{"id":3655,"date":"2009-09-24T05:31:41","date_gmt":"2009-09-24T03:31:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=3655"},"modified":"2012-01-11T01:47:14","modified_gmt":"2012-01-10T23:47:14","slug":"franky-schreibt-mir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2009\/09\/24\/franky-schreibt-mir\/","title":{"rendered":"Frankie schreibt mir!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ach, Langeweile am fr\u00fchen Morgen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahrscheinlich hat so ziemlich jeder letzte Woche den Brief &#8222;von Frank-Walter Steinmeier&#8220; bekommen. Von dem Mann, bei dem ich immer versucht bin, noch einen Bindestrich vor den Nachnamen zu packen. Das aber nur nebenbei als sinnfreie Zusatzinformation um den Datenm\u00fcllgehalt im Netz nicht drastisch zu senken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wobei ich mir bei diesem Eintrag keine Sorgen machen muss, denn ich fand den Brief erb\u00e4rmlich. Ich habe bisher nichts dar\u00fcber geschrieben, weil ich mir sicher war, dass ich dazu gar nichts schreiben k\u00f6nnte. Kunstst\u00fcck, werden solche Briefe ja auch auf alles abgeklopft, was irgendwo anecken k\u00f6nnte. Weichsp\u00fcler ist ein verharmlosender Ausdruck f\u00fcr das Verfahren, das die Ursprungsvariante dieses Briefes wahrscheinlich erdulden musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hey ok, ich bin kein SPD-Fan! Das beeintr\u00e4chtigt meine Meinung sicherlich, aber ich muss zu meiner Schande &#8211; und gegen alle politischen \u00dcberzeugungen &#8211; immerhin gestehen, dass ich den Steinmeier so vom Auftreten teilweise gar nicht so unsympathisch finde. Das trifft aber wie gesagt nicht auf die transportierten Inhalte zu. Und insofern hat mich der Brief auch nicht wirklich \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da mir &#8211; wie eingangs erw\u00e4hnt &#8211; gerade langweilig ist, und ich aus Gem\u00fctlichkeitsgr\u00fcnden keine Autos anz\u00fcnden will, schreibe ich hier nun ein paar unreflektierte Gedanken zu Frankies Brief nieder. Ich hab Verst\u00e4ndnis f\u00fcr alle, die keinen Bock drauf haben, und ich kann &#8211; ohne dass ich ein Konzept habe &#8211; jetzt schon sagen, dass ich keine Antworten finden werde, nicht allzu niveauvoll sein werde und nur ein bisschen genervt sein m\u00f6chte (was ich gerade trotz bevorstehender Wahl und der \u00dcberzeugung, die Intelligenzverweigerer gewinnen einmal mehr gar nicht bin). Also gibt es alles in allem gar keinen Grund, diesen Text zu lesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es sei denn, euch ist auch langweilig&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Liebe Leserin, lieber Leser,<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Part ist in gedruckter Handschrift gehalten. In einem Blauton, der nicht einmal so wirkt, als wolle er vorgeben, echte Tinte zu sein. Naja, ist inzwischen Usus, und ich kann es auch niemandem ver\u00fcbeln, dass er keine 5 Millionen Briefe unterschreibt. Obwohl das manchen Politiker davon abhalten w\u00fcrde, sich auch noch im Fernsehen zum L\u00f6ffel zu machen&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>danke, dass Sie sich Zeit nehmen f\u00fcr meinen Brief.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie gesagt: Mir ist langweilig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Am 27. September ist Bundestagswahl.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wird aber auch jedes Jahr fr\u00fcher! Ganz im Ernst: Wer bis jetzt den Wahltermin noch nicht im Kopf hat, der wird nicht w\u00e4hlen gehen. Vielleicht hat er daf\u00fcr Gr\u00fcnde, vielleicht ist er bescheuert. Ob diese Kandidaten allerdings die sind, die solche Briefe ernstlich lesen&#8230; wer erstellt bei ihnen die Prognosen f\u00fcrs Wahlverhalten?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Dann werden Sie entscheiden, welcher politischen Kraft Sie in den n\u00e4chsten vier Jahren den Auftrag zum Regieren geben wollen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jaja, ich werd entscheiden, was ich will. Soweit ist mir das klar. Aber um ihrer Bitte vorwegzugreifen: Bekomme ich wieder die Merkel als Kanzlerin, wenn ich SPD w\u00e4hle?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Bei dieser Wahl geht es um eine Richtungsentscheidung f\u00fcr unser Land.