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JetPak Hostel

31. Juli 2010

Der Kollege am Matrix wusste nicht weiter. Die potenzielle Kundin kam zu mir.

“Do you know, where the Jetpak Hostel is?”

“Not yet.”

Ich hab das Robertha aufgeschlagen, und ich fand im Grunde genau das vor, was ich befürchtet hatte:

Auswahl, Quelle: Robertha (taxihandbuch.com)

Auswahl, Quelle: Robertha (taxihandbuch.com)

Und so fragte ich skeptisch:

“Which one?”

Ich bot ihr die beiden Alternativen an, aber sie hatte keine Ahnung. Nicht, in welchem Stadtteil es liegt, irgendwelche näheren Erkennungsmerkmale, das Übliche halt. Mir war die Sache da schon ein wenig unangenehm. Das in Wilmersdorf in der Pariser Str. kannte ich so wenig wie das andere, konnte es aber wenigstens örtlich einordnen. Das in Dahlem… sagen wir es mal so: Ja, ich bin schon einmal durch Dahlem durchgefahren! Also wo die Pücklerstr. genau liegt, wie es da drum herum aussieht, keine Ahnung!

Ich habe dann vorgeschlagen, dass ich ja das in Wilmersdorf anfahren könnte, ggf. weiter nach Dahlem. Das wäre etwas teurer als der direkte Weg, aber so würden wir wenigstens gute Chancen haben, sie halbwegs günstig heimzubringen.

Sie stimmte zu, und wir sind losgefahren.

Als wir über die Oberbaumbrücke überquerten, freute sie sich:

“Oh, it’s good, that we are crossing the river! You’re right!”

Ähm, ok? Nach Wilmersdorf sind es von dort aus noch gut 8 Kilometer, etwas befremdlich fand ich es schon. Keine 500 Meter später bat sie mich am Schlesischen Tor links abzubiegen, was ich nur sehr widerwillig tat, aber da sie meinte:

“I’m sure we’re in the right area!”

bin ich dem mal besser nachgekommen. Dann sind wir in die Falckensteinstr. rechts ab, und als sie mich dann gefragt hat, ob am Ende der Straße ein Park wäre, dämmerte auch mir, dass die Fahrt um einiges kürzer werden würde. Und sieh mal einer an: Dem Robertha noch unbekannt liegt in der Görlitzer Str. 38 das “Jetpak Alternative”.

Ich wäre am Ende mit ihr in Dahlem gelandet, sicher eine 25€-Tour mit großem Geschrei und Ärger am Ende. Unverschuldet, sicher – aber angenehmer wäre es deswegen ja nicht gewesen. Und sie hatte (nach einem Besuch im Matrix!) ein so gutes Gedächtnis, dass sie mich – noch dazu auf der kürzesten Route! – zu ihrem Hostel führen konnte. Respekt an sie und ein erleichtertes Ausatmen auf meiner Seite!

Nicht, dass eine 5,80€-Tour jetzt das war, was ich mir gewünscht hatte. Aber besser als Unzufriedenheit auf beiden Seiten war es definitiv. Manchmal braucht es eben zu allem Wissen, zu allen Informationen auch noch ein Quentchen Glück :)

PS: Danke an die Erlaubnis der Herausgeber, den Bildausschnitt zu veröffentlichen!

Author: Sash Categories: Schönes, Taxi

Pricing Fail

23. Juli 2010

Nach Köpenick wollten sie, zum Schloßplatz. Ich hatte den Abend über schon die ganze Zeit Glück mit den Touren. Da fiel mir diese Fahrt vom Matrix aus kaum noch auf. Aufgefallen ist hingegen, dass die Besatzung meines Taxis trotz der Aussage einer Protagonistin (Boah, ich bin derbe voll”) durchaus in angenehmem Zustand war.

Sie quittierten Selbstverständlichkeiten wie Fensteröffnen auf Wunsch und die Wahl des Radiosenders mit Freude und fanden mich deswegen total toll. Schön, wenn man mit so wenig Einsatz so ein Ergebnis erzielen kann.

