Monthly Archives: Oktober 2008

Werbeprofis

Ja, ich weiss: Ich habe nicht Psychologie studiert, und ich bin nur rudimentär informiert über die Wirkung von Werbebotschaften beim Kunden. Aber mit Verlaub, liebe Leute, die ihr die Werbung für Cortal Consors gemacht habt: Welche Studie hat euch gesagt, dass brüllende Babies das beste Symbol für gut angelegtes Geld sind? Kinder: Meinetwegen. Ja, auch Babies! Aber doch nicht so:

Ja nee, is klar! Screenshot: spiegel.de
Ja nee, is klar! Screenshot: spiegel.de

Ja, ich verstehe den Witz! „…der sie nachts ruhig schlafen lässt“ Aber irgendwie finde ich von allen Symbolen der Schlaf- und Ruhelosigkeit brüllende Babies am wenigsten attraktiv. Zumindest wenn man es so umsetzt.

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Ich glaube, ich bin komisch

Wenn wir hier schon mehr oder minder unter uns sind, liebe Blogger: Wie haltet ihr das mit euren Texten? Ich lese regelmäßig meine alten Texte wieder durch. Nicht, um darüber zu lachen wie schlecht sie sind, oder gar zu weinen. Nein! Einfach so. Ich bin – wenn man den Kommentaren anderer Menschen trauen kann – eigentlich noch der, der am wenigsten überzeugt ist von deren Qualität – aber ich nehme mir manchmal einen ganzen Abend lang meinen eigenen Blog vor. Mal die letzten 30 Einträge, mal die ersten 30…
Vielleicht ist das ja ein wenig gestört – das kann ich selbst wohl am Wenigsten bewerten – und deswegen wollte ich fragen, ob es anderen auch so geht. Aber nochmal eindeutig: Ich sitze dann nicht da und feier meine Brillianz, sondern ich lese sie gerne der Unterhaltung wegen – wenngleich ich sie natürlich kenne. Da spielt nicht mal mein schon sprichwörtlich schlechtes Gedächtnis eine Rolle.
Ach ja: Dies ist der Beitrag, bei dem man in den Kommentaren hemmungslos über meinen Gemütszustand herziehen kann, ohne dass ich es jemandem übel nehmen werde. Also: Wer Interesse hat…

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Gestern in einer Kneipe gesehen:

