Taxiartikel

29. August 2010

Für die gelegentlichen Leser möchte ich hier nochmal darauf hinweisen, dass meine Taxiartikel jetzt auf gestern-nacht-im-taxi.de zu finden sind. Der Beitrag bleibt jetzt hier noch ein Weilchen oben angepinnt.

Nähere Infos inklusive Diskussion in den Kommentaren gibt es hier: Endstation



Artet in Arbeit aus…

2. September 2010

Es geht voran.

Das Buch.

Ich habe das Gefühl, dass es dieses Mal wirklich ernst wird mit dem Buch. In den letzten Tagen habe ich mehrere Stunden mit Ozie zusammen verbracht, um das Konzept für das Buch auszuarbeiten. Für den ein oder anderen, der vor rund einem halben Jahr gelesen hat, dass ich damit anfange, ein Buch zu schreiben, wird das sicher komisch klingen: Dass ich jetzt gerade an einem Konzept arbeite.

In der Tat ist das aber der größte Schritt überhaupt.

Glaubt mir, es ist kein Wunder, dass das hier ein Blog ist. Ich bin eigentlich ein ziemlicher Idiot, was das Schreiben angeht. Ich weiss zwar, dass ich es grundsätzlich recht gut kann und dass zumindest viele von den Dingen, die ich so von mir gebe, durchaus lesenswert sind – andererseits fehlt es mir an Disziplin, ein etwas komplexeres Projekt als einen “kurzen” Blogeintrag zu erarbeiten. Die Texte in meinen beiden Blogs sind fast ohne Ausnahme einfach mal kurz runtergeschrieben. Der ein oder andere ist nachher noch kurz auf Rechtschreibfehler überprüft und grammatikalisch korrigiert, aber ein näherer Blick auf die ganzen Artikel zeigt schnell, dass es bei mir oft nicht einmal bis zum Korrekturlesen gereicht hat.

Und etwas so umfangreiches wie ein Buch lässt sich auch nicht mal eben in ein paar Gedanken derart fixieren, dass ich nicht im Laufe des Schreibens davon abkomme, logische Fehler einbaue, oder einfach nur mich selbst entmutige, weil der Anfang schon wieder nicht dem entspricht, was ich gerade schreiben will.

Insofern ist die Ausarbeitung eines Konzeptes etwas völlig neues für mich, und wenngleich das manche erbittert geführte Diskussion hier in unseren heiligen Hallen mit einschließt, die am Ende nicht zwingend ein großes Ergebnis lieferte, dann ist es doch eine verdammt geile Sache. Mehr und mehr bekomme ich das Gefühl, dass bald das Rahmengerüst soweit steht, dass ich die einzelnen Kapitel bald vorerst wie Blogeinträge einfach runtertippen kann, womit ein großer Teil der Arbeit getan wäre.

Was jedenfalls deutlich hängenbleibt ist: Man lernt nie aus!

Ja, ich habe tatsächlich noch keine einzige Zeile am Buch geschrieben und verkaufe euch genau das gerade als großen Fortschritt! Also große Erwartungen will ich somit definitiv nicht schüren, denn das Projekt wird wahrscheinlich noch eine ganze Weile dauern. Aber ich wollte einfach mal, dass ihr auf dem Laufenden seid. :)



Vierfach-Fail

31. August 2010

Es ist jetzt nicht so, dass es wirklich witzig wäre…

…aber es ist schon derb, wenn von der Polizei ein Auto gestoppt wird, und sich ergibt, dass

  • der Fahrer betrunken ist
  • der Fahrer keinen Führerschein hat
  • das Auto stillgelegt ist
  • die Kennzeichen geklaut sind

Es erinnert schon an den alten Witz mit dem Wagen, der angehalten wird, weil dem Fahrer als einmillionstem Straßenbenutzer ein Geschenkkorb überreicht werden soll, und daraufhin der Fahrer zum Beifahrer meint: “Ich hab doch gesagt, dass wir mit dem geklauten Auto nicht weit kommen.” Der erwidert: “Hören sie nicht auf den, der ist besoffen.” “Na und? Ich hab ja nicht mal einen Führerschein!” Und aus dem Kofferraum kommt dann die Stimme: “Sind wir schon über der Grenze?”

