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Artikel Tagged ‘chili’


Wie Chilis wirken

29. Januar 2010

Chris hat mir eine nette Mail mit einem Link geschickt:

Hallo Sash,

bin zufällig auf einen Web-Comic gestossen, der die erste, prägende
Erfahrung mit diesem Gewürz sehr nett darstellt:

http://www.nicky510.com/comic/nobody-can-eat-just-one/

Viel Spaß beim Schmunzeln ;-)

Grüße,
Chris

P.s.: Danke für Deinen Blog, Toi-Toi-Toi (Echtholz!) für die
Kautionsgeschichte. Und ich glaube, ich kaufe keinen Zafira…

Dafür wollte ich natürlich erstmal Danke sagen und ich dachte, das macht sich hier ganz gut, schon alleine weil die Chili-Kategorie lange nichts neues hatte.

Author: Sash Categories: Vermischtes

Wie Sonnenbrand – nur schöner!

27. November 2009

Mein Gesicht ist gerade ein wenig gelähmt. Also nicht so richtig, es fühlt sich ein wenig so an wie der Kiefer nach einer zahnärztlichen Betäubungsspritze. Nun habe ich keine solche erhalten, insofern mag das den einen oder anderen Leser vielleicht verwundern.

Drogen!

Ausgerechnet der aus dem Plus hervorgegangene Netto gegenüber hat – was wir beim Kaiser’s langsam vermisst haben – nun einen Chili-Mix im Angebot gehabt. Nach dem fehlgeschlagenen Anbau unsererseits endlich mal wieder eine Möglichkeit, mit meinen Lieblingsfrüchten – Habaneros – zu experimentieren.

Insgesamt muss ich dem Plus-Angebot ein Lob aussprechen. Der Mix ist zwar überschaubar, aber mit 1,39 € sehr günstig und er bietet wenigstens drei Sorten Chilis, die man hier sonst im Supermarkt eher nicht bekommt: Jalapenos, Rawits und eben Habaneros.

Die Rawit – obwohl zahlenmäßig stark überlegen (ca. 7 bis 10 pro Packung) – hab ich noch nicht probiert. Frühere Erfahrungen zeigen allerdings, dass die Sorte einiges an Feuer hat. Der Geschmack ist allerdings eher öde.

Die 2 Jalapenos sind recht lecker und so mild, wie man sie von diversen Pizzen kennt. Eine fleischige, leckere Chili-Sorte, die man sich auch mal pur aufs Brot legen kann. Und genau das habe ich gestern auch schon getan.

Die 2 Habaneros allerdings: Feinstens! Zwar könnten sie etwas reifer sein, aber sie haben bereits dieses herrlich fruchtige Aroma und die abartige Schärfe, die ich an den Teilen so liebe!

Wirklich experimentiert habe ich mit Ozie aber gar nicht. Seit unserer ersten Begegnung mit diesen Chilis haben wir ein Lieblingsessen, das wir uns immer wieder gönnen, wenn wir Habis da haben: Habanero-Fleischbällchen. Die Zubereitung ist recht einfach: Man macht Fleischbällchen/Bouletten/Frikadellen/Floischkiechle mit Bratensoße und Knödel/Kartoffeln/Kartoffelpüree. Dabei gibt man in die Fleischmasse und die Soße etwas frische Habeneros. Wir haben heute 2 kleine Schoten vernichtet, und das hat schon gereicht. Auf 500g Hackfleisch und 1/2 l Soße. Was so eine halbe Schote in der Soße bewirkt… unglaublich! Die Schärfe ist es nicht wirklich – die lässt sich durch die großzügige Existenz von Fett im gesamten Essen recht beherrschbar machen. Aber der Fruchtgeschmack im Hintergrund…

Und wir machen unsere Soße mit NoName-Billig-Fertigpulver, etwas Zwiebeln, Senf und Tomatenmark – also kein Rezept, mit dem ein Fünftklässler überfordert wäre.

Aber gut, mein Gesicht…

Ich hab – schon des Fingerabschleckens wegen – den Part der Habanero-Schnippelei übernommen. Meine linke Hand habe ich dabei zum Halten der Früchte verwendet. Tja, und so eine linke Hand greift auch schon mal ins Gesicht… der Capsaicin-Gehalt dieser Früchte ist einfach der Wahnsinn! An meinem linken Daumen hat es für eine Brandblase gereicht und mein Gesicht ist vom Schweiß- und Tränenabwischen einfach auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Zugegeben: Ein Kinderspielzeug stellen die Teile nicht dar – aber essbar sind sie! Ganz ehrlich!

Und ich möchte nur nochmal anmerken: Das mit dem Gesicht ist in einzelnen Situationen vielleicht unangenehm, aber es ist nichts im Vergleich dazu, was man versehentlich anrichten kann, wenn man… gewisse Dinge… also… ihr wisst schon!

