Not: My Kind of Blog

Notstandsgeblogge. Ein Klassiker quer durch die nunmehr zwei Jahrzehnte Bloggen.

Ich hätte so Bock, was zu schreiben. Wirklich! So richtig viel. Es fühlt sich gut an, die Tastatur unter den Fingern zu haben, aber es lässt sich einfach kein Thema finden. Ist alles zu langweilig? Eigentlich nicht mal das. Ja, sicher, über die Arbeit schreibe ich nicht mehr, aber eigentlich hab ich ja zwei grandiose Content-Garanten hier in der Wohnung. Dazu würde sich anbieten, auf die ganze Welt in Hinblick auf die Politik zu schimpfen und alleine meine derzeitige Verfassung könnte ein Medizin-Spin-off möglich machen. Im Notfall könnte ich ja sogar nochmal ein paar Worte über ein paar Games oder das letzte Video von Ren verlieren, aber meine Güte, hab ich zu all dem gerade keinen Bock. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass es nur sowas wie Frühjahrsmüdigkeit ist, das wäre für alle das Beste.

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Endlich Schnee!

Ich weiß, die meisten in Deutschland werden mich für die Aussage hassen, aber ich freue mich sehr, dass es heute mal wieder ein bisschen geschneit hat. Hier ist nämlich der wilde Schneesturm mit all dem Glatteis und allem was damit zusammenhängt einfach nicht angekommen bisher.

Tatsächlich war das dann auch alles ein ziemliches Gematsche heute, aber ein ordentliches. Und ich habe ja diese leicht debile Freude am Fahren auf Schnee und Eis und auch wenn ich da inzwischen nochmal gemäßigter als vor einigen Jahren noch unterwegs bin, kann ich dieses innerliche Wohlgefühl dabei einfach nicht verleugnen.

Tatsächlich bin ich heute auf dem Heimweg mit dem Spätzle sogar wirklich einen Moment ins Schlittern geraten, aber an einer Stelle und in einem Umfang, dass es zwar überraschend kam, aber mit dem Verkehrsumfeld noch völlig sicher eingepreist war. Die belastbarste Erkenntnis aus dem Ganzen betrifft eigentlich nicht wirklich das Wetter sondern die Tatsache, dass das Spätzle den Satz „What the Fuck!?“ fehlerfrei im richtigen Kontext benutzen kann. Ist doch auch was.

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Lautspieler

Ich erfreue mich an seltsamen Dingen.

Die Sache mit dem Spätzle und meinem alten PC beispielsweise. Es hat Spaß gemacht, die Kiste wieder herzurichten und so langsam spielt das Spätzle ja auch Spiele, die einen nicht schon vom Namen her einschlafen lassen. Wobei ich ihm da im Rahmen der Vernunft freie Hand lasse. Eines seiner Lieblingsspiele seit geraumer Zeit ist Fallout Shelter, was jetzt zwar eigentlich nur vom knuffigen Look und nicht von der Thematik her kindgerecht ist, aber er ist halt auch kein normaler Siebenjähriger. Er findet das Fallout-Universum jetzt schon durchaus spannend und ich denke nicht, dass er Fallout 4 das erste Mal mit 16 – oder was immer die Empfehlung ist – spielen wird. Aber das nur nebenbei.

Die meisten seiner Spiele sind technisch wenig anspruchsvoll, was schon deswegen gut ist, weil es vermutlich die Probleme mit Ubuntu unwahrscheinlicher macht.

Gestern Abend hat er dann aber erstmals Town to City gespielt.

Das ist an und für sich ein niedliches kleines … hm, „cozy Aufbauspiel“? Also eine Städtebausimulation ohne den Simulationsanteil. Man muss bauen, hat aber nur ein paar Grundbedürfnisse zu erfüllen und kann im Grunde nichts falsch machen. Im schlimmsten Fall braucht man 5 Minuten länger, eigentlich super für Kinder. Optisch ist es auf den ersten Blick nicht aufregend, es hat einen entfernt an Minecraft erinnernden Block-Style, wirkt also immer ein bisschen niedrig aufgelöst.

