KIDS

Jahr der Veröffentlichung: 2019
Genre: Puzzle-Game
Stunden bisher gespielt: ca. 0,5

Setting: Du klickst auf Gruppen von Menschen.

Ich weiß ja nicht. Ich habe mir das Indie-Spiel wie so vieles für einen schmalen Taler (1,95€) auf Steam geschossen. In den sehr guten Bewertungen hieß es schon, dass das mal was ganz anderes sei.

Damit, muss man anerkennen, liegen sie auch ganz richtig.

Das Spiel ist eine Abfolge von ungefähr 20 Bildschirmen, die man „lösen“ muss. In jedem Fall purzeln, schwimmen oder laufen einem kleine Menschenfiguren vor den Mauszeiger und dann muss man sie umlenken, in Löcher werfen oder sie in eine bestimmte Richtung zeigen lassen.

Da viele Schritte das Schwimmen durch enge Schläuche beinhalten und das Spiel „Kids“ heißt, steckt da bestimmt mindestens eine Geburtsmetapher drin, aber um ehrlich zu sein, ist es dann schon ein bisschen abstrakt und inhaltsleer, um es als spannenden Kommentar zum Thema Kinder zu begreifen.

Es ist mit 20 bis 30 Minuten ein sehr kurzes Spiel, wobei ich mich fast schwer tue, es so zu nennen. Es gibt kein erkennbares Ziel, zumindest mir wäre keine Story aufgefallen und irgendwie ist mir das alles zu wenig. Nicht mal der Spielzeit wegen, das ist eine nette Abwechslung zu meinen 100-Stunden-Spielen; nein, inhaltlich.

Um ehrlich zu sein: Gerade ein paar von den Menschenmassen haben etwas quasi-meditatives, wenn man sie dirigiert und in Bewegung setzt, aber das finde ich auch noch zu wenig.

Ich finde 2€ einen fairen Preis, um was auszuprobieren, was einem dann auch mal nicht gefällt, aber empfehlen will ich es nicht.

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