„Klokoksklan! White Powder!“

stand da an einer Wand geschrieben. Ich musste Schmunzeln…

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Ich bin gespannt…

Es sieht so aus, als hätte Ralf zumindest nicht grundsätzlich vor, unsere Geduld weiter zu strapazieren. Gestern Abend hat er seine drei Großgeräte (Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine) „rausgeräumt. Man kann also davon ausgehen, dass er demnächst auszieht.
Aber ich würde wohl keinen Blogeintrag schreiben, der nicht mit „Es ist vollbracht“, „Der Stall ist leer!“ oder schlicht „Juhu!“ beginnen würde, wenn ich nicht immer noch skeptisch und kritisch mit der Situation umgehen würde. Das hat auch Gründe. Sehen wir uns das aktuelle Geschehen in der schönen WG doch einmal an:
Gestern mittag kam ein Kumpel / Freund / Bekannter / zukünftiger Mitbewohner (?) von Ralf zu uns und hat mit ihm offenbar die Geräte abgeklemmt und beiseite gestellt.
Auf die lockere Frage „Was geht?“ seitens Nico bekam man die enorm informative Antwort „Alles, was Beine hat.“
OK, meine Lust zur Konversation über das Nötigste hinaus mit Ralf wäre gerade auch nicht weiter entwickelt, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass das Abschließen von Waschmaschine und Trockner, sowie das – aller Voraussicht nach mindestens 24 Stunden andauernde – Zwischenlagern im Wohnzimmer etwas sein könnte, das in Punkto Kommunikation innerhalb einer WG unter die Kategorie „das Nötigste“ fällt. Muss ich da noch erwähnen, dass der Trockner so steht, dass man ihn erst zur Seite räumen muss, um die neuen Geräte herauszuholen?
Das alleine ist schon wieder so eine Aktion, bei der man seine Zähne ganz tief ins Beißholz drücken muss, um sich selbst davon abzuhalten, die Geräte in den Hausflur zu stellen, weil man dachte, dass sie ja eh gleich abgeholt werden.
Nun ist Ralf bereits seit etwa 4 bis 5 Stunden unterwegs. Ich habe also meine Zweifel, ob er einen Bus abholt oder dergleichen. Ich schätze eher, er ist arbeiten, um das Zeug dann irgendwann in den nächsten zwei Wochen zu holen. Aber: Das ist Spekulation.
Was ich dagegen – ich wollte ihn gerade fragen, ob er mal wieder das Telefon in seiner Schreibtischschublade liegen hat – sicher weiss: Mehr als einen Karton hat er ansonsten noch nicht gepackt.
Dass Ralf bei der Organisation von wichtigen Dingen nicht unbedingt mit einem wissenschaftlichen Realismus agiert, dürfte kaum jemanden überraschen. Wie jetzt allerdings die Folgearbeiten aussehen sollen? Das verleitet mich wieder zu wilden Spekulationen.
Bringt er heute am späten Abend die drei Geräte weg, braucht dann aber noch eine Woche, das restliche Zeug zu packen und erwägt, dass wir bis dahin ja eh unsere Geräte angeschlossen haben? Eine nicht grunddumme Vermutung, die aber insbesondere darunter leidet, dass wir einen „kaputten“ Waschmaschinenanschluss haben, für den wir erst einen Doppelnippel im Baumarkt holen müssten – wenn Ralf den bisherigen wie scheinbar geplant am Schlauch seiner Maschine hängen lässt, wo er ihm und uns die Arbeit erschwert, weil so keiner von uns ohne Zange oder Einkauf die Waschmaschine installieren kann.
Naja, ich bin eben gespannt…

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Filed under Haushalt

Nur ein Link…

…aber was für einer.
Allen, die es entweder gut finden, dass ich das ein oder andere Mal über blöde Artikel in den Medien herziehe; sowie allen, die nicht so recht verstehen können, weswegen ich eigentlich so einen Quatsch immer wieder (ich weiss, in letzter Zeit eher selten!) mache – all jenen sei der Beitrag „Schlechter online“ von Stefan Niggemeier ans Herz gelegt, das „Manuskript eines schlecht vorgelesenen Vortrags auf der DJV-Konferenz“ in Hamburg am 18. Oktober 2008.
Der Text, wiedergegeben in seinem Blog, ist lang, aber nicht übermäßig anstrengend. Es ist eine erstklassige Zusammefassung des Status Quo im deutschen Online-Journalismus (wie ein Kommentator erwähnte), und man sollte ihn einfach gelesen haben.

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Filed under Medien

\Computerwissen

(ein unsortierter Text über sortierte Daten)