Was meint ihr, wie die Stimmung war, als ich bei Gefallen der Musik ein wenig lauter gemacht hab? :D

Wir haben an der Sparkasse gehalten, ein sehr betrunkener junger Mann hat die bisher aufgelaufenen 22 € zuzüglich eines Euros Trinkgeld aus Geldbeutel und Bankautomat zusammengekratzt und eigentlich wäre es das gewesen. Dann kam der Auftritt eines Autofahrers, der ziemlich verzweifelt eine Adresse in Köpenick gesucht hat, und dem ich beim besten Willen erst einmal nicht weiterhelfen konnte, weil die verschachtelte Altstadt auf bei mir eine Aufgabe ist, die gefälligst mein Navi zu lösen hat – und er hatte selber eines. So aus dem Stand konnte ich dazu also gar nix sagen.

Letztlich ist dieser Auftritt nur interessant, weil er mich Zeit kostete. Zeit, die zwei meiner ehemaligen Fahrgäste gebraucht hatten, um festzustellen, dass kein Bus mehr fährt. Sie kamen wild diskutierend auf mich zu, das Geld war knapp und eigentlich wollten sie kein Taxi nehmen, aber weiter wussten sie auch nicht.

Was es nach Friedrichshagen, zum Bahnhof, kosten würde?

Puh, so wirklich gut bin ich da unten in Punkto Ortskunde noch nicht. Also hab ich mein Navi kurz angeschmissen, die 4,3 km hab ich dann wie folgt kommentiert:

“Also, ihr habt jetzt echt das Glück, dass das Taxameter noch nicht weggeschaltet hat. Also meinetwegen könnten wir die Fahrt noch fortsetzen. Dann sind die Kilometer günstiger, und die 3,20 € entfallen auch. So um die 6 € würde ich vermuten.”

“Sie meinen also, wenn wir jetzt noch einen Zehner haben, dann reicht das?”

“Locker.”

Gut, der Rest war schnell bequatscht und sie saßen nach ein paar Späßen mit ihrem betrunkenen Freund wieder im Auto. Ich bin losgefahren und sie haben mir angeboten, mich zu lotsen, wo sie genau hinwollen. Nun, und irgendwo hat sich dabei ein Kommunikationsfehler eingeschlichen, denn als wir den Bahnhof Friedrichshagen Richtung Rahnsdorf passierten, war klar, dass sie das andere -hagen gemeint hatten. Wilhelmshagen. Das sind ein paar km weiter.

Ehrlich gesagt, ich kann nicht mehr nachvollziehen, wer wann wie welchen Namen eingeworfen hatte. Und nun saßen wir im Auto, und die Uhr zeigte die bereits bezahlten 22 €, die vom Freund netterweise bereits angezahlten 2 € und 9 von den 10 € an, die die Mädels noch in der Tasche hatten. Mitten im Wald bei Rahnsdorf.

Ich hab dann gesagt, dass ich bei 34 € die Uhr ausmache, weil ich sie schlecht hier im Wald rauslassen kann.

Ich meine, natürlich hätte ich es können. War trotzdem besser so.

Zumal ich so oder so nicht mehr sagen könnte, ob nur ich mich verhört habe. Naja, letztlich hatte ich noch einen Zehner mehr Umsatz, die beiden sind heimgekommen, und der Weg ist dem Auto sicher leichter gefallen, als den beiden zu Fuß.

Naja, gute Tat für die Woche abgehakt…

Author: Sash Categories: Schönes, Taxi

Festpreis angenommen…

4. Juli 2010

Also, das ging wie folgt:

“Was würd’n das in die Bülower Str. kosten? In Schönberg?”

“Bülowstr. in Schöneberg?”

“Äh ja, genau. Ich hab nämlich nur noch 15 €. Können wir 15 € Festpreis machen?”

“Wohin denn genau in der Bülowstr.”

“Äh, Hotel Aldea, Agon, irgendwie so.”

