Backflash

Es gibt so Momente in meinem Leben, in denen ich irgendetwas in der Presse lese, im Radio höre, in Filmen sehe, das mir bekannt vorkommt – und das dann ein flaues Gefühl im Magen hinterlässt, weil es mich erinnert an eigene Erlebnisse. Ein gutes Beispiel war der 11. September 2001. Als mein Vater mit den unvergessenen Worten „In Amerika isch Halligalli, ein Anschlag jagt den nächsten!“ in mein Zimmer kam und ich anschließend den Fernseher anschaltete, stockte mir der Atem. Katastrophenmeldungen hatte ich schon zur Genüge gesehen, aber beim Anblick der brennenden Twin-Tower dachte ich zunächst an die Aussage unseres Reiseführers Glenn ein Jahr zuvor, dass in den Gebäuden 50.000 Menschen arbeiten; danach daran, wie ich zwischen Nord- und Südturm stand und dachte, dass ich nicht hier sein möchte, wenn die Dinger mal einstürzen. Freilich ohne den Hauch einer Ahnung, dass das zu meinen Lebzeiten passieren könnte.

Nun, Ereignisse wie den 11. September gibt es glücklicherweise zumindest nicht monatlich. Das war ein eigentlich unglücklicher Vergleich zur Einleitung des Textes, da sich selbstverständlich eine Gleichsetzung verbietet. Aber das selbe Gefühl wie damals streifte mich nun, da ich las, dass die Wohnungen einiger Pressefotografen wegen einer Demonstration durchsucht worden sind, auf der sie – eventuell – auch Bilder gemacht haben könnten, die gewalttätige Leute zu identifizieren helfen könnten. Die Problematik daran ist natürlich politischer Natur. Es geht um Verhältnismäßigkeiten, Pressefreiheit, Unverletzlichkeit der Wohnung. Um Schlagworte, wenn man ehrlich ist. Wenn auch Schlagworte mit Verfassungsrang.

Das zugegebenermaßen sind nicht meine Gedanken, zumindest nicht vorrangig. Ich empfinde eher eine Art diffuses Mitgefühl, schließlich habe ich mehr oder minder haargenau das auch schon hinter mir. Am 20. oder 21. Oktober 2006 war eine große Demo in Stuttgart, ich war dabei und habe fotografiert. Nicht offiziell, allenfalls für die eigene Website. An diesem Tag sind zwei oder drei eher halblebige Brandsätze an der Fassade der Commerzbank gelandet, sicher kein Kavaliersdelikt, am Ende jedoch mit dem Ergebnis eines angekokelten Fensterrahmens. Die Polizei wurde auf meine Kamera aufmerksam gemacht und ich hatte kein gesteigertes Interessa daran, sie ihnen auszuhändigen. Und hab außerdem klargemacht, dass ich zum fraglichen Zeitpunkt allenfalls in der Nähe war und keine relevanten Aufnahmen gemacht hätte. Der gar nicht einmal unfreundliche Cop nahm das zur Kenntnis, forderte aber meine Papiere ein und damit war es für diesen Tag gut. Das hätte eine Randnotiz bleiben können, allerdings kamen sie bei der Aufklärung nicht so recht voran, so dass – als es nun wirklich niemand mehr erwartet hatte – am 27. Oktober die Durchsuchung erfolgte. Die unterbleibende abermalige Nachfrage bei mir nach dem Bildmaterial wurde dem Richter gegenüber als untauglich dargestellt, da mich das ja hätte alarmieren und zur Vernichtung der Bilder inspirieren können. Eine Idee, die mir in den 6 Tagen natürlich nie einfach so hätte kommen können …

Als ich den sturmklingelnden Beamten an jenem Tag um 6.25 Uhr die Tür öffnete, war die Kamera mitsamt lauter verwackelten Bildern fernab des Tatgeschehens nicht einmal in Stuttgart und kurz davor, eine Freundin auf ihrer Reise nach Mexiko zu begleiten. Das änderte freilich nichts.

