{"id":10669,"date":"2011-10-12T04:02:03","date_gmt":"2011-10-12T02:02:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=10669"},"modified":"2011-10-12T04:02:03","modified_gmt":"2011-10-12T02:02:03","slug":"schicht-im-schacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/2011\/10\/12\/schicht-im-schacht\/","title":{"rendered":"Schicht im Schacht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Gro\u00dfen und Ganzen liebe ich es ja, nachts zu arbeiten. Im Allgemeinen sind bei mir auch die wesentlichsten Nachteile nicht so schlimm, wie sie allerorten genannt werden: Nach 3 Jahren hab ich mich an den Schlafrhytmus wirklich gew\u00f6hnt, ich weiss, wie ich im Winter keine Depressionen bekomme und da ich Freunde nur ernsthaft treffen kann, wenn ich frei mache, mache ich ziemlich oft frei. Tats\u00e4chlich sogar deutlich \u00f6fter, als ich Freunde zu Besuch habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem bin ich online!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schwierig kann es schon sein, ein onlinebasiertes Sozialleben auch Nachts zu f\u00fchren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erschreckende Antwort ist: Manchmal ziemlich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt, da ich diesen Text schreibe, ist es kurz vor 4 Uhr. Und ich schreibe ihn, weil ich irgendwie das Gef\u00fchl habe, der einzige Deutsche im Internet zu sein. Nat\u00fcrlich kenne ich nur einen kleinen Ausschnitt aus dem vielf\u00e4ltigen Online-Leben hierzulande. Fakt ist, dass gerade keine Blogeintr\u00e4ge in meinen Reader fallen. Bei Facebook ist keine Sau online, die ich kenne. Meine Twitter-Timeline ist wie eingefroren und bei Google+ kommt sowieso seit 1 Uhr nichts mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das prangere ich an!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So viele Pornos wie ich gucken m\u00fcsste um mir die Zeit zu vertreiben, vertr\u00e4gt unsere DSL200er-Leitung doch gar nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich denke \u00f6fter mal dar\u00fcber nach, mir noch mehr Blogs in meinen Feedreader zu werfen. Aller Wahrscheinlichkeit nach steht er dann um 4 Uhr trotzdem mehr oder weniger still, lediglich die Anzahl der News, die mich ohnehin jedes Mal nach dem Aufstehen erschlagen und im Laufe des Abends meine Kommunikationsf\u00e4higkeit behindern, wird weiter steigen. Da ich das Netz aber als ziemlich aktuelles und hektisches Medium empfinde, spare ich mir keinen Lesestoff auf, um ihn erst 24 oder 48 Stunden sp\u00e4ter zu kommentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz selten passiert es mal, dass das Netz auch nachts vibriert und Informationen ausspuckt. Dummerweise passiert das meist nur, wenn etwas Schlimmes passiert. In diesem Jahr ist mir das vor allem bei Fukushima und dem Tod von Steve Jobs aufgefallen &#8211; und ich will ja nicht ernsthaft behaupten, dass ich daf\u00fcr bin, dass mehr Leute sterben oder mehr Katastrophen passieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das war es dann schon mit meinem heutigen Beitrag zum Thema &#8222;Dinge, \u00fcber die man sich gar keine Gedanken macht, wenn man fr\u00f6hlich einen Job mit Nachtarbeit annimmt&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber \u00e4ndern m\u00f6chte ich mein Leben dann ja trotzdem nicht&#8230; \ud83d\ude42<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/93413798f29249a2bc312f15c603dc80\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen liebe ich es ja, nachts zu arbeiten. 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