Angesichts von sowas kommt man sich umso alberner vor, wenn man sich denkt:

“Ups, ich fahr ja 60 statt 50. Jetzt mal etwas langsamer…”

Categories: Medien
8 Kommentare



Neuer Job: Spamminator

31. August 2010

Spam ist nicht nur durchweg scheiße, sondern in der Regel auch bekloppt. Dass das Konzept aufgeht, glaube ich zwar schon – der Menge wegen – aber manchmal könnte man sich echt fast wegschmeissen, mit welchen lächerlichen Wortfetzen man zu einem Klick animiert werden soll, oder gar zu einem Kauf.

Drüben im neuen Blog werkelt ein neues Antispam-Tool. Im Gegensatz zu dem hier löscht es den Spam nicht einfach, sondern ich hab es vorerst so eingestellt, dass es die Kommentare speichert. Nicht, dass ich jetzt tatsächlich regelmäßig meinen Spam lesen möchte, aber manchmal sind ja durchaus nette Fundstücke dabei. Und siehe da: Schon der zweite Kommentar ist eine Erwähnung wert.

Denn: Auch ohne ihn gelesen zu haben kann ich sagen, dass die oben genannten Klischees auf diesen Eintrag nicht zutreffen. Ich hab ihn nicht ernstlich durchgelesen, ich glaube auch nicht, dass man das sollte. Denn das hier ist er. In Englisch und in ganzer Pracht:

Mary Kay Cosmetics Natural Skin Care Suggestions

You will find numerous points you are able to do to enhance the texture, elasticity and look of the skin. The first 3actions are an essential foundation to flawless skin.Regardless of how much you pay for expensive moisturizers that promise youthful, more healthy smooth skin, if you don’t do the 3step cleansing routine (cleanse, tone & moisturize), it is unlikely that these products will have any real benefit to the skin on your face.

1. Clean – Start your skincareroutine with a facial cleanser, by Mary KayCosmetics. That’s it! No additives that can cause irritation to your skin especially if you have sensitive skin. You can use the Mary Kay Cosmetics cleanser by simply wetting your facial area to rinse. Remove the cleanser by using a MaryKay® Facial Cleansing Cloths.

2. Tone – Next, using cotton wool and Mary Kay Purifying Freshener to remove the last traces of facial cleanser and tone the skin. Have you tried Flower Waters? They arevery advantageous to the health of your skin as they are organic and contain anti-bacterial properties which prevent bacteria growth which in turn inhibits rashes and spots. Some also have astringent properties which close pores, and make the skin more toned. Some very good ones to try are good old water – cold, rosewater (good for mature skin too), orange flower water andnaturalwitch hazel. Avoid toners with alcohol as these will dryout your skin which will sabotage your efforts.

3. Moisturise – This step is critical to wholesome skin. You need to replace lost moisture to the skin and this is best done with Mary Kay Balancing Moisturizer Cream to suit your skin type. The most common are sensitive skin, oily skin, dry skin and combination skin, so look out for these descriptions when purchasing creams.

4. Sun Cream – Stay out away from the sun – UV rays provoke the skin to age, consequentlyuse a factor that is suitable for your skin type for greatest sun protection. Mary Kay Sun Care Collection is an exceptional choice.

5. Avoid Free Radicals – What are they? See our article on free radicals for further facts, but in a nutshell the yare molecules that cause the skin to grow older and wrinkle. Use Anti-oxidants tofight free radicals that age the skin. Vitamin A, C & E are particularly beneficial in addition to coconut and olive oil. A handful of almonds are crammed with enough vitamin E to counteract free radicals.

6. Water – yes, consuming water really does help to get rid of poisons and re-hydrate your skin. Approximately 2 litres per day (8x 250ml glasses).

7. Serums – These are wholesome oils with an ingredient to help transport the oils into the deeper levels of the skin so theyimprove the tone and elasticity. It is best to use the therapy twice a day, once in the morning a few minutes before you moisturise and again before you go to bed so that it can do its work while you sleep. Mary Kay Cosmetics TimeWise® Replenishing Serum+C is an excellent choice.

8. Face Mask – Use a Mary Kay TimeWise® Even Complexion Mask as a weekly treatment.

9. Rest – Sleep is one of the best things you are able to do for your skin.

These suggestions should not be used as a one off, butincorporated into a regular skin care regimen for best effects.