Ozie ist vorher in einem Gespräch über Datenschutz, Payback-Karten und dergleichen auf eine interessante Geschichte gestoßen. Was den Einzelhandel angeht, sind wir heute wieder genau da, wo wir vor 30 Jahren auch waren. Diesen Gedanken fand ich interessant, denn natürlich hat sich die Welt um einiges gewandelt. Aber was die Kundenwerbung und -bindung angeht, trifft das witzigerweise zu. Zumindest für den Kunden. Also oberflächlich.
Genau genommen ist nichts wie früher, aber wir sollen es glauben. Habe ich zumindest den Eindruck. Es geht um eines meiner Lieblingsthemen: Computer und Datenschutz. Nervt die meisten hier wahrscheinlich schon ein bisschen, aber ich will es dennoch erklären.
Vor 30 Jahren waren Supermärkte noch nicht DER Ort zum Einkaufen. Es gab diese ganzen kleinen Läden – wahrscheinlich kommt das Wort Einzelhandel irgendwo aus dieser Umgebung – aber ich kann es nicht sicher sagen.
In diesen kleinen Läden – die zumeist um die Ecke lagen – hatte man seinen Kaufmann, der einen mit der Zeit kannte, der wusste, was man gerne isst, und der einem auch gerne mal den Wein B empfohlen hat, weil Wein A – den wir am liebsten trinken – so ähnlich schmeckt.
Heute haben wir Supermärkte teilweise internationaler Ketten. Das ist immer ein bisschen unpersönlicher als beim Kaufmann um die Ecke, wobei man als Stammkunde durchaus auch in solchen Läden merken kann, dass das Ende der Fahnenstange nicht ein „Ihr schon wieder“ der miserabel bezahlten Aushilfskraft ist.
Und die – natürlich völlig uneigennützige 😉 – Beratung übernehmen heute die Payback- und HappyDigits-Anbieter dieser Welt. Ozie ist heute im Intranet ihrer Firma auf eine Studie gestoßen, die genau das sagt: Die Auswertung der gesammelten Daten steckt beileibe nicht mehr in den Kinderschuhen. Wenn ich häufig Maggi-Fertigmischungen kaufe, aber bei der Würz-Soße regelmäßig auf ein anderes Produkt ausweiche, dann ist es nicht allzu unwahrscheinlich, dass mir mit der Zeit Werbung ins Haus flattert, die die Vorzüge der Maggi-Würze näher erläutert.
Das kann ich nicht mit persönlichen Daten untermauern, weil ich Werbung in diesen Eimer werfe, der in unserem Hausflur praktischerweise gegenüber der Briefkästen (dem Erfinder dieser Einrichtung ein dickes Lob!) hängt.
Ich finde den Gedanken auch nicht sonderlich schlimm, denn das einzige, was mich an Werbung wirklich ärgert, ist die Menge und die Stupidität derselben.
Das Schlimme ist eigentlich auch nicht, dass diese Daten erhoben werden, sondern dass die meisten Menschen sich nicht bewusst sind, welche Auswirkungen das haben kann. Vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht in 5 Jahren, vielleicht auch nicht in zehn. Vielleicht aber eben auch doch.
Klar, man ist nicht mehr so blöd und gibt seine Kontodaten jeder x-beliebigen Website. Man hat eine Firewall auf dem PC, die richtet den Rest. Damit kann ja eigentlich nichts schlimmes mehr passieren…
Mal abgesehen davon, dass eine Firewall nicht zwingend Sicherheit bedeutet, ist es das nicht. Immer wenn es um Datensammlungen geht, wird gegen Kritik daran argumentiert, dass es ja nicht schlimm sei, wichtiges ist ja nicht dabei. Analog zur „Ich hab ja nichts zu verbergen“-Argumentation bei staatlichen Eingriffen in die Privatsphäre. Dabei ist das gerade einfach nur Glück.
Die Firmen gehen eben nicht gerne damit hausieren, was sie an Daten alles sammeln, deswegen sind folgende – von mir heiß erwarteten Werbesendungen bisher noch nicht aufgetaucht – aber sie könnten… irgendwann mal:

„Frau Fuchtel, im letzten Halbjahr haben sie dreizehn Euro für 60 Tampons einer No-Name-Firma ausgegeben. Haben sie schon darüber nachgedacht, dass sie für 9,99 Euro bereits eine 40er-Packung unserer neuesten „Super-Saugi-Plus-Stopfen“ erwerben können, die sie laut dieser Studie (Link) doppelt so lange nutzen können, weil sie während ihrer Entwicklung in der Testphase auch andalusische Seekühe luftdicht verschlossen haben? Dazu gibt es einen Gutschein fürs „Fetti-Frust-Fitness-Center“ gratis. So können sie der Pornosammlung ihres Mannes endlich das Wasser reichen.“