Aber das täuscht. Das Spiel sieht am Ende ziemlich toll aus und das hat seinen Preis in einer aufwändigen Beleuchtung, die dafür sorgt, dass die empfohlenen Systemvoraussetzungen den alten Rechner sogar etwas übersteigen. Entsprechend meldet sich die alte GTX 1660 Ti jetzt zu Wort und hola habe ich jetzt erst wieder gemerkt, was für ein Upgrade mein neuer PC war. Ich werde nie wieder über sowas wie Spulenfiepen klagen, ich schwöre! 😀

Das Schöne ist: Das Spätzle stört es nicht. Mehr Reize helfen ihm eher. Ich meine, er hat sich bei Fallout Shelter den Gamma-Wert auf 100% gestellt, weil es ihm so besser gefällt. Da muss man erst einmal drauf kommen.

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Lifestyle

Irgendjemand hat auf Mastodon in den letzten Tagen ungefähr folgendes gepostet:

„Es ist eigentlich ziemlich beeindruckend, wie konsequent Friedrich Merz bei jeder sich bietenden Gelegenheit genau die falsche Entscheidung trifft.“

Und ich habe irgendwas in der Art auch schon irgendwann geschrieben. Wie auch nicht?

Jetzt steht also für die Regierung das Recht auf Teilzeit zur Debatte. Von einer Kommission wurde gefordert, „Lifestyle-Teilzeit“ bräuchte man nicht, das Land muss ja schließlich härter anpacken.

(Edit: Ich hatte als ich das geschrieben habe tatsächlich übersehen, dass sich durchaus Teile der Regierung skeptisch geäußert haben – was mein Urteil in der eigentlichen Sache definitiv zu hart macht. In gewisser Weise möchte ich mich dafür entschuldigen. Allerdings – und das war natürlich der Grund, warum ich mich ohne Recherche von meinem Confirmation Bias habe treiben lassen – passt es unfassbar gut ins Bild von Ideen, Vorschlägen und Handlungen der aktuellen Regierung, die überwiegend dieses plumpe rechtspopulistische Weltbild befördern und erschreckend schamlos scheinbar nichts besseres bewirken als eine Umverteilung von unten nach oben)

Das ist ein wunderbares Beispiel dafür, warum ich wirklich nicht nachvollziehen kann, weswegen man uns Linken gerne vorwirft, „ideologisch statt rational“ zu entscheiden, während die Guten in der Mitte sowas ja nicht machen würden. Es ist so ein schönes Beispiel, weil es keine Forderung aus Wolkenkuckucksheim betrifft, sondern eine Regelung, deren Auswirkungen zumindest halbwegs gesichert vor uns liegen. Seit der Einführung sind mehr Menschen in Arbeit und es ist offensichtlich, dass ausgerechnet in einigen der am dringendsten benötigten Jobs (Pflege, Rettungsdienst etc.) eine Menge Leute Teilzeit arbeiten, die das in Vollzeit gar nicht könnten, rein stressbedingt. Und man muss wirklich kein Hellseher – noch nicht mal Akademiker – sein, um zu begreifen, was es bedeuten würde, wenn man denen die Möglichkeit nehmen würde:

Einige würden ganz aussteigen, vielleicht einen anderen Beruf wählen; andere würden es versuchen und am Ende vermutlich länger krank sein. Sicher, irgendwen wird es immer geben, der das dann schafft, aber wenn man ein Land regiert, sollte man sich vielleicht nicht auf Cherrypicking bei den Ergebnissen verlegen, sondern die Statistik im Kopf behalten. Und die Auswirkungen im großen Ganzen wären verheerend. Aber ich schätze, wir reden hier auch mal wieder über eine Weltanschauung, in der arbeitende Frauen quasi nicht vorkommen oder bestenfalls egal sind.

