Ringkampf

Reisen, Röcheln, Riesenkraken 7

Das mit den Ringen ist ja auch so eine Sache. Beim Standesamt war es schlicht und ergreifend eine nette und schöne Tradition mit dem Ringtausch. Dieser Satz aber beinhaltet Adjektive, die weder Ozie noch ich so in einem Satz über das Tragen von Ringen verwenden würden. Die naheliegendste Lösung mit den Halsketten scheitert daran, dass sie zumindest für mich ähnlich… naja… ganz frei raus: eklig zu tragen sind. Ich mag keinen Schmuck, Ozie eigentlich auch nicht. Unsere Lösung fanden die meisten überzeugend:

Schlüssel-Bund, Quelle: Sash

Unser Gedanke dazu war recht einfach: Da nerven die Ringe nicht und man hat sie dennoch symbolisch immer bei sich. Die wirklich krönende Interpretation hat dann allerdings der Schwob, seines Zeichens mein Bruder, anlässlich der Hochzeit geliefert:

„Passt doch: Wenn de’n Ring verliersch, brauchsch au gar ned erschd hoim komme!“

😀

10 Comments

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10 Responses to Ringkampf

  1. Dein Bruder hat da eine sehr pragmatisch-nüchterne Sicht drauf, ja. 😉

  2. Ja, Deines Bruders Kommentar ist echt top! Alles Gute übrigens auch von mir zur Ehe.

  3. Feria

    Hallo Sash,

    das Gefühl verheiratet zu sein stellt sich erst später ein.
    So gings zumindest meinem Mann und mir.
    Nach nem halben Jahr hatte ich mich an den neuen Namen gewöhnt und er sich auch mental von der Bühnenkarriere verabschiedet.

    Dein Bruder ist typisch Schwabe oder?

    In deinem GNIT Blog kommts ned immer so rüber das du au einer bist, wobei ich zugeben muss das ich auf dich stoß weil ich als Schwabe im Bayrischen Exil leb ^^

  4. Kommentator

    Alternativ wäre die Anbringung der Ringe, also die Ring-Anbringung, direkt am Körper denkbar – nicht durch triviales Überstülpen am Finger, sondern durch sog. „Piercing“ an geeigneter *herf* Stelle…

    Sash und Ozie: Meine besten Wünsche Euch beiden, und viel Spaß mit Euren Eheringen, egal, wo und warum die irgendwo aneinanderklappern! 😉

  5. Eine geniale Idee, sich die Hundemarke, äh, den Ehering an den Schlüsselbund zu hängen…

    So sieht keiner, dass du und Ozie schon vergeben seid…

    Na, ich gratuliere auch!

  6. @Der Maskierte:
    Naja, er unterschätzt unsere Liebenswürdigkeit. Und unseren Pragmatismus. Ich zitiere meine Frau:
    „Wenn wir jetzt einen verlieren, holen wir einfach neue, oder?“

    @Daniel:
    Danke! 🙂

    @Feria:
    Ach, was ist denn schon typisch? 🙂
    Inzwischen macht es auch ziemlich viel Spaß, zwischen den Welten zu leben und gegenseitig „typisches“ zu belächeln oder verhöhnen. Aber das geht sicher nicht nur uns Schwaben so…

    @Kommentator:
    Vielen vielen Dank – für alles 😉
    Die Piercing-Idee hatten wir auch, aber so wirklich die Typen dafür sind wir auch nicht. Wir haben auch über kleine Tattoos oder so nachgedacht anstelle von Ringen. Aber die Lösung jetzt ist echt schön für uns beide.

    @Sica:
    Ich finde das tatsächlich nicht so schlecht – auch wenn das jetzt vielleicht komisch klingt. Auch Eheringe transportieren ja Klischees, die vielleicht irgendwann mal ein interessantes Gespräch verhindern. Die Ehe selbst ist zwar schon gewissermaßen was öffentliches, aber im Alltag muss ich nun wirklich nicht rausposaunen, wie es um meinen Beziehungsstatus bestellt ist. Und wenn man mich kennenlernt, erfährt man das auch auf anderem Wege schnell…

  7. Pingback: Der Schlüssel? | Sashs Blog

  8. Pingback: Briefkästen und Ringe » gestern-nacht-im-taxi.de

  9. da sepp

    wie geil is das denn???
    ich überlege auch wie ich das mit dem ring anstellen soll!
    das is ja wohl die beste lösung überhaupt!!
    mal schaun, ob das frauchen so angetan davon is 😉

    aber verkratzt der nicht total?

  10. @da sepp:
    Naja, natürlich. Also einen Goldring würde ich da nicht nehmen …

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