Monthly Archives: März 2006

Endlich Wochenende!

Nun ja, das sind Worte, wie sie heute millionenfach in Deutschland und vielleicht auch im angrenzenden Ausland gefallen sind. Natürlich nicht bei den Abiturienten, denn die haben hier ja bereits ein wenig „Auszeit“, die sie aber – sehe ich mir das GB an – nicht unbedingt so genutzt haben, wie es geplant war. Aber dafür habe ich höchstes Verständnis. Was sollte ich dazu auch sagen, ich der ich verabschiedet wurde aus der Schule mit den Worten „Herr Sash, mir scheint sie waren sich nicht bewusst, dass sie sich vor einem Prüfungsausschuss des Abiturs befunden haben!“? OK, wo fange ich an? Ich habe schon gestern nix geschrieben, aber irgendwie hab ich einfach keine Zeit gefunden, um das zu tun. Aber richtig hart wurde es dann erst heute. Mir ist gerade nach einer etwas ausführlicheren Beschreibung des Tages (ich saß heute so gut wie gar nicht am PC!), also seht mir das nach. Angefangen hat es mal wieder mit einem krassen Traum – das ging gar nicht mehr, und wenn ich mir die Notizen, die ich heute morgen gemacht habe ansehe, dann werde ich auch nicht mehr so hundertprozentig schlau daraus. Es hatte auf jeden Fall irgendwas mit einer Reise zu tun, mit zu kleinen Bussen. mit einem Provinzflughafen und einigen abgeschossenen Leuten. Wie in fast allen Träumen 😉

Aber ich bin eigentlich recht problemlos in den Wachzustand gewechselt und habe freudig die Ankunft meines Kollegen erwartet, der dann auch ausgesprochen pünktlich kam. Wir haben uns auf den Weg gemacht, und leider war die erste Tour nicht so entspannt, wie ich mir das erhofft hatte. Ich war zwar nur Beifahrer, aber Nico hatte die Strecke noch nicht so im Kopf wie ich – was ja auch nachzuvollziehen ist! Mit Murrrmels Kassette im Auto liess dann aber die gute Stimmung nicht so schnell nach, und wir erfreuten uns zunächst noch ein wenig zaghaft am angehenden Frühlingswetter. Ich hatte eigentlich überwiegend ein gutes Gefühl, Leo in die Hände des Schmandlings zu geben und mich mal chauffieren zu lassen. Unsere Kundschaft verhielt sich auch friedlich, und so wurde es eine sehr relaxte Morgentour. Kaum hier angekommen rief unser Fahrdienstleiter an. Nicht um uns mit Lob zu überhäufen oder uns zu feuern… nein, er hatte noch eine kleine Tour am Start. Das ist so eine von den Touren, die ich nicht so wirklich mag – aber das ist ein zweischneidiges Schwert: Der Kunde ist ein echt netter und im Prinzip unkomplizierter welcher, aber: Früher hat er sich nicht getraut, seinen Rolli im Bus selber zu steuern, und ich bin der Meinung, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der dieses Ungetüm zu steuern in der Lage ist, der kein Diplom in „Fucked-up-Wheelchair-Driving“ hat. An dieser Stelle hätte ich noch eine knappe Stunde Pause gehabt, aber dann ist Nico eingefallen, dass er eigentlich binnen 25 Minuten in Sillenbuch sein müsste, wo er seinen kleinen Betreuungs-Job hat. Da ich es nicht verantworten kann, wenn alleinig Verschmandung zur Rufruinierung führt, habe ich meine Mutter kontaktiert und alsbald ging es mit einem aufzutankenden Jan hoch gen Sillenbuch. Dort habe ich dann kurz Pause gehabt und Nico mit seinem Schützling alleine gelassen um mich den essentiellen Dingen des Lebens zuzuwenden: Trinken und Zigaretten! Seit langem habe ich mir mal wieder Orangina gekauft, und zudem eine Schachtel Kippen zum Niedrigstpreis erstanden. Irgendwie gerät man nie ausser Übung… Aber dort oben im Edeka in Sillenbuch gab es ES. ES war schön und hat 7,49 Euro gekostet. Wenngleich sogar noch schärfer handelt es sich nicht um ein Hochglanz-Magazin für Männer sondern um eine kleine 140 ml-Flasche Tabasco. 140 ml! Eine große Flasche! Damit konnte ich den Schmadling dann echt überraschen. Unsere Laune war in Anbetracht des Wetters sowieso auf dem absoluten Hochpunkt. Ein solcher zeichnet sich laut meines Mathe-Lehrers Herr Endress dadurch aus, dass es „nie mehr als höher raus“ geht. Danach war ein wenig Hektik angesagt, weil wir schnellstens das Auto tauschen mussten, nach Stuttgart-Rot düsen mussten für unsere Taxi-Tour. Aber das lief alles blendend, und so hatten wir noch ein wenig Zeit vor der Mittagstour, die wir dann dazu nutzen, einen Behördengang meinerseits zu machen. Jetzt gehöre ich wieder zum Personal der BRD, was mich ja ungemein freut! Und einkaufen waren wir, was aber fast wieder in Stress ausgeartet ist, weil wir ja nicht gerade viel Zeit hatten. Dann haben wir die Mittagstour hinter uns gebracht, wobei ich glaube, dass Nico das nicht überlebt hätte ohne sich zwischendrin mit purem Tabasco zuzuschütten. Nach der Tour haben wir dann endlich essen können. Ich eine fette Portion Bihun-Suppe und der Kollege eine Pizza mit ca. 20 ml Tabasco. Insgesamt hat er sich heute mehr als die Hälfte einer normalen Flasche reingezogen, man kann also davon ausgehen, dass sich sein Magen im Laufe der Nacht noch auflösen wird. Dann habe ich eine Runde gepennt, und das sei allen empfohlen! Macht wirklich was aus. Naja, ich bin trotzdem froh, dass dieser Tag, der nun auf dem Stundenzettel 10 Stunden Arbeit stehen hat vorbei ist, aber wer will mir das verübeln? In Gedanken passiere ich immer noch die Wiesen voller Krokusse am Steuer von Leo und träume ein wenig vom Sommer… nein, wahrscheinlich werde ich nicht zum „The Thing in your Nose“-Konzert gehen, so geil es auch immer ist. Ich brauche noch ein bisschen Auszeit gerade, aber ich wünsche euch allen viel Spaß.