Author: Sash Categories: Vermischtes

Hot or not?

2. April 2009

Ich hatte hier ja schon einmal geschrieben, dass meine noch nicht gänzlich ausgestandene Krankheit sich auch darin äußert, dass ich gerade nichts schmecken kann. Das war ja beim Malz schon nervig, aber seit gerade eben ist es echt fies – da kam nämlich ein Paket mit neuer Chilisauce, gemahlenen Habaneros, Sambal Oelek und dergleichen. Und was habe ich aus dieser Geschichte gelernt: Selbst die Schmerzrezeptoren, die so schön auf’s Capsaicin reagieren, sind nur noch halb lebendig. Ich würde gerade Chili-Ess-Wettbewerbe gewinnen können, weil ich von der Schärfe im Mund nichts merke. Immerhin: Das Habanero-Pulver brennt in der Nase… (nicht fragen!)

Author: Sash Categories: Vermischtes

Die Chilis wachsen tatsächlich…

10. Februar 2009
Die Chilis gehen ab wie Schnitzel...

Die Chilis gehen ab wie Schnitzel...

Ich glaube, 2009 wird ein scharfes Jahr :)

Author: Sash Categories: Fotos, Meine WG

They’re coming…

31. Januar 2009

Tja, eine Woche ist vergangen, und nun keimen die ersten Chilis. Wobei? “Keimen” ist noch untertrieben für das, was da gerade in der Saatschale abgeht. Hier ein Bildchen, schon vor 2 Tagen aufgenommen (Und: Ja, ich habe es bearbeitet ;) )

So langsam wächst etwas...

So langsam wächst etwas...

Foto: Ozie, Bearbeitung: Sash

Author: Sash Categories: Vermischtes

Neues Jahr, neues Glück!

21. Januar 2009
Nun fängt das Jahr für mich ja arbeitsmäßig schon gut an. Gesundheitlich war das mit der Virus-Infektion eher schlecht, aber es gibt zum Ausgleich noch etwas tolles: Der Chili-Anbau geht in die nächste Runde!
Ich muss an dieser Stelle mal ehrlich sein: Ich bin kein großer Pflanzenfanatiker. Kein Bisschen eigentlich! Mir fehlt die Geduld, das Interesse und infolge dessen auch der grüne Daumen. Mit Pflanzen, die keinen praktischen Nutzen haben, stehe ich mehr oder weniger direkt auf Kriegsfuß.
Meine Chilipflanze aus dem letzten Jahr (Habi) lebt zwar noch, aber das hat er mehr seinem Kultstatus zu verdanken, als meinem Geschick. Ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihn eingehen zu lassen, obwohl er nicht eine Frucht geliefert hat. Gewisse Trockenzeiten muss er allerdings schon über sich ergehen lassen…
Naja, wie in der Überschrift erwähnt: Neues Jahr, neues Glück, und meine Geduld ist nur bedingt gefragt, denn Ozie widmet sich der Pflanzenaufzucht einmal mehr mit größter Leidenschaft, sodass ich das Spektakel des Wachstums recht unbeteiligt, aber dennoch aus nächster Nähe beobachten kann. Wenn die Pflanzen eine gewisse Größe haben, werde ich mir dieses Jahr allerdings gleich zwei ins eigene Zimmer stellen.
Das Jahr 2009 wird chilimäßig ein wenig professioneller. So hat Ozie sich bereits eine große Saatschale für 44 Torftöpfchen gekauft, und dieses Jahr sind sämtliche Samen gekauft. Dazu experimentieren wir mit ein paar exotischen Sorten, aber dazu später mehr.
Jetzt kommt der Part mit der Werbung aus Überzeugung:
Bestellt haben wir die Samen bei pepperworld.com, einem Chili-Portal, dass mir schon seit geraumer Zeit sehr sympathisch ist. Die Lieferung kam heute an, und wir waren positiv überrascht. Das Paket war ordentlich gepackt, und es gab eine ganze Menge Nettigkeiten dazu.
Lauter scharfe Kleinigkeiten...

Lauter scharfe Kleinigkeiten...

So waren zwei Aufkleber, ein Stückchen Chili-Schokolade, eine Postkarte und ein Mini-Kalender mit Schärfeskala beigepackt. Sehr sympathisch!
Die Tüten mit den Samen sind zudem vorbildlich beschriftet, und so steigt die Hoffnung, dass wir dieses Jahr ein paar Früchte mehr ernten können. Wobei wir letztes Jahr mit Pepperoni schon reich gesegnet waren.

