Sash als Held der Mathematik

Mal eine Uralt-Anekdote, die in Worte zu fassen mir schon lange am Herzen liegt.

Wer mein wunderbares eBook (Ich bin nicht parteiisch, ich nehme die Amazon-Rezensionen als Grundlage für diese Behauptung!) gelesen hat, der weiß ja zumindest einmal über meine Abiprüfung in Mathe Bescheid. Das ist für mich alles andere als glorreich verlaufen und abgesehen von meiner ins Arrogante rüberdriftenden Coolness bin ich auch nicht stolz darauf gewesen. Aber ja, ich war damals mit Mathematik mehr am Ende als mit dem Latein, das ich nie als Schulfach hatte.

Eine einzige denkwürdige Woche ungefähr gab es aber in der Oberstufe, in der ich der King of Mathe war – und das kam so:

Im zweiten Mathe-Halbjahr der zwölften Klasse gab es eigentlich nichts mehr zu gewinnen für mich. Ich lag alleine beim Wissen gute zwei bis drei Jahre zurück, die mangelnde Motivation tat ihr übriges. Ich hatte es weitgehend aufgegeben. Meine schulische Leistung bestand damals im Wesentlichen daraus, dieses eine Fach immer irgendwie mit anderen auszugleichen. Es war diese leicht unterkühlte Form von Pragmatismus, die ich heute noch ganz gut kann. Zu meinem Unwissen im fachlichen Bereich gesellte sich aber mit dem Erwachsenwerden ein einsetzendes Verständnis für psychologische und systemische Rahmenbedingungen.
Und in erster Linie betraf das meinen Lehrer. Da ich nicht der einzige war, der ihn für unfähig hielt, war er es wohl. Da er, sollte er unfähig sein, kein Interesse daran haben konnte, dass das jemand merkt, würde er es vertuschen. Da ich niemals im Zeugnis 0 Punkte von ihm bekommen hatte, obwohl ich mich geradezu bemühte, war an der Theorie wohl was dran. Wahrscheinlich stimmte das wirklich. Die zwei Klausuren pro Halbjahr gab ich stets mit 0 Punkten ab, die schriftliche Note zählte 80%. Rechnerisch konnte ich damit nur auf 3 Punkte* kommen, selbst wenn ich mündlich 15 Punkte, eine 1+, gehabt hätte. Dass ich stets einen Punkt bekam, war dennoch eher ein Ding der Unmöglichkeit, da sich meine mündliche Leistung lediglich darauf erstreckte, die Hälfte der Stunden zu fehlen und während des Restes der Zeit Briefe zu schreiben.

Dann war es wieder so weit: Klausur! Ui!

An Klausuren nahm ich regelmäßig teil. Mehr noch: Ich bemühte mich diese zwei Stunden redlich und eigentlich hab ich fast all mein Mathewissen aus dieser Zeit, in der ich einfach freihand Lösungen für die Aufgaben suchte. Und dieses Mal gelang mir das überraschend gut. Klar, einen Großteil der Arbeit habe ich nicht einmal verstanden. Aber bei einer Aufgabe hab ich kurz hin und her überlegt, recht wahllos ein paar Zahlen in die Gleichung eingesetzt und ich schien ein brauchbares Ergebnis zu haben: -1 / 0,5 / 1 – das waren die Lösungen! Scheiß auf den Rechenweg, Hälfte der Punktzahl FTW!

Natürlich ging das nicht. Kaum draußen auf dem Flur ergab mein Smalltalk mit den Klassenkameraden, dass 2 / 14 / 7 und 0,75 richtig waren – oder dass sie trotz dreiseitiger Rechnung auf gar kein Ergebnis gekommen waren. So denn: Alles wie immer.