“Steig ein.”

Vom Matrix aus kenne ich inzwischen den Preis zu einigen Hotels und vor allem Hostels centgenau. Insofern war mir auch bewusst, dass es nicht reichen würde. Allerdings gehört hinter diese Aussage ein kleines Sternchen, denn es würde reichen, wenn ich ihn auf der anderen Straßenseite rauslassen würde. Mit Wenden an der nächsten Wendestelle kommt man auf genau 15,40 €.

Das ist also nun nicht gerade ein riesiges Problem. Viel interessanter (aber durchaus nicht unanstrengend) war hingegen die Tatsache, dass mein Kunde eigentlich gar keinen Bock auf Feilschen hatte und sich selbst ständig dafür schämte, dass er den Rest seines Geldes versoffen hat. Auf halber Strecke hat er dann darum gebeten, doch irgendwo noch an einer Sparkasse anzuhalten, damit er mir noch Trinkgeld geben kann.

Im Grunde niedlich, ich hab ihn dann aber trotzdem einfach vor dem Hotel abgesetzt. Der war schon genug damit gestraft, sein Budget versoffen zu haben :)

Author: Sash Categories: Schönes, Taxi

Nicht so lange gewartet…

2. Juli 2010

Ja, das hab ich wohl nicht. Der Kollege vor mir war zwar nicht unfreundlich zu den Kunden, aber er hat sie nach hinten geschickt, was ich nicht machen würde. Und auch nicht gemacht habe, als die Kunden danach mich fragten. OK, man kann jetzt nicht sagen, dass man nach einer halben Stunde am Matrix von der Frage nach dem Fahrtziel “Watergate” sonderlich begeistert ist. Aber mein Gott, wenn sie es wollen!

Ich verstehe zwar nicht wirklich, wieso man, wenn man noch tanzen gehen will, 400 Meter Fußweg für unüberwindbar hält, aber jeder hat so seine Macken. Ich hab den Kunden nur sagen können, dass die Strecke kaum der Rede wert ist, und sie sich überlegen sollten, ob ihnen das knapp über 4 € wert ist. Auf den Kilometerpreis runtergebrochen sind die kurzen Touren ja dank Einstiegspreis definitiv die teuersten. Und mir persönlich wären 400 Meter ohne Gepäck und Behinderung niemals 4 € wert. Aber sie wollten. Gut. Dann kamen noch zwei Kumpels, die mussten auch noch mit. Damit erhöhte sich der Preis dank Großraumaufschlag gleich nochmal um 1,50 €.

Damit waren wir am Ziel bei 5,70 €. Die haben sie zunächst mit 6 € beglichen, dann aber noch einen Zweier draufgelegt. Dass ich auf dem schwierigen Rückweg zum Matrix dann noch zwei Winker hatte, mit denen sich meine Einnahmen binnen einer halben Stunde auf über 27 € aufsummierten, werte ich mal als glückliche Fügung.

Mensch, was hätte ich wohl für eine tolle Tour bekommen, wenn ich wie der Kollege noch 3 Minuten länger gewartet hätte! ;)

Author: Sash Categories: Schönes, Taxi

Öde

25. Juni 2010

Boah, war das heute Nacht zähflüssig! Der Umsatz war mit einem Zehner pro Stunde ja schon mies, aber in der miesesten Form ergattert. Zwei schnelle Touren zum viel zu späten Arbeitsbeginn, eine kurze nach ein paar Minuten Warten und dann 2 geschlagene Stunden warten auf den nächsten Zehner.

Absurd geworden ist es wie immer am Ende. Entnervt habe ich Ozie mitgeteilt, dass ich noch eine Tour mache und es dann sein lasse. Lieber heute eine Stunde früher los, als die dröge Nacht noch zwei Stunden für den gleichen Umsatz rumhängen! Die Tour hab ich dann auch gekriegt: Vom Matrix zum Ostkreuz. 6,00 €. 2,70 € brutto. Plus einen Trinkgeld! Burner! :(

Aber als ich die Segel schon gestrichen hatte und Zuhause bereits mehr als nur grobe Peilung war, sind mir doch noch ein paar Leute vors Auto gelaufen. Am Ostkreuz. Eine Vierergruppe, wobei zwei erst ausführlich überredet werden mussten, überhaupt ins Taxi einzusteigen, weil der Umweg den Kohl auch nicht fett machen würde.

