{"id":1669,"date":"2008-05-17T05:02:39","date_gmt":"2008-05-17T03:02:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=1669"},"modified":"2012-06-19T06:19:10","modified_gmt":"2012-06-19T04:19:10","slug":"immer-wieder-dieser-gott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2008\/05\/17\/immer-wieder-dieser-gott\/","title":{"rendered":"Immer wieder dieser Gott&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ich sehe mich ja gerne hier und in anderen Blogs um, und dabei f\u00e4llt mir auf, dass es eine riesige Anzahl religi\u00f6ser Blogs gibt. Die meisten Besucher werden schon festgestellt haben &#8211; oder zumindest vermuten &#8211; dass ich kein religi\u00f6ser Mensch bin. Warum?<br \/>\nIch denke, hier ist ein geeigneter Platz, das einmal mehr auszuf\u00fchren. Teile dieses Textes stammen aus einem alten Text von mir, ein zwei Freunden wird er also bekannt und langweilig vorkommen \ud83d\ude09<br \/>\nDie ganze Welt in der wir leben, ist seit Jahrtausenden mehr oder weniger bestimmt von Religionen unterschiedlichster Art und Auspr\u00e4gung. Inzwischen, im 21. Jahrhundert, l\u00e4sst zwar in vielen Gegenden der Glauben nach, aber die gr\u00f6\u00dften Kriege werden noch immer unter Berufung auf Gott oder Allah gef\u00fchrt.<br \/>\nDas alleine kann kein Grund sein, sich von der Religion abzuwenden, schliesslich sind es zumeist nicht die Religionsbegr\u00fcnder, die sich dem Kampfe verschrieben haben. Ich kann mit Religiosit\u00e4t im Allgemeinen dennoch nicht viel anfangen, dazu bin ich ein zu rationaler Mensch.<br \/>\nIch bin kein Psychologe, aber ich habe mir dennoch meine Gedanken \u00fcber den Sinn und Unsinn und das Entstehen von Welt und Glauben gemacht, und ich sehe die Hauptursache in der Komplexit\u00e4t der Welt, die einen Menschen ab einem gewissen Punkt (der sicher bei jedem ein anderer ist) R\u00e4tsel aufgibt.<br \/>\nDer Horizont der Menschen, ja der Menschheit, ist begrenzt. Der Mensch auf seiner Suche nach dem umfassenden Wissen braucht Dinge, die er bennenen kann, die er kategorisieren kann. Und wenn eben was nicht in seinen Erfahrungshorizont passt, dann ist es nun einmal der bequemste Weg, das jemandem in die Schuhe zu schieben, der \u00fcber alles einen \u00dcberblick hat. Schliesslich hat der Mensch Angst. Angst, sein Leben w\u00e4re sinnlos, Angst, es k\u00f6nnte etwas schlimmes passieren. Angst vor dem Tod. Glaube gibt Sinn, euphemisiert schlechte Erfahrungen als notwendig und nimmt mit verschiedenen post-mortalen Szenarien die Angst vor dem Tod. Damit sind die Ur\u00e4ngste der Menschen gebannt. Es ist f\u00fcr mich also durchaus nicht verwunderlich, dass Menschen Religionen erschaffen haben Ich halte die Zeit allerdings f\u00fcr reif, dieses Hilfsmittel als aufgekl\u00e4rter Mensch wieder abzulegen.<br \/>\nBevor Vorw\u00fcrfe der Intoleranz laut werden: Jeder darf glauben, an was er will! Ich habe nichts dagegen. Aber es soll bitte niemand irgend jemandem mit Realit\u00e4ten drohen. Was die Realit\u00e4t ist, das vermag niemand zu sagen \u2013 auch die Naturwissenschaft wahrscheinlich nicht. Diese Welt ist zu komplex f\u00fcr einzelne Menschen, und sobald man sich auf Aussagen anderer verl\u00e4sst, kann schon ein un\u00fcberschaubares Konstrukt von Irrt\u00fcmern dahinterstecken, das man selber nicht entknoten kann, weil einem das Fachwissen fehlt.