{"id":23449,"date":"2025-02-28T22:44:52","date_gmt":"2025-02-28T20:44:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=23449"},"modified":"2025-02-28T02:24:59","modified_gmt":"2025-02-28T00:24:59","slug":"gezockt-im-februar-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2025\/02\/28\/gezockt-im-februar-2025\/","title":{"rendered":"Gezockt im Februar 2025"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Auch im Februar hab ich wieder einiges gespielt, das meiste wie immer wenig zielgerichtet. Aber ich habe es auch geschafft, Spiele zu beenden &#8211; was eigentlich nach wie vor als meine pers\u00f6nliche Schw\u00e4che betrachtet werden kann. Tats\u00e4chlich habe ich gerade \u00fcber 50 angefangene Spiele, von denen ich die meisten irgendwann mal beenden m\u00f6chte, aber ich schaffe es selten, mich auch wirklich auf ein oder zwei zu konzentrieren. Zu gerne zocke ich nebenher meine gro\u00dfen Open-World-Shooter vor mich hin, die bei irgendwas zwischen 30 und 200 Stunden halt gerne mal etliche Monate f\u00fcr Ablenkung sorgen. Und selbst davon habe ich immer ein paar parallel offen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am meisten diesen Monat gespielt habe ich diesbez\u00fcglich <strong>Far Cry Primal<\/strong>, eines der wenigen Spiele des Franchises, das ich bisher nicht gespielt und f\u00fcr das ich mich auch nicht sehr interessiert hatte, im Grunde einfach weil es in der Steinzeit spielt. Zu Unrecht, kann ich gerade sagen, denn auch wenn ich nach wie vor Shooter mit Feuerwaffen bevorzuge, so zockt es sich halt im besten Sinne wie ein normales Far Cry. Und bei aller Kritik an der Serie bez\u00fcglich der auch zu Recht gescholtenen &#8222;Ubisoft-Formel&#8220; merke ich gerade bei diesem f\u00fcr mich neuen Teil wieder, was sie so erfolgreich macht: Die Spiele spielen sich so angenehm weg. Zack, zack, zack, Missionen, Collectibles, ein paar Storyfetzen, aber viel schnelle Action und ein Progressionssystem, das das Belohnungszentrum konsequent anspricht. Das ist kein Game-of-the-Year-Material und keine Freude f\u00fcr Kritiker, deren Zeit wertvoll und deren Anspr\u00fcche an Story und Charaktere hoch sind, aber es knallt halt, wenn man das so sagen will. Was ich unbedingt noch anmerken muss: Als das Spiel damals rauskam, galt es als gro\u00dfer Skandal, dass es die Map von Far Cry 4 recycelt hat, was echt hart \u00fcbertrieben ist, weil man es nicht merkt, wenn man es nicht wei\u00df. Es war das zweite von inzwischen drei &#8222;halben&#8220; Far-Cry-Spielen, die mit wiederverwendeter Map des vorherigen gro\u00dfen Spiels, geringerem Umfang und deswegen auch nicht zum Vollpreis erschienen sind. Und gerade im Fall von Primal bin ich sehr \u00fcberrascht, was den Umfang angeht. Selbst f\u00fcr einen schnellen Durchlauf sind 10 Stunden sicher Minimum, aber wenn man wenigstens ein bisschen aufleveln und auch die Nebenmissionen machen will, landet man schnell \u00fcber 20 oder gar 30, was f\u00fcr ein qualitativ astreines Open-World-Spiel zum halben Preis definitiv fair ist. Heute, wo man es eigentlich immer irgendwo f\u00fcr einen Zehner kriegt, gilt das nat\u00fcrlich erst recht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber gut, was hab ich denn beendet?