Naja…

Also ging es erstmal zu zwei Adressen in Prenzl’berg und dann – nach Friedenau!

Eine nette Fahrt, nette Gespräche, und am Ziel angekommen standen 35,20 € auf der Uhr. Eine mehr als nur nette Ergänzung zu den 50,80 €, die ich in den fünf Stunden zuvor zusammengepfriemelt habe.

“Mach einfach 40!”

Auch wenn das Endergebnis das glatte Gegenteil von erheiternd war, so war die letzte Tour schlicht die Rettung der Nacht. Mindestens!

Author: Sash Categories: Nicht so Schönes, Schönes, Taxi

Jaja, die Kinder…

20. Juni 2010

Fangen wir nach der langen Pause doch klassisch mit einer Matrix-Tour an!

Die Jungs haben mich hinten als Dritten gleich angequatscht, ob ich 5 Leute mitnehmen könne. Und wie viel es zum Generator kosten würde. 7 bis 8 Euro hätte der Kollege gesagt.

“Nee sorry, das reicht nicht ganz. Die Fahrt kostet exakt 9,40 €. Dann kommen aber noch die 1,50 für die fünfte Person dazu. Also 10,90€.”

“Machen wir 10 € glatt?”

“Nee, jetzt stellt euch nicht so an.”

“11 €!”

“Ich hab doch 10,90 € gesagt!”

“OK, alles klar!”

Zum einen hab ich natürlich jetzt drei Jugendliche von der Rückbank pflücken dürfen, um den einen Zusatzsitz rauszuklappen, aber es ist nicht selten, dass die Leute das OK für 5 Leute verwechseln mit einem “OK, ausnahmsweise dürft ihr euch zu viert auf die Rückbank quetschen!”

Dann ist einer der 5 plötzlich weggegangen und hat rumgemeckert, er hätte jetzt schon die Tageskarte bezahlt und er würde so heimfahren, wenn das noch extra kostet. Seine Kumpels haben ihn alle gedrängt einzusteigen, er solle nicht so einen Stress machen wegen dem bisschen Geld – fast schon selten sowas.

Auch wenn das zu Beginn alles recht stressig klingt, war die Fahrt zunächst sehr angenehm. Die 5 haben rumgealbert, sich ein bisschen gegenseitig geneckt, Jugendliche nach einer Party eben! Noch dazu nicht einmal voll wie Eimer, kein bisschen aggressiv… super Kundschaft im Grunde.

An der Warschauer Ecke Kopernikus ist dann tatsächlich die Mimose von vorhin wegen irgendeines unbedeutenden Spruches unter hunderten an der Ampel ausgestiegen und wollte den Rest laufen. WTF?

Seine Kumpels haben mich gebeten, anzuhalten, sie würden dann auch hier aussteigen. Der Unmut wurde allerdings lauter, und so kam es, dass ich rechts rangefahren bin, nicht auf ihre Wünsche gehört habe (“Fahr den einfach um, ok?”), und die Fahrt nach halber Strecke quasi beendet habe. 6,70 € standen da, und selbst der eine Spinner, der jetzt nochmal anfragte, ob ich 6 machen würde, war eher auf einen Witz aus.

Naja, einer ist ausgestiegen und die anderen haben beschlossen, auf die beiden Idioten zu pfeifen und wollten, dass ich weiterfahre. Das Taxameter war schon aus, also hab ich es ausgelassen. Ich kenn ja den Gesamtpreis und hab mit den Jungs ausgemacht, dass es dabei bleibt.

