Jahr der Veröffentlichung: 2017
Genre: Open-World-FPS/TPS
Stunden bisher gespielt: ca. 2
Setting: Du bist Teil einer vierköpfigen Elitetruppe aus den USA, die in Bolivienabgesetzt wird, um ein großes Drogenkartell zu zerschlagen.
An dieser Stelle kann leider nicht viel über das Spiel stehen, stattdessen gibt es eine kleine Geschichte zu meinen kleinen Obsessionen beim Zocken und den kleinen aber realen Problemchen der Gaming-Welt in den 2020ern.
Ich hatte mir das Spiel 2024 bei Steam gekauft, im Sale, wie üblich, und hab es mit mittelmäßigem Interesse angespielt. Obwohl ich gerne FPS spiele, sind Militär-Taktik-Shooter nicht so mein Untergenre. Liegt vielleicht ein bisschen daran, dass man in den frühen 2000ern in jedem zweiten Ballerspiel irgendein amerikanischer Soldat mit übermenschlichen Kräften und besorgniserregendem Patriotismus war, das hat sich schnell abgenutzt. Aber ich habe 2023/2024 viel nach neuen Spielen und Genres gesucht und am Ende war es ein Open-World-Shooter, also eigentlich ja nicht so weit weg von dem, was ich sonst so mag. Mal gucken …
Und nun ja, ich hab zweimal ein Stündchen investiert und auch wenn ich ohne Taktik-Erfahrung und mit meiner für Stealth zu großen Ungeduld umgehend ordentlich eingeschenkt bekommen habe, hat es mir erstaunlich gut gefallen.
Nun kommen wir zum anderen Thema: Mein Ubisoft-Konto. Für meine paar Far-Cry-Spiele hatte ich damals ein schon ordentlich genutztes Ubisoft-Konto. Dann ist Ubisoft 2024 zur Erkenntnis gekommen, dass sie vielleicht doch noch mehr verkaufen könnten, wenn sie ihre Spiele zusätzlich bei Steam anbieten. Und ich in meinen damaligen Rausch, Achievements und Spiele zu sammeln, hatte eine eigentlich bescheuerte Idee, die aber perfekt im Sinne der Spieleindustrie sein sollte: Ich wollte mir auch meine alten Spiele über Steam erneut kaufen, um die Chance zu haben, sie in meiner Spielzeit-Statistik zu haben und wie oben erwähnt alle Achievements für meine Lieblingsspiele nochmal freispielen zu können. Ja, man kann da sicher ein paar Diagnosen für finden, wenn man will, aber ich hab daran halt auch Spaß. Und da ich mir die Games immer nur im Sale gezogen habe, ging es da insgesamt um ein Zusatzinvestment von vielleicht 50 Euro für Spiele, die ich dann hunderte Stunden zocke. Noch dazu stückweise. Hier 8,99 € für Far Cry New Dawn, da 2,99 € für Far Cry 2 …
Nun brauchte ich dafür ein neues Ubisoft-Konto. Ist ja kein Problem. Obwohl ich damit schon einiges an Fortschritt aufgegeben habe. Aber das wollte ich ja.
Ghost Recon Breakpoint hatte ich in der Rechnung vergessen, bzw. hatte ich nicht erwartet, dass das ein Problem sein könnte. Ja, es lief über das alte Ubisoft-Konto, aber tatsächlich konnte man bei Ubisoft mit einigem Hickhack Spiele von einem Account zu einem anderen übertragen. Vielleicht war das nur eine Kulanzlösung, aber das ist auch egal, denn das eigentliche Problem ist Steam. Dort ist das Spiel nämlich mit dem alten Ubisoft-Konto verknüpft.
Wie man vielleicht aus meiner Erzählung ableiten kann: Ich bin nicht der Typ, der ein Problem damit hat, für ein Spiel zweimal zu zahlen. Insbesondere, weil ich ja dast nie zum Vollpreis kaufe. Natürlich wäre es mir lieber, bei Steam einfach nur die Kontoverknüpfung aufzulösen, aber die Lösung, das Spiel zu löschen, neu zu kaufen und mit dem neuen Konto zu verbinden wäre fein für mich. Ein Zehner dafür, dass ich ein Spiel, das mir zu gefallen schien, auf meiner aktuellen Plattform spielen kann … das wäre für Konsolenspieler ein unerwartetes Schnäppchen. Nur kennt Steam keine Löschung in diesem Sinne.
Wenn man einen Titel dauerhaft aus seiner Sammlung entfernen will, wird extra darauf hingewiesen, dass bei einem erneuten Kauf (!) kein neuer Produktschlüssel vergeben werden wird, was ich mir auch nach zwei Jahren noch ausschließlich mit Boshaftigkeit erklären kann.
Und ja, deswegen hat mir Ghost Recon Breakpoint zwar gut gefallen, ich hab es aber dennoch nie über ungefähr zwei Stunden hinaus geschafft.
2026 habe ich mir den Vorgänger Ghost Recon Wildlands gekauft, bei Steam, und es nicht bereut.


