{"id":11980,"date":"2012-06-28T02:04:12","date_gmt":"2012-06-28T00:04:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=11980"},"modified":"2012-06-28T02:04:12","modified_gmt":"2012-06-28T00:04:12","slug":"sashbeinacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2012\/06\/28\/sashbeinacht\/","title":{"rendered":"@sashbeinacht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ich wollte mal ein kleines bisschen Werbung f\u00fcr dieses sympathische kleine soziale Netzwerk namens Twitter machen. Also nicht, dass die mich jetzt bezahlen w\u00fcrden. Ich bin in letzter Zeit einfach gerne da. Und wenn, dann &#8211; ich muss es ja gestehen &#8211; lange!<br \/>\nWenn ich um die fr\u00fche Mittagszeit mal schon halbwegs wach bin und nicht so recht wei\u00df, was ich mit meiner vielen Freizeit anfangen soll, weil ich mich zu l\u00e4ngeren Blogeintr\u00e4gen oder gar Geschichten f\u00fcr B\u00fccher nicht aufraffen kann, dann vergeht schon mal einige Zeit, bis ich meine Timeline wieder schlie\u00dfe und mich davon abwende, mir m\u00f6glichst absurdes aus den Fingern zu saugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Twitter hat lange Zeit unter meinen Online-Aktivit\u00e4ten eine geringe Rolle gespielt, aber im Moment &#8211; das muss nicht ewig so sein &#8211; ist es mein liebstes soziales Netzwerk. Trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; der geringen M\u00f6glichkeiten. Deswegen isses nat\u00fcrlich nicht neu und von vielen wei\u00df ich ja, dass sie schon vor mir bei Twitter waren. Aber mal was dazu sagen, wollte ich jetzt da ich Twitter vermehrt nutze, eben doch mal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erfinder von Twitter hatten ja eigentlich schon eine ziemlich bekloppte Idee mit ihrer Begrenzung auf nur 140 Zeichen pro Tweet. Und dann, dass man Leuten einfach einseitig folgen kann: Ist zwar inzwischen Standard auch bei Facebook und G+, aber so radikal wie bei Twitter wird es kaum umgesetzt. Das h\u00e4tte das Ganze auch schnell langweilig machen k\u00f6nnen, aber das wurde es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass man bei Twitter nicht jedem gleich folgt, der das bei einem selbst tut, geh\u00f6rt dazu. Wenngleich ein Haufen Bots und noch mehr SEO-Werbestrategen das immer noch f\u00fcr ein tolles Konzept zu halten scheinen. Und das ist gut. Denn nicht jeder, f\u00fcr den man sich interessiert, interessiert sich andersrum f\u00fcr mich &#8211; oder umgekehrt. Und w\u00e4hrend es irgendwie schon peinlich ist, bei Facebook Sascha Lobo zu liken, blo\u00df um seine Kolumnen nicht zu verpassen, folge ich ihm auf Twitter ohne Bedenken. Dass er im Gegenzug mir nicht folgt, finde ich eher beruhigend \ud83d\ude09<br \/>\nDann die Begrenzung auf 140 Zeichen: Ich hab selten etwas gesehen, das Menschen mehr befl\u00fcgelt hat und merke es auch langsam selbst. Tweets, insbesondere die guten und unterhaltsamen, sind eine ganz eigene Kunstform geworden. Viele haben eine ganz eigene Grammatik, eine ganz andere Funktionsweise als Sprache in anderen Bereichen. Das verwirrt am Anfang ein bisschen, aber es funktioniert und macht die Sache nicht weniger gut!<br \/>\nUnd die Geschwindigkeit ist atemberaubend. Nat\u00fcrlich verbreiten sich auch bei Twitter sinnfreie Mems schneller als alles andere, aber je nach Zusammenstellung der Timeline erf\u00e4hrt man Dinge maximal Minuten, wenn nicht Sekunden, nachdem sie passiert sind. Das Leben ist allgemein schnell und man muss es nicht \u00fcbertreiben, aber wenn ich wissen will, ob Facebook seine Datenschutzrichtlinien gerade wirklich umschaltet, erfahre ich das schneller bei Twitter als bei Facebook selbst. Ma\u00dfgeblich daran beteiligt ist nat\u00fcrlich das Retweeten, das noch kompromissloser und einfacher als das Teilen bei Facebook passiert und hier sogar ganz uneitel ohne das im eigenen Namen zu tun oder noch etwas erg\u00e4nzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hab eine Weile gebraucht, ja. Und als Blogger mit einer Monster-Software wie WordPress als Standard hatte ich an soziale Netzwerke auch Erwartungen, die Twitter nicht gerade \u00fcbererf\u00fcllt hat. Mir kam Facebook schon l\u00e4cherlich funktionslos vor, da musste ich mich bei Twitter ja fragen, ob die nicht zuf\u00e4llig vergessen haben, f\u00fcr mich die 2010er-Version freizuschalten. Au\u00dfer faven, retweeten und mal eine Message schreiben kann man da ja nix. Selbst das Profil hat blo\u00df 140 Zeichen und Fotoalben gibt es auch nicht. Aber das hat dem Dienst nicht geschadet und er sorgt f\u00fcr unglaubliches Amusement und schnelle Verbreitung von Wissen. Oder beides. Oder nix davon und man verfolgt nur mit, ob andere den Tatort gerade genauso schei\u00dfe finden wie man selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich jedenfalls will es nicht mehr missen und kann es nur empfehlen. Und auch wenn ich den Text damit begann, dass das Werbung sein soll: Das war jetzt ausnahmsweise keine eigenn\u00fctzige Folgt-mir-alle-Bettelei. Ihr findet mich dort wenn ihr wollt unter dem Namen in der \u00dcberschrift. Tats\u00e4chlich ist das gerade aber vielleicht doch eher eine Liebeserkl\u00e4rung als eine Werbeunterbrechung\u00a0 \u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/07ae0cfbb72f4bbfb90258cd760c3d2a\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wollte mal ein kleines bisschen Werbung f\u00fcr dieses sympathische kleine soziale Netzwerk namens Twitter machen. Also nicht, dass die mich jetzt bezahlen w\u00fcrden. Ich bin in letzter Zeit einfach gerne da. 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