Eine Woche später stand dann unser Aushilfs-Einstein sichtlich gerührt vor der Klasse und fing plötzlich pathetisch an zu faseln, wie sehr es ihn freuen würde, dass dieses Mal – was ein Wahnsinn! – eine völlige Ausnahmesituation eingetreten wäre und er eine sehr gute Klausur vergeben könne an jemanden, der sonst nicht so sonderlich durch Durchblick auffallen würde. Ich kürze an dieser Stelle den vorhersehbaren Spannungsbogen ab: Er meinte wirklich mich. Er hob meine Leistungen bei oben erwähnter Aufgabe 3 in höchsten Tönen hervor, was offenbar tatsächlich begründet war. Ich hatte ganz ohne Witz mit meiner dilettantischen Herangehensweise die richtigen Lösungen gefunden. Noch dazu als einer von nur einer Handvoll Leuten. Einen Beweis in Form eines Lösungswegs war ich aber wie erwähnt schuldig geblieben. Deswegen gab es dafür nur die halbe Punktzahl. Wogegen ich rein aus Prinzip gleich mal protestiert habe.

Als er mir die Klausur aber überreichte, wäre mir wirklich fast schwindelig geworden: 12 Punkte! Zweistellig! Eins komma! Hätte ich die sechs Verrechnungspunkte bei Aufgabe 3 bekommen, wäre da nun ein Blatt mit einer glatten 1 vor mir gelegen. Das hatte ich seit der Grundschule nicht mehr. WTF?

Um es kurz zu machen: Das war natürlich alles Bullshit. Also ja, ich hab die 12 Punkte in der Klausur gekriegt, im Halbjahr dementsprechend 6 Punkte. Das ist somit in mein Abi eingeflossen und noch heute überprüfbar. Auch waren die Ergebnisse der dritten Aufgabe dieser Klausur wohl richtig. Da hatte ich wohl einen cleveren Einfall, wie ich das eigentlich komplexe Problem unbedarft übergehen konnte, wahrscheinlich eine Lösung, die zufällig in diesem einen Spezialfall funktioniert hat, während alle anderen sich beim schwierigen Standardprozedere aufgehangen haben.

Das wirklich abenteuerliche an jener Klausur aber war Aufgabe Nummer 5, bestehend aus fünf Teilaufgaben. Ich hatte bei selbiger nicht den Hauch einer Ahnung, nicht den Ansatz einer Problemlösung, nicht das Mindestmaß an Anstand, es wenigstens zu versuchen. Artig hab ich „gegeben“ und „gesucht“ hingeschrieben, darüber hinaus hatte ich nichts. Diese fünf Aufgaben brachten 30 von 60 Verrechnungspunkten, nach meinem mathematischen Verständnis also immerhin fast die Hälfte …
Und ich hatte bei allen die volle Punktzahl. Bei allen!

Ich hatte geschrieben:

geg: y = 4
ges: x

Mein Lehrer notierte daneben:

6 / 6

Das war das Geheimnis meines überbordenden Genies: Völlige geistige Umnachtung des Lehrkörpers. Was mich nur in jenem Einzelfall, weniger in der großen Gesamtheit überrascht hat. Im Gegensatz zu obigem Ablauf der Ereignisse weiß ich nicht mehr genau, wie das danach lief. Ehrlich! Ich glaube, ich habe es ihm sogar gesagt, aber das will ich nicht leichtfertig behaupten. Ein Lob geht raus an all die Klassenkameraden, die das wussten und es nicht genutzt haben, um eine Wiederholung der Klausur zu fordern oder dergleichen mehr. Ich war einer von wahrscheinlich tausenden – oder Millionen gar – die mal ungerecht benotet wurden. Dumm gelaufen, in dem Fall aber wenigstens positiv für mich.