Ich selbst arbeite auch in Teilzeit. Wenn man die Flexibilität meines Jobs und die Umstände betrachtet, könnte ich vielleicht sogar Vollzeit arbeiten. Aber ich tue es nicht und habe es auf absehbare Zeit auch nicht vor. Dass Arbeit anstrengend ist und ich vielleicht auch einfach keinen Bock darauf habe – was, finde ich, eine völlig okaye Einstellung ist – ist dabei wirklich nur ein kleiner Punkt. Ich gehöre dieser offenbar völlig unwichtigen Subkultur der „Eltern“ an und dank jahrzehntelanger Vernichtungspolitik der „Mitte“ sind die Betreuungszeiten von Kindern in aller Regel völlig unkompatibel zu Vollzeitarbeit. Selbst die Ganztagsschule des Spätzles bietet im extremsten Fall 9 Stunden Betreuung am Tag an. Im extremsten Fall sage ich, weil das eine nicht für alle verfügbare Frühbetreuung ab 7 Uhr mit einschließt und zudem natürlich mitnichten alle Tage einschließt. Freitags ist ohnehin früher Schluss, dazu auch zu allen möglichen anderen Anlässen: Bei Projekten, Ausflügen und Stundenausfall zum Beispiel. Bei acht Stunden täglicher Arbeitszeit plus Pause würde ich z.B. jede Woche zwangsweise eine, meist eher mehrere Stunden Minus machen. Mal abgesehen davon, dass die Rechnung von weniger als 15 Minuten Arbeitsweg ausgeht. Und auch davon abgesehen, dass der Jahresurlaub sich ja nicht einmal im Entferntesten an den Ferienzeiten der Kinder orientiert.

Hätte ich nicht meinen Lifestyle-Dienstag frei, kämen dazu noch zusätzliche Arzttermine für mich und die Kids und alles, was halt sonst so anfällt, was wir im Notfall gerade immer dahin schieben können. Ich meine, wenn ich jede Minute der Betreuungszeit arbeiten muss, wann bringe ich dann das fucking Auto zum TÜV?

Dabei ist das wie so oft gar keine Beschwerde über meine Situation, sie bietet sich halt an. Aber wir sind zu zweit, wir haben Jobs mit überwiegend Homeoffice, genug Geld und flexible Arbeitszeiten noch dazu … wir haben es so viel besser als so viele da draußen.

Und ja: Im aktuellen Job habe ich gleich in Teilzeit angefangen, das ginge natürlich auch nach den derzeitigen Plänen weiterhin. Aber davor habe ich in der Verkehrsregelungszentrale  gearbeitet. Ein toller Job, aber eben auch einer, der sehr rigide war bei den Arbeitszeiten. Abweichungen vom Schichtplan waren quasi unmöglich. Ich habe nach der Geburt des Knöpfles mein Recht auf Teilzeit in Anspruch genommen und ihr könnt mir glauben: die hätten einen Scheiß getan, mir das zu ermöglichen, wenn ich das Recht nicht gehabt hätte! Der Gedanke, dass jemand nicht dem strikten Plan folgt, „wie es alle tun“, war ausnahmslos allen dort derart fremd, dass es schon bizarr ist. Und wir hatten schon einen bizarren Dienstplan, das kann ich euch sagen. Und ja, ich hätte keine Wahl gehabt. Ohne Teilzeit hätte ich kündigen müssen. Oder meine Frau in einer anderen Senatsverwaltung. Kann mir jemand mal sagen, wer davon was gehabt hätte. Stellt euch mal vor, wie verzweifelt die damals gesucht haben, dass sie am Ende mich genommen haben!

Im Ernst: Es ist furchtbar wichtig, dass Menschen in ein Teilzeit-Modell wechseln können, wenn sich die Lebensumstände ändern. Denn die Alternativen sind nunmal oft Kündigung oder Krankschreibung und in Anbetracht des anhaltenden Fachkräftemangels kann ich mir nicht mal vorstellen, dass es am Ende der Wirtschaft nützt, kurzfristig noch ein paar unproduktive Zusatzstunden aus der Belegschaft rauszuquetschen, um sie dann ganz zu verlieren. Wie ich sagte: Ohne Ideologie lässt sich das nicht sinnig erklären.

Und by the way: Natürlich lebt Politik auch davon, Entscheidungen nach seinen Idealen und Vorstellungen zu machen. Die der derzeitigen Regierung und mindestens ebenso sehr die ihrer Ideengeber sind halt verachtenswerter Scheiß.

