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Kinderfasching. Äh, … -geburtstag

Heute Kindergeburtstagsfeier im örtlichen Indoorspielplatz. Mit drei eingeladenen Kindern und dem nervigen kleinen Bruder. Ist irgendwie ein bisschen Minimalkonsens, andererseits halt gerade so das, was mit dem Spätzle machbar ist. Es war schön, fast schon überraschend friedlich und dennoch wird unser Großer jetzt mindestens den ganzen Sonntag brauchen, um sich von der ganzen Anspannung zu erholen. Aber das ist ok. Am Ende macht man’s für die Erinnerungen.

Wir werden auch noch ein bisschen was davon haben, denn eines der Besuchskinder hat in der allerletzten Sekunde noch eben die Autotür aufgerissen und gegen ein anderes Fahrzeug gerammt. Wäre mein Auto das andere gewesen, hätte ich abgewunken ob der Kleinigkeit, die Fahrerin in dem Fall schien aber ein wenig überfordert mit der stressigen Situation zu sein, also hat sie jetzt meine Daten und ein paar Tage Zeit, sich zu unseren Ungunsten beraten zu lassen. Sei es drum, für diesen Fall ist unsere Versicherung schon mal informiert, wenn es aber so läuft, wie ich mir das wünsche, dann treffen wir uns einfach irgendwo kurz, tauschen einen grünen Schein aus und gut ist.

Das verantwortliche Kind hat die Situation übrigens auf die einzig logische Weise interpretiert: Ich gehe fremd. Logisch. Hab ja schließlich spontan mit einer fremden Frau Telefonnummern ausgetauscht. 😀

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Die Zeit vergeht (8)

Komisches psychologisches Phänomen der Elternschaft: Obwohl die Zeit gefühlt mit zunehmendem Alter schneller vergeht, sorgt schon der zusätzliche Stress dafür, dasss einem das zusätzlich alles ewig vorkommt. Außerdem würde dazu passen, dass das schnellere Vergehen der Zeit meines Wissens nach daran liegt, dass man weniger neue Erinnerungen sammelt als in jungen Jahren und deswegen in der Rückschau das Gefühl hat, es wäre gar nicht so viel passiert und man deswegen die Zeit anders einschätzt – und das ist natürlich auch ein bisschen außer Kraft gesetzt, wenn man sich jeden Tag mit neuen Erlebnissen aus dem Umfeld des Nachwuchses konfrontiert sieht.

Warum schreibe ich das heute?

Logisch:

Das Spätzle ist jetzt 8 Jahre alt und das ist schon ziemlich wow, obwohl ich rückblickend nicht das Gefühl habe, dass das alles noch kein Jahrzehnt her ist.

Aber wenn wir schon bei „das alles“ sind. Dank der Bemühungen des Knöpfles können wir mit dem heutigen Tag doch recht zuversichtlich davon ausgehen, dass wir mit dem achten auch das letzte vollständige Jahr des Windelwechselns hinter uns haben. Was ebenso mindblowing ist.

(Man sagt ja zurecht als Neueltern allen immer: „Ach komm, das Wickeln ist das kleinste Übel!“ und da ist auch was dran in Anbetracht der anderen Umstände. Aber wenn man sich nach acht Jahren der Gewöhnung überlegt, wie viel Müll da wegfallen wird, wie viele Einkäufe … nur her mit dem schönen Leben, kleines Knöpfle!)

Ansonsten war heute natürlich Ausnahmezustand, weil kleine gemeine Vierjährige gar nicht zu kleinen netten Vierjährigen werden, wenn ihre Geschwister reich beschenkt werden und sie nicht. Außerdem hat er seine Zeit in der Kita heute für einen dreistündigen Überraschungsmittagsschlaf genutzt. Und das Spätzle ist eh immer komplett durch an so Tagen. Aber jetzt schlafen beide, alles gut. Jetzt wieder weiter wie bisher, also wie die letzten 8 Jahre.

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Ausflugswochenende

Bei der Arbeit ist gerade einiges an Stress, da kommt einem ein erholsames Wochenende mit der Familie doch gerade recht.

