Category Archives: Haushalt

Frohe Ferien!

Geschafft!

Die Arbeit ist für 2025 vorbei. Quasi. Tatsächlich habe ich am 29.12. keinen Urlaub genommen und werde mich aus dem Homeoffice anmelden, um ein bisschen nach dem Rechten zu sehen, aber ich bin nicht der Einzige, der da nicht wirklich viel Arbeit erwartet und entsprechend ist das irgendwie kein Grund, sich jetzt nicht darüber zu freuen, dass erst einmal Pause ist.

Klar, das bedeutet auch und vor allem, dass auch die Kids jetzt zuhause sind und da wird es spannend:

Auch wenn man im Alltag jetzt nicht unbedingt auf die Idee kommen würde, das Leben hier entspannt zu nennen, so sind die Weihnachtsferien dieses Jahr nicht Tag für Tag verplant. Weil es inzwischen machbar ist, mit den Kids mal länger als 48 Stunden zuhause zu verbringen. Nicht zwingend friedlich oder den aktuellen Pädagogiktrends entsprechend, aber immerhin.

Das hatten wir jetzt echt ein paar sehr lange Jahre herbeigesehnt und es ist schön, das festzustellen.

Frohe Festtage allerseits!

 

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Erbschaft die erste

Kleiner Scherz. Es ist niemand gestorben.

Aber ich habe den Rechner fürs Spätzle fertig und zwar mit allem, inklusive Tisch in meinem Zimmer:

Ich weiß, ich weiß. Sollte ein Siebenjähriger in diesen Zeiten schon 16 GB RAM haben? Ich bin kein Cyber-Pädagoge.

Tatsächlich ist das mit dem Rechner jetzt so eine Sache. Dass er den kriegen wird, war schon lange geplant, er wusste das ja auch selbst, aber wir sehen natürlich all die Gefahren, die damit einhergehen. Und natürlich kann man einen Siebenjährigen nicht einfach ins Internet lassen. Andererseits benutzt er sein Telefon seit langem sehr umsichtig nur für seine Podcasts und Sophies Rechner nutzt er auch verantwortungsbewusst, was in dem Fall heißt, dass er stundenlang in Factorio versinkt und wir es inzwischen auch aufgegeben haben, immer zu kontrollieren, ob er doch mal irgendwas nicht erlaubtes macht.

Naja, und an dem Rechner wird es noch schwerer irgendwas kaputt zu machen. Natürlich hat er notgedrungen einen Zugang zum Netz, aber ich hab den Browser mal nicht auf den Desktop gepackt. Das sollte noch ein Weilchen als Schutzmaßnahme reichen. 😉

Rein technisch ist es auch zumindest gewissermaßen ein Experiment. Denn ich hab aus Sicherheits- und Gewohnheitsgründen Ubuntu drauf gemacht. In dem System kenne ich mich noch so halbwegs aus, auch wenn die Version, die ich damals aktiv genutzt habe, lange vergangen und vergessen ist. Neu ist es deswegen, weil es ja am Ende doch erstmal ein Gaming-PC ist und da sind meine Erfahrungen mit Linux halt null. Ubuntu soll dafür auch nicht das am besten optimierte OS sein, aber für ein Kind kann man ja mal klein anfangen. Der soll jetzt ja auch nicht bei Cyberpunk 2077 um ein paar Frames kämpfen, sondern sich freuen, dass Goat Simulator mit 50 FPS läuft.

Was es by the way tut. Out of the Box. Ich hab ihm für die Spiele einen Kinderaccount bei Steam gemacht, mit dem er ausschließlich auf das zugreifen kann, was ich ihm von meinem Account freigebe und darüber die Spiele installiert und bisher ist jedes einzelne einfach gelaufen, als wären sie dafür gemacht. Da werden wir sicher bei anspruchsvollen Titeln mal ins Straucheln kommen. No Man’s Sky sehe ich da demnächst als Härtetest, aber für den Anfang kann er jetzt erstmal loslegen. Und das tut er ja auch.

Ich jedenfalls freue mich, denn für mich war es schon ein bisschen ein Herzensprojekt, der alten Möhre nochmal neues Leben einzuhauchen. Hab ich hier ja auch oft geschrieben. Und das sieht jetzt erst einmal sehr gut aus.

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Sitzt eine KI auf dem Speicher

Also ich weiß ja, dass ich es manchmal ein bisschen mit den PC-Themen übertreibe, seit ich letztes Jahr meinen neuen Rechner gekauft habe, aber gerade ist der Markt wirklich so eine Shitshow, dass ich als interessierter Laie das Gaffen nicht sein lassen kann. Die Speicherpreise gehen durch die Decke und ich glaube, den meisten ist das Ausmaß des Problems nicht bewusst. Muss es auch nicht, mir sollte gerade eigentlich auch nichts egaler sein als das, denn wenn ich hier gerade eines im Überfluss hab, dann ist es Speicher. Ich hab für die nächsten Jahre ausgesorgt was das angeht. Wenn das so weiter geht, sogar finanziell:

Das sind die Nachfolgekits meines Arbeitsspeichers, der mich letztes Jahr 239 € gekostet hat.

