Spinner, staatlich begünstigte

Nachdem ich im Briefkasten eben eine Broschüre der vdhs (Verbreitung der heiligen Schrift) gefunden habe, hab ich mich ziemlich aufgeregt. Dass religiöse Menschen nervig sind, wenn sie missionierend unterwegs sind, ist nicht neu. Aber das Heft mit dem schönen Titel „Wie gut ist der Mensch?“ ist wirklich eine Herausforderung für alles, was ein Gehirn hat.

9 von 13 Inhaltsseiten widmen sich der redundant vorgetragenen christlichen Grundüberzeugung, dass wir alle schlecht sind. Und dass es – ungelogen, das steht so da drin – letztlich egal ist, ob man sich redlich bemüht oder seine Kinder verprügelt. Der Rest ist denkbar simpel und vorhersehbar: Auch wenn wir unsere Kinder verprügeln, sollten wir doch einfach daran glauben, dass der Typ vor 2000 Jahren für uns gelitten hat und daraufhin wäre alles ok. Und das – vergessen sie auch nicht zu erwähnen – sogar umsonst!

Na ist das nicht geil?

Hab dem Verein eben eine Mail geschrieben. Mit dem Inhalt der Broschüre wollte ich mich nicht aufhalten, schließlich will ich praktische Tipps:

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich offenbar ein schlechter Mensch bin, habe ich doch den „Keine Werbung“-Aufkleber an meinem Briefkasten nicht in einer Sprache angebracht, die missionswilligen Vollzeit-Gurus verständlich ist.

Dies würde ich gerne nachholen und bitte um eine Rückmeldung, wie ich künftig die Zusendung von mich als gebildeten Menschen intellektuell beleidigenden Broschüren der vdhs verhindern kann.

Mit freundlichen Grüßen,

gerne auch an ihren imaginären Freund,

Sascha Bors

PS: Staatlich begünstigt ist natürlich nicht die vdhs, sondern die Kirchen, die den selben Schund ein bisschen erfolgreicher verbreiten. Und die Broschüre wirbt damit, nicht für Sekten oder „christliche Sondergruppen“ zu werben. Insofern fand ich eine Gleichstellung passend. Und ja, ich finde, dass das alles das selbe widerliche Pack ist. Mich kotzt die Religion so langsam wirklich an!

Nachtrag: Vor Ewigkeiten wurde dieser Blogeintrag offenbar in irgendeinem christlichen Forum verlinkt. Seitdem dient das Kommentarfeld darunter dazu, religiöse Spinner anzulocken. Und wer mir den Begriff „Spinner“ übel nimmt, hat die Kommentare offenbar noch nicht gelesen. Eigentlich ist das alles natürlich nicht toll, aber ich hab es mehrmals nicht übers Herz gebracht, dieses wirklich sonderbare Biotop zu schließen. Es ist einfach zu lustig anzusehen. Dennoch musste diese Warnung langsam mal sein: Alles, was ab hier gesagt wird, besser nicht zu ernst nehmen!

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211 Responses to Spinner, staatlich begünstigte

  1. chris

    wenn auch recht passiv,verfolge ich diesen Thread doch immer noch.Und ich muss sagen,mit Sash konnte man immer auf einem angenehmen Niveau reden bzw schreiben.Ich finde Feuerbach,dass es in der heutigen Zeit/Berufs und Alltagsweltt es zu einem Grundprinzip gehört sich im Griff zu haben,aber egal-musst du (müssen sie) wissen.Was mir bei all dem belegen und wiederlegen usw aufgefallen ist:(und das ist kein Vorwurf an dich,sash)..
    Auf meine Frage von damals was nach dem Tod kommt gab es bisher keine direkte und bestimmende Antwort.Und besonders an dich Feuerbach:Zu sagen „was nach dem Tod kommt ist mir egal“ ist ziemlich schwach,weil wer ehrlich ist gibt zu dass ihn dieses Thema sehr wohl berührt.Wer meint dass er darüber nicht nachdenke legt sich selber rein.Also,kannst du,könnt ihr mir sagen was passiert wenn euer Leben hier zuende ist?In der Hölle ist es warm,.dort will ich hin?Schwachsinn-verarschen könnt ihr euch selber.Mal ganz ehrlich..was dann?Ungewissheit?Angst?Angst vor dem Sterben?
    Ich habe,muss ich zugeben auch eine Zeit im Leben gehabt wo ich so gehandelt und gedacht habe wie ihr,Sash und Feuerbach.Aber wenn du an der Unfallstelle deines besten Freundes stehst und dieser gerade das Leichentuch der Feuerwehr übergelegt bekommt kommen die Tränen,egal bei wem.Mit 18 Jahren aus der Kurve getragen,gegen einen Baum-Tod.Ich konnte es nicht fassen,die Bilder noch ewig im Kopf.EInige Jahre später stürzen 5 junge Menschen im Wallis beim Bergsteigen in den Tod,ebenfalls meine Freunde.(wer beweise will-bei Spiegel Online gibt es den Bericht über die Tragödie immer noch).Dann sitzt man Zuhause und überlegt..so schnell,mit 18?Das Leben liegt doch noch vor mir.Und was wenn doch?Was dann,wo geht es hin?Wie geht es weiter?
    Ich will niemandem Angst machen.Sondern einfach wach rütteln.Wenn ihr und besonders du Feuerbach so überzeugt das Atheist sein vertrittst sag mir dass du ohne seltsame Gefühle an deinen eigenen Tod denkst,dass es dir egal ist wo du einmal landest.Ich habe seitdem ich meinen Glauben gefunden habe mit so vielen Menschen gesprochen.Alle verneinen,lehnen ab-aber der Tod ist etwas an dem wir unweigerlich vorbei müssen,alle-die coolen und die ganz harten,die welche ihre Angst überspielen und die welche wissen wo sie einmal landen.Mir geht es nicht darum euch etwas aufzudrängen,das kann Sash glaube ich bestätigen.
    Was wäre wenn es Gott geben würde?Wenn ihr sagt es wird nie einen geben,ok!
    Aber was wäre wenn?Was dann?alles egal?
    vermutlich fast jeder Mensch schaut zieg mal die Woche nach Wetterberichten oder Horoskopen-also interessiert uns die Zukunft scheinbar doch etwas.Und die Frage nach dem Tod soll egal sein wie so viele behaupten?Never,man belügt sich nur selbst,das kann ich aus Erfahrung sagen.

  2. chris

    Ps:
    Wirklich ernst gemeinte Frage:
    Feiert man als Atheist Weihnachten,also gibt’s Baum und Geschenke?

  3. Ach @Feuerbach, ich weiß es zu schätzen, wie Du hier in meinen kleinen Blog zu dem Thema sinnvolle Einträge einstreust. <3
    Vielleicht bringt es nicht arg viel, aber es ist schön, dass ich da nicht alleine bin. 🙂

  4. @chris:
    Das hängt von vielen Dingen ab. Feiert man Weihnachten als die Geburt Christi oder als gesellschaftliches Happening mit einem Weihnachtsmann, der eher aus der Werbung kommt? Lehnt man alle religiösen Bezüge strikt ab oder sieht sie als interessanten Beitrag zur vorherrschenden Kultur?
    Feiern Westdeutsche den Mauerfall oder Israelis das Zuckerfest?
    Atheismus bedeutet, nicht an (einen) Gott zu glauben, nicht irgendeine strikte Regel zu befolgen. Die meisten religiösen Feste sind heute sowieso massentauglich weichgespült und für weitere Kulturkreise offen gestaltet.
    (Natürlich auch, weil es oft um Geld geht …)
    Ich als Atheist würde Weihnachten als Geburtsfeier Jesu nicht feiern. Aber da es staatlich verordnete Feiertage und Familien mit gläubigen Mitgliedern gibt, nehme ich hier und da an der ein oder anderen „Feier“ teil. Auch meine Firma veranstaltet ein „Weihnachtsessen“ und ich sehe keinen Grund, als Atheist darauf zu verzichten. Für mich ist es halt „das alljährliche Fest“ und es hat seine Traditionen irgendwo in der christlichen Kultur unserer Gesellschaft. Ebenso wie unsere Sprache germanische und lateinische Wurzeln hat und ich sie benutze, obwohl ich weder Germane noch Römer bin.
    Ich kann christliche Traditionen mögen oder nicht, das hängt vom Einzelfall ab. Und viele Atheisten halten es da sicher anders als ich. Das ist ja die Sache: Atheismus ist nicht „ein anderer Glaube“. Ich glaube nicht daran, dass ich dies oder jenes nicht machen darf oder kann, weil irgendein Christ oder Moslem oder sonstwer das mal befohlen oder verboten hat. Ich kann dank Sozialkompetenz und Verstand einfach Dinge schön finden oder nicht. Ich finde Weihnachtsbäume zum Beispiel schön und ich schenke auch gerne. Mit einer christlichen Interpretation eines nur vielleicht existenten Jesus aber hat das einfach nix zu tun.

  5. Feuerbach

    Danke, Sash. Hört man immer gerne.
    Sicher darf man sich fragen, weshalb man sich die Mühe macht immer zu reagieren. Wenn ich schon mitlese gebe ich halt auch gern meinen Senf dazu ;-).

    Nun möchte ich auf chris´ letzten beiden posts eingehen:.
    – „Ich finde Feuerbach,dass es in der heutigen Zeit/Berufs und Alltagsweltt es zu einem Grundprinzip gehört sich im Griff zu haben,aber egal-musst du (müssen sie) wissen.“
    –> Ich verstehe nicht ganz. Habe ich etwa jemanden verletzt oder beleidigt oder gar den Eindruck erweckt mich nicht „im Griff“ zu haben? Ich reagiere lediglich auf die Beiträge, die hier hin und wieder auftauchen… Dabei distanziere ich mich grundsätzlich von jeglichen Beleidigungen/Behauptungen gegen andere Personen und behaupte einfach mal mich „im Griff“ zu haben. Gerne darfst du mir das genauer ausführen (am besten mit Textverweisen), damit ich das auch nachvollziehen kann (vllt. Missverständnis?)…

    – „Zu sagen “was nach dem Tod kommt ist mir egal” ist ziemlich schwach,weil wer ehrlich ist gibt zu dass ihn dieses Thema sehr wohl berührt.Wer meint dass er darüber nicht nachdenke legt sich selber rein.“
    –> Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich bezweifle, dass du oder ich in die Gedanken eines anderen Blicken können. Ich kann genausowenig beurteilen, wie jemand anderes mit diesem Thema umgeht, genauso wenig wie du nicht beurteilen kannst, wie ich über bestimmte Sachen nachdenke. Es ist sicherlich ein schweres Thema, aber jetzt so weit zu gehen grundlos zu behaupten, dass jemand Lügt finde ich wiederum nicht gerade hohes Niveau (so viel zu dem Thema).
    Nochmal deutlicher: Ich habe mich gedanklich aus meinen Erfahrungen heraus (die u.a. auch mit Tod innerhalb der Familie konfrontiert wurden) auseinandergesetzt und stufe es wichtiger ein sich im heutigen Leben zu engagieren und damit „die Welt besser zu machen“ als sich mit Themen zu befassen, die weder mir, noch jemandem anderen Nützen. Hilft es dir etwa, wenn ich sagen würde „nach dem Tod lebe ich/meine Freunde weiter, weil ich fest daran glaube?“. Ich will damit nur sagen, dass es zumindest für mich wichtiger ist Energien für andere Dinge einzusetzten, als über das was sein KÖNNTE. Damit vertrete ich uneingeschränkt weiterhin meine Aussage, dass es mir gleichgültig ist, WAS mit mir nach meinem Tod passiert. Das darf aber nicht so missverstanden werden, dass ich mir meinen Tod wünsche oder es mir egal ist, was mit meinem Umfeld in dem Moment passiert (nur um Missverständnisse vorzubeugen)…

    – „Ich will niemandem Angst machen.Sondern einfach wach rütteln.Wenn ihr und besonders du Feuerbach so überzeugt das Atheist sein vertrittst sag mir dass du ohne seltsame Gefühle an deinen eigenen Tod denkst,dass es dir egal ist wo du einmal landest.“
    –> Ich möchte hiermit mein Beileid für deine Erfahrung aussprechen. Solche Erfahrungen wünscht man niemandem. Aber was bedeutet deine Aussage „wenn du an der Unfallstelle deines besten Freundes stehst und dieser gerade das Leichentuch der Feuerwehr übergelegt bekommt kommen die Tränen,egal bei wem“ jetzt in unserem Zusammenhang? Habe/n ich/wir etwa den Eindruck erweckt, dass ich/wir gefühllos bin/sind? Ich bin mir zu 100% sicher, dass mir auch die Tränen kommen würden, wenn das mit Leuten aus meinem Umfeld passiert wäre und ich wär´ in deiner Situation gewesen.
    Muss ich aber deswegen sofort anfangen an etwas zu glauben, das mir vorher nichts bedeutet hat?
    Des Weiteren ist es glaube ich normal, wenn man „seltsame Gefühle“ bekommt, wenn man an seinen eigenen Tod denkt (ist immerhin kein Alltagsgedanke). Die logische Schlussfolgerung aus einem solchen Gedankengang für mich wäre nicht „Was passiert mit MIR?“, sondern „Was kann ich im Rahmen meiner Möglichkeiten durch mein Tun bewirken, damit die Welt auch OHNE MICH lebenswerter wird?“ oder wenn ich irgendwie vermögend wäre „Sind meine Verwandten im Falle meines Ablebens abgesichtert?“ / „Ist genau festgelegt, was mit dem Vermögen passiert?“. Gerade in den von dir angesprochenen „heutigen Zeiten“ ist es wichtig(er) sich damit auseinanderzusetzen, finde ich.
    Sicherlich mag sich das etwas komisch anhören, aber ich vertrete die Ansicht, dass man gedanklich nicht zu sehr in einer überirdischen Welt verschwinden, sondern sich viel mehr auf das hier und jetzt konzentrieren sollte. Das soll aber bloß nicht bedeuten, dass ich Leute, die das anders mit sich regeln jetzt gar „dümmer“ finden muss oder so. Immerhin gibt es ja die berühmte „Mitte“ in der man sich im Umgang mit solchen Themen aufhalten darf (wie gesagt, ich kenne Leute, die das genauso regeln)…

    Deine Aussage „ich will nur wachrütteln“:
    Reicht es nicht, nur von deinen Erfahrungen zu berichten, ohne dass du damit deinen Glauben kundtust? Jeder darf doch selbst mit einem solchen Thema umgehen. Der eine beschließt sich einem Glauben zu nähern, während der andere vielleicht in anderer Weise sein Verhalten ändert
    (-> Das muss aber nicht zwangsläufig im Glauben münden).

    – „Mir geht es nicht darum euch etwas aufzudrängen,“
    –> Das habe ich dir auch nicht unterstellt. Das Folgende schreibe ich hier bestimmt zum dritten Mal:
    Wer glauben will soll glauben, solange niemand im Rahmen seines Glaubens jemandem Schadet oder ihn durch Ängste dazu bekehren will.
    Zu meinen Aussagen generell:
    Niemand muss das toll finden, was ich hier schreibe. Solange jemand seine Meinung gut begründet ist auch ein Gegenargument vollkommen berechtigt und nachvollziehbar [immerhin leben wir in einer Demokratie].
    Ebenso beanspruche ich für meine Aussagen keinen absoluten Wahrheitsanspruch. Ich begründe lediglich meine Gedankengänge, das ist alles. Das was mir hier bei einigen (jetzt nicht unbedingt bei Ihnen/dir @cris) auffällt ist, dass leider nicht immer so vorgegangen wird…

    – „Never,man belügt sich nur selbst,das kann ich aus Erfahrung sagen.“
    –> Bist du dir zu 100% sicher, dass du deine Erfahrung (mag sie noch so groß sein) einfach so ohne Weiteres auf die Allgemeinheit übertragen kannst?
    Ich meine das kann man mit folgendem unlogischen Beispiel auch machen:
    Eine Personen einer bestimmten Ethnie hat mir 200€ gestohlen => Alle Personen dieser bestimmten Ethnie stehlen gerne; Begründung: Meine Erfahrung.
    Dass soll nur klar machen, was man mit bestimmten Gedanken auf wen (vor allem wenn es um die Allgemeinheit geht) mit welcher stichhaltigen Begründung impliziert.
    Wenn für dich diese Schlüsselerfahrung eine Kehrtwende in deinem Leben bedeutet hat, muss das nicht bedeuten, dass das auch auf andere zutrifft. Immerhin müssen wir gerade bei allgemeinbezogenen Aussagen auch auf den Rest der Welt blicken. Oder weißt du, wie sämtliche Leute z.B. aus Papua-Neuguinea oder Timbuktu reagieren, wenn sie mit solchen Erfahrungen konfrontiert werden? Jeder wurde anders sozialisiert und denkt in anderen Kategorien über bestimmte Themen. Dies könnte auch eine Erklärung dafür sein, weshalb es so viele Religionen auf den unterschiedlichen Erdteilen gibt.
    Daher vorsicht mit Pauschalisierungen.

