{"id":1069,"date":"2008-04-08T00:32:13","date_gmt":"2008-04-07T22:32:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=1069"},"modified":"2011-06-29T05:26:27","modified_gmt":"2011-06-29T03:26:27","slug":"die-sache-mit-dem-vermieter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2008\/04\/08\/die-sache-mit-dem-vermieter\/","title":{"rendered":"Die Sache mit dem Vermieter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Gestern haben wir \u00fcbrigens an Dieter den zweiten Brief abgeschickt. F\u00fcr alle, die sich nicht erinnern k\u00f6nnen: Dieter war unser Vermieter, als wir noch in Stuttgart gewohnt haben. Die Wohnung war in unseren Augen geil, zugleich aber ein wenig abenteuerlich. Sie hatte hier und da dicke M\u00e4ngel und zudem war der Preis recht hoch (genau genommen war er im Bereich des Mietwuchers). Da die Wohnung aber aus vielen (wenn auch kleinen) Zimmern bestand, waren sie immer bezahlbar f\u00fcr den Einzelnen.<br \/>\nDas Verh\u00e4ltnis zu Dieter war (fast) immer ein lockeres, weswegen wir den Mehrpreis auch in Kauf genommen haben. Schlie\u00dflich konnten wir so einfach eine Wand ins Treppenhaus bauen und waren sicher vor fast jedem Stress. Das wissen wir auch heute noch zu sch\u00e4tzen. Bez\u00fcglich der \u00fcberh\u00f6hten Miete hat nie jemand Klage erhoben.<br \/>\nNun aber kommen wir langsam an einen interessanten Punkt. Wir sind im Laufe der folgenden Woche seit 6 Monaten ausgezogen, haben aber immer noch nicht unsere Kaution wieder. Der Zustand der Wohnung, so wie Freunde sie kennen, mag den Anschein erwecken, dass man auch keine Kaution wiederbekommt, wenn man eine Wohnung so \u00fcbergibt, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die Wohnung ist in miserablem Zustand, das war sie allerdings auch schon, bevor ich sie offiziell \u00fcbernommen habe. Davor gab es eine Wohnungsbesichtigung und da wurde das &#8211; mit Zeugen &#8211; klargestellt.<br \/>\nZwei kleine M\u00e4ngel &#8211; ein an eine T\u00fcr geklebter Spiegel und eine fehlende T\u00fcrklinke &#8211; sind unsere Meinung nach berechtigt von der Kaution abzuzihen. Darauf haben wir uns mit Dieter geeinigt. Aber die restlichen 900 bis 1000 Euro h\u00e4tten wir nach einem halben Jahr dann doch gerne wieder.<br \/>\nEs ist &#8211; wir kennen das ja &#8211; nicht auszuschliessen, dass Dieter und Petra (seine Frau) das bisher nur vergessen haben, aber wir haben eher die Vermutung, dass sie uns die Kaution vorenthalten wollen &#8211; wegen anderer Sch\u00e4den, deren Reparatur nie eingeplant war. Nun wollen wir mal sehen. F\u00fcr alle Interessierten hier der Brief im Original.<br \/>\n(Wir haben ihn vorsichtshalber als Einschreiben geschickt, damit nicht jede Masche zieht)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Hallo Dieter, hallo Petra,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>seit unserem letzten Brief ist wieder einige Zeit ins Land gezogen. Wir haben euch in unserem Schreiben vom 11. M\u00e4rz 2008 darauf hingewiesen, dass ihr es bisher vers\u00e4umt habt, uns die Kaution zur\u00fcck zu zahlen. Die Zeit, die verstrichen ist, seit wir ausgezogen sind, n\u00e4hert sich nun langsam einem halben Jahr.<br \/>\nWir wollten darauf hinweisen, dass diese Zeitspanne ausreichend ist, um insbesondere eine ohne irgendeine Angabe von Gr\u00fcnden einbehaltene Kaution gerichtlich einzufordern. Unsere Geduld war immer gro\u00df, und das ist sie auch jetzt noch. Dass wir deswegen auf unser Geld verzichten, stand allerdings nie zur Debatte.<br \/>\nWenngleich wir vielleicht nicht den Eindruck erweckt haben m\u00f6gen: Wir sind sehr gut \u00fcber die rechtlichen Rahmenbedingungen informiert und wissen, dass uns ohne Vorlage einer Rechnung die volle Kaution zuz\u00fcglich Zinsen zusteht, und danach gekl\u00e4rt werden kann, was davon einbehalten wird. Kaution f\u00fcr eine bereits wieder vermietete Wohnung einzubehalten ist ebenso nicht rechtm\u00e4\u00dfig.<br \/>\nDa ich vorsichtshalber davon ausgehe, dass ihr uns die Kaution vorenthalten wollt mit der Begr\u00fcndung, die von uns verursachten Sch\u00e4den w\u00fcrden einen Einbehalt rechtfertigen, m\u00f6chte ich folgendes unmissverst\u00e4ndlich klarstellen:<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Ich erkenne vorerst keine Schuld an irgendeinem Schaden an, der in der Wohnung existiert. Ausnahmen sind hier das T\u00fcrblatt im kleineren oberen Zimmer, bei dem Dieter bereits mit 50 \u20ac einen relativ konkreten Schadensbetrag genannt hat, und die T\u00fcrklinke in der Dusche der kleinen Wohnung.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Um es kurz zu machen: Da uns keine Rechnung f\u00fcr die Behebung von Sch\u00e4den vorliegt, erwarte ich demn\u00e4chst folgendes Geld auf dem von uns angegebenen Konto:<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>1060 \u20ac Kaution zuz\u00fcglich Zinsen und &#8211; im Falle einer uns vorliegenden Rechnung &#8211; abz\u00fcglich der Reparatur von T\u00fcrklinke und T\u00fcrblatt.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Danach habt ihr alle Freiheit der Welt, mehr Geld von uns einzufordern. Das wird dann allerdings schwerer als bisher.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Dennoch mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>Sash<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann schauen wir mal, was passiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern haben wir \u00fcbrigens an Dieter den zweiten Brief abgeschickt. F\u00fcr alle, die sich nicht erinnern k\u00f6nnen: Dieter war unser Vermieter, als wir noch in Stuttgart gewohnt haben. 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