{"id":7334,"date":"2011-04-10T13:28:59","date_gmt":"2011-04-10T12:28:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=7334"},"modified":"2011-04-10T13:28:59","modified_gmt":"2011-04-10T12:28:59","slug":"nie-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2011\/04\/10\/nie-vorbei\/","title":{"rendered":"Nie vorbei&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mal eine Frage an die Stammleser da draussen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wisst ihr noch, wer Dieter ist?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, ganz genau&#8230; mein Ex-Vermieter. Der mit dem ich ein lustiges Gerichtsverfahren mit H\u00f6hen und Tiefen gef\u00fchrt habe, das letztes Jahr im Juni &#8211; wie zu erwarten war &#8211; mit einem Hundert-Prozent-Sieg f\u00fcr mich ausging. Sollte irgendjemand die Geschichte noch nicht kennen, so kann er ein ganzes Wochenende damit zubringen, den Prozess in der Kategorie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/category\/feinde\/vermieter-feinde\/\" target=\"_blank\">Feinde\/Vermieter<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">durchzulesen. Da hat man dann gute 50 Artikel vollen Wahnsinn und versteht diesen hier ein bisschen besser. Wer nicht ganz bis zum Anfang durchklicken will: Seite 8 der Kategorie gibt es als Direktlink <a href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/category\/feinde\/vermieter-feinde\/page\/8\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<br \/>\nNaja, f\u00fcr all die, die es nicht lesen wollen, bzw. sich sowieso so halbwegs erinnern: Wir haben unsere Kaution eingeklagt, nach einigem Hin und Her gewonnen, das Geld bekommen, die Auslagen und Gerichtskosten eingeklagt und damit war es bisher erstaunlich lange ruhig&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ein Kostenfestsetzungsverfahren ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unaufgeregt, bei uns bestand es eigentlich nur aus ein paar Schriftwechseln hin und her, bei denen es wirklich nur ums Geld ging. Da fordere ich dann, Verdienstausfall f\u00fcr 3 Tage f\u00fcr Termin 1 zu kriegen, weil ich bei einem bl\u00f6d gelegten Termin nicht mal schnell An- und Abreise an einem Tag erledigen kann und der gegnerische Anwalt rechnet dann vor, dass das ja theoretisch sehr wohl sein k\u00f6nne und ich mich nicht so haben solle&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist reichlich unspektakul\u00e4r das Ganze, und nur insofern interessant, als wir gemerkt haben, dass dem Anwalt die Textbausteine ausgehen, und er im freien Argumentieren auch nicht unbedingt besser ist als sonst&#8230;<br \/>\nAlso hat jede Seite 2 oder 3 Briefe mit Begr\u00fcndungen ans Gericht geschickt und dann war erst einmal Funkstille. Runde drei Monate. In dieser Zeit &#8211; also seit dem Jahreswechsel &#8211; haben wir nur zweimal nachgefragt, ob es nun mal weitergehe, und das war es dann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim letzten Anruf vor einem Monat teilte mir eine freundliche und auskunftsfreudige Gerichtsmitarbeiterin dann sogar mit, dass es nun einen Beschluss gebe, und sie war auch so nett, mir einen Betrag zu nennen: 1006,00 \u20ac. Ui.<br \/>\nZugegeben: Das ist ein Haufen Asche. Und f\u00fcr uns auch zufriedenstellend. Wir haben 1305,00 \u20ac gefordert, allerdings dieses Mal bewusst mit der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit im Austeilen, die die Gegenseite w\u00e4hrend des Verfahrens an den Tag gelegt hat. Dass das nicht alles durchkommen w\u00fcrde, war zu erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man k\u00f6nnte sagen, dass das eine traurige Lehre aus dem Verfahren ist: Immer erst einmal voll auf die 12! Es interessiert nicht, ob sich alle Anschuldigungen und Forderungen in Luft aufl\u00f6sen, bzw. sich als L\u00fcgen erweisen. Etwas, das mich trotz des guten Endes f\u00fcr uns immer noch \u00e4rgert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Naja, von uns g\u00e4nzlich unbemerkt ging hier dann Ende letzten Monats auch das Geld ein: 1006,00 \u20ac. Witzigerweise lange vor dem eigentlichen Beschluss. Der erreichte uns dann n\u00e4mlich erst gestern in vollstreckbarer Ausfertigung. Im Grunde k\u00f6nnte man nun also ein H\u00e4kchen drunter setzen, und vermerken, dass das erste Gerichtsverfahren meines Lebens gut gelaufen ist. Aber spa\u00dfeshalber haben wir uns den Beschluss nat\u00fcrlich nochmal durchgelesen. Was sie uns genau bewilligt haben, ist eigentlich soweit wirklich nachvollziehbar und ok, und unsere Ex-Vermieter k\u00f6nnen sich freuen, dass wir nicht auf die Idee gekommen sind, einen m\u00e4\u00dfig begabten Juristen aus dem Freundeskreis zu rekrutieren, denn der h\u00e4tte die Rechnung sicher noch eine Spur schmackhafter gemacht.<br \/>\nWas allerdings auff\u00e4llt ist die Tatsache, dass uns f\u00fcr die 1006,00 \u20ac noch Zinsen seit September 2010 zustehen &#8211; und zwar wie gefordert in H\u00f6he von 5 Prozentpunkten \u00fcber dem Basiszinssatz&#8230; nach Adam Riese (hat der schon Zinsberechnungen gemacht?) kommen da also nochmal 25,40 \u20ac zusammen. Das ist unseren werten Schluffis in ihrem vorauseilenden Gehorsam nat\u00fcrlich entgangen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn ich das H\u00e4kchen jetzt ja gerne endlich mal setzen w\u00fcrde, so knapp dreieinhalb Jahre nach meinem Auszug aus der betreffenden Wohnung: Ich finde ja schon, dass 25,40 \u20ac es wert sind, mit einem Brief darauf hinzuweisen&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also ist es wohl immer noch nicht vorbei&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/e4e4a4d122da42c782967acc6ada2a96\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal eine Frage an die Stammleser da draussen: Wisst ihr noch, wer Dieter ist? Ja, ganz genau&#8230; mein Ex-Vermieter. 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