„Herr Fuchtel, wir erlauben uns, sie darauf hinzuweisen, dass ihre Frau ausser menstruieren scheinbar nichts anderes im Sinn hat. Damit sie auch diese schweren Stunden (oder Wochen – haha) entspannt hinter sich bringen, können wir ihnen unser Men-Super-Plus-Paket empfehlen, mit dem sie ihr Lieblingsbier noch einmal um 12 Cent billiger bekommen – oder ihnen zum bisherigen Preis nicht die übliche No-Name-Plörre beschert, sondern bestes „Dübel-Pils“. Dazu gibt es völlig gratis die Pornosammlung „Feuchte Träume im Wasserbett“, die schon 58% ihrer männlichen Familienmitglieder als „sehr befriedigend“ bewertet haben, und die laut unserer Statistik ihre Filmesammlung „Top of the 90s“ anspruchsvoll ergänzt. Das alles gibt es bereits ab 65 €/Monat…“

Zu weit hergeholt? Abwarten…

Aber keine Sorge: Ich will niemanden bekehren. Es liegt bis auf die eventuelle Schnüffelei des Dr. Wolfgang S. völlig in unserer Hand, was wir preisgeben von uns. Wir sollten uns dessen aber bewusst sein.

Und da sind wir beim leidlichen Thema Computer. Wie ihr seht und lest, bin ich ein Mensch, der sein Privatleben recht öffentlich lebt. Ich blogge hier und da über die WG und mein Privatleben, tue meine politische Meinung der Öffentlichkeit kund… aber ich weiss darum Bescheid! Ich bin mir bewusst, dass ein Mensch, der es gelernt hat, mit dem Internet umzugehen, binnen 3 Minuten meinen Namen herausfinden kann. Wenn überhaupt. Ich bin mir bewusst, dass ein zukünftiger Chef lesen könnte, dass ich in manchen Dingen ein anspruchsvolles Kerlchen bin, in anderen wieder nicht. Und das, glaube ich, ist einfach noch nicht verbreitet genug.
Ich wäre nicht so bekloppt, es hier zu erzählen, wenn mich Neidgefühle plagen, weil die Natur mich mit einem zu kurzen Geschlechtsorgan ausgestattet hat, oder mich gar strafrechtlich relevant zu äußern.
Aber solange Leute nicht unterscheiden können zwischen Festplatte und Internet, Datei und Programm, Firewall und USB… so lange wird es immer wieder Menschen geben, die unachtsam genug sind, Dinge der Welt mitzuteilen, die sie eigentlich nicht einmal ihrer Freundin mitteilen würden. Und diese Menschen sind es dann im Besonderen, die versuchen, Überzeugungsarbeit zu leisten, dass Datenschutz eigentlich kein Schwein interessiert – weil sie nicht einmal wissen, was es zu schützen gilt.

Ozie hat erzählt, dass ihre Mutter anno dazumal gegen Windows war, weil damit auch Menschen einen PC bedienen könnten, die nicht wissen, wie er funktioniert. Da stimme ich ihr zu! Nicht, weil ich inzwischen Linux nutze, nicht weil ich „PC-kundig“ bin, sondern weil ich glaube, dass es eine Menge Menschen gibt, die sich, ihre Ideen, ihre Privatsphäre in Gefahr bringen, weil sie keine Ahnung haben, auf was sie sich einlassen.

Ich bin kein PC-Hasser, ich bin es nie gewesen und werde es wahrscheinlich nie sein. Ich liebe diese Teile für so viele Dinge! Aber mir ist bewusst, was für ein Werkzeug ich damit in Händen halte – bzw. unter meinem Tisch stehen habe. Ich will auch niemandem den Umgang mit PC’s verbieten oder schlechtreden – aber ich bin der Meinung, dass die Menschen, die Computer nutzen – bei der Arbeit und auch privat – wissen sollten, was sie machen.
Genau da aber sehe ich einen gefährlichen Trend. „Intuitive Benutzung“ ist so ein Schlagwort, das seit Jahren durch die Branche geistert, und das in Zukunft eine noch wesentlich größere Rolle spielen wird. Man wird in Zukunft immer blöder sein können, und dennoch die Möglichkeit haben, Computer zu benutzen, um seine Meinung kundzutun, seine Bankdaten zu verraten und dabei zu glauben, das würde schon niemand merken.
Erste Auswüchse dieses Trends (in umgekehrter Form) waren sicher die „Script-Kiddies“, die es ohne jede Programmier-Erfahrung geschafft haben, mit „selbst programmierten“ Viren etliche Computer lahmzulegen und enormen Schaden zu verursachen. Dann gibt es natürlich auch noch Leute, die bei ebay etwas ver- oder ersteigert haben, und dachten, es wäre ok, damit nur einen Scherz gemacht zu haben. Bis sie merken, dass auch das eine Auswirkung auf das „reale Leben“ haben kann.
Ich sage es ja selbst immer wieder: Eine absolute Sicherheit – in allen Bereichen – wird es nie geben. Ich finde es nur schade, dass immer wieder auf unterstem Niveau gestritten werden muss, wenn es um Datenschutz geht, nur weil einige der Hauptakteure – die manchmal das Verschicken von Mails mit 60 Jahren mühsam gelernt haben – ebenso wie ein großer Teil der Bevölkerung nicht einmal eine Ahnung haben, worum es bei dem Thema überhaupt geht.