Gegen das, was ich allenthalben gehört hatte, war die Durchsuchung Kinderfasching. Ich war (wie die Fotografen jetzt auch) nur als Zeuge Ziel der Aktion. Wahrscheinlich war das für die Polizei ein Grund, sich aufs Wühlen zu beschränken und keine ungeahndete Sachbeschädigung zu begehen, für die sich natürlich im Nachhinein jede Menge Gründe finden lassen. So gesehen war das damals eine skurrile Aktion, bei der der Chef des Stuttgarter Staatsschutzes mich persönlich ungeachtet seiner Befugnisse nett fragte, ob er hier und da in irgendwelche Kartons schauen dürfe, die ich damals auch entsprechend humorvoll und mit dem Verweis auf allerlei Verfehlungen verbloggt habe.

Aber auch wenn es so harmlos war, auch wenn es keine rechtlichen Folgen hatte: was bei all dem Gerede über Hausdurchsuchungen oft auf der Strecke bleibt, ist das Eindringen in die Privatsphäre und das Ohnmachtsgefühl, das zurück bleibt.

Ich hab damals, 5 Minuten bevor mein Wecker geklingelt hätte, nur mit Boxershorts bekleidet die Tür geöffnet. Über die Treppe verteilt standen Polizisten, teils in Zivil, teils uniformiert, teils gepanzert in voller Montur, die Hand griffbereit an den Schlagstöcken. Während mir der Gerichtsbeschluss unter die Nase gehalten wurde und ich mich ein wenig nackt fühlte, wurde mir ein Typ mit Hornbrille vor die Nase gesetzt, den sie gleich mal als „unabhängigen Zeugen“ mitgebracht hatten. Ich bat darum, wenigstens meiner Freundin sagen zu können, sie solle sich was anziehen, da stand trotz Zustimmung gleich ein Beamter mit im Türrahmen und jubilierte:

„Ach, Sie haben ja schon ein T-Shirt an!“

Na dann.

Mein Zimmer war damals wie heute nicht wirklich angefüllt mit hochgeheimen Sachen, aber wie in jeder Wohnung gab es Dinge, die man ja ungern in einem Bericht über sich stehen haben wollte. Zwei gepanzerte Bullen hielten Wache im Flur auf einem Berg Handtücher, die das Wasser aufgesogen hatten, nachdem unsere Waschmaschine am Abend zuvor ausgelaufen war. Der größte Teil vergnügte sich derweil in der Küche und redete abfällig darüber, dass vom Vorabend noch Fischstäbchen übrig waren. Und ich selbst stand in Unterwäsche dazwischen und fragte mich, was diesen Arschlöchern eigentlich einfällt, sich über meinen Lebensstil ein Urteil zu bilden, nur weil sie gerne Fotos hätten, die nicht einmal existierten.

Natürlich wurde es bald mehr oder weniger hektisch in der WG und ich bin meinen Mitbewohnern bis heute dankbar, dass sie die ganze Aktion mit stoischer Gelassenheit hingenommen und hier und da mal einen Cop verscheucht haben, wenn sie zur Kaffeemaschine wollten.

Ein besonders weises Exemplar Polizist, von den Kollegen H.-P. genannt, setzte sich an meinen heiligen Computer und fing an, ihn nach Bildern zu durchsuchen. Ausgerechnet meine Homepage vermieste ihm das, weil diese einen virtuellen WG-Rundgang mit zerschnippelten Bildern enthielt und mal schnell dafür sorgte, dass sich über 50.000 Bilder auf meinem Rechner befanden. Nichtsdestotrotz lässt sich die Erniedrigung kaum in Worte fassen, die es bedeutet, wenn ein fünfzigjähriger dickbäuchiger Möchtegern-Profiler auf den eigenen Pornoordner stößt und dabei ganz süffisant möglichst laut durch die Wohnung flötet:

„Ha mei, Sie hen‘ da ja naggiche Bilder druff!“

Und ich war schon froh, eine Beziehung zu führen, in der das nicht das nicht das Aus bedeutete. Die gespielte Entrüstung, die nicht so recht fruchten wollte, wurde umgehend durch grenzdebile Häme ersetzt, bei der sich das vorhandene Personal darüber ausließ, dass man das ja „bei jedem“ finden würde, „au bei de radikale Islamischde“.

