{"id":13315,"date":"2013-10-20T06:33:52","date_gmt":"2013-10-20T04:33:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=13315"},"modified":"2013-10-20T02:29:09","modified_gmt":"2013-10-20T00:29:09","slug":"wtf-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2013\/10\/20\/wtf-2\/","title":{"rendered":"WTF?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">So. Das waren bislang etwa 10 Minuten, die ich \u00fcber die \u00dcberschrift des Artikels nachgedacht habe. Und gef\u00fchlt braucht jeder weitere dritte Buchstabe \u00e4hnlich lang. Zum einen, weil ich die Tasten weniger zuverl\u00e4ssig treffe und dabei sehr langsam bin, zum anderen weil zwischen Anfang und Ende dieses Eintrages [nach dem Ende aktualisiert] 2 kurze Pausen im Bett und 4 G\u00e4nge auf die wohnungseigene Keramikausstellung liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin krank.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schreibe ich \u00f6fter mal, ich bin keine Ausnahme was die Wehleidigkeit bei M\u00e4nnern angeht. Kaum, dass ich mal vor M\u00fcdigkeit einen Kaffee brauche, rege ich mich dr\u00fcber auf. Aber sowas wie heute hatte ich schon lange nicht mehr. Erk\u00e4ltet bin ich seit 2 Wochen, hier ein bisschen Rotz, da mal etwas m\u00fcder. Was w\u00fcnschte ich mich zur\u00fcck!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Freitagsschicht hab ich mir noch halbwegs gut gelaunt Fr\u00fchst\u00fcck gemacht, bin ins Bett geh\u00fcpft und hab es auf \u00e4hnliche Art und Weise wieder verlassen. Husten, Schnupfen, Heiserkeit; lustig, drollig, keine Zeit! Ein bisschen hab ich mich um die Arbeit gesorgt, immerhin war Samstag. Aber ja, irgendwie wird es schon zumindest eine Weile lang klappen. Ich war den Monat flei\u00dfig beim Arbeiten, motiviert, der Umsatz sah meinen Umst\u00e4nden entsprechend mal wieder gut aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann war ich mit Ozie einkaufen. Halbe Stunde, kein Kilometer Fu\u00dfweg. Nichts, was ich als anstrengend bezeichnen w\u00fcrde. Wir sind beide hier zu Hause gelandet und im \u00fcbertragenen Sinne zusammengeklappt. Seitdem ging nix mehr. Gelegentlich mal f\u00fcr eine Stunde ein Buch oder einen Bildschirm anstarren, haupts\u00e4chlich um vorzugeben, der Handlung folgen zu k\u00f6nnen. Unsere Symptome sind unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt, h\u00e4tten wir beide alles, w\u00fcrde ich diesen Eintrag wahrscheinlich erst 2014 schreiben, es geht uns echt hundeelend. Das nur mal so als Erkl\u00e4rung f\u00fcr mein eher sporadisches Auftauchen im Netz und die dann vielleicht auch etwas seltsam ausfallenden Beitr\u00e4ge. Unzurechnungsf\u00e4higkeit ol\u00e9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">A prospos Unzurechnungsf\u00e4higkeit: Nur mit Gen\u00f6rgel will ich ja niemanden hier ziehen lassen. Als Dank f\u00fcrs Durchlesen bis hier hab ich noch einen kuriosen Einblick ins Marzahner \u00e4h \u2026 Nachtleben f\u00fcr Euch:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Freitagsschicht heimgekehrt bin zu einem f\u00fcr mich recht normalen Zeitpunkt um kurz nach 6 Uhr. Ich hab mich m\u00fcde auf den Sessel geschmissen, meine Schichtdaten notiert und ein oder zwei Wortmeldungen abgegeben. Damit hab ich die Zeit bis 7 Uhr rumgebracht, da machen hier die ersten Superm\u00e4rkte auf. Ein bisschen Einkaufen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ich hab mir brav ein bisschen Pfand zum Wegbringen geschnappt und hab mich auf den nicht wirklich langen Weg gemacht. Drau\u00dfen ist man hier um die Zeit nicht alleine. Unter den ans\u00e4\u00dfigen Rentnern scheint es eine Art Sport zu sein, morgens zur Er\u00f6ffnung der Superm\u00e4rkte mit Blick auf die Armbanduhr zu warten. Wohl um zu kontrollieren, ob sie auch wirklich p\u00fcnktlich aufmachen, falls es mal ernst sein sollte. Einige