    – Zum Thema Weihnachten hat Sash den Nagel auf den Kopf getroffen, wie ich finde.

    Ich hoffe, dass ich damit einiges klarer stellen konnte.
    Wenn nicht erkläre ich mich gerne bereit weiter konstruktiv zu diskutieren.
    MfG, Feuerbach

  6. Tarek Alledan

    1Kor 3,19
    Denn alle Weisheit dieser Welt ist in den Augen Gottes nichts als Torheit. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: «Er fängt die Klugen mit ihrer eigenen Klugheit.»

    1Kor 1,18
    Die Botschaft vom Kreuz und die menschliche Weisheit:
    Dass Jesus Christus am Kreuz für uns starb, muss freilich all denen, die verlorengehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft vom Kreuz die ganze Macht Gottes.

    Jesus war kein Religionsstifter!
    Religion ist eine Erfindung der Menschheit!
    Ja, Religionen töten, aber Jesus bringt Leben!
    Die Frage muss lauten: Was hat der Mensch aus der Botschaft Jesu gemacht? An ihr nimmt nur der Anstoß, der zu feige und zu stolz ist, sich selbst zu reflektieren! Die Bibel ist wie ein Spiegel; man muss aber hineinschauen wollen! Alles im Leben steht und fällt mit einer Entscheidung!

    Jeder Mensch hat eine innere Leere im Herzen, die nur mit der Liebe Gottes ausgefüllt werden kann. Um das zu erkennen, darf man das Loch im Herzen jedoch nicht mit dem Müll dieser Welt verstopfen. Das menschliche Herz findet keinen Frieden, bis es wieder ruht in Gott. Warum treiben wir Gewinnmaximierung, häufen Konsumgüter an, sind süchtig nach vielen Dingen, sind getrieben usw.? Weil wir das oben genannte Loch stopfen müssen! Lasst uns mit Gott durch Jesus versöhnen. Jesus kann unser Loch im Herzen mit dem füllen, was wir wirklich brauchen. Er meint es wirklich als einziger gut mit uns!
    Ich wünsche dir, dass du die Liebe Jesu im Herzen erfährst. Die Botschaft Jesu wird aber mit dem Herzen erfasst und nicht mit dem Intellekt!
    Mach doch einen Versuch und sprich: „Jesus, wenn es dich wirklich gibt und du es gut mit mir meinst, dann begegne mir! Wenn du es wirklich ernst meinst, wird Jesus dir begegnen!

    Gruß
    Tarek Alledan

  7. @Tarek Alledan:
    Also wenn ich deiner etwas voreingenommenen Theorie Glauben schenke, dann hab ich „mein Herz“ „mit dem Müll dieser Welt“ „verstopft“. OK, das klingt ungut, das gebe ich zu.
    Aber mein Herz ist diese Welt, ich bin diese Welt – das lässt sich ziemlich sicher durch die Existenz von mir und meinem Herzen nachweisen. Wenn da irgendein Loch mit Müll gestopft ist, dann klingt das nicht schön (was aber nur daran liegt, dass Du das einfach so „Müll“ nennst.), aber es ist offensichtlich etwas wesentlich greifbareres.
    Und wenn Du dich weiter in Metaphern suhlen willst, weil es ja nicht um „mein richtiges Herz“ geht:
    Ich kann „mein Herz“, was wohl „meine Seele“ – oder in meiner Sprache: meine Psyche – mit vielem anfüllen. Auch mit Liebe, und das sogar sehr ausgiebig. Und diese mir tatsächlich von nachvollziehbaren Menschen gegebene Liebe wiegt einfach weit schwerer als Euer billiges „Man muss nur dran glauben, dann passiert auch was total wahnhaftes, yeah!“-Geschwätz.
    Begegne Du ruhig deinem seit 2000 Jahren vermodernden Freund, da hab ich nix gegen. Aber verpiss Dich, wenn du so etwas wunderbares wie Liebe instrumentalisieren willst, um deine Wahnvorstellungen als höherwertig darzustellen.

  8. Tarek Alledan

    @Sash:
    Du hast mich wohl etwas missverstanden. Ich habe dir deine Liebe im Herzen nicht abgesprochen. Aber die vollwertige, übernatürliche
    Liebe gibt es nicht zwischen Menschen, sondern nur zwischen Mensch und Gott. Und „Müll“ im Herzen hat jeder Mensch, auch ich! Müll bedeutet, z. B. Süchte, Unvergebenheit, Neid, Eifersucht, Habgier usw…
    Dafür ist Jesus u. a. gekommen. Gott möchte die ursprüngliche Gemeinschaft mit seinen Geschöpfen wiederherstellen und hat dazu Jesus als „Brückenbauer“ gesendet. Wenn du die Liebe Gottes einmal im Herzen erfahren hast, wirst du mich verstehen. Ich meine es nur gut mit dir!
    Wir Menschen müssen uns entscheiden!
    Entweder war Jesus der größte Spinner auf Erden oder aber er sagt die Wahrheit, wenn er von sich selbst sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich!
    Das sollte nachdenklich machen! Weil ich Jesus erlebt habe, entscheide ich mich für ihn!
    Ich wünsche dir trotzdem weiterhin eine Begegnung mit Jesus; denn diese übersteigt alles menschliche und natürliche dieser Welt (incl. dem Müll)!

    Gesegnete Weihnachten!

    Sprich zu Jesus und er wird dir antworten!

    Gruß
    Tarek

  9. Anonymous

    Ich finde es erstaunlich, dass man bestimmte Dinge einfach wegdenken möchte, weil sie einem lästig ist. Wer den den Glauben verleugnet, verleugnet auch Jesus. Seine Worte, die er damals unter die Menschen seiner Zeit gebracht hat, reichen doch aus, die Existenz Gottes als etwas ganz Normales zu sehen und natürlich daran zu glauben. Man denkt sich doch auch nicht Napoleon oder Mozart weg, obwohl man ihn nicht kannte. Warum sollte man also nicht den Worten glauben, die Jesus damals gesprochen hat? Er kam auf die Erde, damit wir Menschen gerettet werden und eine Chance auf ewiges Leben im Himmel haben. Und dass nach dem Tod der Körper gestorben ist, die Seele jedoch nicht, das ist erwiesen. Der Grund, weshalb Christen anderen vom Glauben erzählen ist mitunter der, dass sie anderen die Möglichkeit geben wollen, auch eine Chance auf den Himmel zu haben. Oder wer will schon gerne in die Hölle?

  10. @Tarek Alledan:
    Da sind wir aber wieder beim Punkt: Du behauptest, ich hätte diese eine einzigartige ultimative und unfassbar positive Liebe nie erfahren. Und das sagt Dir wer? Ach ja, der unbewiesene Jesus. Jeder Junkie könnte dasselbe über Heroin schreiben.

    @chris:
    Und die Glaubwürdigkeit dieser Quelle speist sich aus was nochmal genau?

    @Anonymous:
    Ähm, nein. Nicht. Natürlich erkennen wir Mozart und Napoleon an. Denn Mozarts Musik hat nachvollziehbare Spuren hinterlassen. Ob Mozart ein Genie war oder seine Musik eine neue Erfindung oder Mozart eigentlich Trollbert hieß, ist dabei unerheblich: Die Musik ist als Kunst einzigartig. Und Napoleon hat (allem bisherigen Wissen nach) die Politik Europas verändert und Kriege geführt. Mal abgesehen von der viel dichteren Quellenlage bei Napoleon im Vergleich zu Jesus hat sein Wirken Einfluss auf die heutige Welt (Staatsgrenzen etc.). Von Jesus ist nur eine Geschichte überliefert, die noch dazu in unzähligen Varianten. Und eigentlich alle Erklärungen zu seinem Wirken stammen von Menschen, die ihn nicht mehr erlebt haben. Man muss nur einmal „Stille Post“ gespielt haben, um zu verstehen, dass so eine Überlieferung in völlig groteske Richtungen abschweifen kann.
    Sicher: Vielleicht gab es einen Jesus Christus, der all die ihm zugeschriebenen Dinge gepredigt und Wunder bewirkt hat. Aber es besteht eine mindestens ebenso große Wahrscheinlichkeit, dass er ein besoffener Wahnsinniger war, der mit seinen Geschichten versucht hat, seine Zechprellerei wieder ins Reine zu bringen.
    Und dass die Seele nicht stirbt, ist eben genau NICHT erwiesen! So lange sich das Christentum nur auf die Bibel beruft, kann ich mich auch auf einen Roman von Michel Houellebecq berufen und habe rein logisch gesehen genauso Recht wie Ihr!

  11. Köstlich. Diese Kommentare.

    Glauben ist eben immernoch die beste Ausrede, um sich vor der wichtigsten Erkenntnis zu drücken: Ich weiß es nicht.
    Denn dafür gibt es ja immer irgendeine höhere Existenz, die das schon regelt.
    Problem gelöst.

    Da helfen auch keine Pedigten und metaphernreichen Kommentare ohne Inhalt, ebensowenig, wie entsprechende Webseiten.
    Sich einzugestehen, nicht zu wissen, ist der Anfang von Wissenschaft und Erkenntnisgewinn. Und es macht Glauben überflüssig, weil man auch damit leben kann, eben nicht alles zu wissen. Sei es der Tod, oder warum etwas geschieht.
    Dazu braucht es dann auch keinen gekreuzigten Typen oder übernatürliches Wesen.

  12. Uri Kulm

    Uff !?
    Da betätigt sich doch so ein Troll als Missionar und betreibt seit Jahren diese unsinnige Zeitdiebstahlseite..
    Und andere Trolle folgen und applaudieren.
    Nur: Von wem hat der Macher den Misionsbefehl für diese Seite mit Meldungen aus China bekommen? Da ist doch tatsächlich ein Sack Reis umgefallen als er einen christlichen „Flyer“ annahm!
    Übrigens: Christen haben ihren Missionsauftrag von höchster Autorität.
    Aber wer sich selbst für das Größte hält und seine Meinung anderen aufzwingen will, muß sich nicht darüber aufregen, dass 2 Millarden Menschen diese Seite eines Spinners nicht begünstigen wollen.
    (Oh, hoffentlich habe ich jetzt keinen gramatikalischen oder sonstigen Fehler eingebaut)

  13. @Uri Kulm:
    Viel interessanter als der ein oder andere vermiedene Schreibfehler wäre ein Kommentar, der unverschwurbelt klarstellt, wer mit den in ihm auftauchenden Personen gemeint ist. 😉
    Aber ich nehme den Ball gerne auf: Die, die den Flyer unter die Leute gebracht haben, waren also keine Christen, weil sie mir ihre Meinung aufdrängen wollten? Interessante Neuinterpretation. Die kannst Du ja dann mit denen auf ihrer Seite ausdiskutieren, nicht wahr?

  14. Uri Kulm

    Nein, ist nicht wahr.
    Zitat: „Ich diskutiere nicht, ich halte einen Dialog“.
    Denn ich befinde mich hier:
    auf der Internetseite „Sasha log“.
    Oder so ähnlich.

    An die Mitleser:
    Für alle die noch nicht wissen worüber dieser Sasha und followers sich aufregen und Christen lästern, folgend der vollständige Text des Flyers unter
    http://www.vdhs.de Suche „Wie gut ist der Mensch?“
    Mach dir selbst ein Bild und lass dir nichts von antichristlichen“Freidenkern“ vormachen.
    Jedenfalls steht in dem Flayer und auch in allen anderen Druckerzeugnissen des christlichen Verlages nichts Falsches, gegen geltende Gesetze Gerichtetes oder in irgndeiner Weise Ehrrühriges.
    Von „Kinder verprügeln“, wie von Sasha behauptet, ist jedenfalls nirgens die Rede.
    Wodrüber hat nun Sasha sich aufgregt? Wohl die falsche Kinderstube erwischt?

    Für Sasha:
    – Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich werdest.
    – Antworte dem Toren nach seiner Narrheit, damit er nicht weise sei in seinen Augen.
    Sprüche 26,4.5
    – Was beklagt sich der lebende Mensch? über seine Sünden beklage sich der Mann! Klagelieder 3,39
    – indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden
    Römerbrief 1,22

    Lösche umgehend diesen thread.
    Der ist
    – völlig am Thema vorbei,
    – displaziet und
    – mit übler Nachrede nur so bespickt.

  15. @Uri Kulm:
    Sorry, nur weil Du gerne Märchen liest, anstatt sonst irgendwas, mache ich hier gar nix, außer mich über Dich und all die anderen lustig, die mir ständig die bösesten Absichten unterstellen, es aber nicht schaffen, bei einem vier Jahre alten Blogeintrag einfach mal die Fresse zu halten. Ihr tut ja so, als sei ich der einzige Mensch im Internet, der mal was böses über Euer Lieblingsgespenst gesagt hat.
    Dabei blickst Du’s einfach nicht: Du verlinkst die VDHS mit ihrem Flyer und da steht exakt das drin, was ich geschrieben habe. Gut, so Dinge wie nichtwörtliche Zitate und eigene Interpretationen sind vielleicht etwas fremd für einen so einfachen Geist, der tatsächlich glaubt, ein einziges Buch beinhalte alle Wahrheiten über unser Universum – was aber nicht heißt, dass das mein Problem sein muss.
    Und jetzt komm runter, du Flachpfeife! Ich lösche hier gar nix, allenfalls deine Kommentare! Das wäre schon in Sachen Rechtschreibung ein Fortschritt. Und ich mein’s ernst: Wer ohne meinen Namen richtig zu schreiben meine Eltern beleidigt (Frag mal den Latschenheini nach den Folgen von sowas!), der muss damit leben, dass ich ihn für den Kik unter den Wanderpredigern halte und entsprechend freundlich kommentiere.

  16. @ Sash

    Das Beste daran ist doch wie immer die Selbstzerlegung solcher Kandidaten.
    Lass sie einfach lange genug reden und sie schaffen es. So wie der hier auch.
    Extremisten eben.

  17. lesen-verstehen

    Sie sagen die Wahrheit, gut so.
    Lg
    ….

  18. lesen-verstehen

    Danke Anonymous.
    Der Mensch liebt leider schuldhaft die Lüge und kann sich daher nach seinem Ableben nicht herausreden. Und zu Lebzeiten ist dieser stolz, erhaben und frech, da ihm Gott den freien Willen gegeben hat und ihn „leben“ lässt. Das steigert das hochmütige Treiben und animiert das Geschöpf zum Lästern und Zerstören. Doch wehe wenn Leid und Schicksalsschläge an der Türe klopfen dann wird wieder Gott verantwortlich gemacht.

  19. lesen-verstehen

    Danke Ihnen, was Sie sagen ist die Wahrheit, ebenso wie Anonymous. Bedenket das ihr sterben müsst und werdet klug. Es geht tatsächlich nicht darum besser zu sein sondern mit der eigenen Lüge zu brechen und mit der Sündenlast vor den Herrn Jesus zu treten und ihn um Verzeihung zu bitten. Hochmut kommt vor dem Fall doch bei Jesus Christus fällt man nicht sondern Gott richtet uns auf. Bei Menschen kommt Wahrheit meist negativ an da der Mensch damit aus seiner Natur nicht umgehen kann (siehe aktuelle Diskussion). Doch der Schöpfer des Himmels und der Erde liebt seine Geschöpfe und freut sich an der Wahrheit. Wenn nur einer Buße tut freut sich der
    ganze Himmel.
    Ist das nicht etwas Besonderes? Und es ist etwas das BLEIBT! Alles Irdische vergeht, spätestens mit dem Tod!

  20. Anonymous

    Sehr schöner Beitrag. Bei allem,was hier auf Erden geschieht, Gott ist mitten unter uns. Bei den Gläubigen und auch bei den Ungläubigen. Den Menschen kommt die Erde riesengroß vor, vom Weltall aus betrachtet ist sie eine kleine Kugel. Wirklich groß und allmächtig ist nur Gott und er entscheidet, wohin wir nach unserer „Gastzeit“ hier auf Erden nachher gehen dürfen.
    Deshalb sollten wir uns gut überlegen,welchen Weg wir einschreiten.
    Es gibt den breiten,einfachen Weg,den die Mehrheit geht. Den schmalen Pfad gehen wenige,er ist aber der kluge Weg,denn er führt in die Ewigkeit bei Gott. Viel Segen euch allen!

  21. Ah. Mal wieder das monatliche Soll an sinnfreien Kommentaren noch nicht erfüllt. Nur zu liebe Spinner. Inhaltlich wurde das oben schon behandelt. Wiederholung hilft da nicht. Dafür trägt es zur Unterhaltung bei.