For more information on the Mary Kay Cosmetics Skin Care line please visit

Ich meine, da ist ja ein durchschnittliches deutsches Amt ärmer an Auswurf. Was passiert eigentlich, wenn sowas mal bei einem dieser Internetausdrucker durch den Spamfilter rauscht? So schnell kann man Bäume ja gar nicht aufforsten, wie da der Papierberg kleiner wird.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Meine Kommentare sind auch oft lang. Aber erstens schreibe ich in einem Taxiblog keine fremdsprachlichen Kommentare über Hautpflege, und zweitens würde mich mal wirklich interessieren, wieso man für Spam so massig Text verfassen muss. Die Leute werden doch sicherlich auch bezahlt.



Internetzigkeiten

31. August 2010

Ein bisschen zurückversetzt in die Zeit staatlicher Monopole bei Kommunikationsunternehmen fühlen wir uns gerade schon. Denn sonderliche Auswahl bleibt uns nicht, wenn wir durchs Netz der Netze galoppieren statt kriechen wollen.

Entweder wir kriechen zu einem ehemaligen Staatskonzern, der daraufhin behaupten wird, dass ja so viele Leute zu ihm zurückgekrochen kommen, weil der Service ja so grandios sei. Im Gegenzug würden wir für diese moralische Bankrotterklärung mit VDSL belohnt werden, was zwar im Grunde auch limitiert ist, mehr kostet als unser bisheriger Vertrag bei Vodafone, bei dem wir für “bis zu 16 mbits” zahlen und grob geschätzt “bis zu 1,6 mbits” kriegen.

Die Alternative über Kabel ist quasi auch Monopolist, aber immerhin preislich ok und nicht rosa. Aber immer noch zu teuer, um vielleicht wenigstens den Telefonanschluss zu behalten. Außerdem plagen uns dabei ein paar Sorgen, was die Ausfallquote angeht, da Ozie da schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Als ständig zu bespaßende Personen ist uns die Überlegung, bei einem Ausfall gleich alle Infokanäle zu verlieren, doch irgendwie unheimlich…

Aber in absehbarer Zukunft bietet sich mal wieder ein vernünftiges Zeitfenster, um aus dem Vodafone-Vertrag rauszukommen, was schon irgendwie angebracht erscheint, da uns selbst an der Kundenhotline nach einer halben Stunde warten nichts weiter empfohlen wird, als zur Konkurrenz zu gehen, wenn wir wirklich schneller ins Netz wollen. So viel Ehrlichkeit ist eigentlich löblich, aber weiterhelfen tut uns das natürlich auch nicht wirklich.

Hat irgendjemand da draussen Erfahrungen mit Kabel Deutschland oder Internet über Kabel allgemein?



Montag

30. August 2010

aschgrau und fahl
die tropfen stürzen
durch den bezirk
in schwachem licht

müde und trostlos
der tag erwacht
in dieser stadt
noch vor der uhr

beseelt und reich
die sinne taumeln
durch diese welt
bei nacht statt tag

Categories: Gedichte
20 Kommentare



Und ich dachte schon…

29. August 2010

…ich müsste mir jetzt speziell für heute was aus den Rippen leiern, weil Nachts schon eine SMS ankam, die mein Verschwinden von diesem Blog bedauert hat. Nun hat mein Blog einmal mehr selbst diese Funktion übernommen. Ich hatte eigentlich vor, am letzten Text noch ein wenig herumzudoktorn, oder ihn gleich wieder zu kicken. Aber da hab ich mal wieder nicht aufgepasst.

Naja, isser halt unfertig. Und veraltet. Ozie ist ja seit gestern wieder da.

Das Wochenende war / ist anstrengend und nicht sehr befriedigend verlaufen, will heissen: Arbeit nervt gerade fast ein wenig. Ich freu mich, wenn der Monat abgehakt ist.

Die Tage kriegen wir dann noch einen neuen Fernsehanschluss gelegt, was bedeutet, dass wir uns echt mal Gedanken über Internet via Kabel machen sollten. DSL 2000 ist langsam einfach zu lahm. Wenn ich ehrlich sein soll, dann finde ich das zwar erschreckend, denn viele der Inhalte, die ich so anschaue, sind nach wie vor ein bisschen html, php und die ein oder andere Grafik. Schon erstaunlich, dass es heute keiner Live-Streams mehr bedarf, um eine DSL-Leitung auszulasten.

Und ansonsten ist nicht viel los. Wochenende in Marzahn – so gerne ich hier lebe, es hat Gründe, warum das in keinem Berlin-Reiseführer als Insider-Tipp gehandhabt wird…