<br \/>\nEin grunds\u00e4tzliches Problem ALLER Religionen ist der Absolutheitsanspruch. Viele stellen es einem zwar frei, ob man daran glaubt, aber so SEIN tut es schon&#8230;<br \/>\nZugegeben: Viele halten es mit den Naturwissenschaften ebenso \u2013 was ich ebenfalls als problematisch sehe. Vielleicht wird der Mensch nie in seiner Geschichte das ganze Universum und ein eventuelles Drumherum erfassen k\u00f6nnen. Naturwissenschaften haben einen Vorteil im Wettkampf mit den Religionen um die beste Welterkl\u00e4rung: Sie sind wandelbar. Neue Erkenntnisse k\u00f6nnen eingebaut werden, alte Interpretationen k\u00f6nnen \u00fcber den Haufen geworfen werden, weil sie nicht einer moralischen Seite verpflichtet sind. Und: Sie folgen der menschlichen Logik, dem einzigen Werkzeug, das zu verwenden wir in der Lage sind bei dieser Problematik. Sie mag unvollkommen sein, ist aber ein Ansatz. Und nur Naturwissenschaften k\u00f6nnen mit ihren experimentellen Untersuchungen bieten, was keine Religion je k\u00f6nnen wird: Wiederholbarkeit, vielleicht die einzig m\u00f6gliche Form dessen, was gemeinhin ein Beweis genannt wird.<br \/>\nGlauben kann ich nat\u00fcrlich immer an etwas, auch wenn es nicht beweisbar ist. Seltsam ist meiner Meinung nach, dass sich die meisten Gl\u00e4ubigen an gr\u00f6\u00dferen Glaubensrichtungen anh\u00e4ngen. Wieso glaube ich ausgerechnet etwas, das hundert-, tausendfach vor mir schon geglaubt wurde? Was veranlasst mich dazu, ein eigenes Weltbild aufzugeben zugunsten eines vorgefertigten? Ich hatte zun\u00e4chst die Vermutung, es k\u00f6nne sein, dass man den vielen alten Aufzeichnungen Vertrauen schenkt, woraufhin sich mir aber die Frage stellte: \u201eWarum sind diese Schriften aber plausibler als moderne wissenschaftliche Arbeiten?\u201c Und somit ist Religion meist ein gro\u00dfer Feind der Individualit\u00e4t. Denn letztlich gibt es in jeder Religion Riten, Regeln und Normen an die sich ein Gl\u00e4ubiger zu halten hat \u2013 einer der wichtigsten Gr\u00fcnde, warum ich mich nicht damit anfreunden kann. Wir haben von allen Seiten her Regeln auferlegt bekommen. Die besten von der eigenen Vernunft, dazu gesellschaftsvertragliche, staatliche, und die, denen das noch nicht genug Bevormundung ist, klammern sich meiner Meinung nach dann noch an religi\u00f6se Regeln.<br \/>\nEine ganz einfache Frage an die Religi\u00f6sen dieser Welt lautet von meiner Seite aus:<br \/>\n\u201eWarum hat sich noch kein Gott wirklich zu erkennen gegeben?\u201c<br \/>\nALLEN Menschen gegen\u00fcber. Warum m\u00fcssen diese Wesen stets den Anspruch haben, man m\u00fcsse auch ohne Beweis an sie glauben? Da bekommt der Mensch ein Gehirn, das logisch denken kann, das in der Lage ist, abstraktesten Theorien zu folgen, und all das, um eben damit Gott nicht erfassen zu k\u00f6nnen? Die G\u00f6tter haben ja offenbar eine M\u00f6glichkeit, mit Menschen zu kommunizieren (woher sonst alle schriftlich niedergelegten Werke?) \u2013 manche sind gar allm\u00e4chtig. Was hindert sie daran, das zu nutzen? Warum gelangen in diesen Genuss nur Leute, die \u201ebesondere F\u00e4higkeiten haben\u201c? Bei den kleineren Religionen meist auch noch welche, bei dem jeder h\u00f6heren Macht klar sein sollte, dass sie nicht ernst genommen werden&#8230;<br \/>\nDer eine oder die andere mag vielleicht verweisen auf die gro\u00dfen Naturph\u00e4nomene. Gewiss: Es gibt Dinge, die wir uns nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Noch! Vielleicht auch f\u00fcr immer. Warum ist das ein Problem? Wir verstehen vieles auf der Welt nicht. Die meisten wissen nicht einmal, wie der Motor in ihrem Auto funktioniert. Das interessiert ein Leben lang nicht, dann sehen sie ein helles Leuchten am Himmel, die Meteorologen sagen: \u201eN\u00e4\u00e4, Polarlichter waren\u2019s nich!