  22. @Roichi:
    An diesen mag ich die Loblieder auf Kommentatoren, die nicht ersichtlich sind und das Ganze zunächst wie eine Preisung meines Textes wirken lassen. 😉

  23. lesen-verstehen

    Wahre Worte! Leider sind wir alle erst einmal Feinde Gottes und wenden uns vor dem Guten, der Wahrheit, ab. Das erklärt sicherlich das Schreiben mit Menschen die böse, herablassend reagieren. Jeder der zur Wahrheit gekommen ist kennt den Zustand ohne Gott und diese feindliche
    Grundhaltung. Von der Einsamkeit die im
    inneren wohnt, der Abhängigkeit aller
    möglichen Dinge und dem Lügengebäude,
    an das man sich klammert. Wehe es rüttelt
    einer an einer künstlichen Fassade, dann
    aber geht der Punk ab. Coolness und
    Spruchbuch bis
    Unabhängigkeitsbekenntnisse geben sich
    die Klinke. Es ist der ganz normale Wahnsinn und er hat jeden fest im Griff! Auch oft noch mit Glauben an den Herrn Jesus Christus.

  24. @lesen-verstehen:
    Dir ist hoffentlich klar, dass ein Kommentar, der ohne Zuhilfenahme umfangreicher Interpretationswerkzeuge wie der Unfall eines bekifften 17-jährigen Emos aussieht, nur so mittel beeindruckt, weil sich keiner die Mühe macht, den Quark zu dechiffrieren.
    Insbesondere über die handelnden Personen und den Bezug auf andere Werke sollte der Leser besser eineindeutige Informationen bekommen. Und an der Kernaufgabe muss man sich leider abarbeiten, gerade wenn der eigene Nickname sich wie ein Oxymoron zum eigenen Geschriebenen verhält.

  25. Uri Kulm

    Zitat aus:
    http://www.zeit.de/reisen/2012-03/urlaub-in-marzahn-2/seite-2
    „Die Bevölkerungsstruktur in Berlin Marzahn hat sich seit der Wende spürbar verändert. Ein Viertel der Marzahner sind Migranten, davon rund 80 Prozent russischsprachig. In manchen Schulklassen haben vier Fünftel der Kinder eine Lehrmittelbefreiung. Es gibt relativ viele Langzeitarbeitslose, insgesamt aber liegt die Arbeitslosenrate unter dem Berliner Durchschnitt. Probleme mit rechtsradikalen Schlägern sind eher ein Klischee – statistisch gesehen ist die Gefahr, ein Opfer rechter Gewalt zu werden selbst in Szenebezirken wie Friedrichshain oder Prenzlauer Berg drei- bis viermal so hoch.“
    Noch ein, aber von mir abgewandeltes, Zitat:
    „Was kann aus Marzahn schon gutes kommen?“
    Wenn denn Marzahn, die ehemals realsozialistische Vorzeige-Plattenbausiedlung für die DDR-Mittelschicht und heute nach Weststandard zurückgebaut, überwiegend rechtslastige Bewohner hat, ist es nicht verwunderlich, wenn der rote Socken Blog sich echauffiert.

    Nichts desto weniger ist das Evangelium an alle Menschen gerichtet, ohne
    irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

    Hoffentlich werden die dortigen Flyerverteiler nicht müde ihre freundlich angedachten Hinweise in Briefkästen und anderweitig kostenfrei für jedermann weiterzugeben.

  26. Uri Kulm

    Etwas Nachhilfe für Sascha und seine Trolle in Sachen Benimm und Rechtskunde wie folgt

    1. Kindererziehung
    1.1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 2
    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    1.2 Definition der Kindeswohlgefährdung (aus Wikipedia)
    Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn das körperliche, geistige und seelische Wohl eines Kindes durch das Tun oder Unterlassen der Eltern oder Dritter gravierende Beeinträchtigungen erleidet, die dauerhafte oder zeitweilige Schädigungen in der Entwicklung des Kindes zur Folge haben bzw. haben können. Bei einer Gefährdung muss die Beeinträchtigung, die das Kind erleidet, gravierend sein und es muss die biographisch zeitliche Dimension beachtet werden. Kindeswohl bezieht sich auf gegenwärtige, vergangene und auf zukünftige Lebenserfahrung und Lebensgestaltung eines Kindes, DJI – Handbuch, September 2004).

    2. staatlich begünstigte Gemeinnützigkeit oder gemeinnützig ist (laut Wikipedia)
    – ein Verhalten von Personen oder Körperschaften, das dem Gemeinwohl dient,
    – ein steuerbegünstigter Zweck,
    – u. a. die Förderung der Wissenschaft und Forschung, von Bildung und Erziehung, von Kunst und Kultur sowie des Sports.
    Nach § 52 Abs. 1 Abgabenordnung verfolgt „eine Körperschaft […] gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.“
    Wenn eine Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden ist, ist sie von Ertragsteuern und Vermögenssteuer befreit.

    3. Falsche Behauptungen
    2.1 Strafgesetzbuch § 186 Üble Nachrede
    Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Du siehst also, deine und deiner Anhänger falschen Behauptungen und Unterstellungen in Detail und Summe (Aufforderung zum Kinderverprügeln, Spinner, staatlich begünstigt, Extremisten, Märchenbuchleser usw.) in diesem thread könnten Rechtsansprüche begründen. Also noch einmal der Appell: Sei nicht weiter hochmütig widerspenstig, werde dir deiner Versündigung bewusst, bereue, bekenne und bekehre dich zu Gott und bringe deine böswilligen Anschläge durch einen Widerruf in Ordnung. Lösch diesen thread. Denn alles in allem, Zitat: „Sie werden aber nicht weiter fortschreiten, denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden, wie auch der von jenen es wurde.“ 2. Timotheusbrief Kapitel 2, 9

    Aber zu deiner Ehrrettung: du wolltest ja nur auf Kosten anderer ein bisschen Spaß haben.

  27. @Uri Kulm:
    Oh, den Spaß habe ich weiterhin. Du glaubst gar nicht, wie lustig deine Einträge sich lesen. 🙂
    Und ohne Euch hätte dieser Eintrag keine 0,5 Zugriffe pro Jahr mehr, ihr Gutgläubigen verbreitet diesen kleinen bedeutungslosen Eintrag seit fast 4 Jahren ganz alleine weiter und ich weiß gar nicht, ob ich länger Spaß damit hab oder ihr mehr Zeit zum Bußetun deswegen verbringen solltet. 🙂

  28. Hedi

    Hallo Sash, denkst du immernoch so über den VDHS? (Sorry, ich hab mir jetzt nicht die Zeit genommen alle Kommentare zu lesen). Viele kommen auf deine Seite, weil die Veröffentlichung deiner Meinung eben direkt bei Google erscheint, wenn man den VDHS eingibt – ganz simpel erklärt, warum dich so viele dazu angeschrieben haben ^^

    Ich will dich nicht evangelisieren, aber ich hab früher so ähnlich gedacht wie du und darf ich dir einen Tipp geben? Lies einfach nur die Bibel und reg dich nicht mehr über „solche Spinner“ auf, ok 🙂

    Falls du Fragen hast: hedi-deis@web.de

  29. Es wird immer absurder. Aber lustig bleibt es.
    @ Uri: Verklag mich doch. Ich kann immer was zum Lachen gebrauchen. Ich lache gern.
    Erstaunlich ist doch, dass all die Spinner, die hier rumtrollen, keinen Spaß haben, während einigermaßen logisch denkende Menschen sich weglachen können ob so viel Blödheit. Aber Fanatiker und Humor passten noch nie zusammen.
    So long, auf den nächsten Lacher.

  30. Hedi

    Ich hab lieber Spaß und Humor auf Dauer, als dass ich mich nur über die Meinung und Denkweise mancher Leute kaputtlache. Das ist ganz schön oberflächlicher Humor.
    Aber wenn es euch gefällt; wir werden ja sehen, wer am längsten lacht 😀

  31. elli ellen

    Hallo Hedi, dem kann ich mich nur anschließen. Da liegt doch der Unterschied, es gibt Menschen, die sich gerne über andere lustig machen und Menschen, die Freude im Herzen haben, weil sie den wahren Sinn des Lebens erkannt haben.

  32. @Hedi:
    Ohne die aktive Mitgestaltung dieser Kommentarspalte würde ich den VDHS nicht einmal mehr zielsicher aus drei zufälligen christlichen Vereinen auswählen können und hätte keine gesonderte Meinung dazu.
    Um aber mal überraschend zum Thema zurückzukommen: Ja, die Broschüre finde ich auch rückblickend zutreffend mit eklig umschrieben, wieso sollte ich da auch meine Meinung ändern?
    Und zum Thema Lebensfreude und co.: Ich hab in meinem Leben nun weit mehr als 3.000 Blogeinträge (nicht nur hier), ein eBook und ein Buch und etliche Kommentare geschrieben. Die meisten waren fröhlich und heiter, ein paar – siehe hier – eben nicht. Was ich sagen will: Wäre ich nicht Administrator meines Blogs und damit auch verantwortlich für das, was Ihr alle schreibt: Ich würde mich ja nicht damit aufhalten, immer wieder auf irgendwas zu klicken, was mich vor Jahren mal geärgert hat.
    Ganz im Vertrauen: Niemand, der unter einem kleinen und unbedeutenden Artikel über ein Alltagsärgernis von 2012 noch posten muss, wirkt in irgendeiner Form vertrauenswürdig, wenn es um glückliches Leben oder gar dessen Sinn geht.

  33. Hedi

    Tut mir leid, ich bin erst kürzlich darauf gestoßen und habe deshalb dazu geschrieben.
    Respekt für deine Schreibtätigkeiten! Ich schreibe auch gerne, aber nicht so viel und vor allem nicht im Internet. Ich wollte dir nur den einen Tipp geben, lieber die Bibel zu lesen. Daher mein Eintrag bei dir.
    Und weil mir Menschen am Herzen liegen; vor allem solche wie du, die mit „Christen und dem ganzen Zeug“ nix anfangen können – wie gesagt, weil ich selbst mal so eine war 🙂

  34. Bertrand Russell

    Ich frag mich ja ernsthaft wieso wir im Jahre 2016 nochmal die Aufklärung nachspielen müßen. Ich kann nur allen die sie verschlafen haben, raten sich in ihre Zeitmaschine zusetzen und ins tiefste Mittelalter zurück zu reisen und dort an der Pest zu verrecken. Oder um es weniger polemisch auszudrücken wenn man schon glaubt und nicht weiß sollte mensch vieleicht andere menschen in ruhe lassen. Obwohl sash scheint sich gut zu amüsieren… ich für meinen teil bekomme lust johann most (https://anarchistischebibliothek.org/library/johann-most-die-gottespest.a4.pdf) mal wieder zulesen. Der mit folgender zeilen beginnt: „Unter allen Geisteskrankheiten, welche „der Mensch in seinem dunklen Drange“ sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheußlichste. Wie alles eine Geschichte hat, so ist auch diese Seuche nicht ohne Historie; nur schade, dass es mit der Entwicklung von Unsinn zum Verstand, wie sie im Allgemeinen aus dem Historismus oft gefolgert wird, bei dieser Art Geschichte ganz gewaltig hapert. Der alte Zeus und sein Doppelgänger, der Jupiter — das waren noch ganz anständige, fidele, wir möchten sagen gewissermaßen aufgeklärte Kerle, verglichen mit den jüngsten Drillingssprossen am Stammbaume der Götterei, welche sich, bei Licht besehen, an Brutalität und Grausamkeit getrost mit Vitzliputzli1 messen können.

    Wir wollen übrigens mit den pensionierten oder abgesetzten Göttern überhaupt nicht rechten, denn die richten keinen Schaden mehr an. Die noch amtierenden Wolkenverschieber und Höllen-Terroristen des Himmels aber wollen wir dafür desto respektloser kritisieren, blamieren und abführen. Die Christen haben einen dreifältigen Gott; ihre Vorfahren, die Juden, begnügten sich mit einem einfältigen. Sonst sind beide Gattungen eine recht heitere Gesellschaft. „Altes und neues Testament“ bilden für sie die Quellen aller Weisheit; daher muss man diese „heiligen Schriften“ wohl oder übel lesen, wenn man sie durchschauen und verlachen lernen will.“
    Zum Abschluss will ich noch auf meine eigene unbedeutende Schrift „Warum ich kein Christ bin“ verweisen.
    p.s. wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten

  35. @Hedi
    Und ich war einer, dem das Christentum einfach aus Selbstverständlichkeit mitgegeben wurde und erkannt hat, dass die Sache eklatante Logikmängel hat. Und bei allem Verständnis für Interesse an der Geschichte der Menschheit: Ich find’s schon sehr fragwürdig, in Büchern von vor hundert Jahren nach Antworten auf aktuelle Probleme zu suchen, einfach in Anbetracht der Tatsache, dass es uns viel besser geht als den Leuten damals. Das aber auch noch auf fast 2000 Jahre auszudehnen und sich zudem auf ein Buch beschränken … seiem wir mal kurz ehrlich: Dass wir uns hier austauschen können: Haben wir das eher den bibeltreuen Christen oder dem wissenschaftlichen Fortschritt zu verdanken? 😉

    @Bertrand Russell:
    Ich verstehe deinen Ärger und ich teile einiges davon. Nach dem Zitierwahnsinn von Penner Wilhelm und co. würde ich hier aber doch eher zu einer weniger fabulierenden Form raten. 😀

  36. Hedi

    @ Bertrand Russell:
    Danke für die Zitate, aber ich verstehe nicht, was das Buch, das du zitierst, aussagen will. Für mich sind das nur sprühende Wortfunken ohne viel dahinter.
    Eher würde mich deine Schrift „Warum ich kein Christ bin“ interessieren. Ist ja auch langweilig, die Meinung anderer zu kopieren. Ich will Deine Meinung wissen. 🙂
    Also du kannst mir gerne einen Link dazu schicken!

    @ Sash:
    Ich habe es mir auch fast so gedacht. Wahrscheinlich bist du noch mit russlanddeutschem Hintergrund. Ich kenne einige solcher Jungs/Männer wie du. Und zum Teil kann ich es verstehen.
    Man kann den Glauben an Gott nicht seinen Kindern anerziehen. Man kann sie darauf hinweisen und ihnen eine gute Richtung geben, aber doch ist der Glaube etwas persönliches und jeder muss das für sich entscheiden. Keiner wird als Christ geboren.
    Und du hast recht: wir haben es dem wissenschaftlichen Fortschritt zu verdanken, dass wir uns hier austauschen können und jeder Mensch (den es interessiert) hier mitlesen kann. Aber wurde dieser Fortschritt nicht von vielen bibeltreuen Christen vorangetrieben, wie Galileo, Einstein, Isaac Newton, Blaise Pascal, Planck, Ampere, Keppler, Fleming, Graf von Zeppelin und evtl. sogar Darwin – nur um mal ein paar allgemeine bekannte Wissenschaftler zu nennen.
    Und was war mit dem ersten Buchdruck? Die erste Nachricht, die gemorst wurde? Sei vorsichtig, wenn du Wissenschaft und die Bibel trennen willst! 😉
    Auch heute sind viele Wissenschaftler und große Männer und Frauen bibeltreue Christen.
    Gut, dass du das Alter der Bibel ansprichst, aber allein das Alter spricht doch für sich: ein Buch, dass es seit über 3.000!!! Jahren gibt (+ am öftesten in andere Sprachen übersetzt wurde) und immernoch gelesen wird und Menschenleben verändern kann, obwohl es so gehasst und verfolgt wurde (die Bibel sowie auch die Christen).
    Und ja, wir haben das Vorrecht zur Zeit gut zu leben, mit relativ wenig Problemen (ungeachtet davon, dass es nicht allen Menschen auf der Erde so gut geht wie uns hier in Deutschland), aber warum steigen dann die Selbstmordraten und psychischen Krankheiten oder überhaupt Krankheiten allgemein? Selbst wenn es keine Pest mehr gibt, aber wo ist die moderne Wissenschaft, die uns vor dem allen schützen sollte? Was nützt es uns, wenn wir alles erklären können und doch daran kaputtgehen und sterben und es so viel Frust, Hass und Leid gibt?
    Was wollt ihr mit eurer „Aufgeklärtheit“ demonstrieren? @ Bertrand: das ist eine Frage für dich!

    Und nochmal zur Bibel: ich kenne kein Buch, das vor so langer Zeit geschrieben wurde und die Zukunft so richtig beschrieben hat; dass so vieles schon genauso passiert ist, gerade passiert und noch passieren wird.
    Da du das Thema „Internet“ ja schon angesprochen hast: ja, sogar davon steht in der Bibel! Auch über den Chip, der bald in den Mensch implantiert wird, Naturkatastrophen, die noch kommen werden, usw.
    Und für viele oder eigentlich sogar für alle wesentlichen Probleme gibt es in der Bibel eine Antwort – auch auf die aktuellen Fragen. Nur natürlich steht das nicht in der Form von: „Wer hat den Krieg in der Ukraine angefangen“-„Es waren…“ oder „Wie kann Krebs besiegt werden“-„Indem…“
    Die Bibel ist kein Frage-Antwort-Buch oder ein Wie-komme-ich-besser-durchs-Leben-Buch, genauso wie es im persönlichen Glauben nicht darum geht, eine Freikarte für den Himmel zu erhaschen oder das logische Denken auszuschalten.