Genießt euer Leben mindestens so sehr wie ich heute! Arbeit muss kein Hindernis sein!

Schoki: Goutier Milk (gestern Goutier Nuts)

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…und geht wieder.

Ja, der Tag geht in die zweite Runde! Ich hoffe mal stark, dass Ozie ihre Klausur nicht nur überlebt sondern gut überstanden hat, dass Nico nicht doch noch Schinken mitbringt, und vor allem dass meim Bröder die Pfannkuchen da draussen so gut hinkriegt wie immer! Wenn dann auch noch meine Diamantringe bei Kapi verkauft sind, geht es mir doch blendend im Wissen, gleich fett futtern zu können und einem schön langen Telefonat entgegenzublicken. Wer der Meinung ist, der Satz sei grammatikalischer Sondermüll, der bekommt einen erst noch zu entwerfenden Karl-Nagel-Gedächtnispreis und darf glücklich sein. Habe ich etwa gute Laune? Yep, so ist es – hoffe, dem ein oder anderen geht es da ähnlich!

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Die Sonne kommt wieder…

aber darüber will ich gar nicht mehr schreiben. Das Wetter verarscht mich ja sowieso. Und an Berlin kommen wir dann auch wieder nicht ran. Toll! Es ist alles in bester Ordnung hier unten. Die Touren sind easy, weder Nico noch ich können ernsthafte Vorbilder für Pünktlichkeit sein und das Leben ist schön. Nachdem wir gestern erfahren haben, dass die Schokolade von Frau L. wirklich für uns ist, muss ich nun an Arbeitstagen einfach noch einfügen, was wir bekommen haben, denn irgendwie hat die echt einen Schoko-Spleen. Naja, wieder etwas das man nicht mit Tabasco essen kann, aber wahrscheinlich ist die Flasche eh wieder leer bis heute Abend. Mein Tag besteht gerade eigentlich hauptsächlich aus arbeiten, schlafen, Page, telefonieren, kapiland und Tabasco. Das dürfte die Reihenfolge der investierten Zeit ganz gut wiedergeben. Es gibt sicher noch andere Dinge, die ich anfügen könnte, aber ich habe Angst, dass ihr mich für bescheuert halte, wenn ich das von der Zeitintensität an die richtige Stelle setze 😉

Schoki: Ritter Sport Eierlikör-Trüffel

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Halli Halli Hallo

Oh Mann, diese Woche zieht sich mal wieder. Wenn man das schon am Dienstag sagt, dann muss da wohl was dran sein, oder? Aber eigentlich fühle ich mich jetzt nicht übermäßig mies oder so. Nein, es zieht sich einfach. Ich freu mich auf’s Wochenende – auch ohne etwas spezielles vorzuhaben! Das Wetter versucht darüber hinwegzutäuschen, dass der Frühling begonnen hat, aber etwas anderes war eigentlich nicht zu erwarten. Gestern hat das Thermometer bereits die 20°C-Marke überschritten, und heute schifft es die ganze Zeit und ist bewölkt. Da würde ich mich nicht auf erneute Wetter-Streitigkeiten einlassen. Sonst läuft der Tag eigentlich bisher wie immer: Ich fahre meine Touren, ich fühle mich recht wohl dabei – alles ok. Schade ist, dass mein Arbeitgeber keine Wohnungen mehr vermittelt, aber ich denke doch mal, dass ich irgendein Zuhause finden werde mit der Zeit. Die ist ja noch ein bisschen. Beim Telefonat mit meiner Mutter haben sich auch wieder ein paar Sachen geklärt – ich hoffe mal stark, dass aus allem angedrohten noch was wird. Ja, was nun? Ich sitze hier und meine Cola ist alle… das ist irgendwie dämlitsch! Naja, ich kümmer mich dann noch ein wenig um ein paar Page-Kleinigkeiten!