Als wir die beiden anderen überholt haben, hagelte es noch böse Sprüche hin und her, der Rest war einfach nur locker. Die drei verbliebenen haben sich noch darüber amüsiert, wie weit der Weg für die anderen beiden jetzt wäre und waren am Ziel blendender Laune. Mit 11 € wollten sie mich von Dannen ziehen lassen, dann aber machte der eine nochmal die Tür auf und meinte:

“Ey, hier haste noch 50 Cent. Hol dir’n Bier! Auf jeden! Wie lange arbeiteste noch?”

“Ach, schon noch so 3 bis 4 Stunden…”

“Aber danach holste dir ein Bier! Versprochen?”

“Ich werd’ sehen, was ich tun kann.”

Bleibt abschließend nur anzumerken, dass es erstaunlich treffsicher war mit den 60 Cent Trinkgeld. Wo mein Bier in meinem Supermarkt doch 59 Cent pro Flasche kostet :)

Ach so, bevor sich jemand wundert:

Ich hab auf dem Rückweg vom Generator in Richtung belebter Gebiete einfach kurz für 4,20 € das Taxameter angeschmissen, damit die Abrechnung auch für meinen Chef stimmt.

Author: Sash Categories: Taxi

Eierlikör

10. Juni 2010

Ich selbst werde zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung wahrscheinlich gerade dabei sein, einen ordentlichen Rausch auszuschlafen und einen unschönen Kater auszubrüten.

Welcher Zeitpunkt könnte passender sein, um zurückzublicken auf eine Fahrt in den letzten Wochen, die eindrucksvoll gezeigt hat, welch kuriose Auswirkungen Drogen haben können.

Zum einen musste ich auf der Oberbaumbrücke recht scharf bremsen, da ein junger Mann die Straße in bedenklichem Zustand zu überqueren gedachte. Er hatte zwar vor, mich zunächst passieren zu lassen, aber seinen Bewegungen nach war das für mich zu riskant. Ein Ausfallschritt seinerseits, und er wäre mir direkt vor dem Auto gelandet, und so hielt ich und gab ihm ein Handzeichen, er möge gehen.

Er war reichlich irritiert, wirkte fast schon verärgert darüber, dass ich seiner Koordinationsfähigkeit ganz offensichtlich nicht traute, schwang sich dann aber dennoch mit seiner Eierlikör-Flasche über die Straße und erreichte den Gehsteig unbeschadet.

Das ist Nachts in Berlin keine seltene Geschichte. Man tut als Autofahrer wirklich gut daran, mit wachsamem Blick durch die City zu cruisen. Dann ist das halb so wild, und man erlangt mit der Zeit eine erstaunliche Mildtätigkeit gegenüber Drogenopfern und Verkehrssündern aller Art. Sehr hilfreich bei dem Job.

Was die Fahrt aber so absurd machte, war die Tatsache, dass mein Fahrgast – ein junger Mann, den ich am Matrix aufgegabelt habe – mit der Geschichte gar nicht klar kam. Zunächst wirkte auch er eher verärgert (allerdings über den Typen, der da so frech auf der Straße rumsteht), dann aber hat sich seine Laune schlagartig verbessert.

Die Tatsache nämlich, dass der Kerl Eierlikör dabei hatte, hat ihm sehr zu schaffen gemacht. Minutenlang hat er sich kaputt gelacht, dass es tatsächlich Leute – und dann auch noch unter 60 – gibt, die sich tatsächlich mit Eierlikör betrinken. Er kam überhaupt nicht mehr klar, und bis zum Ende der Strecke (war ‘ne ganz ordentliche Tour) gab es kein größeres Thema mehr als dieses. Selbst als ich eine Anekdote über andere Betrunkene erzählt habe, gelang es ihm nicht, am Ende auf den Satz zu verzichten:

“Und dann ist er wohl heim und hat sich (*prust*) ne Flasche Eierlikör, Eierlikör!, geschnappt. Haha…”

Schon interessant, was einem plötzlich witzig vorkommen kann…

Author: Sash Categories: Absurdes, Taxi