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Komischerweise m\u00fcsste ihre Richtung dann theoretisch die Beibehaltung des Kurses sein, oder?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Es geht aber auch um Ihre eigene Zukunft.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sag&#8217;s ganz frei raus: Ich find egoistisches W\u00e4hlen asozial!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Darum m\u00f6chte ich Ihnen einige Gedanken mit auf den Weg geben und beschreiben, worum es an diesem Wahltag nach meiner festen \u00dcberzeugung gehen sollte.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurzes Lob an die Redenschreiber: Es ist elegant, hier nicht auf die alte Floskel &#8222;meiner Meinung nach&#8220; zur\u00fcckzugreifen. Dennoch: Taschenspielertricks auf Deutsch-LK-Niveau!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Die vergangenen Jahre waren nicht einfach und wir leben auch jetzt nicht in einfachen Zeiten.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oh!? Mir geht&#8217;s eigentlich gut. Soll ich dann nicht kommen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Die Krise in der Wirtschaft ist noch nicht endg\u00fcltig \u00fcberwunden.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oha! &#8222;Die Wirtschaft&#8220;! Das klingt erstaunlich distanziert f\u00fcr einen Politiker, der eine Menge Geld in &#8222;die Wirtschaft&#8220; pumpt. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Mir sind die Auswirkungen der Wirtschaft aufs Leben bewusst. Aber zu schreiben, dass die Krise nicht nur &#8222;die Wirtschaft&#8220; trifft, sondern auch den Rest der Bev\u00f6lkerung, scheint dann doch ein wenig zu gewagt, nicht wahr?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieso? Die meisten Banken verdienen wieder gutes Geld, der Aktienmarkt zieht an. &#8222;Vorzeigeunternehmen&#8220; werden vom Staat gerettet und ein grunds\u00e4tzliches Problem haben wir doch gar nicht, es braucht halt etwas Zeit. Das meinen sie doch mit &#8222;Lehren&#8220;.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em><strong>Wir brauchen klare Grenzen, mehr Kontrolle und bessere Aufsicht auf den Finanzm\u00e4rkten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kleiner Tipp am Rande: Sie sitzen jetzt seit einem Jahr zusammen mit der Wirtschaftskrise und dieser Schwarzgeld-Partei-Braut in der Regierung!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Es darf keinen Zweifel geben: Die Wirtschaft ist f\u00fcr die Menschen da.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweifel darf es immer geben, und das nennt sich dann Demokratie. Aber ich finde es auch ganz dolle b\u00f6se, dass die niedliche kleine Wirtschaft das alles nicht wahrhaben will&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><strong><em>Wir brauchen auch in Zukunft sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche St\u00e4rke.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also wenn sie mich fragen: Ich brauch zwar auch ein paar Euro, aber &#8222;wirtschaftliche St\u00e4rke&#8220;? Und was den sozialen Zusammenhalt angeht: Ihre Partei ist jetzt seit 1998, also seit 11 Jahren, an der Regierung beteiligt. Da sie &#8211; wie leider die meisten Spitzenpolitiker mit bedrucktem Toilettenpapier wie der Bild kooperieren, sollten sie eigentlich mal gelesen haben, woraus hierzulande bisher der soziale Zusammenhalt besteht. F\u00fcr die Zukunft w\u00fcrde ich mir einiges mehr davon w\u00fcnschen, dann kann auch gern die wirtschaftliche St\u00e4rke irgendwo in der Ecke hocken bleiben, sich die Eier lecken und lieb gucken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Das ist Deutschlands Erfolgsrezept.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Na dann Prost Mahlzeit. Das ist so innovativ, dass ich die Bef\u00fcrchtung habe, es k\u00f6nnten einige Beratervertr\u00e4ge \u00fcber siebenstellige Euro-Betr\u00e4ge n\u00f6tig gewesen sein, um das herauszufinden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Gut ausgebildete Arbeitnehmer und verantwortungsbewusste Unternehmer sind auch in Zukunft die Grundlage f\u00fcr wirtschaftlichen Erfolg.