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Die kleinen Dinge

Ich hatte ja neulich in einem Nebensatz schon mal erwähnt, dass unsere Kids nicht gerade darben, wenn es um Spielzeug geht. Eher im Gegenteil. Natürlich darf man dabei auch nicht die kurze Aufmerksamkeitsspanne des Spätzles vergessen, aber es hat ja auch ganz handfeste Auswirkungen aufs Knöpfle, dass immer eine Menge Zeug zum Bespielen da ist. Ja, natürlich durchaus auch eine gewisse Anspruchshaltung. Das kann ich ihm mit seinen vier Jahren aber auch nicht übel nehmen, alle Vierjährigen wünschen sich mehr als sie haben, unabhängig vom Status Quo. Vor allem dann aber auch eine gewisse Genügsamkeit, wenn es wirklich ans Eingemachte geht. Im Spielzeugladen zum Beispiel.

Ich war heute mit dem Knöpfle im großen Spielzeugladen des Nachbarortes, und zwar um etwas zu kaufen, von dem ich vor 30 Jahren nicht gedacht hätte, dass es für Kids noch ein Ding sein könnte, wenn die Haushalte erst einmal Spielekonsolen und Tablets vorhalten: Klebehände. Fahren gerade beide Kids voll drauf ab, die ersten waren allerdings im Rahmen der intensiven Nutzung nur von … begrenzter Dauer. Nun haben wir natürlich auch gesagt:

„Ja, wenn Du mitkommst, darfst Du dir auch was extra für dich auswählen, aber nichts großes.“

Im Grunde ein Anfängerfehler. So vage Aussagen sollte man nicht treffen. Alleine: Mit Preisen kann das Knöpfle noch nichts anfangen und ich persönlich hatte jetzt auch nichts konkretes im Sinn. Und es war mir nicht wirklich wichtig, ob es jetzt 7 statt 5 oder 11 statt 10 Euro – oder wie auch immer man die Grenze gesetzt hätte – geworden wären.

Entsprechend kam es wie es kommen musste: Ein großes Spiderman-Wasserwerfer(?)-Fahrzeug für 30 Euro wollte er sich gönnen und bei aller Ungenauigkeit: Dass das nichts kleines ist, wollte ich schon klarstellen. Ich will nicht sagen, dass das komplett easy lief. Natürlich fand er meine Ablehnung nicht toll und hat es kurz mit Weinen quittiert. Ist ja auch doof. Aber ich war ehrlich gesagt ziemlich stolz auf ihn, wie er zwei Minuten später mit mir zusammen das Gefährt weggestellt und sich mit etwas Verhandlungsgeschick ein wesentlich kleineres und billigeres Fahrzeug erstritten hat, ohne dass es zum Drama wurde oder nochmal Tränen gab.

Im Endeffekt haben er und sein Bruder den Rest des Tages aber eh mit den Klebehänden gespielt.

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Knöpfle at home

Wir sind dieses Jahr fast unbeschadet durch die Krankheitswellen gekommen, die da draußen wüten. Nach den letzten Jahren und mit Kindern in zwei verschiedenen Einrichtungen eigentlich mehr als zu hoffen war. Aber am Montag hat sich das Blatt gewendet: Während ich in Mainz im Büro war, musste Sophie das Knöpfle abholen. Fieber. Fast zeitgleich ging über die Kita-App noch eine Warnung raus, dass es mehrere bestätigte Influenza-Fälle gäbe und man die Kids bitte im Zweifel lieber daheim lassen sollte. Ich hab meinen Kollegen gleich angedeutet, dass ich vielleicht länger nicht kommen würde, denn: Grippe ist in der Kita, Knöpfle hat Fieber und ich, ich hatte für meinen freien Dienstag das Aufpassen auf den Zwerg gezogen. Wie würde da wohl mein Rest der Woche aussehen?

Im Grunde haben wir nur drauf gewartet, dass es gleich richtig losgeht, man weiß ja, wie das mit Grippe ist. Stattdessen war die Nacht nicht schlimmer als der Abend, Knöpfle hatte einmal noch 38 Grad Temperatur und dann wurde es eigentlich besser. Kein Fieber, aber vor allem auch ein relativ entspannter Dienstag. Entspannter als ein normales Wochenende zumindest. Eigentlich hatten wir zwei recht viel Spaß. Klar, den Tag nach dem letzten Fieber muss er auch zuhause bleiben, Sophie nimmt einen oder zwei Tage kindkrank, aber vermutlich war es das doch schon. Also doch nur eine Erkältung. Vermutlich die selbe, die ich auch schon seit geraumer Zeit verschleppe. Oder die letzte Impfung hat echt Wunder gewirkt. Trotzdem Däumchen drücken für die kommende Zeit.