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum einen <strong>Call of Juarez: Gunslinger<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist ein kleiner aber wirklich sehr feiner Western-Shooter. Am Anfang hat mich der Cell-Shading-Look etwas irritiert, aber je l\u00e4nger ich gespielt habe, desto mehr hab ich das Spiel als Gesamtkunstwerk auch optisch zu sch\u00e4tzen gelernt. Ich hab den Story-Modus mit einigen Fails in knapp unter 8 Stunden durchgespielt, aber mit etwas mehr Engagement sind 5 sicher m\u00f6glich. Das Spiel ist schon 12 Jahre alt und damit auch nicht sehr ressourcenhungrig. Mit einem Quad-Core-Prozessor, 4 GB RAM und 2 GB V-RAM ist man schon auf der sicheren Seite. Und mehr als 5 GB Festplattenplatz braucht man auch nicht. Daf\u00fcr ist die Grafik im \u00dcbrigen geradezu opulent. Die Story ist eine ziemlich simple Rache-Geschichte, wird aber dadurch reizvoll, dass man sie mit Erz\u00e4hlerstimme am Kneipentisch von sich gibt und bei R\u00fcckfragen auch gerne mal Level umgebaut werden, weil man sich pl\u00f6tzlich anders erinnert. Netter kleiner Kniff. Dazu eine eigene Duell-Mechanik (mit der ich nicht so ganz warm geworden bin) und eine ganze Reihe von auflevelbaren F\u00e4higkeiten, was f\u00fcr ein so kurzes Spiel auch ziemlich reichhaltig wirkt. Zu guter Letzt muss noch gesagt werden, dass das Herzst\u00fcck &#8211; die Shootermechanik &#8211; f\u00fcr so ein kleines Game fantastisch ist. Also ich spiele gerade nebenher auch Doom 3 und das ist im Vergleich tr\u00e4ge und unresponsiv wie Sau. Kleiner Geheimtipp. Ach ja, da es schon so alt ist, hab ich es bei Steam letztes Jahr irgendwann f\u00fcr 1,24 \u20ac bekommen. Daf\u00fcr h\u00e4tte es auch um Gr\u00f6\u00dfenordnungen schlechter sein d\u00fcrfen. Also falls irgendwer hier auf Western-Shooter steht und nicht gleich 300 Stunden in RDR2 versenken will &#8230; f\u00fcr das, was es sein will, macht Call of Juarez: Gunslinger quasi nichts falsch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch fertig gespielt habe ich <strong>Detroit: Become Human<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist nun nicht wirklich ein Geheimtipp, aber nat\u00fcrlich ebenfalls fantastisch. Es ist alles andere als ein Shooter, mehr ein Adventure und selbst ich hab es lieber mit dem Controller gespielt, obwohl ich sonst ein gro\u00dfer Anh\u00e4nger meiner Maus bin. Manche haben das Spiel wegen der Inszenierung und den vielen guten Schauspielern schon als interaktiven Film beschrieben, aber daf\u00fcr sind dann doch ein paar Action-Sequenzen zu viel drin. Haupts\u00e4chlich geht es aber darum, viele bedeutsame Entscheidungen zu treffen, die dem Spiel ein paar Dutzend unterschiedliche Enden geben. Die M\u00f6glichkeiten werden nach jedem Level auch in einem Entscheidungsbaum wiedergegeben, man kann also behaupten, dass es definitiv gemacht wurde, um mehrfach durchgespielt zu werden, weswegen ich auch nichts schlimmes darin finde, dass ich nach 12 Stunden mit dem ersten Durchlauf fertig geworden bin. In der Story verfolgt man 3 Protagonisten, allesamt den Menschen auf unterschiedliche Art dienende Androiden in einer nahen Zukunft und begleitet sie auf deren Weg durch eine Zeit, in der immer mehr dieser hochkomplexen Roboter ein Bewusstsein entwickeln und sich nicht mehr unterwerfen wollen. Das Spiel ist wesentlich dystopischer und dunkler als es die Aufmachung vermuten l\u00e4sst und ich denke schon, dass man sagen kann, dass es eine emotionale Achterbahnfahrt ist. Das Spiel ist von 2020 und in Sachen Grafik und Inszenierung immer noch State of the Art, was nat\u00fcrlich auch bedeutet, dass ein moderner Rechner nicht schaden kann. Mit meiner alten 1660 Ti, noch ohne Raytracing und sonstigem Schnickschnack, lief es aber auch schon prima. Trotzdem sollte man bei dem Spiel vielleicht vorher kurz checken, ob es l\u00e4uft. Dann allerdings sehe ich keinen Grund, es nicht zu empfehlen, wenn man sich die Art von Spiel prinzipiell vorstellen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch im Februar hab ich wieder einiges gespielt, das meiste wie immer wenig zielgerichtet. Aber ich habe es auch geschafft, Spiele zu beenden &#8211; was eigentlich nach wie vor als meine pers\u00f6nliche Schw\u00e4che betrachtet werden kann. 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