Der erste Kita-Tag

Die Zeit vergeht und nun war es schon so weit: Der „Fitness-Test“ der Kinderärztin war eingeholt und unser Spätzle war mit mir gestern das erste Mal in der Kita. Ein Tag, bevor er die 14 Monate voll gemacht hat.

Natürlich sind wir erst am Anfang der Eingewöhnung, aber bisher bestätigt sich unser Verdacht, dass der Kleine so langsam reif für den Spaß sein könnte: Denn normalerweise ist der erste Tag so etwa auf eine halbe Stunde ausgelegt, was aber von allen Beteiligten – dem Baby zuvorderst weg – schnell vergessen wurde. Er saß da rum und hat gespielt. Es gab ja auch so viel neues zu entdecken. Steckpuzzle, Instrumente, viele verschiedene Bälle.

Ja, die anderen Kinder hat er erst einmal nur so über sich ergehen lassen. Wobei: Ein, zwei Interaktionen mit sich gegenseitig Spielzeug reichen waren schon auch drin und nix von all dem hat zu Tränen geführt. Viel zu viel zu tun, um zu weinen!

In der komplett neuen Gruppe in der Kita haben gerade alle Eingewöhnung, es waren also mehr Erwachsene als Kinder da. Aber selbst das Fremdeln hat sich am Ende erst einmal auf Desinteresse beschränkt. Wenn die doofe Erzieherin einen doofen Ball geworfen hat, ging’s halt weiter zum nächsten Buch.

Die wirkliche Sternstunde kam dann beim Essen, bei dem wir im Grunde ja nicht einmal eingeplant waren. Es gab Nektarinen und Birnen, das kannte das Spätzle ja. Ich hab das mit dem Platzieren auf dem Stuhl übernommen und mich dann ein Stück weit hinter ihn gesetzt. Und da saß er dann, hat beim Anreichen brav einen Fruchtschnitz genommen und brav vor sich hingemümmelt. Obwohl er der einzige war, der den ersten Tag hatte, haben sich andere weit mehr gesträubt. Vielleicht zahlte sich da aus, dass er so lange schon bei uns am Tisch mitisst, vielleicht war’s nur Glück. Wir werden sehen. Die harten Prüfungen mit der Trennung von Papa kommen ja erst in den folgenden Wochen.

Und egal, ob das jetzt zwei oder sechs Wochen dauert: Das wäre alles in Ordnung. Das werden wir sehen. Tag 1 jedenfalls hat dem Kleinen Spaß gemacht und ist somit optimalstens gelaufen. Wohler kann man sich als Papa mit so einem Ergebnis nicht fühlen. 😀

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