    Aber genug Jungs, ich will euch nicht überreden. Oder meine Meinung aufzwingen. Ich meins Gut mit euch 🙂
    Ja maljus dlja was

  37. Hedi

    Kleiner Fehler in der Ausdrucksweise:
    Die komplette Bibel gibt es nicht schon seit 3.000 Jahren, aber einzelne Bücher aus der Bibel. 🙂

  38. @ Hedi

    Nur so ein paar kleine Gedanken zu deinem Beitrag:
    1. Niemand will dir deinen Glauben nehmen.
    2. Glauben beweisen zu wollen ist nicht möglich. Das wird nicht nur an deinem Kommentar deutlich, sondern ist ein immanentes Grundproblem des Glaubens.
    3. Sash kommt definitiv aus einer anderen Ecke.
    4. Die Bibel ist nach allen Erkenntnissen der Wissenschaft etwa 1700 Jahre alt. Aufgeschrieben von Menschen, die den Inhalt großteils mündlich überliefert bekommen hatten oder aus älteren Manuskripten zusammenfassten. Mithin auch im Zeitgeist zu betrachten.
    5. Die Bibel trifft keine Aussagen zur Zukunft sondern zu menschlichem Zusammenleben zu unterschiedlichen Zeiten und der Historie bis zum Zeitpunkt des Aufschreibens. Dass sich Geschichte ähnelt und scheinbar wiederholt, ist auch keine wirklich neue Erkenntnis der Wissenschaft.
    6. Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun, auch wenn gläubige Menschen wissenschaftlich tätig sind. Die Grundprinzipien wiedersprechen sich diametral. Wissenschaft kommt nicht ohne Beweise aus und ist nie absolut. Glauben kann nicht bewiesen werden und verkündet Absolutismen.
    7. Niemand will dir deinen Glauben nehmen.

  39. elli ellen

    Ich finde es bemerkenswert, dass es heute noch Menschen gibt, die voller Überzeugung der Meinung sind, dass es keinen Gott geben kann. Wer wirklich klug wäre, würde das ganze Geschehen etwas ganzheitlicher betrachten. Natürlich brauchen wir Christen keine Beweise, in der heutigen Zeit des Fortschritts finden wir doch sehr viele Hinweise auf die Existenz, z.B. etliche Nahtoderfahrungen( von denen man übrigens bereits in der Bibel etwas lesen kann) geben uns Einblicke. Allerdings nicht nur in den Himmel,die goldene Stadt, sondern auch in die Hölle. Deshalb ist es so wichtig, sich hier auf der Erde gut zu überlegen, wo unsere Seele später die Ewigkeit verbringen möchte. Interessanterweise haben auch Atheisten, die z.B. Suizid begehen wollten, diese Erfahrung machen können. Danach waren sie wie verwandelt.

  40. @Hedi:
    Doch, Wissenschaft und Glaube kann nicht nur, sondern muss getrennt werden. Die passende Erklärung hat Roichi bereits geliefert. Und aus der Existenz einiger bibeltreuer Forscher auf die wichtige Rolle der Religion in der Wissenschaft zu schließen ist ein bisschen, wie Vegetarieren vorzuhalten, dass Adolf Hitler Vegetarier war. Sachlich ist an der Feststellung vielleicht nichts falsch, aber es verfehlt das Thema. Und zwar weit. Gerade der Hinweis auf Personen der älteren Zeitgeschichte: Die Befreiung von der allmächtigen Gegenwart der Religion ist nunmal geschichtlich noch jung. Das ist ein bisschen so, als würde ich hier im Osten Berlins darauf verweisen, dass in den letzten 70 Jahren die Mehrheit der herausragenden Persönlichkeiten im lokalen Umfeld SED-Mitglieder waren.
    Wie Du selbst eingesteht: Uns geht es derzeit gut. Hier zumindest. Und das ist toll und das sollen alle – ob Atheisten, Christen, Muslime oder Hindus – wertschätzen können. Dass sich dabei neue Problemfelder ergeben oder sogar erst entstehen, das ist doch einfach nur logisch. Wer nicht den ganzen Tag arbeiten muss, merkt halt auch mal, was ihm das Arbeiten vielleicht nur ein bisschen erschwert. Zudem: Nur weil Dinge vor 300 Jahren nicht erforscht wurden, heißt es nicht zwingend, dass es sie davor nicht gab. Du wirkst auf mich nicht so unvernünftig, als dass Dir das nicht vorstellbar sein kann: Wer wird anno 1700 schon über die psychischen Probleme von 45-jährigen geforscht haben, wenn ein guter Teil der Leute mit 40 spätestens Skorbut hatte?
    (War jetzt nicht recherchiert und nur der Verdeutlichung wegen als Beispiel genannt)
    „Die Wissenschaft“ wird NIE alle Antworten haben, alles heilen können, alle Menschen glücklich machen. Da hast Du recht. Absolut. Das ist Teil des Verständniskonzepts von Fortschritt. Das Universum ist groß und es kommen auch stets neue Probleme auf.
    Ich persönlich denke halt gerne kritisch und da schneidet die Religion im Gegenzug halt auch nicht besser ab: Wir haben zwar einen Haufen Probleme, aber entweder liegt die Lösung in einem absichtlich von Gott vor uns versteckten Jenseits oder wir sollen einfach mal annehmen, dass wir doch in Wirklichkeit total happy wären. Letzteres kann die Psycholgie auch leisten, ersteres ist für sich an der Realität orientierende Menschen gleichbedeutend mit der Aussage „Irgendwo in einer Nachbargalaxie gibt es einen Berg aus Zuckerwatte und alles, was Du tun musst, um irgendwann dahin zu kommen, ist nackt auf dem Marktplatz dreimal niesen.“ Sicher nicht unmachbar, aber zu bescheuert, es auszuprobieren.
    Und wenn die Bibel kein Frage-Antwort-Buch ist und keine wortwörtlichen Hinweise gibt, dann bleibt für mich am Ende die Frage:
    Warum eigentlich? Denn, hey: Wenn’s drum geht, nur schwer zu verstehende Inhalte zu produzieren, dann tut’s die Quantenmechanik genauso gut, für sowas braucht man keinen Gott.

    @elli ellen:
    Mal unter uns: Hast Du mal harte Drogen probiert?
    Und nein, das war keine Unterstellung und ich hab das im Übrigen auch nicht getan. Aber hör dir mal an, was Leute erzählen, die Heroin, LSD und Konsorten genommen haben. Zum einen sind Nahtoderfahrungen dagegen ein schlechter Witz, zum anderen zeigen sie aber auch sehr gut auf, wie leicht sich das Gehirn hinters Licht führen lässt. Gerade ihr religiösen Leute solltet doch ein Verständnis dafür haben, dass nicht immer alles so ist, wie wir auf den ersten Augenblick glauben, etwas wahrgenommen zu haben.
    Und ja: Ob Nahtoderfahrung oder Drogentrip: Sowas kann Menschen wahnsinnig beeindrucken. Und das ist total faszinierend. Allerdings auch bei weitem nicht so unerklärlich, wie Du glaubst. Ja, auch Atheisten haben Nahtoderfahrungen, allerdings fallen die soweit ich weiß in der Mehrheit auch weniger eindeutig christlich-inspiriert aus. Denn auch solche Erfahrungen, so ausnahmemäßig sie auch sind, sind geprägt vom kulturellen Hintergrund. Will heißen: Wer glaubt, dass es wahrscheinlich Engel sind, die einen hinüberleiten, wird mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auch Engel sehen, wenn dem Gehirn langsam der Sauerstoff ausgeht und nur noch die tiefstvernetzten Neuronen etwas zum aktuellen Bewusstsein beitragen. Und weil es eben alles nicht so unerklärlich ist, gilt auch da: Einzelne Anekdoten beweisen gar nix, sonst könnte auch ich dich bitten anzuerkennen, dass das fliegende Spaghettimonster mir gestern gesagt hat, dass die Tätigkeiten des VDHS e.V. im Himmel nur als Unterhaltungsprogramm für Ex-RTL-Zuschauer gezeigt werden, damit die nicht nerven. Und, ich will mal ehrlich sein: Das war jetzt einfach erfunden. Dass es sich mit deinen Geschichten anders verhält, ist allenfalls noch teilweise offen.

  41. @ Sash

    Mal sehen, wie viele Berichte es demnächst von nackten Menschen auf Marktplätzen gibt. 😉

  42. elli ellen

    Sash, du kannst mir glauben, Nahtoderfahrungen haben nichts,rein gar nichts mit Träumen, Drogenkonsum oder irgendwas anderem zu tun. Auch sind diese Erfahrungen nicht medizinisch erklärbar,soweit sind sich sogar Ärzteteams einig, da Menschen über dinge und Begebenheiten berichtet haben, die sich gar nicht wissen konnten. Wie z.B. kann ein Atheist von biblischen Dingen berichten, die er im Himmel oder in der Hölle sah, wenn er niemals die Bibel oder biblische Berichte gelesen hat??
    Zuletzt noch zu deiner ersten Frage: Nein,habe ich noch nie und es auch nicht vor.

  43. @ elli ellen

    Über die kulturelle Prägung hatte Sash ja schon geschrieben. Die dürfte da nicht ganz unerheblich sein. Immerhin ist die Beschreibung der Erlebnisse kulturspezifisch unterschiedlich.

  44. @ Chris

    War das jetzt als Beitrag zur Unterhaltung gedacht?
    Oder sollte das in Fortsetzung deiner vorherigen Posts eher als Realsatire dienen?

  45. Chris

    Als die ersten europäischen Siedler in Amerika ansässig wurden, erlebten sie 1634 ein spektakuläres Phänomen: Über Nacht war der Boden ihrer Plantagen von winzigen Löchern übersät, aus denen kleine Larven schlüpften. Innerhalb weniger Tage entwickelten sich diese zu ca. 3 cm großen, laut zirpenden Insekten, die das Land überzogen. Kurze Zeit später legten sie ihre Eier und starben, und die Plage war vorüber.

    Erstaulicherweise treten solche Zikadenplagen in Nordamerika bis heute mit bestechender Regelmäßigkeit alle 17 Jahre auf, in anderen Regionen alle 13 Jahre. Die Strategie dahinter ist faszinierend: Das plötzliche, massenhafte Auftreten der Insekten führt zu einer Übersättigung ihrer Räuber, zum Beispiel Vögel oder Wespen, sodass immer genügend Zikaden überleben. 13 und 17 sind interessanterweise Primzahlen, also Zahlen, die keine Teiler außer sich selbst besitzen. Solche Zyklenlängen sind für die Zikaden besonders günstig, da sie dann nur selten mit Räubern synchron auftreten, die in anderen Intervallen schlüpfen. Erst mit aufwändigen Computersimulationen konnte man dieses Räuber-Beute-Verhalten genauer erforschen und interessante Verknüpfungen von den ansonsten einander fremden Fachgebieten Biologie und Zahlentheorie entdecken.
    Dass sich so kleine Insekten derart komplexe Gedanken über Mathematik machen, ist undenkbar. Aber wie kann man sonst ihr präzises, geschicktes Verhalten erklären? Ich finde es naheliegend, in diesem genialen Detail der Natur Gottes Schöpferhand zu erkennen. Er ist nicht nur der Konstrukteur dieser lautstarken Meisterwerke, sondern auch der beste Mathematiker und in der Lage, seinen Geschöpfen mathematisch sinnvolle Überlebensstrategien einzuprägen..

  46. elli ellen

    Wie sehr Gott über allem steht sehen wir auch daran, wie Menschen immer wieder versuchen, das Weltall zu erforschen, seine Größe zu verstehen und zu erkennen. Es wird aber immer Dinge geben, die wir nicht erforschen können, nicht mit der besten Technologie.
    Ebenso wenig können wir die Entstehung und Schöpfung trennen von Gott.
    Die Schöpfung und die Existenz Gottes sollte man als Ganzes sehen.
    So unendlich wie das Weltall ist, so unendlich ist Gottes Güte.

  47. @ Chris

    Gott zu beweisen funktioniert nicht. Das ist ja das Wesentliche am Glauben.
    Übrigens lässt sich das Verhalten auch mit der Evolution erklären. Es braucht also keinen Gott dafür.

    @elli

    Du darfst da gerne weiter dran glauben.
    Ansonsten siehe Antwort zu chris.

  48. Chris

    Ich bin gespannt und warte auf die , durch die Evolution gestützte Erklärung oben genannten Natur – Phänomens. Ist doch schön, immer wieder das dazu zu lernen…:)

  49. @Chris

    Ist doch ganz einfach.
    Die Exemplare mit anderen Reproduktionszyklen wurden mehr weggefressen und konnten sich nicht ausreichend vermehren. Deshalb gibt es auch in anderen Jahren Zikaden, in bestimmten aber mehr als üblich.

  50. @Roichi:
    Danke. Ich wollte da so schon lange schreiben, hab’s aber vor mir hergeschoben.

  51. Hedi

    @ Roichi
    und auch alle anderen

    zu Punkt 1 + 7
    Keine Sorge, die Gewissheit, dass es Gott gibt und die Bibel wahr ist, kann mir keiner nehmen. 🙂 Dazu habe ich schon zu viele Erfahrungen in meinem Leben gemacht, sodass ich an der Aussage „Es gibt einen Gott“ genauso wenig zweifle wie an der mathematischen Berechnung „1+1=2“.
    Aber danke, dass ihr es akzeptiert! 🙂
    Ich fühle mich auch nicht von euch angegriffen (wie ihr es wohl meint, über manch eurer Äußerung über die „Christen-Protest-Welle“ in diesem Forum) oder sehe euch als meine „Gegner“ und will euch auch meinen Glauben nicht überstülpen.
    In erster Linie will ich einfach nur das Gute weitergeben, was ich erfahren durfte und außerdem diskutiere ich auch ganz gerne über solche Sachen 😉
    Eben weil ich früher den gleichen Standpunkt hatte wie die Masse der Menschheit und ich den Vorteil habe nun mehr oder weniger beide Seiten zu kennen.

    Punkt 2
    Mag sein, dass man den Glauben nicht beweisen kann, aber man kann vieles nicht beweisen. Kann man Gefühle beweisen? Hm, wohl nur durch die Auswirkungen, oder? Oder kann man sie irgendwie sehen, zählen, messen?
    Gott und der Glaube an ihn kann man genauso wenig sehen, zählen, messen und Wissenschaftler können Gott nicht im Reagenzglas untersuchen. Und das ist euch schon Beweis genug, dass es keinen Gott gibt?

    zu Punkt 6
    Warum wollt ihr Wissenschaft und Glauben unbedingt trennen und stellt das eine als absolut richtig/positiv und den Glauben an Gott als Opposition als falsch/negativ dar. (oder kommt mir das nur so vor??)
    Klaro, es sind zwei Bereiche für sich.
    Aber das eine spielt das andere doch nicht aus!?!
    Es gibt auch heute noch genug gläubige Wissenschaftler und sie verbinden sehr wohl das Eine mit dem Anderen.
    „Glaube“ in dem Sinne von dem wir reden, ist nicht ein „Nicht-Wissen“ oder eine Vermutung oder ein „Ich kann es mir sonst nicht anders erklären“, sondern eine Gewissheit über etwas oder vielleicht kann man es auch so erklären: ich weiß etwas, auch wenn ich es nicht beweisen kann!
    Billiges Beispiel: Ich heirate nicht, wenn ich nicht weiß, dass mein Partner mich liebt. So, welcher Wissenschaftler will mir jetzt die Bestätigung geben, dass er es wirklich tut? Und werde ich jetzt nicht heiraten, weil mir keiner einen Beweis (im wissenschaftlichen Sinne) geben kann?
    Jetzt sagt ihr: Moment – ich merke es ja aber, wenn ich geliebt werde und ich sehe es an vielen kleineren und größeren Beweisen, die für mich zählen. Ja – für DICH! Ich schaue auf deine Partnerschaft und sage, dass dein Partner es aus Eigennutz macht oder weil er Lust auf ne große Party hat oder weil ihr beide dann eine günstigere Steuerklasse habt oder aus zig anderen Gründen, die in meinen Augen nichts mit Liebe zu tun haben.
    Gibt es die Liebe oder hat es sich nur jemand ausgedacht?
    Was ich damit sagen will: Das Leben besteht nicht nur aus Wissenschaft. Selbst wenn es so wäre: auch der Wissenschaft muss man glauben! Oder habt ihr alles selbst erforscht und könnt es nachvollziehen und erklären und beweisen?
    Zum anderen in diesem Beispiel: Gott ist erfahrbar! So wie ich die Liebe des anderen „erfahre“, zeigt sich Gott auch denen, die ihn wirklich suchen! Ehrlich, probiert es aus!