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Ren Ren Ren Ren

(a storm it comes our way)

Fuck ey! Wenn es zum letzten Jahr für mich einen Soundtrack gäbe, dann wäre er doch sehr angefüllt mit Songs von Ren. Ich hab hier vor einiger Zeit ja schon mal seine Trilogie der „Tales“ von Jenny, Screech und Violet genannt, aber das ist ja nicht alles. Wie vermutlich alle bin ich über seinen unfassbar fantastischen inneren Monolog „Hi Ren“ bei ihm gelandet. Und obwohl ich damals schrieb, dass ich mit seinen HipHop-Stücken nichts anfangen kann, so hat sich das im Laufe des Jahres auch nochmal stark geändert. Mit einigen Stücken fremdel‘ ich immer noch, aber „Illest of our Time„, „Sick Boi„, „Su!cIde“ und auch sein Rap-Retake von „Losing it“ rödeln meine Playlists seit Monaten rauf und runter. Ganz zu schweigen von der fantastischen Ballade „Chalk Outlines“ mit Chinchilla zusammen.

Insgesamt ist das eine gar nicht so uninteressante Erfahrung, denn ich bin jetzt Mitte 40 und auch meiner Lebensumstände wegen nicht gerade sehr anfällig für so richtiges Fandom. Ich war eigentlich eh Zeit meines Lebens eher Freund einer gewissen Anti-Haltung, was so Personenkulte angeht. Vielleicht mal abgesehen von meiner Michael-Jackson-Phase mit 10. Aber bei Ren hab ich schon sehr große Freude an seinem persönlichen Artstyle, ich kann mir zum Beispiel unabhängig von der Musik quasi jedes Video von ihm anschauen, weil die – insbesondere für einen Indie-Künstler – so unfassbar hochwertig und einfach sehenswert sind. Ich weiß nicht, ob irgendwann in den nächsten Jahren nochmal irgendwas kommen wird, was auch nur annähernd heranreicht an „Money Game Part 3“ und ich meine das völlig ohne Übertreibung. Ich hab bis hierhin 7 Links gesetzt und kann keinen Favoriten nennen, den man „aber wirklich unbedingt“ anklicken muss, weil ich sie alle großartig finde und jedem je nach persönlichem Background was anderes nahelegen würde. Der Mann hat trotz schwerster Gesundheitsprobleme in den letzten drei Jahren einen kreativen Output gehabt, der für drei ordentliche Bands gereicht hätte.

Naja, gestern ist dann „Vincent’s Tale – The Bedroom“ erschienen, das in großen Teilen Richard’s Tale enthält und schon die zweite Fortsetzung zur legendären Trilogie ist:

Ich denke, man muss schon Spaß an Rens Art haben, Geschichten zu erzählen – oder die dieses inzwischen nicht mehr so kleinen Universums im Speziellen – um das jetzt so zu feiern wie ich. Ich weiß, die meisten werden es eh nicht anklicken oder nach zwei Minuten wegzappen, mache ich bei vielen Sachen auch so, passt schon. Aber was ich ganz zum Ende diesbezüglich noch mitgeben muss: Keiner von Rens Songs (außer vielleicht „Hi Ren“ ganz zu Beginn) hat mich wirklich von Anfang an begeistert. Es ist oft sperrig, auch sein ständiges Switchen von Flows oder gleich ganzen Musikstilen erleichtert den Einstieg nicht unbedingt. Aber ich bleibe dabei: es lohnt sich!

Ach ja, und wenn man eh kein Superfan werden will, kann man auch erstaunlich gut damit umgehen, wenn einem etwas gar nicht gefällt, das ist das Schöne.

Nachtrag: Verdammte Axt, jetzt hat Ren zwei Wochen später mit dem dritten Teil von Vincent’s Tale das alles nochmal in den Schatten gestellt. Bin ich froh, dass ich nicht so der neidische Typ Mensch bin, aber wie der das macht, frage ich mich trotzdem.

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