So, das war ein langer Text, und ich hoffe, dass ihr mir dennoch eine gute Nacht wüscht 😉

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Bilderbuch-Wochestart!

Mir ist natürlich bewusst, dass der Wochenanfang nichts auszusagen hat darüber, wie die Woche dann wirklich wird. Vor allem, da ich gerade keiner geregelten Arbeit nachgehe. Zudem beginnen meine Tage gerade meistens mit Lernen. Neulich habe ich nach dem Aufstehen vor der ersten Zigarette sogar den Abwasch gemacht. Also alles in allem nicht so erheiternd. Aber das ist nicht schlimm – man gewöhnt sich ja auch an so etwas.
Heute war also wieder lernen angesagt.
Naja, zunächst habe ich meine Mails gecheckt, ein paar Kleinigkeiten im Web gelesen und dann nach einer halben Stunde beschlossen, dass ich ohne Cola und mit nur noch drei Zigaretten keinen Nachmittag lernenderweise verbringen kann. Also einkaufen!
Als ich gerade dabei war, das Haus zu verlassen, klingelte – aufgrund meines Telefonierverhaltens doch recht unerwartet – das Telefon.
Und deswegen ist das so ein 1a-Wochenstart:
Arcor!
Na wow! Ist schon wieder ein bisschen her, dass wir ihnen geschrieben haben, aber es war ja auch einiges zu lesen 😉 Ich hatte ihnen einen kurzen Schrieb geschickt, in dem ich erklärte, dass ich die Vertragsverlängerung nicht akzeptiere und dass ich sogar – entgegen dem bisherigen Vertrag – ein sofortiges Kündigungsrecht verlange. Reichlich frech, aber in meinen Augen angemessen ob dem, was sie uns zugemutet haben.
Jetzt habe ich es also nach dem eigenen Vertrag endlich auch mal zum Störungs-Kunden-Management oder so ähnlich gebracht. Die freundliche Dame am anderen Ende der Strippe sagte mir ein sofortiges Kündigungsrecht zu, was mich ernstlich verblüfft hat. Kurz habe ich überlegt, was ich noch alles hätte fordern können. Immerhin hatte ich ihnen wahrheitsgetreu geschrieben, dass der Vertrag schon vor 2 Jahren unrechtmäßig verlängert wurde. Aber gut, wahlweise kann ich auch einer 50-Euro Gutschrift und einer Stutzung des Vertrags auf 12 Monate zustimmen. Ich denke aber, ich wähle ersteres – aber das ist eigentlich eine WG-Entscheidung.

Ich selbst würde am liebsten die 50 Euro und die sofortige Kündigung wählen 🙂 Vielleicht kriegen wir das ja auch noch hin.

Ach ja: Ob das mit der Kündigung dann funktioniert, das ist… naja, auch wieder so eine Geschichte, bei der ich dann – und das fällt inzwischen schwer – Arcor vertrauen müsste. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie gut das mit der Weiterleitung von der Kundenhotline ins Beschwerdezentrum klappt, wenn ich mich da dann wieder melde. Irgendwie höre ich bei Arcor hinter jedem weiteren Wort eine ganze Bibliothek voller potenzieller Fehlerquellen…

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