{"id":23659,"date":"2025-07-22T09:12:40","date_gmt":"2025-07-22T07:12:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=23659"},"modified":"2025-07-22T09:12:40","modified_gmt":"2025-07-22T07:12:40","slug":"witchisoft-an-unpopular-opinion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2025\/07\/22\/witchisoft-an-unpopular-opinion\/","title":{"rendered":"Witchisoft &#8211; an unpopular Opinion"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin mit The Witcher 3 noch nicht durch, aber ich n\u00e4here mich mit inzwischen 100 Stunden langsam dem Endgame.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und meine Meinung ist immer noch gemischt. Ich hatte <a href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2025\/05\/28\/magische-schatten-ueberspringen\/\">vor einer Weile ja schon geschrieben<\/a>, dass ich mit dem Setting trotz allem immer noch nicht so ganz warm werde und daran hat sich nichts ge\u00e4ndert. Ich finde Dinge in Mittelalter-Fantasy-Welten einfach automatisch drei Stufen langweiliger. Ich will das nicht als einen positiven Wesenszug meines Gamer-Ichs sehen, aber ich bin halt wer ich bin. Was mir vermutlich genau deswegen aber aufgefallen ist, ist, dass The Witcher 3 ohne eine Begeisterung f\u00fcr dieses Setting halt einfach nicht so das Killer-Spiel ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine Sorge, ich will jetzt nicht sagen, dass das Spiel schlecht ist, denn nat\u00fcrlich erz\u00e4hlt es seine Geschichte gut und ja, die Nebenquests haben auch vielfach erz\u00e4hlerische Qualit\u00e4ten, aber heute, 10 Jahre nach der Ver\u00f6ffentlichung, sollte man eigentlich zugeben k\u00f6nnen, dass die Spielelandschaft insgesamt da in letzter Zeit auch weite Wege gegangen ist und alle Entwickler, die irgendwie mitreden wollen, wissen, dass eine Mission nicht mehr zwingend funktioniert, weil man zu Beginn ein dreizeiliges Briefing mit dem Namen des B\u00f6sewichts und einem generischen Verbrechen seinerseits zu lesen bekommt. Was mir aber besonders ins Auge gestochen ist, ist der gar nicht mal so selten angebrachte Vergleich mit den &#8222;b\u00f6sen Ubisoft-Spielen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Dass Ubisoft gewaltige und nicht sch\u00f6nzuredende Probleme im Unternehmen hat, spare ich an der Stelle mal aus. Das ist nicht unwichtig, aber ein anderes Thema.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn als ich mal auf die Karte Velens geblickt habe, kam mir das alles sehr vertraut vor: Eine riesige Map, zugekleistert mit Quest-Markern und Fragezeichen; bereit, abgearbeitet zu werden. Sicher, eine sehr grundlegende Spielmechanik, die eigentlich bei Open-World-Spielen recht alternativlos scheint. Als Ausnahme f\u00e4llt mir gerade eigentlich nur Rockstar ein, die machen das alles etwas organischer. Aber ich bin in den letzten Jahren so oft \u00fcber Verrisse der von mir weitgehend gesch\u00e4tzten FarCry-Spiele gestolpert, in denen genau das immer angeprangert worden ist: Schon wieder so eine riesige Karte, auf der Unmengen belanglose Markierungen einem schon die Lust nehmen, anzufangen. Hmm. Und ehrlich gesagt ist The Witcher da auch nicht viel kreativer als FarCry. Monsternester, versteckte und bewachte Sch\u00e4tze, Kriegsbeute, Schmugglerverstecke, verlassene St\u00e4tten &#8230; das sind weit \u00fcber 100 ToDo&#8217;s in dem Spiel, die immer gleich ablaufen und mit je einem Satz vollumf\u00e4nglich beschrieben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich mag es, wenn Open-Worlds neben den Geschichten auch Kleinigkeiten zum Auff\u00fcllen &#8211; und ja, es ist ja ein Auff\u00fcllen &#8211; der Karte bieten. Im Wechsel mit gro\u00dfen Questreihen und kleineren Auftr\u00e4gen ist das genau die richtige Mischung. Aber das sieht halt in FarCry gar nicht mal so anders aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt sind die FarCry-Shooter und The Witcher als Rollenspiel etwas andere Genres. Ich finde also, dass man das eine in Einzelmissionen, das andere in l\u00e4ngere Quests unterteilt, einfach nur logisch. Auch, dass zweiteres mehr Tiefe und vor allem Entscheidungen zul\u00e4sst. Qualitativ sehe ich da aber nicht den gro\u00dfen Unterschied. Viele Spiele halten es inzwischen recht gut mit ihren Stories. Ob die einem im Einzelfall zusagen, ist nat\u00fcrlich was anderes. Da kommt mir meine Mittelalter-Aversion schon ein bisschen in die Quere. Aber auch der Rest der Qualit\u00e4t, wie z.B. die Technik: Tats\u00e4chlich ist mir das Vorzeigewerk von CD Projekt Red \u00f6fter mal abgest\u00fcrzt, hatte mehr Bugs und eine wesentlich hakligere Steuerung als ich es aus vielen Spielen kenne. Alles keine Plotstopper, wirklich nichts um darauf rumzuhacken. Wohl aber genug um das mit einem der besten Spiele der Welt nicht mehr ganz so ernst zu nehmen. Es ist ein tolles Spiel und es besch\u00e4ftigt einen eine sehr lange kurzweilige Zeit, aber ich w\u00fcrde es jederzeit gegen ein anderes Open-World-Spiel eintauschen, bei dem mir das Setting mehr liegt. Um hier nicht in Verdacht zu geraten, ernsthaft unbezahlte Ubisoft-Werbung zu machen: Insbesondere w\u00fcrde ich den Witcher jederzeit gegen Cyberpunk 2077 eintauschen. Das kommt ja bekanntlich aus dem selben Haus und da kann man ja auch die Marker abarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin mit The Witcher 3 noch nicht durch, aber ich n\u00e4here mich mit inzwischen 100 Stunden langsam dem Endgame. Und meine Meinung ist immer noch gemischt. 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