\u201c, dann muss es pl\u00f6tzlich Gott gewesen sein \u2013 weil man nicht damit leben kann, dass da etwas war, f\u00fcr das wir keine Erkl\u00e4rung haben. Je nachdem, wie die Ph\u00e4nomene ausfallen, war es dann Werk eines guten Gottes oder eines Teufels.<br \/>\nMeiner Meinung nach ist ein Glaube an eine h\u00f6here Macht stets verbunden mit einer gewissen Bequemlichkeit. Im Notfall ist immer ein h\u00f6heres Wesen daran schuld \u2013 egal ob f\u00fcr Gutes oder Schlechtes. Der Extremfall ist dann das Abgeben von Verantwortung an diese M\u00e4chte.<br \/>\nWie kann ich als Gl\u00e4ubiger eigentlich irgendwo widersprechen?<br \/>\nDenn: Wenn nunmal etwas gottgewollt ist: Warum es \u00e4ndern? Wenn ich mein Leben in kleinen Details selbst im Griff habe (gehe ich nach rechts oder nach links, warte ich auf den Bus oder laufe ich?), warum nicht auch den Rest meines Lebens? Was ist so beunruhigend an der Tatsache, dass ich mein Leben komplett frei gestalten kann? Meine eigene Unzul\u00e4nglichkeit? Ach bitte, jeder macht Fehler \u2013 und aus denen kann man lernen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Meinung zu Aussagen von Gl\u00e4ubigen (bisweilen etwas ironisch, nehmt es mir nicht \u00fcbel):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eReligion ist wichtig, um den Menschen Moral zu lehren.\u201c<br \/>\nDazu gibt es zu sagen: Selbst wenn sich aus der Religion heraus die Moral entwickelt haben sollte, dann heisst das noch lange nicht, dass man deswegen die Religion heute noch braucht. Ich als Atheist bin durchaus in der Lage, mir moralische Leits\u00e4tze zurechtzulegen, die daf\u00fcr sorgen, dass ich auf der Welt mit allen anderen gut auskomme. Dazu brauche ich niemanden, der mir droht, was nach meinem Tode sonst mit mir passiert. Mir reicht die Erkl\u00e4rung, dass ich in diesem Leben ein Problem mit meinen Mitmenschen bekomme.<br \/>\nWir sind heute mit soviel mehr Erfahrungen beladen als die Leute vor ein paar hundert Jahren, vielleicht k\u00f6nnen wir das inzwischen auch mal ohne einen Befehl von Oben.<br \/>\nZudem sehe ich es als problematisch an, da die Religionen uns eben nicht nur Weisungen erteilen, wie wir mit anderen Menschen gut auskommen, sondern durchaus auch Regeln, die in einer heute existierenden Welt ihren Zweck verloren haben. Das wiederum zeigt, dass selbst die Grunds\u00e4tze der Religionen menschengemacht sind \u2013 und die meisten bem\u00fchen ein Weltbild, das stark an seiner Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch bin mir sicher, dass Gott mir aus meiner Not geholfen hat!\u201c<br \/>\nManchmal treffen Ereignisse zusammen, Zuf\u00e4lle eben (siehe unten). Nur, weil man in den letzten Monaten zu Gott gebetet hat, hat man eine neue Arbeit gefunden? W\u00e4re es wirklich anders gewesen, h\u00e4tte man alle Anstrengungen get\u00e4tigt, nur das t\u00e4gliche Gebet durch etwas anderes ersetzt? Kann man es wissen? Wenn ich jetzt feststelle, dass ich im letzten Monat mehr Sex hatte, und mein K\u00fchlschrank jetzt nicht mehr so laut brummt&#8230; besteht da ein Zusammenhang? Offenbar sind zuk\u00fcnftige Chefs beeindruckter von Selbstgespr\u00e4chen als K\u00fchlschr\u00e4nke vom Geschlechtsverkehr! Sachen gibt\u2019s!