Nach einem ganztägigen und am Ende dann zumindest wegen der 400 km Autofahrt anstrengenden Ausflug zurückzukommen in eine Wohnung, in der einen das Piepen des Kohlenmonoxid-Alarms empfängt, ist nur so mittel erheiternd. Und ja, wir hätten da gestern eigentlich die Feuerwehr rufen sollen. Sicher ist sicher und so. Aber uns kam das alles etwas seltsam vor und wir haben – neben dem Ausstatten des Gerätes mit neueren Batterien – auch einen Grund gefunden, der irgendwie plausibler war als eine leckende Gastherme, die vor ein paar Wochen überprüft und gewartet wurde:
Das Gerät stand in der Küche im Regal – kein sehr guter Platz. Es hätte eigentlich beim Tragen in den Raum, in dem die Therme ist, abgehen müssen wie Schmidts Katze. Stattdessen Ruhe. Und nach ein bisschen überlegen und vor allem Googeln seitens Sophie sind wir dann auf eine gar nicht so komplizierte – und sehr eindimensionale (deswegen das monokausal im Titel) – Lösung gekommen:
Farbe!
Sophie hatte am Tag zuvor in der Küche direkt neben dem Regal einen Teil der Wand gestrichen. Und das kann die empfindlichen Geräte wohl schon mal zu einem Alarm verführen. Am Tag zuvor war aber zu viel Trubel: Personen, die rein und raus gingen, Lüften … da war immer Bewegung drin. Aber als wir dann einen Tag lang weg waren und die Wohnung dicht, da hat das Gerät dann wohl angeschlagen. Da seither trotz neuer Batterien nichts mehr war, reicht uns das jetzt als Begründung.
Ich finde ja, schon wegen so einem Scheiß sollte Gas eigentlich keine Zukunft haben. Irgendwie schon absurd gefährlich das alles.



Kohlenmonoxid? Also wir haben Erdgas, und das ist fast nur Methan.
@buntklicker.de:
Ja, ist es auch. Wenn alles gut verbrennt. Wenn nicht, ist es halt doof und man merkt es nicht.