{"id":6680,"date":"2010-09-12T06:51:23","date_gmt":"2010-09-12T04:51:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=6680"},"modified":"2011-06-29T16:45:40","modified_gmt":"2011-06-29T14:45:40","slug":"fluchtlingsproblematik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2010\/09\/12\/fluchtlingsproblematik\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlingsproblematik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Unsere M\u00e4useburg verliert inzwischen stark an Bewohnern. M\u00e4use werden nunmal keine 10 Jahre alt, und somit ist es v\u00f6llig normal, dass die ein oder andere inzwischen gestorben ist. Das ist bei M\u00e4usen gl\u00fccklicherweise keine gro\u00dfe Sache, und so leid es einem auch tut, wenn so ein niedliches Tierchen stirbt: Es sind ja keine Kuscheltiere. So sehr die Mausenpeoples inzwischen zu unserem Haushalt geh\u00f6ren, so sehr lassen wir sie auch in Ruhe. Sie sind nicht handzahm, die leben in ihrer M\u00e4useburg ein friedliches Leben, ab und an von ein paar Gaffern gest\u00f6rt und ein paar frechen H\u00e4nden, die Futter und Wasser vorbeibringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber eines der possierlichen Nagetiere entwickelt gerade wieder einen Trieb, die restliche Wohnung zu erkunden, dass es nicht mehr feierlich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich sind M\u00e4use ja relativ harmlos. Bedrohungspotenzial haben sie allenfalls Phobikern gegen\u00fcber, und entgegen aller Klischees h\u00e4lt sich auch ihr Interesse an Kabeln und anderen gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nden stark in Grenzen. Da sie aber nat\u00fcrlich auf Dauer doch ein bisschen Dreck machen und man gemeinhin nicht gerne in sie hineintritt, tut man doch gut daran, sie wieder zur\u00fcck ins Gehege zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist dann wieder eine Art Wettr\u00fcsten der besonderen Art.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich sind M\u00e4use &#8211; zumindest im Vergleich zu erwachsenen Menschen &#8211; nur m\u00e4\u00dfig intelligent. Sie lassen sich mit Futter ganz gut locken, und wenn man ein paar Minuten Geduld und ein dunkles Gef\u00e4\u00df mitbringt, hat man die Viecher in aller Regel wieder da wo man sie haben will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die M\u00e4use hingegen lernen zwar scheinbar prinzipiell kaum was dazu, sie nutzen allerdings ihre nat\u00fcrliche Begabung, in Stresssituationen ohne Parurasie-Anf\u00e4lle mittels Urin zu markieren, was unheimlich ist. Da man das wiederum als Mensch weiss, nimmt man nat\u00fcrlich nicht unbedingt jedes Beh\u00e4ltnis zum M\u00e4usefangen, wenn es nicht einfach wieder zu reinigen oder zu ersetzen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf die Dauer ger\u00e4t man in einem durchschnittlichen Haushalt an einen Punkt, an dem die M\u00e4use die \u00fcblichen Ger\u00e4tschaften irgendwann mal markiert haben und man als Mensch nicht unbedingt den letzten Schuhkarton auch noch den Nagern opfern will. Es bleibt also spannend. Immer wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser derzeitiger Rekordfl\u00fcchtling allerdings scheint so langsam auch keinen Bock mehr zu haben. Wenn sich die Maus in den n\u00e4chsten Tagen noch ein wenig langsamer bewegt, dann ist sie ohne weiteres mit der Hand zu fangen. Bis dahin hoffe ich, dass wir sie weiterhin wie ich gerade einfach auf einen Kartondeckel scheuchen kann, den man dann unvermittelt anhebt&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Fiese daran, wenn die Viecher so dreist angstlos werden, ist, dass man sie bisweilen im Bett neben \/ zwischen \/ unter sich wiederfindet. Was bin ich froh, dass das bisher noch nie eklig geendet hat!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere M\u00e4useburg verliert inzwischen stark an Bewohnern. M\u00e4use werden nunmal keine 10 Jahre alt, und somit ist es v\u00f6llig normal, dass die ein oder andere inzwischen gestorben ist. 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