{"id":23653,"date":"2025-07-17T23:41:39","date_gmt":"2025-07-17T21:41:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=23653"},"modified":"2025-07-17T23:41:39","modified_gmt":"2025-07-17T21:41:39","slug":"back-to-office","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2025\/07\/17\/back-to-office\/","title":{"rendered":"Back to Office"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe diese Woche 5 Pr\u00e4senztage. Also mit anderen Worten: eine eigentlich normale B\u00fcrowoche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Unterschied, dass ich normalerweise nur vier Tage die Woche arbeite und davon im Schnitt auch nur knapp \u00fcber einen in Pr\u00e4senz. Das ist auch das, was meine Homeoffice-Vereinbarung verlangt. Und im Gegensatz zu den weirden Corona-Regelungen in der Verkehrsregelungszentrale in Berlin damals, wo wir &#8222;Dienst am anderen Ort&#8220; hatten, was im Grunde Bereitschaft bei vollen Bez\u00fcgen bedeutete, kann ich bei meiner aktuellen Arbeit auch mindestens 99% der Aufgaben problemlos von zu Hause erledigen. Tats\u00e4chlich ist sogar die Homeoffice-Regelung recht neu. Als ich vor zwei Jahren angefangen habe, war noch ein bisschen After-Pandemie-Wildwuchs und im Grunde ist jeder so oft zuhause geblieben wie er wollte. Meinetwegen h\u00e4tte es dabei bleiben k\u00f6nnen, aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass selbst Pr\u00e4senztage ihre Vorteile haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hab zum Beispiel diese Woche meinen Kollegen, der in der Regel das gleiche B\u00fcro bev\u00f6lkert wie ich, zum vielleicht ersten Mal dieses Jahr gesehen, weil er immer dann Homeoffice macht, wenn ich Pr\u00e4senz habe. Anders als man daraus schlussfolgern k\u00f6nnte, freuen wir uns aber eigentlich, wenn wir uns sehen. Tats\u00e4chlich sind die B\u00fcrotage schon erheblich sozialer als die zu Hause. Bl\u00f6d nur, dass sowohl die Anfahrt Zeit frisst, als auch die Tatsache, dass ich eigentlich nur im B\u00fcro l\u00e4ngere Mittagspausen mache &#8211; eben weil ich dann mit den Kollegen noch essen gehe. So kriege ich meine Stunden nie zusammen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich glaube, das ist auch das Fazit, das ich f\u00fcr mich aus dieser insgesamt ja f\u00fcr mich noch recht neuen Erfahrung ziehen kann:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Homeoffice ist gerade in Sachen Vereinbarkeit DER Shit! Aber genau das Homeoffice macht am Ende die Pr\u00e4senztage so wertvoll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df, ich neige immer dazu, die Dinge positiv zu sehen, aber ich mag meinen Arbeitgeber. Gerade als Teilzeitkraft kann ich fast kommen und gehen, wann ich will. Selbst mitten im Tag mal schnell eine Stunde Pause anberaumen um ein Kind abzuholen ist &#8211; nat\u00fcrlich nur, wenn man nicht gerade einen fixen Termin hat &#8211; v\u00f6llig ok und ungelogen jeden Tag schreibt jemand in den Chat, dass er oder sie mal eben weg muss. Krasser Gegensatz zur VKRZ, wo ich mit Elternteilzeit am Ende immer als letzter in den Dienstplan gesetzt wurde und Zusp\u00e4tkommen ungef\u00e4hr so gern gesehen war wie Diebstahl. Von so Sachen wie Gleitzeit oder sonstiger Flexibilit\u00e4t ganz zu schweigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin jetzt trotzdem erst einmal froh, wenn ich die Woche weg hab. Jeden Morgen ins Auto steigen und dabei versuchen, halbwegs menschlich auszusehen, ist schon anstrengender als nur den Rechner hochzufahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PS:<br \/>\nDass ich die 5 Tage da bin, hat \u00fcbrigens private Gr\u00fcnde. Das Sp\u00e4tzle hat gerade ein Feriencamp in Mainz und da kann ich ihn morgens immer hinbringen und nachmittags abholen. <em>&#8222;Kein Weg umsonst!&#8220;<\/em>, pflegte mein Stiefvater immer zu sagen, wenn er wollte, dass man noch Leergut mitnimmt, wenn man eh in die K\u00fcche geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe diese Woche 5 Pr\u00e4senztage. Also mit anderen Worten: eine eigentlich normale B\u00fcrowoche. Mit dem Unterschied, dass ich normalerweise nur vier Tage die Woche arbeite und davon im Schnitt auch nur knapp \u00fcber einen in Pr\u00e4senz. 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