Ebenso bin ich inzwischen nachsichtiger mit meinem Lehrer. Er hat es nur bedingt verdient, denn er war ein beschissener Lehrer. Von Pädagogik hatte er so viel Ahnung wie Hitler – um nur mal das naheliegendste Beispiel zu verwenden. Darüber hinaus war er aber ein zwar verschrobener, aber nicht einmal unsympathischer Mensch. Ich vermute, er hatte ein beschisseneres Leben als viele seiner ach so schlechten Schüler und außerdem hat ihm damals wirklich niemand gesagt, dass er es nicht konnte. Die Schüler nahm er – das war sicher eine Generationenfrage – als Kritiker nicht ernst, aber genauso handhabte es der Rest. Über ihn wurde immer gejammert, es wurde sich beschwert, es gingen Gerüchte um und was weiß ich. Es hat sich nicht einmal jemand anschauen wollen, was für einen Bockmist der Kerl verzapft hat, da ja kaum einer wegen ihm durchfiel (der eine Gnadenpunkt) und es in Mathe natürlich auch immer die Schüler gab, die es trotz ihm geschafft haben, weil sie es verstanden haben.
Der Mann war ein einsamer Kämpfer, dessen ganz offensichtlich einzige Freude die Mathematik war. Nur hat er die halt nie teilen können, weil wir Schüler einfach ein paar Level unter ihm waren und er das nie verstanden hat. Eine gute Rolle für einen französischen Kunstfilm vielleicht.
Ich bin ihm nicht böse, obwohl ich gerne mehr Mathe-Grundwissen hätte. Aber ich war ja wenigstens auch diese eine Woche lang mal der Held in seinem Fach. Insofern passt das schon. 🙂

–––

Abschließend aber noch der Versuch, es wenigstens pädagogisch besser zu machen als er:

Sollte das irgendwer lesen, der gerade Mathe lernen muss: Dann mach das! Mathe ist nicht wirklich scheiße, sondern eine faszinierende Sprache, um viele Grundsätze dieser Welt zu begreifen. Es ist nicht „cool“, in Mathe schlecht zu sein! Ich bin nur ein komischer Ausnahmefall, der trozdem zufrieden ist. Einen Scan meiner Gehaltsabrechnung lege ich als Abschreckung gerne bei. 😉

*Hab hier einen wunderbar passenden Rechenfehler korrigiert. Nur falls sich jemand über die Kommentare wundert.

14 Comments

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14 Responses to Sash als Held der Mathematik

  1. mm.

    Okay, der Text sagt ja, dass das mit Mathe nicht soo Deine Sache ist ;D
    Mit 0 Punkten schriftlich und 15 (theoretisch) mündlich, Bewertung 80% zu 20% kämst Du aber nicht auf 0,3 sondern 3 Punkte.
    0*0,8+15*0,2 = 0+3 = 3

  2. Pascal

    Mein Abi war auch durch Mathe (LK) getrübt. Nachdem ich in der 12/1 gerade so mit 5 Punkten kein Defizit bekommen habe, hatte ich es mir die nächsten Halbjahre gutgehen lassen – man darf ja zwei LK-Defizite haben, um zugelassen zu werden, und irgendwie bekommt man ja immer zumindest einen Punkt. 😀

  3. @mm.:
    Ich hatte schon Angst, dass das passiert. Ich hab allerdings gerade nicht die Laune, das zu überprüfen. Aber falls Du recht haben solltest, hat mein Lehrer es immer noch über alle Maßen gut mit mir gemeint. 😉

    @Pascal:
    Das ist die Rechnung! Von der lockeren Seite aus … 😉

  4. elder taxidriver

    Ich hatte mal in einer Mathe-Arbeit hingeschrieben:
    ‚Aufgegeben völliger Unkenntnis‘. Und der Mathe-Lehrer :
    ‚Hoffentlich ist die Erkenntnis Ihrer Unkenntnis ein Wegstück zu wirklichen Kenntnissen‘.

    Aber, dass ein gewisser A.H. keine pädagogische Kenntnisse gehabt
    hätte, dazu nur diese Beobachtung: Wenn er spürte, dass ihm ein Publikum nicht gewogen war, brachte er es fertig die Veranstaltung fünf Minuten vorher abzubrechen. Und er hat es geschafft, dass Generale mit vom Kampf verschmutzter Uniform im Endstadium des von allen schon als verloren erkannten Krieges, nach einem Besuch bei ihm mit strahlender Siegesgewissheit wieder heraus kamen..