Der Grund ist bekannt: KI braucht Speicher und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht nach. Oder sie machen es gleich wie Micron und beschließen, gar nicht mehr für die Endkunden zu produzieren, sondern nur noch an die KI-Industrie zu liefern. Letzteres ist ein besonders fieser Twist an der Sache, denn man könnte sich jetzt zurücklehnen und denken, dass es dann halt so läuft wie vor ein paar Jahren, als alle Grafikkarten von Krypto-Minern aufgekauft worden waren. Nur sind die nach dem Hype einfach gebraucht und billig in den Markt gespült worden. Was halt schlecht klappt, wenn komplett andere Teile gebaut werden, wie das jetzt offensichtlich der Fall ist. Sprich: Wer weiß ob sich das schnell erholt, selbst wenn die KI-Bubble kollabieren sollte, was ich jetzt (als Nicht-Profi) für eine ziemlich logische Entwicklung in nächster Zeit halten würde.

Und ich weiß: Haha, der Computer von Sash ist schon wieder mehr wert als sein Einkaufspreis, who cares? Aber RAM und – da geht es gerade los – SSDs sind ja heutzutage aus vielen Dingen nicht mehr wegzudenken, ich hab schon ein paar Stimmen vernommen, die da eine sehr sehr ernste Krise prognostizieren. Und andere, die unken, dass der RAM für PCs jetzt erstmals so teuer ist wie bei Apple. Und ich bin zu sehr Internet-Kiddie um das dann nicht trotzdem wenigstens lustig zu finden. 😀

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Jahresendspurt

Zack, schon isses wieder Dezember.

Ich hatte die letzten Tage oft überlegt, endlich mal wieder was zu schreiben, aber was? Ist alles so langweilig und normal. Ja. Und nein. Aber blogbar?

Ich bin das erste Mal in meinem Leben als erster von einer Feier heimgegangen, die Medikamente und das Spätzle funktionieren gerade nur so mittel miteinander, ich bin irgendwie erkältet, beide Kinder mögen keine Kinderschokolade und ratet mal, was wir gerade tonnenweise in der Adventszeit dahaben … aber hab ich wirklich Laune, darüber zu schreiben? Überhaupt nicht. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es mir gut geht, aber damit das hier etwas länger wird, muss erst irgendwas passieren. Weiß nur nicht so recht, was eigentlich.

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Einfach machen

Ich bin in einer Menge Sachen nicht so gut. Dinge einfach machen ist sowas. Ich zerdenke Dinge oft zu sehr und hab Immer ein bisschen Sorge, anderen auf die Füße zu treten. Ist nicht immer hilfreich.

Aber dann kommen wieder Leute an, die das können und zeigen mir deutlich, wieso das dann vielleicht in manchen Situationen doch der bessere Weg sein könnte. Ich könnte den Vermieter rauskramen, der nach monatelanger Funkstille heute mal wieder Handwerker geschickt hat, um ohne mit irgendjemandem von uns Mietern zu sprechen einfach mal an der Terasse, bzw. dem Rasenmäherraum rumzufuhrwerken. Keine Ahnung, wie da der Stand ist gerade, aber es ist auf jeden Fall immer noch so, dass es nicht fertig ist und wir heute zwei Männer auf unserer Terasse rumwerkeln hatten. Könnte man schon mal vorher Bescheid sagen. Von einer Kommunikation der weiteren Pläne mal ganz abgesehen.

Und dann ist da aber ganz vorne noch der Lieferdienst, der mir überraschenderweise meinen Monitor heute zugestellt hat. Überraschend, weil die Lieferung für Mitte nächster Woche angekündigt war. Und weil weder eine Vorankündigung, noch eine Bestätigung kam. Zumindest bisher. Könnte noch kommen, aber Zustellung ist ohnehin ein ziemlich hartes Wort dafür, das Paket vor die Haustür zu stellen. Ein großes Paket, auf dem draufsteht, dass was teures drin ist, vor die Tür, ohne Regenschutz und ohne Benachrichtigung … ich meine, ein bisschen überdacht ist die Tür und es ist ein Hinterhof. Kann man einfach mal machen.

Gesehen werden kann es trotzdem von der Hauptstraße aus und die Tür, vor die es gestellt wurde, ist 24/7 offen. Wir sagen auch allen, die klingeln, dass sie’s nur hinter die Tür stellen sollen. Den Nachbarn, mit denen wir uns die Garage teilen, trauen wir nach 3 Jahren ohne verschwundene Post dann doch ganz gut. Das ist der „80% in 30 Sekunden“-Weg. 12 Sekunden mehr und man kann es in der Garage etwas außer Sicht auf den Treppenabsatz stellen. Erst danach kommen die ganzen Varianten, die Zeit kosten und nerven. Treppen, Empfänger treffen oder sowas.

Aber, seien wir ehrlich: Wieder einmal ist einfach alles gut gegangen. Einfach mal machen.

