch nicht haben, ich bin kein Masochist. Aber auch wenn die Einwanderung dieser Art uns zweifelsohne eine relevante Giftspinne mehr beschert hat, so ist doch die Panik auch in diesem Fall definitiv übertrieben. Ich mag besonders den Abschnitt in der Wikipedia, in dem geschrieben steht, dass zwar denkbar sei, dass Allergiker mit dem Biss Probleme haben könnten, so hätte doch eine entsprechende Studie keine medizinischen Fälle finden können.

Ich möchte das Thema versöhnlich beenden. Ich hab mich die Tage nämlich sehr gefreut, als ich mit dem Knöpfle morgens in die Garage gegangen bin und er dort gleich eine große Winkelspinne ausgemacht hat. Er hat sich von mir zeigen lassen, dass die noch lebt und war etwas besorgt als sie von der Wand auf den Boden gefallen ist.

Als er dann Nachmittags von der Kita kam, saß die Spinne wieder nur einen Meter weg von ihrem ursprünglichen Platz und alles was dem Knöpfle dazu eingefallen ist, war, dass das jetzt ja die falsche Wand sei und sie von dort vielleicht gar nicht mehr so gut in die Garage sehen könne.

Und ja, das kann man sich ja auch mal fragen. 🙂

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Alles hat ein Ende …

… und auch mein Zeh ha … lassen wir das.

Obwohl mir meine Ärztin eine außergewöhnlich großzügige AU gegeben hat, sind die Tage des Schlendrians jetzt wohl vorbei. Leider, tatsächlich. Nicht weil ich nicht arbeiten will, ich freue mich sehr darauf, ganz ehrlich. Aber das mit der zweiten Erkrankung war kein Witz und während ich gerade zugeben muss, dass Homeoffice schon machbar sein wird, liegt jetzt das Spätzle mit Halsschmerzen und großer Erkältung absolut darnieder. Er ist vorher vor 19 Uhr ins Bett gegangen, das passiert ausschließlich an so richtig schlimmen Tagen und ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich da so einen Wert von einem bis zwei Tagen im Jahr nenne. Zwei kommt mir sogar ein bisschen viel vor.

Naja, jedenfalls hab ich meine letzten „freien“ Tage jetzt mit dem Hüten des kranken Spätzles verbracht und er wird weiter zuhause sein … das ist kein guter Start in die Arbeit, leider. Aber es wird schon. Ich freue mich auf die Kollegen, jetzt erstmal digital, aber hoffentlich bald dann wieder in persona.

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Kranken-Theme

So, ich hab mal ein anderes Theme reingehauen, das irgendwie ok aussieht, aber halt auch nur irgendwie. Ist halt komplett generisch. WordPress scheint auch ein bisschen der Enshittification anheim gefallen zu sein und es gibt kaum noch vernünftige Themes für einen einfachen Blog mit einer Seitenleiste. Alle setzen auf Bilder als Teaser, Kacheldesign etc. Finde ich für viele Sachen auch cool, aber irgendwas für Text wäre auch noch nett.
Ach ja: Die Kommentare werden jetzt anscheinend theme-übergreifend kacke dargestellt mit anderem Design und deswegen hab ich sie jetzt standardmäßig mal eingeklappt gelassen. Nervt mich ehrlich gesagt selbst, aber ich will mich da gerade nicht reinfuchsen und das css anpassen. Muss man ja auch alles erstmal raussuchen und dann fünfmal dicke Fehler machen und so. 🙂

Ansonsten bin ich kurz vor Ende meiner Krankschreibung nochmal richtig krank geworden. Die Wunde am Fuß ist abgeheilt, alles bestens und seit 24 Stunden liege ich flach, irgendeine Infektion hat mich nochmal erwischt. Ich hatte eigentlich vor, nach einem Monat  mal wieder zu arbeiten, aber wenn das jetzt noch drei Tage anhält, dann geht das ungelogen nicht. Blöde Sache. Haben jetzt am Wochenende schon zwei private Termine ausfallen lassen, was echt richtig schade ist. Ich will auch mal wieder mehr machen als zuhause rumzusitzen.

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