gehen dann wahrscheinlich sogar wirklich heim, ohne einzukaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Hausflur jedoch ist es meistens ruhig. Hier im Haus wohnen haupts\u00e4chlich Familien mit Kindern, wenigstens bis ein paar Minuten nach sieben bleibt den meisten wohl an arbeitsfreien Tagen zum Schlafen. Dennoch war ich etwas \u00fcberrascht \u00fcber die recht ungew\u00f6hnliche Ger\u00e4uschkulisse, die dort vorherrschte. Kaum verwunderlich, den selbst <a title=\"Sashs Blog \u2013 &quot;Beziehungen&quot;\" href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2013\/09\/29\/beziehungen\/\" target=\"_blank\">in unserer<\/a> <a title=\"Sashs Blog \u2013 Theorie: Dumm wie Brot\" href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2013\/10\/10\/theorie-dumm-wie-brot\/\" target=\"_blank\">manchmal<\/a> <a title=\"Sashs Blog \u2013 Volkssport in Assihausen\" href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2010\/08\/06\/volkssport-in-assihausen\/\" target=\"_blank\">etwas grotesken<\/a> <a title=\"Sashs Blog \u2013 Good Vibrations in da Hood\" href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2012\/03\/15\/good-vibrations-in-da-hood\/\" target=\"_blank\">Nachbarschaft<\/a> hab ich es \u2013 bis jetzt eben \u2013 noch nicht erlebt, dass bei uns im Treppenhaus gev\u00f6gelt wird. War aber so. Und wir reden hier nicht von der Kellertreppe, die nie jemand entlanggeht, sondern von der Treppe zwischen Haust\u00fcre und Aufzug. Dass die beiden Protagonisten meinen Auftritt nicht erwartet hatten, nehme ich mal an. Der Blick der jungen Dame, sofern ich das im Halbdunkel erkennen konnte, sprach jedenfalls B\u00e4nde. Er hingegen war \u2013 wie soll man sagen? \u2013 eher gem\u00e4\u00dfigter Bereitschaft, sein Freizeitvergn\u00fcgen zu unterbrechen und murmelte etwas gepresst:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>&#8222;Weiter, einfach weiter \u2026&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob das jetzt an sie oder mich gerichtet war, wei\u00df ich nicht. Zwischen ihren verstreuten Habseligkeiten wie Kippenschachteln und umgest\u00fcrzten Bierflaschen hab ich mich einfach mal vorbeigezw\u00e4ngt. Ich fang sicher nicht an, jemandem Moralpredigten \u00fcber das Freihalten der Treppe zu halten, der gerade in ziemlich eindeutig mehrfacher Hinsicht nicht mehr ganz klar in der Birne ist. Dagegen f\u00fchle ich mich jetzt, krank, noch bedeutend besser bei Bewusstsein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich nach ungef\u00e4hr 15 Minuten wieder zur\u00fcck kam, war die Dame bereits verschwunden, er jedoch immer noch damit besch\u00e4ftigt, sich die Hose zuzukn\u00f6pfen. Wortlos und von meinem abermaligen Auftreten v\u00f6llig unbeeindruckt \u2013 ich kam nicht um den Gedanken herum, dass der das \u00f6fter so handhabt. Mir soll&#8217;s ehrlich gesagt egal sein, manchmal erwischt man Menschen beim Beischlaf. Mir ist es auch lieber als dass uns dort unten <a title=\"Sashs Blog \u2013 Gebrannte Kinder\" href=\"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2011\/10\/29\/gebrannte-kinder\/\" target=\"_blank\">die M\u00fclleimer im Hausflur angez\u00fcndet werden<\/a> (wogegen kopulierende P\u00e4rchen vielleicht tats\u00e4chlich eine gewisse Versicherung w\u00e4ren, sofern sie das die ganze Nacht durchhalten).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein bisschen aber freue ich mich, dass ich einfach nur krank bin \u2013 und nicht derart abgest\u00fcrzt. 0.o<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/69d78669518a432a83c9008243efbb4b\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So. Das waren bislang etwa 10 Minuten, die ich \u00fcber die \u00dcberschrift des Artikels nachgedacht habe. Und gef\u00fchlt braucht jeder weitere dritte Buchstabe \u00e4hnlich lang. 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