Die Samentütchen

Die Samentütchen

Inzwischen sind die meisten Samen zum Keimen in der Saatschale, was dann wie folgt aussieht:

Die Saatschale in Benutzung...

Die Saatschale in Benutzung...

Aber was haben wir da eigentlich alles gepflanzt? Sind da nicht doch Drogen dabei?
Nein! Wobei Capsaicin ja durchaus ein gewisses Sucht-Potenzial hat. Wir haben insgesamt sieben verschiedene Sorten Chilis gepflanzt, die unterschiedlichstes versprechen. Wie es dann genau wird, kann ich natürlich noch nicht sagen, aber ich zähle hier mal die Sorten auf, die wir zu ziehen gedenken:

  1. Ancho (Poblano): Soll eine mittelscharfe Sorte sein, die sich gut zum Schmoren und Füllen eignet. Wachsen sollen sie recht flott. Eine durchschnittliche Geschichte eigentlich.
  2. Aci Biber Sivri: Eine türkische mäßig- bis mittelscharfe Sorte, die sich auch zum pur Essen eignen soll. Zudem soll sie bis zu 20 cm lange Schoten liefern. Das stelle ich mir schon optisch grandios vor…
  3. Hot Lemon: Eine Pflanze mit gelben Früchten, die einen interessanten Zitrusgeschmack haben sollen. Zudem recht scharf. Auf die bin ich sehr gespannt.
  4. Habanero: Meine bisherigen Lieblings-Chilis. Enorm scharf, aber mit einem Aroma… unbeschreiblich. Da schmeckt man die Chilis in der Soße wirklich raus – nicht nur der Schärfe wegen… einfach geil!
  5. NuMex Suave Orange: Eine Neuzüchtung, die schmecken soll wie die Habaneros, aber dafür extrem mild ist. Finde ich interessant, weil bei entsprechender Habanero-Dosierung das Rachenbrennen manchmal doch extrem wird…
  6. Festival Bicolor: Eine Zierpflanze mit dennoch essbaren Früchten, die wohl eine enorme Farbenpracht entwickeln kann. Zudem recht scharf. Bin gespannt auf die Optik.
  7. Bhut Jolokia: Die schärfsten Chilis der Welt. Die darf in unserer Sammlung natürlich nicht fehlen. Auf das Feuer bin ich sowas von gespannt… wobei ich wahrscheinlich den Sicherheitshinweisen Beachtung schenken werde, und sie nicht mit bloßen Händen anfassen, bzw. nicht pur probieren werde. Nach allem, was man über diese Früchtchen liest, ist damit nicht zu spaßen!

Zur Erheiterung habe ich mir zudem eine Tüte Habanero-Gummibärchen schicken lassen, die echt verdammt geil sind. Wer Kinder nicht mag, der mischt die unter die normalen Gummibärchen – das sollte für ein Schreikonzert reichen… aber wenn man sich drauf einstellt, dann sind die verdammt lecker. Leider mit 1,95 € für 100g recht teuer. Naja, für einen Scherz isses noch ok…
So, nun seid ihr auch bei den Chilis wieder auf dem neuesten Stand.

Author: Sash Categories: Fotos

Es weihnachtet sehr…

23. Dezember 2008

Nun haben wir also den 23. Dezember 2008. Das Jahr ist fast vorbei, und spätestens heute rennt die Großansammlung der Bekloppten den Geschäften die Türen ein, um sich noch für Weihnachten zu versorgen. Im Supermarkt hat man das Gefühl, dass selbst das Besteck zum Weihnachtsessen natürlich am 23.12. gekauft werden muss. Aber gut. Ich war eben selbst noch kurz im Kaiser’s, nachdem ich meinen überraschend freien Tag nicht drogenlos verbringen wollte.
Just in diesen paar Minuten haben meine beiden Mitbewohner auch ein gewisses Maß an Beklopptheit an den Tag gelegt: Sie haben mein Weihnachtsgeschenk in Position gebracht. Nun fragt der geneigte Leser, was man mir zu Weihnachten schenken kann, dass ich es als bekloppt bezeichne – was ich im Übrigen mit einem nicht zu übersehenden Grinsen im Gesicht tue.
Nun ja, die Antwort darauf müsst ihr mit eigenen Augen sehen, eine Erklärung alleine reicht einfach nicht!

Bitte sehr:

Mein Tabasco-Mobile

Mein Tabasco-Mobile

Bevor jemand sich zu fragen erdreistet: Ja, es handelt sich tatsächlich um ein Tabasco-Mobile. Es hängt in einer bis vor kurzem recht schmucklosen Ecke meines Zimmers überhalb meiner Matratze. Kann jemand dieses Geschenk noch toppen? Was ist euer absurdestes Geschenk?

Author: Sash Categories: Fotos, Meine WG