    Jetzt aber mal ne Gegenfrage: Kann die Wissenschaft beweisen, dass es Gott NICHT gibt?
    Hallo, ich hoffe, wir haben einen Wissenschaftler hier im Forum!! Keine Pseudo-Wissenschaftler!
    Aber Roichi, du bist ein kluger Kopf (vielleicht sogar ein Wissenschaftler?)
    Ich will nur wissen, ob ich es richtig verstanden habe:
    Es sind nur die Prinzipien von Glaube und Wissenschaft, die sich wiedersprechen? Ich weiß nicht, was diametral heißt; bin in Mathe nicht die Hellste 😉
    Aber vielleicht ergänzen sie sich eher? Wenn das eine mit Beweisen arbeitet und das andere Absolut ist – das ist doch die perfekte Ergänzung! Natürlich nur was übereinstimmt, aber da gibt es ja ziemlich viel davon. Ausgenommen der Evolutionstheorie, die weder absolut ist, noch ausreichend Beweise hat, die belegt werden können und somit der ganzen Menschheit nur gelehrt wird, damit sie nicht daran glauben müssen, dass Gott die Erde geschaffen hat.
    Aber zurück zum Thema:
    Denn was bringt mir eine Wissenschaft, die zwar mit Beweisen arbeitet, aber morgen vielleicht wieder hinfällig ist, weil man morgen vielleicht das Gegenteil beweisen kann (wie wir es schon oft in der Geschichte erlebt hatten und ich mir sicher bin, dass es heute noch ganz schön gewaltige Irrtümer gibt, wo wir heute meinen richtig zu liegen und die Leute in 100 Jahren (wenn die Erde so lange noch besteht) darüber lachen werden. Ganz zu schweigen von den ganzen Theorien bei der Ernährungswissenschaft. Sind die sich auch irgendwann mal einig?? 😀 Da sieht man wirklich, dass es an Absolutismus fehlt. Oder auch in der Medizin. Ok, das weicht jetzt seeehr vom Thema ab. Muss nicht ausdiskutiert werden (@Sash: das wäre doch ne Idee für ne neue Diskussionsrunde :-D. Dein neues VdHS-Dingsda interessiert doch keinen – sorry! Ist nur sachliche Kritik)

    Zurück zur „Gegenüberstellung“ Glaube und Wissenschaft: für mich liegt der grobe Unterschied darin, dass die Wissenschaft meine Lebensqualität verbessert (wobei das ja auch relativ ist und diskussionsanregend) – der Glaube hingegen verbessert nicht nur meine Lebensqualität, sondern gibt mir auch einen Lebenssinn.
    Da wir ja laut der weit verbreiteten Evolutionstheorie nur ein Zufallsprodukt sind, ist das Leben somit auch nichts wert. Was auch alle Kriege, Hass und Egoismus erklären würde.
    Gott hat uns aber mit einem Sinn und Ziel ins Leben gerufen – jeden einzelnen! Nur interessiert es uns ja nicht 🙁
    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber habt ihr euch nie die Frage gestellt, was ihr hier auf der Erde sucht? Also wozu ihr da seid? Und was ihr bezwecken wollt?

    Was zu Punkt 5 zu sagen wäre:
    Roichi, bist du selbst zu dieser „Erkenntnis“ gekommen oder hat man das mit euch bei einem Theologie-Studium durchgekaut?
    Ich bin nicht allzu studiert in diesem Gebiet, aber wenn ich mir die allgemeine Denkweise anschaue, dass wir mit der Wissenschaft immer weiter FORTschreiten, dh klüger werden – beißt es sich, dass es sowas wie Internet und Microchips, die unter die Haut gepflanzt werden, schonmal gab. Außerdem glaube ich nicht daran, dass Jesus mehrmals wiederkommen wird und auch die Erde nicht mehrmals komplett zerstört wird. Die Bibel spricht auch von Einem Retter, der gekommen ist und von Einem Gericht, bei dem jeder für sein Leben Rechenschaft einmal ablegen muss..
    Was Kriege, Christenverfolgung und Gotteslästerung angeht und das menschliche Zusammenleben, da hast du recht: das gab es schon immer und wird es auch weiter wiederholen.

    Noch zu Punkt 4:
    kleine Erklärung für Laien: die Bibel besteht aus 2 Teilen, die 66 Bücher beinhalten, die von 40 verschiedenen Schreibern verfasst wurden, die die unterschiedlichsten Berufe hatten (von Königen, Hirten, Ärzten, Zollbeamten, sogar einem ehemaligen Christenverfolger usw.), die in einem Zeitraum von ca. 1.400 – 1.600 Jahren auf unterschiedlichen Kontinenten gelebt und in drei Sprachen geschrieben haben und interessanterweise wiederspricht sich kein Buch mit dem anderen, im Gegenteil, sie harmonieren in der Aussage: Gott ist heilig und rein, wir Menschen sind Sünder, aber da Gott die Liebe ist hat er uns einen Weg geschaffen, wie wir wieder mit ihm Gemeinschaft haben können, dafür hat er Jesus auf die Erde geschickt , damit er für unsere Sünden stirbt und wenn wir daran glauben, unsere Sünden bekennen und ihn als unseren Herrn annehmen, wir Gottes Kinder heißen dürfen und einmal mit Gott in der Ewigkeit sein werden. Die das Angebot nicht annehmen, gehen verloren, dh in die Hölle. Das die Kurzversion der gesamten Bibel. Auch in einem einzigen Vers in Johannes 3, 16 nachzulesen.

    So, nun zum Alter der Bibel. Roichi, du hast Recht: die Bibel, wie wir sie kennen, ist ca. 1.700 Jahre alt, aber du hast auch unrecht: man hat an vielen verschiedenen Orten Teile der Bibel gefunden, die auf das Jahr 250 VOR Christus datiert werden (natürlich nur Teile vom Alten Testament – aber es gibt auch Teile vom Neuen Testament die aus der Zeit unmittelbar nach Christus stammen). Und alle diese Teile die man gefunden hat und sicherlich noch weiter finden wird, wiedersprechen sich nicht, bzw. weichen nichtmal voneinander ab. Und Wissenschaftler bestätigen, dass die späteren vollständigen Abschriften, die gefunden wurden (damals gab es ja noch keinen Buchdruck) genauso sind, wie sie ursprünglich verfasst wurden vom Verfasser selbst und nicht wie du meinst aus Überlieferungen.
    Außerdem gibt es noch sehr viele Funde, die mit der Bibel nichts zu tun haben, aber die historische Zuverlässigkeit der Bibel bestätigen, sodass man sich auch sicher sein kann, dass die Bibel nicht frei erfunden wurde.
    Und das bestätigen Wissenschaftler. Auch solche, die keine Christen sind.

    So, das war mal wieder ein Input von mir
    von Herzen
    aus Dankbarkeit meinem Jesus gegenüber 🙂

  52. elli ellen

    Wie schön, dass nur eine ganz kleine Minderheit sich über so wunderbare Organisationen wie Vdhs oder ähnliche ärgern. Ich gehöre zu denen, die nämlich dort ab und an Verteilmaterial bestellen, z.B. jetzt in der Vorweihnachtszeit und sie dann an andere Menschen weitergeben oder in ein Weihnachtspäckchen legen. Ich muss ganz ehrlich sagen, alle, wirklich alle Menschen waren dankbar über die kleinen Aufmerksamkeiten und haben sich gefreut. Man muss auch bedenken, dass diese sich nur durch Spenden finanzieren. Wo gibt es sonst heute noch Möglichkeiten, dass ich etwas erhalte und dafür eine Spende abgebe? Wenn ich im Laden etwas bekomme kann ich nichts mit Spenden ausgleichen. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass es so etwas wie Vdhs gibt.

  53. @ Hedi

    Schön, dass du uns nicht den Glauben aufzwingen willst.
    Würde ohnehin nicht funktionieren.

    zu Punkt 2 scheint da ein Missverständnis vorzuliegen.
    Die Frage ist doch: Brauche ich einen Glauben, um Dinge erklären zu können, die ich nicht verstehe?
    Die Wissenschaft braucht das nicht.

    zu Punkt 6 habe ich keine Wertung vorgenommen, sondern die gegensätzlichen Prinzipien dargelegt.
    Diese sind nicht miteinander vereinbar, weswegen Glauben in der Wissenschaft keine Berechtigung hat. Unabhängig davon, ob ein Wissenschaftler glaubt, oder nicht.

    “ auch der Wissenschaft muss man glauben!“

    Eben nicht. Wissenschaft muss immer nachvollziehbar und beweisbar sein.
    Man kann Fachleuten Vertrauen, aber nicht glauben.

    „Jetzt aber mal ne Gegenfrage: Kann die Wissenschaft beweisen, dass es Gott NICHT gibt?“

    Nein. Muss sie aber auch nicht.
    Denn die Frage ist irrelevant, wenn es keinen Gott braucht, um etwas zu erklären.

    “ Ich weiß nicht, was diametral heißt; bin in Mathe nicht die Hellste“

    http://www.duden.de/rechtschreibung/diametral

    „Ausgenommen der Evolutionstheorie“

    Nein. Nicht ausgenommen. Auch die ist inzwischen wissenschaftlich bestätigt.

    „Denn was bringt mir eine Wissenschaft, die zwar mit Beweisen arbeitet, aber morgen vielleicht wieder hinfällig ist, weil man morgen vielleicht das Gegenteil beweisen kann“

    Erkenntnis.
    Wissenschaft ist eben nie absolut. Es gibt immer die Möglichkeit Wissen zu ergänzen und Erkenntnis zu gewinnen.

    „der Glaube hingegen verbessert nicht nur meine Lebensqualität, sondern gibt mir auch einen Lebenssinn.“

    Das ist schön für dich.

    „beißt es sich, dass es sowas wie Internet und Microchips, die unter die Haut gepflanzt werden, schonmal gab. “

    Lies nochmal genau, worauf ich mich bezog: menschliches Zusammenleben und Historie. Nicht konkrete Umsetzungen und auch nicht technologische Entwicklungen.

    „interessanterweise wiederspricht sich kein Buch mit dem anderen,“

    Das ist interessant, aber erklärbar durch einfügen nur gewollter Bücher und weglassen der Anderen.
    Es gab durchaus auch andere Bücher zu der Zeit.
    Man nennt es auch editieren und redaktionell zusammenstellen.

    „Und das bestätigen Wissenschaftler. Auch solche, die keine Christen sind.“

    Das habe ich nie bezweifelt. Warum auch.
    Die Bibel ist ein historisches Werk aus Erzählungen und Schriften, der damaligen Vergangenheit.
    Allerdings auch mit einem Ziel erstellt, und das muss man bei der Quellenanalyse mit betrachten.
    Eine Aussage zur Zukunft ist damit nicht möglich.

    @ elli

    Es gibt mehr als ausreichend Umsonstläden, Spenenkaufhäuser und andere Projekte, die auf Spendenbasis arbeiten.

  54. thomas oster

    schaut nicht auf menschen,schaut nicht auf ihr tun und ihr reden.das wort (jesus christus)sagt,das gute behalten und mist entsorgen.
    jesus christus allein.das ist mein glaube,das ist es,was mir die bibel sagt.
    schaut euch an,last mal alles schönreden weg,aller selbstbedrug,so wie es geschrieben steht.versuch dich so zu sehen wie der HERR sagt,so sind wir menschen.hört auf, auf leuten rumzuhacken die vieleicht dem chef (GOTT) versuchen zu gefallen und tut selbst mal was für euer selenheil
    aber klar wir glaüb
    igen sind kleine dummis und weltfremd.doch gerade die bibel öffnet die augen und es ist beschämend was wir für egomanen sind.jsus ist echt ein wunderbarer weg,für manch weißen wohl zu einfach grüße und gottes segen

  55. @ thomas

    Etwas weniger konfus bitte.

  56. Hedi

    Also sind wir uns einig, dass man mit der Wissenschaft Gott nicht beweisen kann, aber auch nicht beweisen kann, dass es Gott nicht gibt?
    (Hier geht es nur ums „beweisen“ nach wissenschaftlicher Begriffserklärung)

    Roichi, ich finde es toll, dass du recht sachlich kommentieren kannst, dann kannst du mir sicher auch mit folgender Frage helfen: Warum meinen dann viele Menschen, weil wir die Wissenschaft haben, brauchen wir Gott nicht?
    Oder ist das nicht so die Meinung vieler?

  57. @Hedi:
    Wenn wir wirklich wissenschaftlich argumentieren wollen, dann kommt da noch ein Punkt, der sich „Ockhams Rasiermesser“ nennt. Vereinfacht gesagt drückt dieses Prinzip aus, dass unter allen Möglichkeiten, die die aktuellen Beobachtungen erlauben, diejenige vorzuziehen ist, die die wenigsten unerklärten Bedingungen braucht.
    Und da wird’s mit jeglicher Religion einfach schwer. Sicher: Viele Dinge lassen sich durch einen Gott erklären, das liegt bei Attributen wie Allmacht und ähnlichen Eigenschaften nahe. Allerdings wirft ein Gott auch eine Menge Fragen auf und die offensichtlichste ist: Warum lässt er sich nicht allgemeingültig nachweisen, sondern immer nur durch Anekdoten von Gläubigen?
    Chris hat weiter oben die Heuschrecken erwähnt, die nur alle zig Jahre schlüpfen und deren Rhythmus damit der Umwelt ein Schnippchen schlägt und sie sehr erfolgreich macht. Das klingt natürlich nach intelligenter Programmierung. Aber wenn Du fragst, warum wir keinen Gott brauchen, dann sei das an diesem Beispiel mal verdeutlicht:
    Die (von der Evolutionstheorie gestützte) Annahme, dass einfach nur jene Heuschrecken überlebt haben, die just diesen Zyklus haben, braucht weit weit weniger Variable als die wesentlich komplexere Idee eines Gottes, der laut den meisten Quellen außerhalb unserer inzwischen gut erforschten Physik existiert, dem Menschen einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit widmet und dennoch aus irgendeinem Grund gerade diese Heuschrecken mit einer faszinierenden Überlebensstrategie ausgestattet hat.
    In diesem Punkt hat die Wissenschaft also ein Phänomen erklärt, das ohne Frage sehr spektakulär aus der Sicht von uns Menschen ist, ohne dass sie dazu einen Gott braucht.
    Aber wie gesagt: Das ist nur ein Beispiel. Meist wird Gott eher mit Gefühlen wie der Liebe oder Wahrnehmungen wie der Schönheit verteidigt. Aber auch da haben Neuropsychologie und co. faszinierend einfachere Ideen als einen Gott, für dessen alleinige Existenz etliche hundertfach überprüfte Kenntnisse ignoriert werden müssten.
    Was man an dieser Stelle nicht vergessen darf: „Die Wissenschaft“ bedeutet nicht, jetzt und hier alles zu wissen. Da sind noch viele spannende Fragen offen, die von zigtausend Menschen auf der ganzen Erde diskutiert und erforscht werden. Und ja, dazu gehört auch, Dinge mal wieder zu verwerfen, weil sie einer Überprüfung – oder der zehnten Überprüfung – nicht standhalten.
    Und gerade die Tatsache, dass Religionen genau das nicht machen: Sagen, dass man hier vielleicht falsch gelegen hat und dass dies oder jenes anders ist, das ist mein Hauptproblem. Glauben kann ich natürlich an Gott, Allah, das fliegende Spaghettimonster oder daran, dass ich selbst allmächtig bin. Die Fantasie dazu habe ich, keine Sorge. Aber immer wenn’s daran geht, Dinge zu überprüfen, stockt die Diskussion, weil das im Glauben nicht vorgesehen ist. Ja, sicher: Die Wissenschaft muss Stein auf Stein legen, um irgendwann – vielleicht auch nie, wenn die Statik versagt – im Himmel anzugelangen. Aber sich als Bauarbeiter im 219. Stock von einem am Boden stehenden zurufen zu lassen, dass man ja ohnehin wisse, wie es da oben aussieht, das ist leicht unbefriedigend.

  58. @Hedi:
    Und was ich beinahe vergessen hätte: Dass man Dinge nicht beweisen kann, ist aus rein logischer Herangehensweise keine Option, sorry. Ich könnte jetzt in den Tiefen des Archivs kramen, zigfach Popper zitieren und einen auf ganz gebildet machen. Aber der Veranschaulichung wegen halte ich es einfach:
    Beweise mir, dass ich kein Gott bin!
    Und ja: Wenn ich deine Anfragen nach Wundern nicht nachkomme, habe ich vielleicht keine Lust dazu. Gott sein könnte ich trotzdem. Ich kann auch Böses tun um langfristig Gutes zu erreichen. Du wirst mir das Gegenteil nie beweisen können. Diesbezüglich rate ich Dir, einfach mal nach „Falsifizierbarkeit“ zu googeln.

  59. @ Hedi

    Sash hat das eigentlich schon recht anschaulich erklärt.
    Für viele Menschen ist es schlicht nicht nötig einen Gott zu haben. Ob das mit der Wissenschaft begründet wird, oder anders, ist dann eine eigene Fragestellung.
    Andere Menschen brauchen einen Gott.

    Gott kann man weder beweisen noch das Gegenteil. Deswegen ist es Glauben und deswegen braucht der Glauben Absolutismen.

    Im Endeffekt ist es eine psychologische Fragestellung.

  60. Der Fragende

    Was macht deine Religion besser als alle anderen Religionen? Und wieso gibt es nur einen Gott? Und was kann dieser Gott besonders gut, das ihn anbetungswürdig macht?