„Woisch no, der neulich? Zigdausende, ond elle ’sen ’se blond g’wä!“

Bei mir dauerte das Irrlichtern durch Fotos von privaten Parties, Freunden und Unterwäsche nur eine halbe Stunde. Ich kam fast noch pünktlich zur Arbeit und erhielt am Ende außerdem ein gekünsteltes Grinsen mit der Aussage, sie hätten „ja immerhin nix kaputt gemacht.“

Ach?

Nein, so einfach ist das nicht! Das macht was kaputt! Und zwar ziemlich dauerhaft. Das Vertrauen in den Rechtsstaat, den Wert der Unschuldsvermutung, das Sicherheitsempfinden in der eigenen Wohnung, die Meinung von der Polizei.

Ich bin mir sicher: in den meisten Fällen bleibt es nicht bei einem verächtlichen Spruch wegen eines „naggichen“ Bildchens oder einem Lachen über Fischstäbchen. Aber schon das reicht aus. Hausdurchsuchungen sind nicht ohne Grund eigentlich ein Mittel, das nur in besonderen Fällen eingesetzt werden sollte, das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung ist nicht ohne Grund verfassungsrechtlich garantiert. Eine Hausdurchsuchung ist – zumal wenn so harmlos wie bei mir – natürlich nichts, über das man nicht hinwegkommen kann. Dennoch: hat man es einmal hinter sich, überliest man so manche Pressemeldung nicht mehr so einfach.

13 Comments

Filed under Haushalt, Medien, Politik, Vermischtes

13 Responses to Backflash

  1. Haha, Diesen Eintrag habe ich erst vor ein paar Tagen gerade gelesen als ich mich ein bisschen durch deinen Blog gewühlt habe.

  2. Tobias

    Wenn ich von solchen solche Ereignissen lese macht mich das jedes mal verdammt wütend. Und dann wird sich gewundert das kein Vertrauen in den Staat mehr herrscht. Ich für meinen Teil habe dann immer so einen Hass auf das System und verantwortlichen Staatsanwalt (nicht auf die Polizisten, die machen erstmal nur ihren Job), das ich fast wo drauf schlagen könnte um mich abzu reagieren, aber nein dass lass ich lieber.
    Hast du davon gelesen? : ähnlich deprimirender Bericht

  3. Angelina

    Oh man, bei dem Gedanken das irgendjemand mein Zimmer durchwühlt dreht sich mir der Magen um. Ich finds schon schlimm wenn jemand unangekündigt vorbei kommt und ich keine Zeit zum Ordnung machen hatte.
    Wenn ich solche Berichte lese, dann staut sich in mir auch die Wut auf und am schlimmsten ist, dass man sie nirgendwo befriedigend ablassen kann.

  4. icke

    ich durfte nun schon zwei mal zielperson einer hausdurchsuchung sein – beide höchst unterschiedlich, aber beide gleich widerlich und eines rechtsstaats nicht würdig!
    die erste, in einem hausprojekt, hatte den anschein einer übung. alle bewohner wurden gesammelt und erhielten platzverbot(!) und wurden an der nächsten kreuzung einer nach dem anderen von azubis (unter anleitung) durchsucht – auf der offenen strasse! bis auf die unterhose!
    nachdem anwälte eingeschaltet waren (was einige zeit dauerte, es war die zeit ohne mobiltelefon und die betroffenen durften ja nicht weg) und wir endlich wieder in unser haus, unsere wohnungen durften, zeigte sich ein bild der totalen zerstörung!
    ALLE türen waren eingetreten – auch die die garnicht (ab)geschlossen werden konnten! alle bäder (waschbecken/klos) waren zerstört. schlagzeugfelle perforiert, bongs und blubber zerschlagen, kleider, aktenordner, etcpp durch die gegend geworfen – und der hit: bei einem grossen rattenkäfig wurde der zaun weggerissen und zwei der drei ratten lagen tot im streu! die axt vom ofen daneben…
    anzeige? kannste vergessen, es gab ja keine zeugen…
    erfolg der aktion? eine festnahme wegen nicht gezahlter alimente!