  5. elder taxidriver

    ‚Aufgegeben w e g e n völliger Unkenntnis‘

  6. mfmfmf

    Ich, der ich einen Bachelorabschluss in Mathematik besitze und trotzdem Rechnen kann, das hat nämlich nicht soo viel miteinander zu tun, kann mm. beipflichten: 3 ist die richtige Lösung, wenn man die 15 Punkte mündlich annimmt. Oder Sash war ganz clever und wollte 0-3 (Null bis Drei) schreiben (0-15 Punkte mündlich) und hat sich vertippt 😉
    Die schönere Rechnung ist übrigends 4/5*0 + 1/5*15 = 3
    Außerdem wird der Mathelehrer sich nicht verrechnet haben, sondern pragmatisch und gnädig den Weg des geringsten Widerstands gewählt haben, indem er nicht alle durchfallen lassen hat sondern ihnen den Gnadenpunkt gewährt hat. Lieber ein paar Punkte zu viel als zu wenig, sonst kommen die Schüler nachher noch und diskutieren. Durch ein paar Pünktchen am unteren Rand wird ja niemand dazu verleitet, etwas naturwissenschaftliches zu studieren und dann daran grandios zu scheitern…
    Oder er wollte die Korrekturen nur schnell beenden und hat dann ein paar Fehler gemacht.

  7. elder taxidriver

    Und dann gibt es noch die Anekdote von dem berühmten Mathematik-Professor der, nach dem Verbleib eines seiner Studenten gefragt, gesagt hat: ‚Der ist jetzt beim Theater. Für die Mathematik hatte er zuwenig Phantasie‘.

  8. Wahlberliner

    Mathe ist eigentlich die einzige wirkliche Wissenschaft.
    Dennoch könnte ich mir die 6 von 6 Punkten bei der Aufgabe 5 so erklären, dass Du zumindest nix falsches hingeschrieben hast. Gesucht war ja x, und y war gegeben.
    Übrigens ist es oft so, dass Schüler in Mathe, wenn sie ohne „vor-Verbildung“ an eine neue Aufgabe herangehen, leichter in ihrem eigenen Kopf eine Lösung finden, als wenn sie stur einen Standardweg, der ihnen vorher eingepaukt wurde, begehen und sich dazu zwingen.
    Auch in Mathe ist Freiheit wichtig… 🙂

    Ich hatte übrigens gedacht, dass Du Dich darüber auslässt, dass 80% der Wahlbeteiligten für die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes gestimmt haben, aber trotzdem bei dieser Abstimmung die Gesamtheit der Wahlberechtigten zu Grunde gelegt wurde, weshalb Berlin noch 20 weitere Jahre unter irgendwelchen Konzernen und deren umweltschädlichen Kraftwerkstechnologien zu leiden hat, nachdem von politischer Seite her alles dazu getan wurde, dass genau dieses Ergebnis dabei rauskommt…

  9. Es ist sehr traurig und schade, dass es heutzutage als schick gilt, sich nicht mit Mathematik auszukennen.
    Viele Leute sind direkt stolz darauf, davon keine Ahnung zu haben.
    Auch du, Sash, kokettierst mit diesem Gedanken.

    Ich lese ja sonst gerne bei dir.
    Also konzentriere dich lieber auf deine literarisch-sprachlichen Fähigkeiten.

    Just my 2.0 cents.

  10. @breakpoint:
    Hey, nee!
    Den Schuh ziehe ich mir nicht an!
    Ich hab den letzten Absatz nicht ohne Grund verfasst und ich weiß, warum Mathematik ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist.
    Ja: Ich selbst bin kein Mathematikgenie. Und das kann ich schwer verleugnen und musste es in dem Text auch so erwähnen.
    Ebenso ja: Ich mag mich trotzdem.
    Aber darüber hinaus bin ich in diesem Punkt deiner Meinung, auch wenn mir selbst das Gefühl für die Materie hier und da abgeht!

    Im Ernst:
    Ich bin Mathe-Loser: Ja!
    Ich bin Mathe-Hasser: Nein!