  61. Chris

    Leute , wenn euch Gott so egal ist , warum diskutiert ihr dann Jahre lang mit uns? Als Buchautoren und sonst weltgewandte Profis habt ihr doch bestimmt besseres zu tun. Oder wollt ihr uns davon überzeugen dass es keinen Gott gibt ? Dann finde ich stehen wir irgendwie in 10 Jahren noch hier , einen echten Christen wird man niemals umkehren können . Es sind Menschen freiwillig auf dem Scheiterhaufen verbrannt für den Glauben an Gott. Glaube kaum dass es dann irgendwelche Menschen , die sich über ein christliches Faltblatt aufregen ändern werden. Nehmts mir nicht krumm, aber so ganz nehme ich eure “ glaube interessiert mich nicht “ Haltung nicht ab . Und sowieso – natürlich braucht ihr keinen Gott. Aber wenn dann die Flugzeuge in die Towers stürzen wie 09/11 , dann kann man auf dem Titelblatt weltbekannter Zeitungen lesen : wo war Gott ? Wenn deine Welt zusammen bricht stöhnst du : oh Gott ! ( oder noch nie diese Worte in den Mund genommen ?) Passt irgendwie nicht so ganz , was die Welt der angeblichen Atheisten so denkt , im tiefsten inneren läuft doch jeder Mensch vor sich , vor der Frage , was kommt nach dem Tod ? , davon . Ich weiß, euch interessiert das Buch nicht, aber in der Bibel kann man lesen, dass Gott die Ewigkeit in jeder Menschen Herz gelegt hat . Ewigkeit – leben nach dem Tod? Aber klar , ihr lacht darüber , weil nach dem Tod ist ja eh alles aus … So kann man auch vor der Frage nach Gott/Glauben/Was kommt danach ? ausweichen. Und ich kenn eure Antwort auf diese Nachricht hier schon jetzt…leider.

  62. elli ellen

    Für einige Beiträge wünscht man sich doch direkt eine DH Funktion (-:
    Welches ist das bekannteste Buch? In Gefängnissen darf vieles nicht sein, ein Buch aber liegt auch dort bereit. Keine Tageszeitung, kein Wissenschaftsblatt, nur ein Buch.Die Bibel.Denn nichts passiert auf dieser Welt, wenn Gott es nicht möchte. Ein Schwerverbrecher, der sicherlich von allen Menschen auf Erden gehasst wird kann in seiner Zelle gerettet werden, wenn er Gott sein Herz öffnet und nach seiner Freilassung ein neues Leben mit Gott beginnt. Denn irdischer Reichtum und Habgier kann ganz schnell vorbei sein. Wie wir uns auf Erden entscheiden,ist wichtig für die Ewigkeit.
    „Gott kennt dein Gestern, schenke ihm dein Heute, dann sorgt er für dein Morgen“

  63. @ Chris

    „Wir“ wollen niemanden bekehren und müssen das auch nicht. Der Eintrag ist uralt, und die einzigen, die ihn immerwieder aufwäremen sind: Bekehrungswütige Christen.
    „Wir“ amüsieren uns heir aber prächtig.

    Über kulturell geprägte Ausdrücke kann man mit Sicherheit reden, das hat aber mit Glauben nichts zu tun. In der arabischen Welt wird Allah angerufen, in der jüdischen, Jahwe und woanders ganz andere Dinge. Das hat nichts mit Glauben zu tun.

    @ Elli

    Gib dem Sash doch gerne deinen Daumen bei Facebook. Der freut sich.

  64. elli ellen

    Das kann gut möglich sein, dass es Gruppen gibt, die sich hier auf Erden über christliche Schriften, Bücher oder hier im Internet Beiträge amüsiert. Wer sich dabei mit amüsiert, ist der Teufel. Es gibt so massenhaft viele Dinge, mit denen er uns an sich binden möchte, damit wir nach dem Tod nicht im Himmel, sondern bei ihm landen. Diese Art von Freude und Spaß ist nicht von Dauer.
    Roichi: Für Beiträge mit atheistischem Hintergrund würde ich keine DHs vergeben.

  65. @Chris:
    Da bist Du aber mit Aktion und Reaktion etwas durcheinandergekommen. Das hier ist mein Blog und ich hab eigentlich wirklich nur ein überaus beleidigendes Flugblatt kommentiert. Das hätte wie tausende andere Beiträge im digitalen Nirvana verschwinden können, wäre da nicht die ach so heftige Kommentarflut „eurerseits“.
    Und, ganz ehrlich: Ja, die Aussage „Oh Gott!“ habe auch ich schon in den Mund genommen. Das Interessante daran ist: Ich habe das getan, obwohl ich nicht glaube. Und dementsprechend hat das weniger mit irgendeiner Omnipräsenz Gottes zu tun als mehr mit kultureller Prägung und verdeutlicht in diesem Fall eher, dass „Gott“ zu einer verallgemeinerbaren Figur der Popkultur verkommen ist. Wenn ich „Oh Gott“ sage, kann ich diesen Gott zu meinen Zwecken nutzen, ihn formen, ihn lächerlich machen und erstaunlicherweise fand Gott das niemals so schlimm, dass er hier einen Kommentar abgeben musste oder mich sonstwie strafen.
    Darüber hinaus: Du hast recht, ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, aber ich finde die Idee interessant. Unsterblichkeit (der Seele) ist eine faszinierende Idee und ich verstehe die Begeisterung dafür vollkommen.
    Aber weder die Bibel noch die Thora noch der Koran noch sonstige Bücher haben für mich eine plausible Erklärung für diese Theorie, die den seither erfolgten wissenschaftlichen Untersuchungen standhalten (und übrigens auch die theologischen Ideen oft berücksichtigt haben, so absurd diese auch waren).
    Für mich ist ein frommes Leben zu führen ähnlich der Ausfüllung eines Lottoscheins: Ja, es besteht eine Chance von eins zu mehreren Millionen (in dem Fall eher Fantastilliarden), dass nach dem Tod alles schnafte wird. Und Euch Christen, Muslimen, Juden, Bhuddisten und all den Anhängern anderer kurioser Ideen, wünsche ich, dass da irgendwas dran ist.
    Ich für meinen Teil nutze den simpleren und wahrscheinlicheren Weg; Ich nehme dieses eine Leben, das ich jetzt gerade lebe, besser mal als das einzige an, das ich habe. Ich tue dort gutes, ich hab dort Spaß und Freude, ich helfe dort Menschen und ich treibe eine ganze Menge unchristlichen Schabernack, weil das mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit die erste und zugleich letzte Chance ist, die ich dazu habe.
    Wenn ich falsch liege, dürft Ihr mich im Jenseits gerne piesacken, weil ich ach so dumm war. Hier, jetzt und in der Realität liegt dieser Spaß eben bei mir. 😉

  66. Hedi

    Ist ja interessant, dass ich gerade folgende Geschichte in der Hand hatte. Ich tippe sie euch mal ab, die passt gerade ganz gut 😉

    Im Jahr 1892 sitzt ein älterer Herr in einem Zug und liest die Bibel. Neben ihm ist ein junger Student in eine wissenschaftliche Fachliteratur vertieft. Nach einiger Zeit fragt der junge Mann seinen Sitznachbarn: „Glauben Sie etwa noch an dieses alte Buch voller Fabeln und Märchen?“ – „Ja, natürlich. Aber es ist kein Fabelbuch, sondern das Wort Gottes!“
    Der Student ereifert sich: „Sie sollten sich einmal ein wenig mit unserer Geschichte beschäftigen. Zur Zeit der französischen Revolution vor knapp 100 Jahren wurde die Religion als Illusion entlarvt! Nur Leute ohne Kultur glauben noch, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat. Sie müssten mal hören, was die Wissenschaft zu diesem Schöpfungsmärchen in der Bibel sagt.“
    „Nun,“ erwidert der ältere Herr, „was sagen denn die heutigen Wissenschaftler dazu?“
    „Da ich sogleich aussteigen muss, habe ich keine Zeit, Ihnen das ausführlich zu erklären. Aber geben Sie mir doch bitte Ihre Karte, damit ich Ihnen wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema senden kann.“
    Der Angesprochene öffnet darauf seine Brieftasche und reicht dem jungen Mann seine Visitenkarte. Als der sie liest, fühlt er sich kleiner als eine Ameise. Mit gesenktem Haupt verlässt der Student den Zug. Auf der Karte stand:
    Professor Doktor
    Louis Pasteur
    Generaldirektor des naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts
    Nationale Universität Frankreich

    „Ein wenig Wissenschaft trennt uns von Gott.
    Viel Wissenschaft bringt uns Ihm näher.“
    Dr. Louis Pasteur

    Anderes Zitat von ihm:
    »Vivum ex vivo« (Leben kommt nur von Leben) – diese von Louis Pasteur formulierte Aussage ist bis heute unwiderlegt.

    Diese von Louis Pasteur formulierte Aussage steht auch heute noch in voller Übereinstimmung mit allen experimentell ermittelten Daten der leblosen (präbiotischen) Natur.

    Noch zu Darwins Zeiten glaubte man, dass kleine Lebewesen in Abfällen oder faulenden Lumpen spontan entstehen können. Diese Entstehung nannte man »Urzeugung« (Abiogenese).

    Erst Louis Pasteur konnte beweisen, dass Bakterien nicht von selbst entstehen.

    Zitat Ende

    Und so sind noch sehr viele Erkenntnisse dazugekommen, die Darwin seinerzeit noch nicht hatte, die alle GEGEN die Theorie mit dem Urknall und der Selbstentstehung des Lebens sprechen. Wie zum Beispiel Gregor Mendels Vererbungsgesetze, die Gesetze der Thermodynamik, die mathematischen Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die Komplexität einer einzigen Zelle war noch nicht erforscht, es wurden bis heute noch keine Zwischenformen (missing links) gefunden… Aber man möchte diese Theorie nicht fallen lassen, weil es die einzige Theorie ist, bei der man Gott ausklammern kann.

    Darwin selbst hatte die Theorie mit einem großen Fragezeichen aufgestellt und das Buch über seine Theorie mit großen Bauchschmerzen herausgegeben. Und die Menschheit hat sie mit Jubel aufgenommen, weil sie somit nicht mehr an einen Schöpfergott glauben muss.

    Noch dazu: Es gibt auch viele „nicht-gläubige“ Wissenschaftler, die nicht an die Evolutionstheorie glauben.
    Sie haben schon gemerkt, dass die Evolutionstheorie nichts mit Wissenschaft zu tun hat, sondern eine Weltanschauung ist. Eine traurige Weltanschauung, die uns immer mehr in Sinnlosigkeit, Ziellosigkeit und Hoffnungslosigkeit verstrickt.

  67. Hedi

    Und nochmal zurück zum Beispiel mit Hitler und dem Vegetarismus…

    Ich glaube, Isaak Newton ist allen bekannt, zumindest seine Erfindungen wie das Spiegelteleskop, das Gravitationsgesetz,…
    Seine Aussage:
    „Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plan eines allwissenden und allmächtigen Wesens Zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.“

    „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“
    (Albert Einstein Aus meinen späten Jahren, Selbstporträt, 1936)

    „Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.“
    Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

    „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
    Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

    „Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. – Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.“
    Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

  68. Hedi

    Eine interessante Rechnung:

    1. Frosch + Kuss der Prinzessin = Prinz
    –> das ist ein Märchen

    2. Frosch + sehr viel Zeit + Zufall = Prinz
    –> das ist die Evolutionstheorie

    😉

  69. @ Hedi

    Mit jahrhundetealten Theorien zu argumentieren ist wenig hilfreich.
    Weder die Themodynamik, noch irgendeine andere Disziplin der Wissenschaft befindet sich im Widerspruch zur Urknall- oder Evolutionstheorie.
    Warum sollten sie auch?

    Wäre dem so, müsste man die Theorien überdenken, oder die Disziplin bzw. deren Erkenntnisse. Das passiert auch, wie man zum Beispiel am Äther sehen kann. Noch so eine Theorie aus der Zeit um 1900.
    Wissenschaft ist nicht absolut, daher gibt es immer auch fehlendes Wissen. Dessen ist man sich bewusst und sucht danach. Wie zum Beispiel der Weltformel. Und wenn sich etwas als falsch herausstellt, wird es verworfen.

    Das heißt aber nicht, dass die Wissenschaft falsch liegt, sondern einfach noch nicht so weit ist.
    Und es ist keine Begründung von Absolutismen und Gott.
    Da helfen auch nicht ausgewählte Zitate einiger Wissenschaftler.

  70. @Hedi:
    Um es vereinfacht auszudrücken: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Wir wissen z.B. alle, dass Hitler Vegetarier war, aber das ändert nachvollziehbarerweise nix daran, wie seine Handlungen bewertet werden, noch daran, dass Vegetarismus auch große Vorteile hat.
    Und mal im Ernst: Die Religion hat natürlich Spuren in der Gesellschaft hinterlassen und all die Vorgänger der heutigen Päpste und sonstigen Autoritäten haben fleißig an einem Weltbild gebastelt, das natürlich auch Wissenschaftler nicht unnötig beiseite gewischt haben. Wer im Glauben aufwächst, Gott strafe seine Sünden, versucht natürlich, diese zu meiden, auch wenn er hier und da glaubt, über das Wissen der Bibel hinausgesehen zu haben. Der Mensch passt sich an, aber sich auf psycholgische Phänomene wie dieses zu Berufen würde auch bedeuten, es legitim zu machen, den Kommunismus anzuerkennen, weil man in Nordkorea niemanden findet, der vor der Kamera diesen zu verteufeln bereit ist. Und ja, die leben in dem System, die müssen bescheid wissen!
    Und die Natur der Wissenschaft, in der es eben liegt, das eigentlich nie vorschnell irgendwas „für immer“ gültiges sofort festliegt, verschafft der Religion den Vorteil, dass sie immer sagen kann, dass ja hier und da auch mal ein Wissenschaftler dies oder das gesagt hat. Ja, schön. Auch ich sage mal dies oder das und könnte irgendwann mal eine neue Entdeckung machen, die diesem oder jenem widerspricht, was ich dereinst gesagt habe. Das Spannende ist: Ja, dafür hat die Wissenschaft Raum. Mit genügend Tests und Versuchen ergibt sich auch mal was neues, das passiert selbst heute noch, wenn auch seltener als früher. Aber es gibt diesen Raum. Die Religion lässt diesen nicht oder nur sehr spärlich, und das, obwohl selbst sehr grundlegende Aussagen nicht nur ein paar Jahrzehnte, sondern Jahrhunderte oder Jahrtausende alt sind. Es ist also ziemlich vermessen, über die Lücken in Darwins Arbeit zu lästern, wenn das eigene Weltbild dreimal so lange braucht, um wenigstens die Kugelform der Erde anzuerkennen. Von so Dingen wie z.B. der Natürlichkeit der Homosexualität mal ganz zu schweigen.
    Ja, Fehler und Irrtümer finden sich auch in „der Wissenschaft“ im Laufe ihrer Geschichte zuhauf. Aber das hat ihr geholfen, sich weiterzuentwickeln. Und deswegen muss jeder, der sich heute an Darwin abarbeitet, nebenbei auch noch erklären können, wie sich das mit den geologischen Nachweisen verhält, das mit den Erkenntnissen über das Alter unseres Universums, dies wiederum mit der offensichtlich stimmigen Relativitätstheorie und das dann wieder mit den neuesten, vielleicht noch nicht in ganz trockenen Tüchern befindlichen Idee bezüglich Gravitationswellen. Und nichts davon ist unumstößlich, aber ja, wir sind schlauer als vor 150 Jahren, wo „Darwin ist ein Ketzer!“ noch gereicht hat.

    Mal ehrlich: Ich bin auch mit mehr Planeten, aber deutlich weniger Monden der Planeten aufgewachsen. Mein kindliches Ich will mich auch überreden, Pluto weiter als Planeten zu sehen und für Jupiter und Saturn 16 und 23 Monde festzuhalten und fertig. So hab ich’s gelernt, so hab ich die Welt zu lieben gelernt. Der Witz ist halt: Nur weil die Teleskope der 1990er-Jahre eine zu schlechte Auflösung hatten, hat die Welt mir nicht recht gegeben. Und ich schätze, dass das eine verdammt gute Analogie zur Bibel ist.

  71. Hedi

    Der Durst ist der Beweis für die Existenz von Wasser.
    Das Auge ist der Beweis für die Existenz von Licht.
    Der Wille zum Sinn ist ein Beweis für die Existenz von Sinn.
    Wenn ungezählte Menschen aller Völker Gott lieben, dann ist Gott.

    Zitat von Viktor Frankl
    Ich kenn den Mann zwar nicht persönlich, aber er hat recht 🙂

  72. @ Hedi

    Aha. Zitate von mehr oder weniger bekannten Personen sollen jetzt was genau zeigen?

  73. Hedi

    Es geht um den Sinn des Zitats 🙂

  74. @Hedi:
    Leider aber lieben nicht ungezählte Menschen Gott, sondern durchaus zählbare Menschen eine Vielzahl von Göttern. Wie also führt der Sinn dieses Zitats ausgerechnet zum Christentum?

