Jahr der Veröffentlichung: 2000
Genre: FPS
Stunden bisher gespielt: ca. 50
Setting: Du bist irgendein Elite-Soldat mit dem überhaupt nicht generischen Namen Jones und wirst abgesetzt um die Basis eines russischen Waffenhändlers zu infiltrieren.
Es ist aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar, was man damals Ende der 90er oder Anfang der 2000er gezockt hat. „Project I.G.I.: I’m going in“ ist im Grunde ein wunderbares Beispiel. Ein Shooter, wie man ihn heute aus der Rückschau nur noch als Dutzendware begreifen kann. Eigentlich ist nichts daran wirklich interessant: Man hatte eine Handvoll Waffen und ist durch Level gelaufen, die im Wesentlichen aus rechten Winkeln bestanden. Da ich das Spiel nicht mehr habe, kann ich über die Kernmechaniken nicht mehr viel sagen, außer dass es damals vollkommen ungewöhnlich war, dass um das eigentliche Level herum eine Menge Landschaft (eigentlich nur ein Terrain) generiert wurde, das man mit Fernkampfwaffen nutzen konnte.
Screenshots will ich nicht klauen, es gibt hier aber sehr viele aussagekräftige bei MobyGames.
Es war einer der ersten Ego-Shooter, die ich gespielt habe. Damals mit meinem 4000-DM-Wunderrechner aus dem Veröffentlichungsjahr des Spiels. Und zumindest ich und mein Bruder haben es gerne und sehr ausführlich gespielt. Und für damalige Verhältnisse war da Spiel grafisch sehr gut und es gab schon ein paar gute Details wie dass man Alarme ausschießen musste oder Zip-Lines zum Überwinden von Entfernungen und Gegnern nutzen konnte. Im Grunde würde ich das heute einfach aus Spaß auch nochmal wiederholen, wenngleich ich davon ausgehe, dass dieser Spaß nicht sonderlich lange anhalten würde. Denn zumindest in der Erinnerung war das durchaus kein leichtes Spiel. Eine gewisse Nostalgie lösen die Screenshots aber schon aus, so ehrlich will ich sein.
