Far Cry 4

Jahr der Veröffentlichung: 2014

Genre: Open-World-FPS

Stunden bisher gespielt: ca. 150 – 300

Setting: Du bist Ajay Ghale und als US-Amerikaner kyratischer Abstammung ins Heimatland deiner Mutter gereist, um ihre Asche dorthin zu bringen. Aber schon bei der Einreise in dieses fiktive Land im Himalaya wirst Du von niemand anderem als dem König selbst, dem sadistischen Pagan Min, entführt. Du entkommst ihm und stößt umgehend zur Rebellengruppe des goldenen Pfades und schließt dich ihr an, um das Land von Pagan und seinen Truppen zu befreien.

Ähnlich wie beim Vorgänger Far Cry 3 komme ich auch zu diesem Far-Cry-Teil in periodischen Abständen zurück, weil ich Setting und Stimmung so mag. Der Himalaya ist bis heute eigentlich ein fast unverbrauchter Schauplatz für einen Shooter und ein ums andere Mal bin ich beeindruckt davon, wie gut Ubuspft diese Open World schon 2014 umgesetzt hat. Die Landschaft ist zwar simpel und nur mit vergleichsweise wenigen Einsprengseln der Zivilisation versehen, aber da es überall Collectibles, Nebenmissionen, Tiere zum Jagen (oder davonlaufen 🙂 ) oder simple Zufallsereignisse gibt, kommt so schnell keine Langeweile auf.

Dazu gibt es für mich als Grinder die bis heute beste Fortschrittsanzeige, die je ein Spiel hatte.

Jedes Fundstück, jede Nebenmission,  jede gefundene Waffe und jedes gefahrene Fahrzeug wird optisch und in Zahlen korrekt festgehalten. Wenn das irgendein anderes Spiel genauso gut macht, werde ich es vielleicht einfach deswegen spielen müssen.

Über den Rest lohnt es sich in Anbetracht der vielen anderen Einträge zum Franchise kaum zu sprechen: Natürlich ist die Story nur so mittel, aber für die damaligen Zeit voll in Ordnung. Grafisch ist das Spiel bis heute ansehnlich und vom Gameplay her habe ich es sehr lange als mein Lieblings-Farcry betrachtet. Und zwar genau aus dem Grund, aus dem die Kritiker es gehasst haben: Es war fast genau wie Far Cry 3. Nur sind alle Kleinigkeiten, die es anders macht, Verbesserungen: Noch besseres Gunplay, besseres Fahrgefühl, bessere Menüs und nicht zuletzt die Erschließung der Vertikalen mit dem Kletterhaken, was genau genommen ein riesiger Fortschritt war.

Dafür, dass es einfach ein Shooter sein will – kein Rollenspiel oder was ähnlich ambitioniertes – ist das Spiel fast schon uu gut. Harte Liebe.

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