  75. @ Hedi

    Dann reicht es jetzt ein Zitat mit gegenteiligem Sinn zu finden und Gott ist widerlegt?
    Oder einen Menschen, der Gott nicht liebt. Oder ungezählte Menschen, die Gott nicht lieben.

    Soviel zum Zitieren mehr oder weniger bekannter Personen.
    Du wirst Glauben und Gott nicht beweisen können. Ist auch nicht nötig.

  76. Hedi

    Und wenn ich Jesus selbst zitiere?
    „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
    niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“
    Johannes 14,6

    Dass Jesus gelebt hat, brauche ich euch sicher nicht zu beweisen.

  77. Hedi

    Gottesbeweise gibt es auch. In der Schöpfung, aus dem Gewissen des Menschen heraus und in der Erfüllung der biblischen Prophetie (und das kann wirklich kein Mensch bezweifeln, der sich damit mal ein bisschen befasst hat!).

    Die Theorie vom Urknall und der Höherentwicklung eines Einzellers zu einem Menschen ist immernoch eine Theorie, die mehr Fragen aufwirft, als wissenschaftlich korrekt erklärt. Selbst Wissenschaftler können sich nicht erklären, wie ihrer Idee nach so eine geniale Ordnung aus einem chaotischen Knall entstehen soll. Einfach weil es gegen die Gesetzte/Grundsätze der Wissenschaft geht. Das wäre, wie wenn ich behaupten würde, mein Laptop ist entstanden, weil in meiner Wohnung ein großes Chaos herrschte und dann hab ich mal nen Chinaböller reingeworfen und tada: ich habe jetzt einen Laptop. Natürlich das hat noch seeeeehr viel Zeit gebraucht, ABER: es lagen KEINE elektronischen Komponenten in der Wohnung herum, es hat KEINER in der Zeit die Wohnung betreten – es hat nur seeeehr viel Zeit gebraucht und alles hat sich selbst organisiert. Und um nicht zu vergessen: in diesem Haus gibt es erst seit wenigen Jahrzenten Strom.
    Das ist die Theorie der Evolution nach Darwin. Und dabei ist das noch nichtmal ein Vergleich, weil die Schöpfung zig mal komplizierter ist, als alles was der Mensch bisher erfunden und gebaut hat (das meiste schaut er ja eh bei der Schöpfung ab – siehe: Bionik)

    Unbelebte Materie kann sich nicht selbst organisieren oder höher entwickeln. Zudem sind unsere Organe, Körper, die Natur, die Abläufe, das ganze ökologische System so komplex, dass sie nicht funktionieren könnten, wenn sie sich erst hätten entwickeln müssen. Als Beispiel das Auge: wie kann es funktionieren, wenn nicht alles da ist, was ein Auge braucht um zu funktionieren. Wenn es sich erst hat über Jahrmillionen oder Jahrtausende entwickeln müssen, ist es unlogisch, dass es sich überhaupt entwickelte, weil es doch über all diese Zeit total unbrauchbar war.

    Es muss ein Urheber aller Dinge geben – und dieser Urheber ist Gott.
    Moderne Wissenschaftler, die Gott aus der Wissenschaft rauslassen wollen, nennen es einfach „intelligent Design“.

    Ich könnte euch jetzt einige Wissenschaftler zitieren, die NICHT an Gott glauben, aber GENAUSOWENIG der Evolutionstheorie, weil diese unlogisch ist. Aber ihr wollt ja keine Zitate 😉

    Dann die Prophezeiungen in der Bibel: es gibt (ich weiß nicht wie viele Hunderte oder sogar Tausende) Prophezeiungen in der Bibel, die sich schon erfüllt haben und zwar genauso, wie es in der Bibel steht und nicht ungefähr. Und einige Prophezeiungen stehen noch aus.
    Schaut ruhig mal in die Bibel rein, vielleicht seid ihr so clever und kommt selber auf ein paar.
    Angela Merkel hat ja selbst gesagt, dass es dem deutschen Volk nicht schaden würde, ab und zu mal in die Bibel zu schauen 😉

    Die Bibel selbst ist übrigens auch ein Gottesbeweis.
    An ihrer Richtigkeit zweifelt ihr ja nicht, habt ihr gesagt 🙂

  78. @ Hedi

    ich habe das bestimmte Gefühl, dass du nicht gelesen hast, was ich schreibe.
    Mal abgesehen davon, dass Evolution schon noch etwas komplexer als Zufall und irgendwelches Material ist. Vor allem ist die Evolution schlüssig und belegbar. Wenn auch immernoch ausreichend offene Fragen existieren. Wissenschaft ist eben nie absolut. Glauben schon.
    Und damit ist dann auch alles Gesagt, was es zum Thema zu sagen gibt.
    Du darfst gerne glauben. Das hat nur eben keine Auswirkungen über den Glauben hinaus auf die reale Welt und die Wissenschaft.

    Kleines Beispiel gefällig?
    „Es muss ein Urheber aller Dinge geben – und dieser Urheber ist Gott.“
    ist ein Absolutismus. Keine Zweifel, Keine Fragen, keine Erklärungen nötig.
    Also Glauben.
    „Moderne Wissenschaftler, die Gott aus der Wissenschaft rauslassen wollen, nennen es einfach „intelligent Design“.“
    Falsch. Intelligent Design ist nichts anderes, als Gott in neuer Verpackung. Auch das geht von einem Schöpfer aus. Der gleiche Absolutismus.
    Wissenschaft braucht aber keinen Schöpfer. Sie kommt ohne Absolutismen aus.

    „Angela Merkel hat ja selbst gesagt, dass es dem deutschen Volk nicht schaden würde, ab und zu mal in die Bibel zu schauen“
    Angie als Prophetin. Aua. Langsam wird es absurd.

    „Die Bibel selbst ist übrigens auch ein Gottesbeweis.
    An ihrer Richtigkeit zweifelt ihr ja nicht, habt ihr gesagt “
    Ich sage es mal diplomatisch: Lies erst nochmal, bevor du solche Behauptungen aufstellst.
    Die Bibel ist eine Sammlung von Geschichten, die hunderte Jahre nach Geschehen aufgeschrieben und diese Aufzeichnungen wiederum zusammengefasst wurden von Menschen, die damit einen Zweck verfolgten und/oder nur Teile der Geschichten überliefert bekamen. Sie ist eine historische Quelle. Mehr auch nicht.
    Ein Beweis Gottes ist das Buch auf keinen Fall. Dann wäre das mein nicht geschriebenes Tagebuch ja ebenso. Und das glaubst wohl nichtmal du selbst.
    Abgesehen von der Unmöglichkeit Gott zu beweisen oder zu widerlegen.

  79. Hedi

    Ja, kann sein, dass ich nicht ganz verstehe, was du sagen willst. Für mich kommt es rüber, als ob du Angst vor der Wahrheit hast oder warum betonst du immer wieder, dass der Glaube absolut ist und die Wissenschaft nicht. Ist etwas negativ, wenn es als unangefochten wahr betrachtet wird?? Entweder ist etwas für mich wahr oder nicht oder man weiß etwas nicht, aber dann kann man auch keine Partei ergreifen. Und ich glaube ungern Wissenschaften, wenn sie morgen wiederlegt sind.
    Aber ich glaube der Bibel und baue darauf mein Leben, weil sie absolut und wahr ist und sich nicht allen möglichen und unmöglichen Umständen anpasst. Gott ändert sich nicht und er passt sich auch nicht uns Menschen an oder unseren Ideen.

    Nein, ich brauche nicht an Gott zweifeln, aber natürlich habe ich auch viele Fragen und vieles erklärt die Bibel uns auch oder Gott zeigt es mir auf andere Art und Weise. Wie sich eine Raupe in einen Schmetterling verwandelt steht da natürlich nicht drin und wird Gott mir auch nicht erklären, aber das können wir ja erforschen und uns dann erklären. Glauben heißt ja nicht, dass ich meinen Verstand ausschalten soll. Umgekehrt: viele Männer aus der Bibel waren der Wissenschaft weit voraus und wussten besser, wie „die Welt funktioniert“ als ihre Zeitgenossen. Zum Beispiel ist in den Psalmen schon beschrieben wie der Wasserkreislauf funktioniert oder dass die Erdkugel im Nichts „aufgehängt“ ist. Die Wissenschaft hat das erst Jahrhunderte später rausgefunden.

    Den Absolutismus lass mal bitte ganz draußen, das ist eine Zeitepoche und hat nichts mit deiner persönlichen Beziehung zu Gott zu tun. Stell dich Gott und der Bibel uneingenommen gegenüber.

    Moment mal – Angela als Prophetin? Hab ich das so geschrieben? Sie hat mit ihrer Aussage nur eine Tatsache festgestellt, mehr nicht.

    Die Bibel wurde nicht hunderte Jahre nach dem Geschehen aufgeschrieben. Das alte Testament war lange Zeit vor Christus fertiggestellt und beinhaltet Prophetien, die sich dann erst zur Zeit Christi und später erfüllt haben. Und das neue Testament war schon 70 nach Christus aufgeschrieben und zum Teil erfüllen sich Prophetien jetzt im Hier und Heute vor unseren Augen. Zum Beispiel sagen viele Verse in 5.Mose 28, dass Gottes Volk (Israel), wenn es die von Gott gegebenen Gebote nicht befolgen wird, er das Vok unter alle Nationen zerstreut und das Land verwüsten lassen wird. 70 nach Christus begann schon diese Zeit. Israel ist bis heute noch in alle Welt zerstreut und doch, trotz (ebenso vorausgesagtem) schweren Antisemitismus, wird Gott sein Volk erhalten und wieder sammeln, wie wir es in Hesekiel 36,24 und Jeremia 31,10 sagt:
    „Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen.“ Das Israel seit 1948 ein eigenes Land besitzt, damit hat sich auch Jesaja 66,8 erfüllt: „Wer hat je so etwas gehört? Wer hat etwas derartiges gesehen? Wurde je ein Land an EINEM Tag zur Welt gebracht? Ist je ein Volk auf einmal geboren worden?“ Ja, das hat auch in den Zeitungen für Schlagzeilen gesorgt, dass der Staat Israel an einem Tag gegründet wurde.
    Trotzdem wird Israel weiter bekämpft wie es in Psalm 83, 4+5 steht: „Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk, verabreden sich gegen deine Schutzbefohlenen. Sie sprechen: „Kommt, wir wollen sie vertilgen, dass sie kein Volk mehr seien, dass an den Namen Israel nicht mehr gedacht werde!“
    Und das sind nur einige wenige Prophezeiungen, aber solche, die keiner leugnen kann weil jeder selbst in die Zeitungen schauen kann und sehen kann, dass es so ist. Israel ist so ein kleines Volk und doch in aller Welt Munde – warum? Weil es Gottes Volk ist.

    Weiter:
    Wenn die Bibel tatsächlich durch Überlieferung von wenigen Menschen hunderte Jahre später geschrieben worden wäre, wären die Bücher garantiert nicht so unterschiedlich. Wenn du die Bibel lesen würdest, würdest du merken, dass jeder Schreiber seinen eigenen Schreibstil hat, sie unterschiedliche Blickwinkel, verschiedene Schwerpunkte und in verschiedenen Gegenden, ja sogar Kontinenten gelebt haben.
    Zudem ist es wissenschaftlich bewiesen, dass die Bibel nicht erst hunderte Jahre später zusammengefasst wurde. Ich glaube, da hast DU mal nicht gelesen, was ich geschrieben habe. 😉

    Das mit deinem Tagebuch ist ja wirklich ein lächerlicher Beweis – tut mir leid, dass ich das so sage. Ich zweifle nicht an deiner Schreibkunst, aber wieviele es auch schon probiert haben: Es kommt kein einziges Buch an die Bibel ran !! Und das können dir nicht nur Christen bestätigen, das beweist dir auch jede Statistik. Egal ob es um die Auflage, ums meist übersetzte Buch geht oder ums meist BEkämpfte Buch geht oder sonstwas. Gott sagt selbst: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.“ (Jesaja 40,8)

    Die Bibel verändert Menschenleben und Menschen sind bereit dafür zu sterben, sogar nur dafür dieses Buch an andere weiterzugeben, damit es auch andere rettet.
    Das Buch hat eine Kraft, wie sonst nichts anderes auf der Welt und diese Macht kann auch nichts und niemand unterdrücken – weil es Gottes Kraft ist.

  80. @ Hedi

    Du hast ausführlich ausgeführt, was Glauben ist, und warum dieser nichts mit Wissenschaft zu tun hat, inklusive „Prophezeiungen“ die sich nur erfüllen, weil jemand diese vorher gelesen hat. Und dann hast du dich verloren.
    Dazu kommen Probleme mit dem Textverständnis. Der Begriff „Absolutismus“ bezog sich auf eine Aussage, nicht auf eine Epoche. Zum Beispiel.
    Und natürlich dem Trugschluss, Wissenschaft glauben zu wollen.
    Wissenschaft braucht keinen Glauben. Sie ist überprüfbar.

  81. Anonymous

    Also sash……. verstehen tust leider nix, da hilft nur bibel lesen und charles darwin und naturwissenschaften und deren grenzen checken, du bist doch so ein realist und naturwissenschaftler und sagst was du dir denkst……. also checken, studieren, lesen und erkennen.

    Alles liebe
    Harald

  82. @ Harald

    Gecheckt. Deinen Kommentar als nicht verständlich befunden.

  83. Andreas

    Ich habe durch Zufall diesen Blog gelesen und bin sichtlich überrascht wie sehr man sich wegen einer solchen Lektüre anfeinden kann. Ich kann Sash verstehen wenn er ein solches Machwerk in seiner Art ablehnt. Ich kann bekennede Christen, generell Gläubige verstehen wenn sie ihrem Glauben Ausdruck verleihen. Aber Gläubige ala auch Atheisten sollen hier und generell zwischen Ausdruck verleihen und Nachdruck unterscheiden. Ohne es mit Sicherheit zu wissen möchte ich annehmen das viele Konflikte der vergangenen und derzeitigen Weltgeschichte genau daher rühren: „Mein Glaube/Gott ist der richtige und wenn du nicht für ihn bist dann Rübe ab“ Und das haben mit Christen mit einiger Perfektion im Mittelalter gegenüber Andersgläubigen bewiesen. Kreuzzüge, Hexenverbrennung, untereinander.
    Ich persönlich bin getaufter Christ und aus die Maus. An ihn glauben mag ich nicht aufgrund selbst gemachter Erfahrungen und dem ganzen Elend in der Welt. Elend das Christen, Muslimen und wem sonst noch und warum auch immer angetan wird.
    Lasst doch jedem seinen Glauben, sein Wissen und werdet glücklich mit euch und in der Welt. Friedrich der Große, im übrigen kein ausschließlich aufgeklärter Mann, wie es der Geschichtsunterricht behauptet, wird zitiert mit den Worten: „Ein Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden“
    Und damit meine er die Glaubensfrage.
    Und ich bin da ganz bei Sash und seinen Mitstreitern. Die Evolutionstheorie und der Urknall erklärt, wie ich persönlich finde, unsere Entstehung besser als es die Entstehungsgeschichte der Bibel tut. Und mir ist es lieber das eine momentane Tatsache irgendwann wissenschaftlicj widerlegt wird und man neue Belege für eine gemachte Theorie findet als ohne die Möglichkeit der Prüfung an etwas glauben zu sollen. Am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel. Die Bibel sagt das es so war es fehlt aber jeglichen Beleg. Womöglich war er auch nur so schwer verletzt das er drei Tage gepflegt wurde und dann wieder in der Lage war sich den Menschen zu zeigen?
    Bei den olympischen Spielen 1982 in LA ist ein Mann mit Raketenrucksack durch das Stadion geflogen. Würde der nur 300 Jahre in die Vergangenheit reisen hielte man das für ein Wunder oder Ketzerei. Vielleicht war es ein „Wunder“ das Jesus, ich ziehe nämlich nicht seine Person in Zweifel, die Marter einer Kreuzigung überlebt hat.
    In Summe; ich wünsche allen Menschen der Welt dass sie mit ihrem Glauben, Unglauben oder den Tatsachen der Wissenschaft glücklich sind aber am friedvollsten wäre es sicher ohne Bekehrungsversuche. Egal aus welcher Richtung oder in welcher Art.

  84. elli ellen

    Lieber Andreas,
    von christlicher Seite aus ist hier niemand aggressiv geworden und niemand möchte einem anderen Menschen etwas aufzwingen,jedenfalls kein Christ. Das mag deine Meinung sein,dass man am friedlichsten leben würde, wenn alle ohne Gott leben würden.Für mich wie für viele andere Christen auch ist die Existenz Gottes klar und es gibt durch Nahtoderfahrungen auch heute genügend Beweise dafür, obwohl es für gläubige Christen nicht einmal Beweise geben bräuchte. Denn allein der Glaube an Jesus und seine Auferstehung bringt uns in den Himmel. dass du nun nicht daran glaubst bedeutet ja nicht, dass es Gott nicht gibt. Und der Grund, dass Christen andere dazu ermuntern möchten, ebenfalls Christ zu werden ist der,dass wir laut Bibel zu „Menschenfischern“ werden sollen,also so viele Menschen wie möglich zum Glauben bewegen sollen,um sie vor der Hölle zu bewahren. Das ist der Grund und nicht,um andere zu nerven oder zu ärgern.LG

  85. Andreas

    Hallo elli ellen,
    ich habe nicht geschrieben, alle sollen ohne den Glauben an einen Gott glücklich werden.
    Alle sollen doch mit dem Glauben oder Wissen glücklich werden mit dem sie aus ihrer Sicht am besten durch das Leben kommen.
    Und gerne darf jeder Christ als Menschenfischer seiner Bestimmung nachgehen. Wenn solche Menschenfischer aber wiederholt an der Haustür „werben“ und zwar dieselben Personen, dann grenzt es an Penetranz.
    Nahtoderfahrung: Mir ist kein belegbarer Fall dafür bekannt. Ebensowenig wie für den hier häufig geäußerter Satz von der Seele die nach dem Tod weiterexistiert.