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Next Week

Alte Woche abgehakt, neue angefangen… so kann das weitergehen. Heute ist (wenngleich es gerade ein wenig regnet) eigentlich ein schöner Frühlingstag. Zwischen den Tropfen lassen sich bereits die langen Abende erahnen, die Mittage im Park und alles was sonst noch so zum Sommer gehört. Ich bin etwas müde, wie ich das eigentlich jeden verdammten Tag bin – aber das Wetter hebt die Laune enorm. Ich geniesse die Freiheit, mal wieder nur T-Shirts zu tragen und ansonsten geht alles seinen gewohnten Gang. Es gibt noch einiges zu tun diese Woche, und irgendwie nervt mich das nichtmal. Das ist in meinen Augen ein gutes Zeichen 😉 Das GB wird langsam wieder bevölkert, was ich persönlich eine super Sache finde… nicht dass ich das alte vergessen hätte, aber es wird wieder. Ich bin aber noch ein wenig durch und werde mich nochmal hinlegen und den Tag geniessen soweit möglich…

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Frühlings Erwachen

ist das Gegenteil von spät rechts einschlafen – das wissen nun wirklich die letzten. Aber ich… irgendwie ist dieser Morgen der Durchheit des gestrigen Abends entsprechend. Ich nehme an, dass dieser Satz Diskussionen zwischen meinem metallurgischen Freund und mir aufkommen lässt, aber ich bin richtig froh, dass ich gerade merke, wie wenig ich das Trinken inzwischen gewohnt bin. Letztendliche Nachtruhe bei mir war auch erst ziemlich spät angesagt: So gegen 1.30 Uhr nach dem halben Spiegel und einer Viertel Ausgabe des MetalHammer. Soweit so gut. Dann bin ich aber im Glauben aufgewacht, ich müsste arbeiten. Das sind diese Schock-Momente in denen sich wahrscheinlich schon einiges zugunsten unserer Rentenkasse ereignet hat. Ich wachte auf. Automatischer Griff zum Licht, zum Bildschirm und zur Kippenschachtel. Der Blick auf den Wecker sagte „5.50 Uhr“. Ich denke mir noch: „Boah, hab ja noch Zeit!“, hab mich kurz gefreut, dass ich ohne Wecker erwacht bin, und mich sodann gewundert, warum er nichtmal angestellt ist. Ja, dann hab ich mir sehr glücklich meine 155 x 210 cm große Bettdecke übergezogen und hab weitergepennt. Ganze anderthalb Stunden – dann musste ich einfach raus, und hier bin ich nun schon ziemlich fit. Juhu! Ach ja, um noch was zum Titel zu sagen: Die Sonne scheint!

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Es ist ein Kreuz

mit dem Wetter. Ich bin heute Morgen aus dem Haus gegangen und hab mir gedacht: Wow, vorgestern erst noch Schnee, tiefster Winter, gestern Sonnenschein und Frühlingstemperaturen und heute: Regen und Arscheskälte – also Sommer! Es kann verdammt schnell gehen in dieser hektischen Zeit, das habe ich mitlerweile ja begriffen. Aber das? Die Bild-Zeitung hat heute den wohl spannendsten Skandal seit dem Gurkenlaster-Unglück von Kampftröte Küblböck ausgegraben: „SKANDAL 61 Jahre nach Kriegsende: 4000 Deutsche Soldaten in Pappkartons!“ Sind also tatsächlich ein paar Wehrmachtssoldaten in Tschechien gestapelt, weil ein Verein von dem ich das erste Mal höre, der „Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge“ sie hat exhumieren lassen um sie zentral zu bestatten. Nun aber – da wird’s dann witzig, passiert folgendes: „Die Tschechen stellen außerordentlich hohe Denkmalschutzanforderungen, die wir nicht bezahlen können.“ Wenn man schon so jammert, hätte man sich das auch vorher mal anschauen können. Im Übrigen ist die Idee für die Inschrift (“ Sie kämpften tapfer, aber für eine schlechte Sache“) schon ein Witz in sich. Denkmäler für die Wehrmacht bauen wir (oder wollen es), aber wir kämen nie darauf, sie als Helden zu bezeichnen (siehe bild-online.de). Ein wenig paradox erscheint mir das schon. Ich gehe dann duschen ohne mich nasszumachen, um anschliessend ein trockenes Brot mit Butter, Wurst und Gurken drauf zu essen. Man sieht sich…

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