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mal davon abgesehen, dass ich mir vorstellen kann, wie die Schreiber hier geflucht haben, weil &#8222;Arbeitnehmer&#8220; und &#8222;Unternehmer&#8220; diesen Satz phonetisch zu Quark werden lassen, sie es aber nicht \u00e4ndern konnten, weil es kaum ad\u00e4quate Ausweichm\u00f6glichkeiten gab: Haben sie jemals einen verantwortungsvollen Unternehmer getroffen? Ich will nicht in Abrede stellen, dass es sie gibt. Ich kenne solche Leute, denn ich hab arbeite gelegentlich in solchen Umfeldern. Traurigerweise sind es nicht gerade diejenigen, die sie hofieren oder denen sie in irgendeiner Form Hilfe zukommen lassen. Der &#8222;wirtschaftliche Erfolg&#8220; stellt sich &#8211; und das ist ein offenes Geheimnis &#8211; doch eher auf anderem Wege ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Sie entscheiden dar\u00fcber, ob diese Grundlage weiter bestehen wird.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fasse mal zusammen: Sie sind in der Regierung, die Zeiten sind hart, die Wirtschaft ist am Ende, und ich soll mich jetzt daf\u00fcr entscheiden, dass es so weitergeht? Ich denke, da besteht noch Diskussionsbedarf&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Dazu geh\u00f6ren soziale <strong>Arbeitnehmerrechte, Mitbestimmung, K\u00fcndigungsschutz, Mindestl\u00f6hne<\/strong> und eine Steuerpolitik, die daf\u00fcr sorgt, dass starke Schultern mehr tragen als schwache.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist aber nicht nett, dass das W\u00f6rtchen &#8222;soziale&#8220; hier nicht mehr zu den fetten geh\u00f6ren darf. Das macht keinen guten Eindruck. Ich will es mir jetzt nicht so einfach machen, aber im Gro\u00dfen und Ganzen pl\u00e4dieren sie wieder daf\u00fcr, dass alles bleibt wie es ist und stellen in Aussicht, dass ihre Partei diese Grundpfeiler der Gesellschaft (sorry f\u00fcr den \u00fcberheblichen Ton, mir war gerade nach was monumentalem) nicht weiter einreissen wird?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Der soziale Fortschritt ist nicht selbstverst\u00e4ndlich.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, nicht wenn man die ganze Zeit nach der Wirtschaft schielt. Aber es w\u00e4re schonmal ein Anfang, das Wort &#8222;sozial&#8220; konsequent fett zu drucken!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Ich will ihn bewahren.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie wollen was? Fortschritt bewahren? Einen nicht selbstverst\u00e4ndlichen dazu. Ich habe die Bef\u00fcrchtung, sie meinen das ernst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Und Sie k\u00f6nnen mit Ihrer Stimme mithelfen, dass es in unserem Land sozial und gerecht zugeht.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Puh&#8230; ja. Vielleicht. Warum ich das aber ausgerechnet tue, wenn ich ihre Partei w\u00e4hle, das will mir immer noch nicht so ganz in den Kopf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em><strong>Mein wichtigstes Ziel: Ich will mit aller Kraft die Arbeitslosigkeit bek\u00e4mpfen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Na das ist ja eine \u00dcberraschung! Ich kann mich nun seit meiner Kindheit nicht zur\u00fcckerinnern, dass das jemals ein Kanzlerkandidat nicht gewollt h\u00e4tte. Also als Alleinstellungsmerkmal taugt das nun wirklich nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Ohne Arbeit gibt es keinen Wohlstand und keine Sicherheit.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das behaupten sie jetzt aber auch, ohne das Gegenteil ausprobiert zu haben! Aber wenn wir uns mal an ihr niedliches Weltbild mit Lohnarbeit und Vollbesch\u00e4ftigung als Ziel halten wollen, dann empfehle ich dringend, ein &#8222;gut bezahlte&#8220; vor das W\u00f6rtchen Arbeit zu stellen. Sonst ist zumindest nix mit Sicherheit. Und gerade von ihrer Partei erwarte ich noch einige Rezepte, wie z.B. Zeitarbeit mit 7 \u20ac Brutto-Stundenlohn bei 35 Wochenstunden das leisten soll.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Aber zukunftsf\u00e4hige Arbeit braucht gut ausgebildete junge Menschen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erlauben sie mir, das umzudrehen, damit es den Kern der Tatsachen noch ein wenig mehr trifft: &#8222;Gut ausgebildete junge Menschen brauchen zukunftsf\u00e4hige Arbeit.