<br \/>\nIch denke, der Glauben an eine Hilfe von Oben kann durchaus etwas bewirken, allerdings mehr als Form der Hilfe zur Selbsthilfe. Im oben genannten Fall kann es ja so sein, dass man entspannter zum Vorstellungsgespr\u00e4ch gegangen ist, weil man sich sicher war, dass Gott mit im Boot sitzt. Dann aber w\u00e4re Gott dennoch nicht real vorhanden, sondern lediglich eine Projektion der Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs gibt keine Zuf\u00e4lle.\u201c<br \/>\nDa muss ich klar sagen: Halte ich grunds\u00e4tzlich f\u00fcr falsch. Es ist bekanntlich eine ganz entscheidende Frage, wonach man sucht. Zum Beispiel die ber\u00fchmte Suche nach der Zahl 23: Wenn man die Mathematik nur weit genug ausreizt, dann kann man jede Zahl aus der 23 und ihren Faktoren, Ziffern und der Quersumme berechnen und so in seinem kompletten Leben von den Illuminaten verfolgt werden, ganz gleich ob es sie gibt oder nicht. Wenn man jetzt der Behauptung nachgeht, dass das vielleicht gewollt sei, dass man das merkt: Was ist mit all den zuf\u00e4lligen \u00dcbereinstimmungen, die nie jemand erf\u00e4hrt? Gibt es vielleicht in Indien einen Menschen, der gleich alt ist wie ich und das selbe tut wie ich und so heisst wie ich? Wohnen in meiner Nachbarschaft vielleicht 100 Leute mit den selben Initialen? Wenn ich es nie rausfinde, war das dann auch g\u00f6ttlicher Wille? Wenn ja, was unterscheidet den g\u00f6ttlichen Willen vom Zufall? Wenn ein Gott Ereignisse schafft, die man nur mitbekommt, wenn man danach sucht, dann liegt die Definition doch wieder in unserer Hand.<br \/>\nBeispiel: Es ziehen etliche Hurrikans \u00fcber die USA hinweg. Kathrina traf New Orleans \u2013 was im Laufe der Zeit einfach wahrscheinlich war \u2013 und homophobe Sektenanh\u00e4nger sahen darin eine Strafe f\u00fcr ein bevorstehendes Schwulenfestival. Ein Monat sp\u00e4ter w\u00e4re es vielleicht die nachtr\u00e4gliche Rache gewesen, zwei Monate sp\u00e4ter w\u00e4re eine Synagoge oder so eingeweiht worden&#8230; der Mensch neigt dazu, Kausalketten zu erschaffen, wenn ihm etwas nicht geheuer ist. Es gibt da ebenso noch die Behauptung, Shakespeare h\u00e4tte als h\u00f6chste Kunstvollendung enorm viele Alliterationen in seine Werke eingebaut. Auch hier deckt sich die Menge mit der Zahl, die zuf\u00e4llig auftreten w\u00fcrde, und zwar sehr sehr genau. Ein Super-GAU in einem AKW passiert statistisch alle 10000 Jahre, trotzdem hat es bis zum ersten keine 40 gedauert. Zudem gewinnen w\u00f6chentlich hunderte Menschen im Lotto, obwohl die Chancen f\u00fcr jeden einzelnen gegen Null gehen \u2013 und unter den Gewinnern sind sogar Atheisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGott hat zu mir gesprochen.\u201c<br \/>\nDie Menschheit macht seit Jahrtausenden etwas sehr bedeutendes \u2013 abgesehen von essen, trinken, jagen und sich selbst das Leben schwer \u2013 sie nimmt Drogen.<br \/>\nDrogen sind wahrscheinlich der beste selbst nachvollziehbare Beweis, dass sich das menschliche Gehirn durch Einfl\u00fcsse von au\u00dfen t\u00e4uschen l\u00e4sst. Dinge zu sehen, zu h\u00f6ren und zu f\u00fchlen, die nicht allgemein wahrgenommen werden, sondern pers\u00f6nliche Auslegung des Gehirns sind, ist ein Ph\u00e4nomen, das ziemlich h\u00e4ufig vorkommt.