    Sorry, ich musste das aus dem selben Grund schreiben, wie Du wahrscheinlich: Ich fühle mich durch deine Unterstellung ernsthaft angegriffen. 🙁

  11. @Sash

    Sieh meinen Kommentar bitte nicht als persönlichen Angriff.
    Meine Äußerungen sollten ja gar nicht speziell gegen dich gerichtet sein.
    Leider ist aber die Anti-Mathe-Mentalität allgemein sehr weit verbreitet. Darauf wollte ich hinweisen.

    Aber danke, dass du deine Einstellung noch einmal ausdrücklich klargemacht hast.

  12. Simone

    Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qwer com ? Ich würde mich sehr über eine Antwort auch per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

  13. Ekirlu Tsuj

    Hallo Sash,

    als ich mein Zeugnis der 13 Klasse 2tes Halbjahr bekommen habe, hat mir meine Lehrerin folgendes gesagt: „Ulrike du hast 2 mal 0 und zweimal Einen Punkt. Das macht im Schnitt 0,5 Punkte. Ich gebe dir einen Punkt wenn du mir versprichst niemals etwas mit Mathe zu machen!“ (Wenn sie mir 0 gegeben hätte, wäre ich nicht zum Abi zugelassen worden…) Ich hab den Deal angenommen!
    Ja was soll ich sagen, ich bin Archivarin geworden… 😉

    Deine Geschichte hat mich sehr an meine Schulzeit erinnert…

  14. @breakpoint:
    Ich wollte nur meine Meinung dazu klarstellen. Also keine Sorge, ich nehme Dir das nicht übel. Ich weiß doch selbst, wie das ist. Mathe ist jetzt nicht das Fachgebiet, auf dem ich gegenreden kann, aber ich sehe doch, wie sehr allerorten ganz ehrlich und unverhohlen mit Unwissen oder gar Dummheit geprahlt wird.
    Mathe nimmt natürlich noch einmal eine Sonderstellung ein, weil sie gleichermaßen fundamental für die Welt, als auch ab einer gewissen Stufe im Alltagsleben vermeintlich irrelevant ist. Das macht sie seitens „der Allgemeinheit“ – wer immer die je nach Kontext stellt – leicht angreifbar.
    Mir fehlt höhere Mathematik im Alltag ja auch tatsächlich nicht. Und die paar Grenzen, an die ich durch meine Unkenntnis stoße, sind dann meist doch ziemlich weit weg vom Leben vieler Menschen.
    In der Sache, bei der ich voll zwischen den Stühlen stehe, merke ich aber auch mal, wie schwierig es ist, die Balance zu halten. Denn intellektuell gesprochen halte ich es voll und ganz mit Dir und würde jederzeit sagen, dass es keinen Grund gibt, stolz darauf zu sein, dass man etwas nicht verstanden oder gelernt hat. Aus Sicht des Unwissenden regiert da natürlich aber auch der persönliche Abwehrmechanismus, der mich glauben lassen will, ein gutes, sinnvolles und erfülltes Leben zu führen, obwohl ich Mathe nicht blicke. Was sich dann psychisch derart manifestiert, dass ich die Mathematik kleinrede und mich darüber definiere, „es ja sogar ohne das“ geschafft zu haben.
    Wie Du siehst: Ich finde das nicht toll und glaube, das Problem zumindest grob umreissen zu können – dennoch fällt es nicht leicht.
    Und das Dumme ist: Jeder von uns kennt solche Wissenslücken. Will heißen, dass es wahrscheinlich jedem mal irgendwo so geht, gehen muss vielleicht. Beim einen halt bei 3 von 100 Disziplinen, beim anderen bei 97.
    Und, ein paar Gedankengänge übersprungen, zusammengefasst: Am Ende kommt immer raus, dass die Dummheit der anderen mehr schmerzt als die eigene. Da müssen wir alle mit klarkommen. 🙂
    Aber auch Dir vielen Dank für deinen „mutigen“ Einwurf zu Gunsten der Mathematik. Glaub mir, zumindest ich weiß ihn zu schätzen!

    @Ekirlu Tsuj:
    Hmm, das ist auch etwas bitter. Aber gut, jeder nach seinen Möglichkeiten, ne? 😉

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