Call of Juarez Gunslinger

Jahr der Veröffentlichung: 2013
Genre: FPS
Stunden bisher gespielt: ca. 10

Setting: Du bist ein alternder Revolverheld und sitzt in einer Kneipe und erzählst einem Interessierten von deinem Leben im wilden Westen, insbesondere natürlich den Kämpfen.

Ein Shooter-Kleinod, das ich mir wie so vieles aufgrund einer Empfehlungsliste mal für absurde 1,24 € im Steam-Sale geschossen habe. Pun intended.

Es ist kein Full-Price-Titel, aber so 5 bis 8 Stunden kann man für die Hauptstory schon veranschlagen.

Auffällig ist zuvorderst der Cell-Shading-Look, den ich zwar nicht unbedingt mag, der das Spiel aber grafisch sehr stimmig macht und auch gut kaschiert, dass die Grafik natürlich nicht so opulent ist wie die größerer Spiele. Und das ist positiv gemeint, das war eine gute Entscheidung.

Dann merkt man schnell, dass das Spiel ein fantastisches Gunplay hat. Viel besser als ich es erwartet hätte und deutlich besser als manche große Titel.

Auch großartig ist die Idee, dass man als Protagonist die Geschichte erzählt und dann aufgrund von Nachfragen manchmal seine Erzählungen anpasst, wodurch sich die Level oder die Gegner plötzlich ändern, und es wirkt nicht mal allzu gewollt dabei. Tolles Storytelling-Element.

Nachteile: Es ist kurz und mit der eigenwilligen Duell-Mechanik – die einerseits Endgegner-Mechanik, aber auch Challenge neben dem Hauptspiel ist – bin zumindest ich überhaupt nicht klargekommen. Vielleicht hätte ich mehr Zeit zum Üben gebraucht.

Alles in allem aber eine Perle, die mir sehr viel Spaß gemacht hat – zumal für den Preis!

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