*hüstel*

Nein, dieses Wochenende hatten wir gleich zwei Ausflüge, was zugegeben nicht unsere normale Schlagzahl ist. Am Samstag haben wir uns nach ein paar Tipps im Netz das erste Mal Schloss Freudenberg gegeben und sind eigentlich recht begeistert. Eigentlich, denn um ehrlich zu sein: Ein bisschen weird ist es auch. Es ist wie der Name vermuten lässt eigentlich ein Schloss. Kein sonderlich schönes, sondern ein augenscheinlich ziemlich baufälliges. Allerdings fungiert es jetzt auch nicht als langweilige Geschichtsstätte, sondern wurde umfunktioniert in eine Ausstellung mit umgebendem Abenteuerspielplatz.

Im Schloss selbst befinden sich eine Menge Physik-Experimente wie Pendel, Prismen, Licht- und Klanginstallationen, dazu etwas bizarre Exponate und Kunst an allen Ecken.

Und das Wort „bizarr“ vergebe ich hier nicht leichtfertig.

Im Obergeschoss war zum Beispiel auch noch ein durchsichtiger Bienenstock zu finden.

Auf dem Außengelände gab es dann verschiedene Spielmöglichkeiten wie etwa den unten gezeigten Holzstapel, der unsere Kids an dem Tag stundenlang beschäftigt hat, aber auch einen Wasserspielplatz, einen Barfußpfad, Schaukeln und eine Menge Zeug einfach.

Ich will ehrlich sein: So ganz verstanden hab ich das Konzept nicht, aber vielleicht ist das auch das eigentlich Geile daran: Eigentlich ist die Idee, ein altes Schloss zu so einem Event zu machen, im bestmöglichen Sinne anarchisch. Ein kleines Manko fand ich persönlich die Eintrittspreise, die zu viert mal eben bei rund einem Fuffi lagen. Plus ein bisschen Pommes und Eis und zack, waren es hundert. Tut uns nicht weh und ich würde auch sagen, dass es das total wert war, aber ich erinnere mich noch gut an Tage, an denen das einfach keine Option gewesen wäre.

Und wenn wir schon bei seltsamen Geldflüssen sind: Den Mittag des Sonntags haben wir dann hier in Bingen im Park am Mäuseturm verbracht, denn dort hatten unsere Vermieter zum jährlichen Fest geladen mit allerlei Attraktionen für Kinder. Wir sind da bisher nie hin, weil wir so ein bisschen provinzielle Peinlichkeit erwartet hatten, aber auch wenn ich geunkt habe, wir gingen dort hin um zu sehen, wo das Geld hinfließt, das sie nicht in die Renovierung unseres Hauses stecken: Das war schon gut. Wir haben uns das nochmal angeschaut und vermutlich ist das schon ziemlich elegantes Marketing rund um einen sehr überschaubaren finanziellen Aufwand für die Firma selbst, aber damit ist gemeint, dass das Fest neben ein paar größeren Attraktionen wie Hüpfburgen und Bungee-Trampolinen im Wesentlichen von den Vereinen vor Ort getragen wird und so doch noch eine ganze Menge mehr zu bieten hat: Vom begehbaren THW-Truck über Kinderschminken bis hin zum Schlauchspritzen mit der Feuerwehr oder ein paar Partien Schach – was vom Spätzle gerne in Anspruch genommen worden ist. Am Ende hatten wir drei Stunden echt gute Unterhaltung und ein paar hundert andere Kinder auch. Da lacht es sich doch nochmal ein bisschen leichter über das Desaster, das sie bei uns im Rasenmäherraum angerichtet (und bis heute nicht komplett beendet) haben.

Aber um ehrlich zu sein: Jetzt freue ich mich schon wieder auf die erholsame Arbeit. 😉

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Geht wieder los

So. Sonntag Abend, die Osterferien sind vorbei. Wie in all den letzten Jahren ist es nicht so, dass wir dasitzen und uns freuen, dass wir erholt neu starten, sondern ein bisschen herrscht immer noch das Gefühl vor, diesen Teil endlich geschafft zu haben.

