{"id":4819,"date":"2010-01-21T16:00:54","date_gmt":"2010-01-21T15:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=4819"},"modified":"2011-06-29T04:19:24","modified_gmt":"2011-06-29T02:19:24","slug":"es-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2010\/01\/21\/es-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Es geht weiter!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es kam wie es kommen musste. Nur sp\u00e4ter als erwartet. Der Brief vom Amtsgericht Stuttgart ist angekommen, und ich freue mich, verk\u00fcnden zu d\u00fcrfen: Es geht weiter!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden alle noch ein bisschen Spa\u00df an diesem Verfahren haben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Richterin hat nun ein Vergleichsangebot vorgelegt, das ich eigentlich unbesehen ablehnen k\u00f6nnte. Die Begr\u00fcndung f\u00fcr das Ablehnen eines Vergleichs hatte ich bei der m\u00fcndlichen Verhandlung am 11.11.09 schon dabei, ich muss sie eigentlich nur noch erg\u00e4nzen um ein paar Punkte, die inzwischen noch zus\u00e4tzlich dagegen sprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also der vorgeschlagene Vergleich sieht vor, dass Dieter mir 500 \u20ac zahlt und jeder seine Auslagen selbst tr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verstehe das Angebot, aber eine derartige Einigung kommt f\u00fcr mich nicht in Frage. Nicht einmal &#8222;aus Prinzip&#8220;, wie man so sch\u00f6n sagt. Und 500 \u20ac w\u00e4ren im Moment auch nicht zu verachten, ganz klarer Fall. Aber nicht unter diesen Umst\u00e4nden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An den 500 \u20ac habe ich zu bem\u00e4ngeln, dass Dieter mir bisher f\u00fcr 0,00 \u20ac der Schadenssumme nachgewiesen hat, dass ich daf\u00fcr verantwortlich bin. Warum also sollte ich ihm hier 500 \u20ac schenken?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Kosten: Ich habe diese Klage nicht eingereicht, weil ich gerne mal einen Prozess f\u00fchre. Ich habe Klage eingereicht, weil mein Ex-Vermieter wort- und grundlos meine Kaution von 1000 \u20ac behalten hat und auf keine Nachfrage zu einer sinnvollen Stellungnahme zu bewegen war. Ich hatte &#8211; wenn ich nicht 1000 \u20ac verlieren wollte &#8211; keine andere Wahl als zu klagen. Auf diesen Kosten sitzen zu bleiben, einfach weil Dieter den A&#8230; nicht hochkriegt, sehe ich dreimal nicht ein. Klar gibt es da auch eine gewisse Genugtuung, dass er mit seinem Anwalt sicher h\u00f6here Kosten hatte als wir, aber ich f\u00fchre diesen Prozess in erster Linie, um mein Geld wiederzukriegen, und nicht um Dieter mal eines auszuwischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wenn ich nun betrachte, dass die Rechnung wie folgt aussieht<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Vergleich: 500 \u20ac<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Kaution + Gerichtskosten + Auslagen: ca. 1800 \u20ac<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">dann wird vielleicht auch verst\u00e4ndlich, dass es ja nicht so ist, dass ich mit 50% nicht zufrieden bin. Es ist schlicht ein schlechter Deal gegen\u00fcber einem gewonnenen Verfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Begr\u00fcndung steht:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Der Vergleich beruht auf der \u00dcberlegung, dass angesichts des relativ geringen Streitwerts und der im tats\u00e4chlichen Bereich schwierigen Situation weitere Kosten durch eine vergleichsweise Regelung vermieden werden k\u00f6nnen. Aufgrund der Vielzahl der Besch\u00e4digungen der Wohnung, deren Zuordnung im Einzelfall kaum noch m\u00f6glich sein d\u00fcrfte, die aber teilweise wohl nicht vom Kl\u00e4ger zu vertreten sind und der Tatsache, dass die Beklagten bislang nur Angebote, aber keine Rechnungen vorgelegt haben, erscheint das Prozessrisiko auf beide Seiten gleichm\u00e4\u00dfig verteilt, so dass eine Regelung bei der H\u00e4lfte des eingeklagten Betrages sinnvoll erscheint.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich verstehe ich die Richterin da gut: 1000 \u20ac sind an und f\u00fcr sich ein Witz. Und wenn ich \u00fcberlege, dass mich der Spa\u00df bisher schon rund 800 \u20ac gekostet hat (und ich hab nicht mal einen Anwalt), dann steht das kaum in einem Verh\u00e4ltnis. Aber ich werde den Vergleich nicht aus R\u00fccksicht auf die Justiz annehmen. Die anderen Punkte sind n\u00e4mlich eben nur halb richtig. Von mir zu vertreten ist keiner der Sch\u00e4den, und bei allen kann ich das &#8211; im Zweifelsfall mit Zeugen &#8211; auch beweisen. Dieter hat f\u00fcr nichts Beweise und sagt immer nur, ich w\u00fcrde l\u00fcgen. Auch dass die Zuordnung der Sch\u00e4den jetzt nur noch schwer m\u00f6glich ist, ist nicht meine Schuld, da ich dieses Verfahren ja auch 2 Jahre fr\u00fcher h\u00e4tte f\u00fchren k\u00f6nnen, wenn Dieter nur mal gesagt h\u00e4tte, was Sache ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nat\u00fcrlich schade, dass es jetzt kein Urteil geworden ist, aber ich hab die Zeit&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es kam wie es kommen musste. Nur sp\u00e4ter als erwartet. Der Brief vom Amtsgericht Stuttgart ist angekommen, und ich freue mich, verk\u00fcnden zu d\u00fcrfen: Es geht weiter! Wir werden alle noch ein bisschen Spa\u00df an diesem Verfahren haben! 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