<br \/>\nIm Bereich der Naturreligionen mag der ein oder die andere darauf verweisen, dass die \u201eheiligen Pflanzen\u201c von Gott, den Geistern etc. dazu geschaffen wurden, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, aber was ist mit der Moderne? Synthetisch hergestellte Drogen mit wesentlich mehr Wirkung \u2013 geschaffen von Menschenhand? Was macht den Glauben attraktiver, dass ein unheimliches Wesen mit mir spricht anstatt der Tatsache, dass sich mein Gehirn von irgendetwas hat beeindrucken und \u00fcberrumpeln lassen? Ist es vielleicht doch nur die Angst vor der Tatsache, dass man nicht perfekt ist? Dass das eigene Gehirn fehlerhaft ist?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann diese Lieblingsfrage von Sch\u00f6pfungsj\u00fcngern:<br \/>\n\u201eWie sollte der Urknall aus dem Nichts heraus entstehen?\u201c<br \/>\nEine gute Frage, aber eine Antwort darauf hat niemand.<br \/>\nAber wie w\u00e4re es mit der Gegenfrage: Wie ist Gott entstanden?<br \/>\nWenn ich davon ausgehen kann, dass ein Gott in Ewigkeit oder im ewigen Nichts existiert und dann daraus eine Welt erschafft, dann kann ich auch davon ausgehen, dass die Welt so aus dem Nichts heraus entstand. Wissenschaftliche Erkl\u00e4rungen reichen (noch?) nicht soweit, um sicher zu beschreiben, was in einem Umfeld war, in dem keine der heute bekannten physikalischen Regeln galt. Theoretisch ist dort also alles m\u00f6glich, vielleicht auch Materie aus Nichts. Bescheuerter als der Glaube an ein Wesen, das in dieser feindlichen Umwelt den ganzen Kram auch noch selbst erledigt, ist es nun wirklich nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bisher habe ich noch keinen einzigen Grund gehabt, an einen Gott zu glauben. Und bevor jemand auf die Idee kommt: Nein, auch mir sind schon wunderbare Dinge wiederfahren!<br \/>\nIch halte mich f\u00fcr einen sozialen, gewisserma\u00dfen &#8222;guten&#8220; Menschen, und wenn ich ehrlich bin, dann erschreckt mich die Tatsache ein wenig, dass einige meiner Artgenossen wahrscheinlich nur nett sind, weil sie sich daf\u00fcr ein Ticket ins Paradies erhoffen. Ich halte Religionen schlicht f\u00fcr ein \u00dcberbleibsel aus der nicht gerade zivilisierten Vergangenheit meiner Spezies.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hoffe, ich habe meine Meinung klar zum Ausdruck gebracht ohne Menschen pers\u00f6nlich angegriffen zu haben. Mir geht es nicht darum zu behaupten, dass religi\u00f6se Menschen schlecht oder dumm sind \u2013 unter den Idioten mischen auch genug Atheisten mit, und es gibt gen\u00fcgend clevere aber gl\u00e4ubige Menschen.<br \/>\nIch hoffe, ich habe klar erl\u00e4utert, was mich st\u00f6rt an Religionen, und dass die Kritik nicht grunds\u00e4tlich auf einem \u201eFind ich aber doof!\u201c beruht, sondern einen Hintergrund hat.<br \/>\nIch weiss nat\u00fcrlich sicher: Wer strikt gl\u00e4ubig ist, wird mit mir schwer einer Meinung sein, ich hoffe aber, dass das nicht daran hindert, vern\u00fcnftig zu miteinander umzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich freue ich mich \u00fcber Kommentare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich sehe mich ja gerne hier und in anderen Blogs um, und dabei f\u00e4llt mir auf, dass es eine riesige Anzahl religi\u00f6ser Blogs gibt. 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