Nicht so heftig wie in der Vergangenheit, aber bis zum ersten echten Erholungsurlaub wird es wohl noch etwas dauern. Bei mir kommt noch dazu, dass ich langsam wieder anfangen sollte, Präsenztage fürs jetztige Quartal zu sammeln, also geht es morgen gleich erst einmal nach Mainz, bevor ich gleich wieder zwei Tage frei habe. Dienstags wie immer und am Mittwoch einmal mehr wegen eines Arzttermins im Rahmen des Diagnosemarathons beim Knöpfle. Soll ja nicht langweilig werden.

Aber – so ehrlich will ich auch sein – das Wir-haben-es-geschafft-Gefühl ist ja auch nicht wertlos. Das ist ja auch gut so.

Was auch schön ist: Fünf Tage Pause beim Zocken sorgen dafür, dass man danach erst einmal wieder so richtig Bock hat. 🙂

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Schlange, einfach so

Kleiner Post aus dem Urlaub, aus den Niederlanden. Wir sind einmal mehr in einem Ferienpark untergekommen. So ganz verlieren die ihre spießige Gruseligkeit zwar nicht, aber die Mischung aus Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten einerseits sowie verschiedensten hürdenarmen Aktivitäten andererseits macht zumindest mit unseren Kindern derzeit noch super viel Sinn.

Hoch im Kurs dieses Mal steht zum Beispiel die Mountainbike-Strecke 200 Meter von der Haustür entfernt. Oder das Hüpfkissen am Parkeingang.

Darüber hinaus waren wir auch schon am Meer und heute haben wir dann einen kurzen Ausflug in ein nahes Naturschutzgebiet gemacht. Ein bisschen laufen und die Landschaft bewundern. Nur so mittelcool für Kinder, aber hey, ein Kompromiss.

Und dann haben wir die da gefunden:

Eine gar nicht so kleine Kreuzotter. Lag direkt am Wegesrand im Gras und hat sich aufgewärmt.

Ich war ein paar Meter davor schon sicher, einen Schwanz im Gebüsch verschwinden zu sehen, aber ich habe mir selbst nicht geglaubt. Denn um ehrlich zu sein: Es ist das erste Mal, dass ich eine Schlange in der Natur gesehen habe und ich bin immer noch total erfreut. Als Kind haben mich exotische und gerade auch giftige Tiere schwer fasziniert, aber gesehen habe ich sie wenn dann im Zoo.

Und jetzt lag das natürlich eingeschüchterte Tier da so offensichtlich rum, dass ich das meinen Kindern aus nächster Nähe zeigen konnte und ich fand das fantastisch. Wir haben natürlich den nötigen Abstand gehalten und es der Schlange erlaubt, sich nach wenigen Sekunden vorsichtig ins Unterholz zurückzuziehen, aber wir alle haben sie gesehen und für das Foto oben hat es auch gereicht.

Hat mich als Stadtkind und Vater sehr glücklich gemacht heute. 😀

 

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Lautspieler

Ich erfreue mich an seltsamen Dingen.

Die Sache mit dem Spätzle und meinem alten PC beispielsweise. Es hat Spaß gemacht, die Kiste wieder herzurichten und so langsam spielt das Spätzle ja auch Spiele, die einen nicht schon vom Namen her einschlafen lassen. Wobei ich ihm da im Rahmen der Vernunft freie Hand lasse. Eines seiner Lieblingsspiele seit geraumer Zeit ist Fallout Shelter, was jetzt zwar eigentlich nur vom knuffigen Look und nicht von der Thematik her kindgerecht ist, aber er ist halt auch kein normaler Siebenjähriger. Er findet das Fallout-Universum jetzt schon durchaus spannend und ich denke nicht, dass er Fallout 4 das erste Mal mit 16 – oder was immer die Empfehlung ist – spielen wird. Aber das nur nebenbei.

Die meisten seiner Spiele sind technisch wenig anspruchsvoll, was schon deswegen gut ist, weil es vermutlich die Probleme mit Ubuntu unwahrscheinlicher macht.

Gestern Abend hat er dann aber erstmals Town to City gespielt.