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Happy Turbine to me

Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr nachvollziehen, ob das der erste Geburtstag meines Lebens ist, den ich vor einem aufgeschraubten PC begonnen habe – aber vermutlich wenigstens der erste, an dem ich um 0:02 Uhr ein Problem an selbigem gelöst habe.

Naja, gelöst …

Es war alles etwas wild gestern. Ich wollte eine SSD aufs Mainboard pflanzen. Sollte easy sein. Würde das Zeug nichts kosten, würde ich ja gerne mal probieren, ob man den Rechner dazu WIRKLICH ausschalten muss …

Jedenfalls sitzt der zweite M.2-Slot bei mir leicht durch die GPU verdeckt auf dem Board. Sah so aus, als käme man gerade noch so ran. Dann hab ich die scheiß Befestigungsschraube nicht rausgekriegt. Also da ging gar nichts. Dachte ich, ich mache mir doch mal mehr Platz für mehr Kraft und nehm doch kurz die GPU raus. Gesagt, get … fuck! Ich hatte das in 25 Jahren regelmäßiger PC-Schraubereien noch nicht, aber die Blende der Grafikkarte hat sich irgendwie hinten am Mainboard verhakt. Ich habe keine Ahnung, wie das sein kann, aber mit dem 800€-Ziegelstein im Weg, den ich noch dazu festhalten musste ohne anderswo Leiterbahnen von der Platine zu schaben, konnte ich das Problem aus Perspektivgründen auch nicht näher erörtern. Also hab ich es aufgegeben und die GPU vorsichtig wieder zurück in ihren Slot befördert, angeschraubt und angeschlossen und darüber hinaus bestimmt, dass wenn es bisher alle Festplatten lose hängend in meinen Gehäusen geschafft haben, diese hier keine Ausnahme sein muss.

Danach aber: ist die Grafikkarte plötzlich laut. Laut laut! Ich hab mich ja vorher schon immer über die in  meinem alten Rechner beschwert, aber DAS! Holla die Waldfee!

Und ich bin dem den Abend über nicht auf die Spur gekommen. Ich hab nicht mal gezockt, aber hier und da ging sie plötzlich ab wie Schmidts Katze. Die Lüfterkurve sah eigentlich gut aus, aber ungeachtet der Einstellungen hat sie wohl immer Vollgas gegeben und ich wusste nicht warum. Zumindest war das mein Glaube, bis ich dann um 23.55 Uhr verzweifelt und gegen den Sturm anzweifelnd doch nochmal das Gehäuse aufgemacht und nachgesehen habe. Und gesehen hab ich bei der ersten Draufsicht auch nichts. Damn!

Letztlich hab ich in absoluter Verzweiflung und vollumfänglicher Ahnungslosigkeit einfach mal die Stütze der Karte verschoben und gemerkt, dass diese beim Neuaufstellen unter dieser leicht abgerundeten Zotac-GPU offenbar an einem der Lüfter geschliffen hat. Ich hätte jetzt ja eigentlich gesagt, dass ich Schleifgeräusche erkennen hätte müssen, aber die Auflage, auf der die Karte bei der Stütze ruht, ist offensichtlich so weich gummiert, dass der Lüfter natürlich auch bei niedriger Drehzahl ordentlich Lärm gemacht hat, es aber durch die Dämpfung echt nicht nach Schleifen sondern sehr sehr sehr viel Luftbewegung geklungen hat. Dementsprechend war das nach dem Verschieben schon beim ersten Test wieder 100%ig ok. Hätte ich mir einige zwar interessante, für mich aber völlig irrelevante Foreneinträge ersparen können.

Im Grunde wäre jetzt eine saubere Lösung für die SSD auch noch nett, aber man kann ja nicht alles haben. Zumindest nicht um 0:02 Uhr.

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Nix los

„Kann es sein, dass morgen ein ganz normaler Montag ist, an dem wir nichts besonderes haben?“

Ich werde diese Frage sicherheitshalber nie wieder so stellen.

Ungefähr 12 Stunden später bin ich aufgestanden, Sophie stand am Küchentisch über Spätzle gebeugt und sagte, er habe Läuse. Fuck ey!

Wer das Vergnügen schon mal hatte, kann sich vorstellen, wie der Rest des Tages ablief. Wir alle haben uns einer Kontrolle und Behandlung unterzogen, teils zweimal. Und die Waschmaschine ist für die nächsten 72 Stunden ausgebucht. Ich bin nicht ins Büro gefahren sondern musste kindkrank nehmen, die Kinderärztin hatte natürlich auch noch Urlaub … es war ein desaströser Tag. Nicht, dass es am Ende außergewöhnlich schlimm oder gar ein Einzelfall wäre, dass ein Kind mal die Viecher einschleppt – aber es war einfach der pure Stress. Haarewaschen und Kämmen ist jetzt so oder so nicht die Lieblingsbeschäftigung der Kinder, entsprechend begeistert waren sie, dass wir das jetzt auch noch auf 180 gedreht haben.

Da wäre mir ein normaler Bürotag schon ein bisschen lieber gewesen, ganz ehrlich. Oder um es mit dem Spätzle zu sagen:

„Auf dem Flohmarkt Flöhe holen wäre besser gewesen.“

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