&#8220; Und wenn ich mit gutem Gewissen jemanden in dieser Gesellschaft w\u00e4hlen will, dann erwarte ich zumindest ein Nachdenken dar\u00fcber, was w\u00e4re, wenn &#8211; welch unglaublich futuristische Idee! &#8211; nicht genug Arbeit da ist. Oder um es klarzustellen: Wenn \u00fcber Nacht alle Leute hier Abitur, Studium, Ausbildung, Berufserfahrung und ein v\u00f6llig gr\u00fcn-wei\u00dfes F\u00fchrungszeugnis vorweisen k\u00f6nnen, dann haben wir noch keinen Arbeitslosen weniger. Dar\u00fcber sollte sich mal jemand Gedanken machen!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Wir k\u00f6nnen gemeinsam erreichen, dass unsere Kinder eine <strong>erstklassige Ausbildung<\/strong> bekommen, und zwar <strong>unabh\u00e4ngig vom Einkommen<\/strong> der Eltern.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wie ich sie inzwischen einsch\u00e4tze, denken sie, dass Studiengeb\u00fchren dieses Ziel vereinfachen&#8230;<br \/>\nUnd wen interessiert denn das Einkommen, wo doch in SPD-Deutschland alle so sozial und solidarisch sind?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Wir Sozialdemokraten stehen f\u00fcr <strong>sichere Renten<\/strong> ein.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also zumindest f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Und daf\u00fcr, dass <strong>Gesundheit bezahlbar<\/strong> bleibt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sagen sie mal, hat ihnen ihre Deutschlehrerin nicht auch noch erz\u00e4hlt, dass es nicht sch\u00f6n ist, einen Satz mit &#8222;und&#8220; zu beginnen. Ich mache das auch st\u00e4ndig, aber es interessiert mich einfach, ob diese Regel inzwischen \u00fcberholt ist. Ich denke, sie als fortschrittlicher Sozialdemokrat wissen das sicherlich.<br \/>\nUnd (sic) was den Inhalt angeht: Die Praxisgeb\u00fchr wird also nicht erh\u00f6ht? Super! Die Krankenkassen kosten in Zukunft weniger? Super! Wie wollen sie das eigentlich machen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Die soziale Gerechtigkeit der Menschen braucht Verl\u00e4sslichkeit und die Solidarit\u00e4t aller.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Kontonummer lautet&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Gehen Sie bitte am 27. September zur Wahl.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mache ich gerne. Aber es wird sie nicht wirklich erfreuen, was ich w\u00e4hle&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>\u00dcberlassen Sie die Zukunft nicht anderen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hm&#8230; das war die Sache mit der Demokratie. Seien sie mal ehrlich, Frankie: Wir haben beide verschissen, wenn die Welt wie bef\u00fcrchtet aus Abermillionen Idioten besteht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Vor allem: \u00dcberlassen Sie <span style=\"text-decoration: underline;\">Ihre<\/span> Zukunft nicht anderen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moooment mal! Wer s\u00fclzt mir hier ein unschuldiges Blatt Papier voll, dass ich ihm meine Zukunft anvertrauen soll?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><strong><em>Mit Ihrer Stimme f\u00fcr die SPD helfen Sie ganz pers\u00f6nlich mit, dass wir gemeinsam eine soziale und erfolgreiche Zukunft haben.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So langsam finde ich es im \u00dcbrigen unheimlich, dass sie keine Ausrufezeichen verwenden. Und nehmen sie es mir nicht \u00fcbel, aber \u00fcber eine gemeinsame Zukunft mit ihnen m\u00f6chte ich nach dem ersten Brief wirklich noch nicht nachdenken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Ich verspreche Ihnen, dass ich hart f\u00fcr Sie und unser Land arbeiten werde.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wissen sie was: Geschenkt! Ich mache meine Arbeit gerne alleine &#8211; sie macht mir n\u00e4mlich Spa\u00df &#8211; und die Arbeit f\u00fcr unser Land: Sie hatten ihre Chance!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Es gr\u00fc\u00dft Sie herzlich Ihr Frank-Walter Steinmeier<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gru\u00df zur\u00fcck und nichts f\u00fcr ungut!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach, Langeweile am fr\u00fchen Morgen&#8230; Wahrscheinlich hat so ziemlich jeder letzte Woche den Brief &#8222;von Frank-Walter Steinmeier&#8220; bekommen. Von dem Mann, bei dem ich immer versucht bin, noch einen Bindestrich vor den Nachnamen zu packen. 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