    nummer zwei war weniger offensichtlich zerstörerisch, dafür subtiler psychoterror. es ging um den vorwurf der „scheinehe“ und es sollten beweise gefunden werden das kein mann bzw nicht DER mann in der wohnung lebt. wie man etwas finden soll das nicht da sein soll – ein geheimniss der staatsanwaltschaft. die herren bullen gaben sich jedenfalls grösste mühe z.b. einen nassrasierer mit zugehörigen utensilien wie rasierseife und pinsel penetrant, auch nach mehrmaliger intervention, als „damenrasierer“ zu bezeichnen und ihn auch so ins protokoll auf zu nehmen (bzw „kein rasierzeug für männer gefunden“). das gleiche bei der kleidung: „sowas (bedruckte „szene“-t-shirts) ziehen solche leute („neger“) doch nicht an!“…
    und was gibt die musiksammlung her? keine afrikanischen kriegsgesänge, sondern nur reagae, punk und soul? „das passt nicht in den kulturkreis des beschuldigten“
    dafür wurde dann aber das zimmer des wg mitbewohners (meins) auf gründlichste durchsucht und jede einzelne LP abfotografiert. auch interessierte man sich sehr für aktenordner und fotografierte 10 jahre alte krankenkassenbriefe u.ä. – alles hinweisen auf die unrechtmässigkeit dieser aktion wurde mit grinsen und weitermachen quittiert – solange bis meine anwältin vor ort war und klare worte sprach…
    zum schluss wurde dann noch versucht das anwesende 2 jährige kind auszufragen: „wo is denn dein papa?“, „is der da dein papa?“, etc
    der erfolg von über 2 jahren(!) observation und der hausdurchsuchung? KEINER! verfahren eingestellt!
    bei allen durchsuchten allerdings herrschten danach traumatische zustände! die wohnung und ihre heilige privatheit wurden beschmutzt und mir zumindest wurde ne ganze weile noch schlecht wenn ich daran dachte. auch jetzt noch, viele jahre später, regt es mich masslos auf!

    man könnte natürlich meinen das ich ein pechvogel wäre wenn 2 von 2 hausdurchsuchungen derart aus dem ruder liefen, aber hört man sich um, können fast alle so ein „einzelfall“ liedchen singen – und zwar egal ob es sich um politdinger, raubkopien, körperverletzung, drogen, oder einfach nur zufall handelt!

    @tobias: die polizisten machen nur ihren job? wenn sie ihren job der situation entsprechend sensibel machen würden – ok. das tun sie aber, so weit ich das beurteilen kann, zu 99% nicht! es macht eher den eindruck das mit grosses trara „party“ durch die gänge der pollente schallt wenn zum sturm auf den privatesten bereich geblasen wird. man könnte meinen die cops stehen schlange um auch mal dabei sein zu dürfen…

  5. Matthias

    Die unverletzlichkeit der Wohnung ist tatsächlich ein hohes Gut und ich fühle mich schon unwohl, wenn ich Heizungsableser reinlassen muss. Da gehe ich absolut mit. Das Verhalten war sowieso daneben, braucht man nicht diskutieren. Die Frage ist aber umgekehrt genauso, was denn eigentlich dagegen sprach, ihnen die Speicherkarte kurz zum Kopieren zu überlassen. Vermutlich nicht weniger, Aussagen dazu gibt es hier ja zur Genüge, als offene Sympathie für die Linksterroristen und Hass gegen die Staatsgewalt. Und hier bin ich wieder für die Aufklärung der Straftaten. Deine Chance zur freiwilligen Kooperation wurde dir gegeben.

  6. @Pascal:
    Wow, Du hast Dich weit durchgegraben. 🙂

    @Tobias:
    Ja, hab ich gelesen. Bisschen obskur …

    @Angelina:
    Ich kenne das nur ZU gut 😉

    @icke:
    Krasse Stories. Wie gesagt: im Gegenzug dazu war es bei mir ja wirklich zivil.

    @Matthias:
    „Die Speicherkarte mal eben kopieren“ ist schön gesagt. Mal im Ernst: „Polizei, könnten sie uns kurz ihr Handy geben? Es könnte zur Aufklärung einer Straftat nützlich sein!“ – da würdest Du einwilligen?
    Dir ist schon klar, dass ich wahrscheinlich sowohl Speicherkarte als auch Kamera in den nächsten Wochen, zumindest aber Tagen nicht mehr wiedergesehen hätte. Und ich wollte vielleicht fotografieren und hatte nichts verbrochen.

