{"id":13789,"date":"2014-08-19T05:49:43","date_gmt":"2014-08-19T03:49:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=13789"},"modified":"2014-08-19T05:49:43","modified_gmt":"2014-08-19T03:49:43","slug":"produktivitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2014\/08\/19\/produktivitaet\/","title":{"rendered":"Produktivit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">An sich bin ich ja zufrieden. Ich mag mein Leben, die N\u00e4chte in denen es stattfindet und komme sogar damit klar, dass ich \u2013 mit den h\u00f6chsten Verdiensterwartungen zu einer Zeit, wo man sich am ehesten mit Freunden treffen k\u00f6nnte \u2013 gelegentlich die Arbeit dem sozialen Leben vorziehen muss, bzw. sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und doch streift mich manchmal das Gef\u00fchl, trotz des ein oder anderen Luxus&#8216; einfach nicht produktiv genug zu sein. Ja, ich schreibe gerade ein Buch. Aber obwohl ich gut in der Zeit liege, wollte ich urspr\u00fcnglich heute schon lange fertig sein damit. Ja, ich hab heute 5 ganze Seiten geschrieben (neben einer Menge anderem Zeug wie Kommentaren und Mails), aber ich wei\u00df doch, dass ich auch locker 10 h\u00e4tte schaffen k\u00f6nnen. Und das, obwohl nicht wenige da drau\u00dfen es schon beeindruckend finden, dass ich im Durchschnitt t\u00e4glich mehr als einen Blogeintrag schreibe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehrheitlich bin ich damit sehr zufrieden, aber es gibt sie, die Stunden, in denen ich nur daran denken kann, was ich heute wieder alles nicht geschafft habe. Und das ist mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit ein Problem, mit dem ich nicht alleine bin. Auch wenn meine Umst\u00e4nde vielleicht nicht dem allgemeinen Standard entsprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Grunde bin ich selbst\u00e4ndig. Arbeitsm\u00e4\u00dfig. Beim Taxifahren genie\u00dfe ich einige Vorteile, die nur Angestellten zuteil werden, im Gro\u00dfen und Ganzen aber obliegt es mir, wann ich wo wie viel Geld verdiene. Beim Schreiben sowieso. Ich will nicht meckern, ich hab es mir schlie\u00dflich so ausgesucht. Und ich wei\u00df die Vorteile zu sch\u00e4tzen. Diese unsch\u00f6nen Gedanken \u00fcber die eigene Produktivit\u00e4t sind jedoch ebenso Teil des Ganzen. Selbst\u00e4ndig und damit eigenverantwortlich unterwegs zu sein bedeutet eben auch, dass man immer noch h\u00e4tte mehr tun k\u00f6nnen. Egal, ob das noch menschenm\u00f6glich ist oder nicht. F\u00fcnf geschriebene \u2013 und dabei dreimal redigierte und zehnfach gelesene \u2013 Seiten eines Buches sind ja nicht schlecht. Ein Blogeintrag, 15 Kommentare und einige Mails noch gar nicht mitgerechnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daf\u00fcr werden einige Leute in entsprechenden Unternehmen vergleichsweise f\u00fcrstlich entlohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich mir denke, dass ich doch besser zwei Blogeintr\u00e4ge geschrieben h\u00e4tte und wenigstens sieben Seiten f\u00fcrs Buch. Aber ja: bloggen mit offenen Kommentaren und ohne ein Team dahinter bedeutet auch, nie Wochenende zu haben. Und das geht in hei\u00dfen Phasen (gerade: die Uber-Debatte bei GNIT) sp\u00fcrbar auf Kosten der inneren Ausgeglichenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie gesagt: ich will nicht jammern. Im Gegensatz zu den meisten Menschen habe ich zum Beispiel ein recht gutes Verh\u00e4ltnis zu meinem Wecker. Ausschlafen kann ich fast immer. Aber momentan ist das anstrengend und auslaugend, denn eine Stunde Schlaf kostet eine Stunde Arbeitszeit. Auch wenn ich viel davon damit verbringe, genau hier, vor meinem Rechner, zu sitzen und mich durch die bunte Welt des Internets zu klicken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stress ist eine miese Droge. Egal, ob man sie verabreicht bekommt oder selbst nimmt: man sollte vorsichtig damit sein!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich werde mich jetzt erst einmal zur\u00fccklehnen. Noch ein Bier trinken und mir vielleicht ein paar lustige Videos bei Youtube ansehen. So tun, als h\u00e4tte ich Wochenende. Vielleicht \u2013 aber nur vielleicht \u2013 auch mal die Kommentare Kommentare sein lassen, bevor ich sie heute Abend beantworte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende ist es dann n\u00e4mlich doch genau das, was mich morgen wieder produktiver sein l\u00e4sst als heute.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/ea045b878aed4fea99e074f1b5e56b98\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wobei? Nein, vielleicht blogge ich besser noch was bei GNIT \u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An sich bin ich ja zufrieden. 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