  86. Hooks

    Hallo an alle Menschen mit dem „Keine-Werbung“-Aufkleber. Ich selbst habe auch schon Blättchen in solche Briefkästen geworfen, weil für mich klar war, ich will ja nichts verkaufen. BIs ich dann irgendwann in einer Mitteilung des Blättchen-Herausgebers las, daß man solche Bitten beherzigen sollte.

    Es tut mir sehr leid, daß ich das falsch interpretiert habe und bitte deshalb um Verzeihung, auch wenn ich hier den richtigen Adressaten vermutlich nicht treffen werde. Seid barmherzig, vielleicht haben das auch noch andere falsch interpretiert. Es steht schließlich eine ganze Ewigkeit auf dem Spiel!

    Zum Inhalt von VdhS: Natürlich ist es in bezug auf Mitmenschen nicht „egal“, wie ich mich ihnen gegenüber verhalte. Aber in bezug darauf, wie ich nach meinem Tod beurteilt werde, ist es absolut unrelevant, ob ich etwas Böses denke oder etwas Böses tue. Und wenn ich gar im falschen Zug sitze, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn ich woanders ankomme, als ich beabsichtigt hatte – egal, ob ich in diesem Zug randaliere oder mich anständig benehme.

    Zur Seele nach dem Tod beschreibt Lukas, was er von Augenzeugen erfahren hat: 1 Da es nun schon viele unternommen haben, Bericht zu geben von den Geschichten, die sich unter uns erfüllt haben,
    2 wie uns das überliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben und Diener des Wortes gewesen sind,
    3 habe auch ich’s für gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgfältig erkundet habe, es für dich, hochgeehrter Theophilus, in guter Ordnung aufzuschreiben,
    4 auf dass du den sicheren Grund der Lehre erfährst, in der du unterrichtet bist.
    Und über den reichen Mann im Totenreich: 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus;
    28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
    29 Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören.
    30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.
    31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.

  87. Andreas

    Hallo Hook, ich will nicht schlecht reden bezüglich dessen was Lukas gesagt haben soll.
    Das ist doch aber eine 2000 Jahre alte Überlieferung. Und würdest Du Dich dafür verbürgen, dass das tatsächlich genauso geschehen ist?
    Wahrscheinlich ja, da Du ja an den Inhalt der Bibel glaubst.
    Ich bin da jedoch sehr skeptisch.

    Wahrscheinlich muss ich warten bis sich auch in meinen Gegenwart ein Wunder zeigt. Aber so wie sich nach eurer Ansicht Gott nur dem zeigt der gaaaanz fest an ihn glaubt, so wird es wohl auch mit Wundern der Fall sein.

  88. Hooks

    Hallo, Andreas!
    Tja, wie ist das mit diesen Überlieferungen? Es gibt über 24.000 Kopien des NTs, die frühesten etwas über 100 Jahre nach dem Original. Wenn ich das den anderen Texten der Antike gegenüberstelle, die uns in der Schule seöbstverständlich als historisch dargestellt worden sind (um die 600 Kopien von Homer; und Caesar, Catilina und Thukydides jeweils im einstelligen (!) Bereich, bei allen die frühesten Kopien jeweils 1000 Jahre danach – dann scheint das von Lukas um Potenzen wahrscheinlicher zu sein.

    In der Bibel steht, daß Gott sich dem zeigt, der ihn kennenlernen will („dem Aufrichtigen läßt er es gelingen“). Und natürlich muß man davon erst einmal ausgehen, daß es ihn gibt („wer sich Gott nahen will, muß darauf vertrauen, daß er IST“).

    Ich kann Dir aber aus eigenem Ergehen sagen, daß das ein Angang ist, ein großer sogar. Und zwar für jeden. Niemand wird als Nachfolger Christi geboren, man muß sich dafür entscheiden. Man prüft die Sachlage und kommt zu dem Ergebnis, daß man diesen Gott anerkennen will und seine Forderungen annimmt.
    Als da wären: einsehen, daß man gesündigt hat, diese Sünden vor sich selbst und vor Gott eingestehen (in gewissen Fällen auch vor Menschen), um Vergebung bitten und sich dann abwenden von dem falschen Weg.

    Das ist ein harter Brocken und für jeden Menschen ein Sprung ins kalte Wasser – denn man kennt ja Gott zunächst nicht und weiß nicht, was danach kommt. Also kann man nur vertrauen auf das, was in der Bibel steht oder was andere Menschen einem bezeugt haben.

    Dafür erlebt aber jeder, der dieses tut, daß einem die Schuld abgenommen wird, und daß Frieden einzieht, echter wirklicher Friede, den die Welt nicht kennt. Das möchte ich nicht missen!

    Wunder? Ja, Wunder habe ich auch erlebt. Ich bin ein bolleriger jähzorniger Mensch. Ich kann mich an ein Schulhalbjahr mit 14 Klassenbucheinträgen wegen Fehlverhalten entsinnen… Nachdem ich den Herrn Jesus in mein Leben eingelassen habe, wurde es besser. Ich bekam immer noch Wutausbrüche, aber ich war traurig darüber. Und dann setzte dieser Prozeß ein: Erkennen („ich bin schuld, nicht der andere, der Dummkopf“), Bekennen, Gott und den jeweiligen Menschen um Vergebung bitten (peinlich ist das!) – und dann um Kraft bitten, es nicht mehr zu tun.

    Auch Christen entscheiden sich manchmal noch falsch und nehmen die Kraft und die Liebe Gottes in Momenten der Versuchung nicht immer an. Aber es gibt die Möglichkeit der Vergebung – und das macht frei!

    Und dann kann man das Wunder erleben, wie Gott Menschen verändert.

    Das wünsche ich Dir auch!

  89. @Andreas:
    Danke für die versöhnlichen Kommentare.

    @elli ellen:
    Was Dir seit 200 Kommentaren abgeht, ist das Verständnis dafür, dass besagte Broschüre ziemlich angreifend ist und ich deswegen so fies war. Wurde Dir schon mal ein Brief in den Briefkasten geworfen, in dem stand, Du müsstest ab jetzt irgendeinem Buch, z.B. dem Telefonbuch, die Treue schwören, weil Du sonst nicht besser bist als eine Mutter, die ihre Kinder misshandelt? Und wieso wäre das plötzlich besser, nur weil lauter Telekom-Angestellte dir plötzlich erklären, dass es aber schon ganz dolle wichtig wäre was da drinsteht und dass Helmut Krause halt wirklich unter der 1222128 erreichbar sei?
    Ich schätze mal, nicht wirklich …

    @Hooks:
    Danke auch Dir für die versöhnlichen Worte und ich wünsche Dir Glück mit deinem Glauben.

  90. Hooks

    @ Sash
    Danke für Deine guten Wünsche! Aber ich habe eine Korrektur anzufügen: es kommt nicht auf meinen Glauben an, sondern auf die Person, die es betrifft: Jesus Christus, den Herrn des Universums. Mein Glaube wäre eine erbärmliche Sache, aber mein Herr liebt mich (und Dich) und läßt mich nicht fallen.

    Ich habe den Eindruck, daß Du nicht verstehst, worum es geht, wenn ich das so lese mit dem Telefonbuch. Der Herr Jesus ist doch nicht zu vergleichen mit einem Telefonbuch, er ist sehr viel mehr für uns! Der einzige Weg zu Liebe und Frieden. Der Weg, die Wahrheit und das Leben.

    Aber Dir fehlt der „Sinn“, um Gott zu erfassen. Hast Du Angst, ihn darum zu bitten?

  91. Andreas

    Zitat: „Man muss also erstmal davon ausgehen dass es ihn (Gott) gibt“
    Muss man das???
    Ich bleibe dabei; glauben ist schön.
    Beweisen tut dieser Glaube nichts.
    Schon gar nicht die Existenz von irgend etwas.

  92. Andreas

    Und was Dein Wunder während der Schulzeit betrifft. Wenn das schon als Wunder bezeichnet werden darf, dann ist die Welt ja voll von göttlichen Zeichen. Denn nichts anderes ist doch ein Wunder.
    Dann hatte ich gestern ja auch ein göttliches Zeichen. Es hat geschüttet ohne Ende und als ich vor die Tür gegangen bin weil ich weg wollte da hat es aufgehört zu regnen.
    Wunder über Wunder! Hihi
    Ich lach mich weg.
    Wenn ich mir mit der Säge einen Finger absäbel und am nächsten Tag ist er wieder dran, dann können wir uns gerne mal über tatsächliche Wunder unterhalten. Wird aber nicht passieren, das mit dem Finger, der nachwächst weil ich dafür ja nicht fest genug an den Einen glaube.
    Also meine Schuld, ich böser Junge.

  93. elli ellen

    Hallo, lieber Andreas und Sash, ich habe schon einige Wunder erlebt. Man muss ja auch bedenken, dass wir heute in einer anderen Zeit leben als Jesus damals. Einige Menschen glauben jetzt, andere kommen erst später, durch bestimmte Lebensereignisse zum Glauben und können sich danach kein Leben mehr ohne vorstellen.
    Was hätte das Leben für einen Sinn? Niemand von uns ist zufällig auf der Welt. Wir leben hier auf der Erde wenn wir Glück haben, ca. 100 Jahre. Die meisten weniger, einige schaffen sogar ein paar Jahre mehr. Aber das ist doch gar nichts gegen das was danach kommt, die Ewigkeit. Unser Körper stirbt, unsere Seele nicht. Und ich möchte meine Ewigkeit später im Himmel verbringen, nicht in der Hölle. Einige Menschen machen Späße oder Witze über die Hölle. Wüssten sie, wie schrecklich dieser Ort ist, würden sie das nicht tun.
    Wir sind alle Sünder, keiner kann sich davon freisprechen. Damit wir aber gerettet werden können und später bei Gott im Himmel verbringen können, hat Jesus für uns unglaublich schreckliche Qualen erlitten. Dafür bin ich sehr dankbar und schenke ihm meinen Glauben. Es ist noch nicht einmal etwas Schlimmers, was wir tun müssen um in den Himmel zu kommen nach unserem Tod. Es ist doch etwas Schönes. Deshalb ist es für mich kein Problem. LG

    LG

  94. @elli ellen:
    Weißt Du, das Tolle am Atheistendasein ist, dass man ganz gut damit umgehen kann, dass das Leben eventuell überhaupt keinen Sinn hat. Und obwohl ich gut verstehe, dass die Aussicht auf eine Ewigkeit sehr trostspendend ist: Ich brauche sie nicht. Viel besser sogar: Im Wissen, dass ich hier bestenfalls hundert Jahre habe, lässt mich dieses Leben wertschätzen. Ob ich zufällig oder absichtlich hier bin, who cares? Ich bin ich. Jetzt, hier. Alles weitere wird mir erzählt von Leuten, die es entweder auch nicht besser wissen oder nicht mehr hier sind und sich erstaunlicherweise trotz aller angeblichen Glücklichkeit niemals mehr melden. Aber ok, das Spekulieren auf ein Leben nach dem Tod kann ich an sich gut nachvollziehen, das Verneinen der eigentlichen Endlichkeit liegt in unserer Natur, es hilft uns psychisch, das sehe ich ein.
    Aber mit dieser Sünder-Geschichte kannst Du mich nicht beeindrucken. Du magst mich für einen Sünder halten, Du magst daran glauben und das sei Dir unbenommen. Allein: Mir geht’s dabei blendend und deine Gedanken hindern mich nicht daran.
    Und nur mal als Denkansatz: Ich hab (hoffentlich) noch eine Menge Lebenszeit vor mir. Zeit genug, selbst ein religiöses Manifest zu verfassen. Aus Überzeugung oder vielleicht auch einfach nur aus Spaß, weil ich’s eine lustige Idee fände. Würde ich das tun, hätte ich keine Ahnung, was daraus nach meinem Tod werden würde. Die meisten fänden es wohl bescheuert, aber ein paar Verschwörungstheoretiker würden darin sicher den wahren Sinn des Lebens lesen. Vielleicht hätte sich das bald erledigt, vielleicht hätten aber auch ein paar davon Erfolg und schrieben Fortsetzungen, weil es ihren Glaubensgenossen gefiele. Was meinst Du, wie viele Menschen das in den vergangenen 10.000 Jahren getan haben? Und nun stehen wir da mit einer Handvoll Weltreligionen und unzähligen kleinen Splittergruppen. Die meisten berufen sich auf unterschiedliche Bücher, aber alle argumentieren wie Du, dass ihres das einzig wahre ist.
    Um sicher zu gehen, könnte – nein, müsste ich! – allen glauben. Aber sie widersprechen sich selbst, gegenseitig – und nicht zuletzt allesamt dem gesunden Menschenverstand bzw. den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
    Wenn dein Buch für die die Wahrheit ist: OK! Aber bedenke, dass Donald Trumps Wahrheit ist, dass er clever und allen anderen Menschen genetisch überlegen ist. Und wenn Du weiser bist als er, wieso ist er dann US-Präsident?
    (Um nur mal eine absurde Problematik anzusprechen)
    Die Sache ist die: Du behauptest, nur ein einfacher Mensch von Gnaden Gottes zu sein, hälst aber die leidlich bewiesene Unperfektheit des menschlichen Gehirns für unfehlbar, weil es dir sagt, Du sollst dies oder das glauben.
    Ich persönlich kann sehr gut damit leben, dass ich Dinge vielleicht falsch verstehe oder wahrnehme. Aber ich erwarte von jedem fucking Gott, der zu blöd ist, sich seiner Schöpfung zu zeigen, auch, dass er einem das durchgehen lässt.

    Davon abgesehen: Es ist „nichts Schlimmes“, was Menschen tun müssen, um in den Himmel zu kommen? Erzähle das beizeiten mal den 5-10% homosexuellen Menschen, die dein Gott angeblich erschaffen hat!

  95. Andreas

    Hallo elli ellen,
    dann mach mal eine Ansage.
    Welche Wunder hast Du denn schon erlebt???
    Und Du schreibst, dass die Seele weiterlebt.
    Kannst Du das bitte beweisen und belegen.
    Hinweis: Beweis und Wissen haben den selben Wortstamm und sind nicht zu verwechseln mit Glauben. Und daher sollte Deine Aussage, Links, Buchtipps sich bitte auf wissenschaftlich nachweisbare Texte beziehen.
    Also NICHT die Bibel!!!
    Viel Erfolg. Ich harre der Dinge die da kommen.
    Viele Grüße

  96. Andreas

    Pfui bäh Sash.
    Du kannst doch nicht pauschal behaupten Gott würde sich seiner Schöpfung nicht zeigen.
    Wir haben dich hier gelesen wie viele Menschen schon Wunder erlebt haben. Womit bewiesen ist, dass es Gott gibt.
    Du musst nur gaaaanz fest an ihn glauben. Und sofern er sich nicht zeigt.
    Immer ein bisschen fester glauben.

    Na wie geil ist das denn??? 😉
    Und wenn Du fest genug glaubst kommt die PKW Maut vielleicht doch nicht.

  97. Andreas

    Noch eine Frage in die Runde.
    Die gläubigen Christen, die die letzten 2000 Jahre Andersgläubige verfolgt, verbrannt, anderweitig getötet haben etc. Im Namen ihres Glauben, auf Anweisung der Kirchenoberen oder auch nur aus Gier, Gehässigkeit oder Spaß.
    Sind die auch im Himmel?

    Die einen brauchten ihr Tun nicht bereuen da es auf Anweisung der Kirche geschehen ist. Die andere Gruppe hat für die Vergebung ihrer Handlungen gebetet.
    Wenn die also auch im Himmel sind dann ist das ein ganz schön kranker Laden. Und nö, ich denke dann ist das eh der falsche Ort für mich.
    Papst Urban II, Begründer der Kreuzzüge zur Befreiung des heiligen Landes von den Muslimen um 1095, hockt da dann ja auch rum.
    Und mit solch einem „Menschenfreund“ -Tötung Andersgläubiger zur Befreiung ein trockenen Stückes Wüste, auf welches die Juden deutlich ältere Ansprüche haben, mit solch einem Menschen soll ich die Ewigkeit verbringen müssen/dürfen?!
    Ich bekomme so ein bisschen Angst vor der Ewigkeit im Himmel und es gruselt mich.

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