  7. Debe

    Freiwillig der Polizei einen Datenträger in die Hände geben? NIE! Nachher sind da noch Fotos drauf (oder können aus gelöschten Dateien rekonstruiert werden), die mich oder meine Familie und Freunde in auch nur allergeringster Weise belasten. Mein kleiner Bruder mit einem… ähhh… einer selbstgedrehten Zigarette offensichtlich nicht in Holland, sondern in meinem Garten (mit markantem Baudenkmal im Bildhintergrund) würde ja schon vollkommen ausreichen. Dass Beweismittel gerne mal für lange Zeit „untersucht“ werden oder auch in der Asservatenkammer verschwinden oder zu Schaden kommen, ist ausreichend belegt – alles nicht in meinem wirtschaftlichen Interesse. Das allein würde schon reichen. Solange mir nichts gegenteiliges angeordnet ist, hätte ich nach dem Vorfall allerdings die Bilder auf meine verschlüsselte Festplatte kopiert – da sind auch, paranoid wie ich bin, alle naggedeis abgelegt – und die SD-Karte sicher gelöscht. Man weiss ja nie.

    Ich halte es mit dem Video „Don’t talk to cops“ – sehenswert, auch wenn auf Englisch und auf das amerikanische Rechtssystem angepasst. Fazit: Egal, was du sagst – du kannst nicht ganz sicher sein, dass es dir nicht später noch schadet. Halt’s Maul, und kooperiere nur, wenn du selbst derjenige bist, der Interesse an der konkreten Ermittlung hat.

    Das ist übrigens dein Recht. Reden musst du mit Polizisten generell nicht – auf Nachfrage den Ausweis zeigen und Kopf schütteln oder nicken genügen, um deine staatsbürgerliche Pflicht zu Erfüllen. Von der lautlosen Kommunikation mit ausgestreckten Fingern ist abzuraten 🙂

  8. Matthias

    Warum die Kamera? Die Zeiten von Analogfilm sind schon lange vorbei. Ich hätte ihnen zumindest angeboten, den relevanten Inhalt in meiner Anwesenheit zu kopieren und die Karte dann wieder mitzunehmen, weiß halt eben nur nicht, ob das aus beweistechnischen Gründen so möglich ist. Aber ich in diesem speziellen Fall wäre auch kooperativ gewesen und hätte versucht ihnen entgegenzukommen, denn ich habe nichts gegen die Polizei an sich, aber im Gegenteil viel gegen linke Randalierer.

    Aber wenn sie darauf bestanden hätten, meine Kamera(!?) mitzunehmen, hätte ich ihnen schon was geflüstert.

  9. @Debe:
    Ich seh’s genauso.

    @Matthias:
    Ich sehe eben nicht wirklich einen Grund, erst einmal schnell zu kooperieren. Wie Debe gesagt hat: die Folgen sind relativ unabsehbar, ggf. sogar ziemlich handfest.

  10. Hatte mit Hausdurchsuchungen Gott sei Dank noch keine Berührungspunkte, aber ich weiß genau, was du meinst. Als ich 7 war, wurde in unser Eigenheim eingebrochen. Wir kamen abends heim und alles war durchwühlt. Ich bin sofort in mein Kinderzimmer und habe geschaut, was fehlt. Im KINDERZIMMER!!! Heute muss ich drüber lachen, aber ich konnte wochenlang nicht richtig schlafen, weil irgendwer in unser Zuhause eindrang, ungebeten. Ich dachte, die könnten jederzeit wieder kommen und da sich bei uns da draußen Fuchs und Hase Gute Nacht sagten… Pure Angst. Zudem haben die Schweine Erbstücke mitgehen lassen, die mir von meiner verstorbenen Großtante zum 18. Geburtstag überreicht werden sollten. Da bin ich heute noch wütend drüber!!!

  11. @baerlinerin:
    Kann ich gut verstehen. 🙁
    Einen Einbruch habe ich nur einmal im Urlaub „miterlebt“ (wir waren natürlich auch außer Haus), das war allerdings abgesehen vom fehlenden Geldbeutel ein nicht ansatzweise so dramatisches Ereignis für mich.

  12. Patrick

    der text gefällt mir, mich motiviert er voll zum aufräumen

  13. @Patrick:
    OK, das war der wohl verstörendste Kommentar zu diesem Artikel. 😉

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