Life is strange

Jahr der Veröffentlichung: 2015
Genre: Episoden-Adventure
Stunden bisher gespielt: ca. 25

Setting: Du bist Max Caufield, eine Fotografie-Studentin im verschlafenen Nest Arcadia Bay in Oregon. Du wirst Zeugin davon, wie ein Schüler auf der Toilette ein Mädchen erschießt und stellst fest, dass Du die Fähigkeit hast, die Zeit für einen Moment zurückzudrehen, was Dir in dem Fall hilft, den Tod zu verhindern. Diese Fähigkeit hilft Dir im Laufe des Spiels dabei, mit deiner alten Freundin Chloe das Verschwinden einer Mitschülerin aufzuklären.

Ein großes kleines Adventure, das mit einem wunderbaren Artstyle und fantastisch glaubwürdigen Protagonistinnen schafft, ein wunderbares Gemälde einer kleinen und gar nicht so friedlichen Stadt zu zeichnen. Die Charaktere sind alle glaubwürdig und mehrdimensional und vor allem fand ich es toll, wie das Spiel das Leben der zumeist jungen Personen eingefangen hat, ohne dabei allzu peinlich und klischeehaft zu wirken.

Das Gameplay ist einfach gehalten (wobei ich an ein paar Stellen Steuerungsprobleme mit der Tastatur hatte) und erinnert oft mehr an ein Point-and-Click-Adventure, was aber ok ist, da das definitiv ein Spiel ist, das eigentlich von der gut erzählten Geschichte lebt. Als ich es das erste Mal so um 2018 herum gespielt habe, hat mich die Zeitmechanik richtig geflasht, aber rückblickend liegt das auch ein bisschen darin begründet, dass ich damals nicht viele unterschiedliche Spiele gespielt habe. Und was soll ich sagen: GTA V und Far Cry 4 hatten sowas halt nicht.

Nichtsdestotrotz: Es hat mich wirklich mit der Story bei der Stange gehalten. Irgendwann möchte ich den Rest der Serie definitiv auch noch spielen, wobei die Kritiken da je nach Teil ziemlich gemischt sind. Aber da sei gesagt: Warten lohnt sich ohnehin, denn wenn ich eins an der Sache nicht mag, dann die episodenweise Veröffentlichung. Da kaufe ich lieber mit etwas Abstand (und im Sale) die kompletten Spiele. Den Anfang hat jedenfalls das ebenfalls fantastische Prequel Life is strange - before the Storm gemacht.

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