Das ist an und für sich ein niedliches kleines … hm, „cozy Aufbauspiel“? Also eine Städtebausimulation ohne den Simulationsanteil. Man muss bauen, hat aber nur ein paar Grundbedürfnisse zu erfüllen und kann im Grunde nichts falsch machen. Im schlimmsten Fall braucht man 5 Minuten länger, eigentlich super für Kinder. Optisch ist es auf den ersten Blick nicht aufregend, es hat einen entfernt an Minecraft erinnernden Block-Style, wirkt also immer ein bisschen niedrig aufgelöst.

Aber das täuscht. Das Spiel sieht am Ende ziemlich toll aus und das hat seinen Preis in einer aufwändigen Beleuchtung, die dafür sorgt, dass die empfohlenen Systemvoraussetzungen den alten Rechner sogar etwas übersteigen. Entsprechend meldet sich die alte GTX 1660 Ti jetzt zu Wort und hola habe ich jetzt erst wieder gemerkt, was für ein Upgrade mein neuer PC war. Ich werde nie wieder über sowas wie Spulenfiepen klagen, ich schwöre! 😀

Das Schöne ist: Das Spätzle stört es nicht. Mehr Reize helfen ihm eher. Ich meine, er hat sich bei Fallout Shelter den Gamma-Wert auf 100% gestellt, weil es ihm so besser gefällt. Da muss man erst einmal drauf kommen.

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Erbschaft die erste

Kleiner Scherz. Es ist niemand gestorben.

Aber ich habe den Rechner fürs Spätzle fertig und zwar mit allem, inklusive Tisch in meinem Zimmer:

Ich weiß, ich weiß. Sollte ein Siebenjähriger in diesen Zeiten schon 16 GB RAM haben? Ich bin kein Cyber-Pädagoge.

Tatsächlich ist das mit dem Rechner jetzt so eine Sache. Dass er den kriegen wird, war schon lange geplant, er wusste das ja auch selbst, aber wir sehen natürlich all die Gefahren, die damit einhergehen. Und natürlich kann man einen Siebenjährigen nicht einfach ins Internet lassen. Andererseits benutzt er sein Telefon seit langem sehr umsichtig nur für seine Podcasts und Sophies Rechner nutzt er auch verantwortungsbewusst, was in dem Fall heißt, dass er stundenlang in Factorio versinkt und wir es inzwischen auch aufgegeben haben, immer zu kontrollieren, ob er doch mal irgendwas nicht erlaubtes macht.

Naja, und an dem Rechner wird es noch schwerer irgendwas kaputt zu machen. Natürlich hat er notgedrungen einen Zugang zum Netz, aber ich hab den Browser mal nicht auf den Desktop gepackt. Das sollte noch ein Weilchen als Schutzmaßnahme reichen. 😉

Rein technisch ist es auch zumindest gewissermaßen ein Experiment. Denn ich hab aus Sicherheits- und Gewohnheitsgründen Ubuntu drauf gemacht. In dem System kenne ich mich noch so halbwegs aus, auch wenn die Version, die ich damals aktiv genutzt habe, lange vergangen und vergessen ist. Neu ist es deswegen, weil es ja am Ende doch erstmal ein Gaming-PC ist und da sind meine Erfahrungen mit Linux halt null. Ubuntu soll dafür auch nicht das am besten optimierte OS sein, aber für ein Kind kann man ja mal klein anfangen. Der soll jetzt ja auch nicht bei Cyberpunk 2077 um ein paar Frames kämpfen, sondern sich freuen, dass Goat Simulator mit 50 FPS läuft.

Was es by the way tut. Out of the Box. Ich hab ihm für die Spiele einen Kinderaccount bei Steam gemacht, mit dem er ausschließlich auf das zugreifen kann, was ich ihm von meinem Account freigebe und darüber die Spiele installiert und bisher ist jedes einzelne einfach gelaufen, als wären sie dafür gemacht. Da werden wir sicher bei anspruchsvollen Titeln mal ins Straucheln kommen. No Man’s Sky sehe ich da demnächst als Härtetest, aber für den Anfang kann er jetzt erstmal loslegen. Und das tut er ja auch.

Ich jedenfalls freue mich, denn für mich war es schon ein bisschen ein Herzensprojekt, der alten Möhre nochmal neues Leben einzuhauchen. Hab ich hier ja auch oft geschrieben. Und das sieht jetzt erst einmal sehr gut aus.

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