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Artikel Tagged ‘Ausbildung’


Endlich schuldenfrei!

26. Juni 2010

Nun ja, das ist ein bisschen sowas wie eine Bild-Überschrift. Weder bin ich komplett schuldenfrei, noch hat das irgendwas mit dem aktuellen Datum zu tun. Aber ein kleiner wahrer Kern steckt dann doch dahinter. Denn je nach Zählweise kann ich nun gesichert behaupten, dass ich meinen Chefs gegenüber schuldenfrei bin!

Denn wie in jedem Gewerbe gibt es auch im Taxigeschäft nichts wirklich umsonst. Die Ausbildung / Taxischule, wie immer man es nennen will, kostet natürlich auch. Zumindest irgendein Mensch muss den Wahnwitz besitzen, fragwürdigen Randexistenzen wie mir den Prüfungsstoff einzutrichtern. Dass man sich das bezahlen lässt, halte ich nur für fair.

Wie oft erzählt habe ich diesen Lehrgang direkt bei meinem Chef in der Firma besucht und bin letztlich auch deswegen genau bei ihm. Sogar bei uns in der Firma kostet der Lehrgang, und zwar Pi mal Daumen runde 600 €. Das klingt erstmal rabiat, zumal da ja die Prüfungsgebühren und / oder ärztliche Gutachten gar nicht mit drin sind. Aber man muss das ja gar nicht zahlen. Der Deal bei uns in der Firma ist, dass man das Geld dem Unternehmen schuldet, es sich aber mit jedem Arbeitsmonat verringert, bis es nach 18 Monaten dann endgültig weg ist.

Tja, und diesen Zeitpunkt habe ich je nach Zählweise irgendwann in den letzten 30 Tagen erreicht.

Damit ändert sich für mich nichts, die einzige Freiheit, die ich damit mehr hätte, wäre kostenfrei meinen Arbeitgeber zu wechseln – wofür ich bisher keinen Grund gefunden hätte.

Aber wenn man so dran denkt, dann fühlt es sich schon gut an :)

Author: Sash Categories: Ausbildung, Taxi

Systemkritik-Fail

11. Januar 2010

Angefangen hat alles mit einem kleinen Drift.

Die Ausfahrt vom Warschauer Platz auf die Stralauer ist eine der glattesten Stellen in ganz Berlin gewesen am Wochenende. Das macht so viel nicht aus, da man die Kurve sowieso nur mit 10 km/h fährt, aber das Heck kommt mir in aller Regelmäßigkeit ein Stück weit nach vorne dort. Was soll’s? Junge Kunden aus dem Matrix in Partylaune… ich benehme mich sicher nicht wie ein Rennfahrer beim Arbeiten, aber es gibt ja dennoch Kunden, mit denen man Spaß haben kann. Hat seine Wirkung natürlich nicht verfehlt:

Die beiden Mädels auf den Rücksitzen juchzten, ich solle das nochmal machen und ich hab mich gefragt, warum man das Eis nicht immer so schnell brechen kann.

Antwort: Weil nicht immer Eis da ist!

Aber gut, weg von der Philosophie. Ich hab den beiden dann gesagt, dass ich das ja gerne machen würde, dass es aber schon ein bisschen unsinnig sei, dazu ausgerechnet ein Taxi zu nehmen, weil das auf Dauer ja doch eine etwas teure Möglichkeit wäre, ich mich aber natürlich darüber freuen würde ;)

Da meldete sich mein Fahrgast vom Beifahrersitz: Naja, was ich dabei verdienen würde, wäre ja trotzdem traurig. Dann kam so diese typische kuriose Situation, in der ich meinen Job gutgeheißen habe und mein Fahrgast versucht hat, mir zu erklären, wie scheiße er wäre. Ich will ja niemandem widersprechen, wenn er 5 € Stundenlohn für zu wenig hält. Klar hätte ich gerne mehr, da brauchen wir uns sicher nicht streiten.

Aber nein: Dass ich nicht mal die Hälfte von der Kohle kriegen würde, erregte seinen Unmut. Also dass mein Chef “fürs Däumchendrehen” mehr als die Hälfte bekommt…

Das mag auf den ersten Blick ja auch komisch aussehen, das gebe ich zu. Und ja, 75% vom Umsatz wünscht sich wohl jeder Fahrer, der nicht gleich von 100% träumt. Aber ich hab ihm dennoch versucht zu erklären, dass es ja nicht so ist, dass mein Chef das Geld einfach komplett einsteckt, sondern dass der davon auch einige Kleinigkeiten wie z.B. das Auto bezahlt. Und ja, wir sind in der Diskussion bis zum Lagerraum für die Winterreifen vorgedrungen…

Ich komme selbst aus der linken Ecke und finde nun nichts schlimmes an einer grundsätzlichen Kritik an Lohnarbeit oder einem gesunden Misstrauen gegenüber Vorgesetzten. Da können wir gerne drüber reden. Ein bisschen absurd ist es, das von jemandem zu hören, der froh ist, dass er “bald ausgelernt hat” und auf die Frage, was er mit seiner Mechaniker-Ausbildung gedenkt zu tun antwortet:

“Ich geh für 12 Jahre zur Bundeswehr!”

Kommentar unnötig!

Author: Sash Categories: Absurdes, Taxi

Ich lernen wie Verkehr!

9. April 2009

So, im Laufe des heutigen Nachmittags begebe ich mich einmal mehr zu meiner Firma. Das ist an und für sich ja recht selten, denn wenn es nichts ungewöhnliches gibt, fahre ich da eigentlich nur zweimal im Monat zur Abrechnung hin. Heute Mittag steht ein Verkehrsseminar an.

Was genau da besprochen wird, weiss ich nicht – das konnte mir auch mein Chef nicht sagen. Letztlich ist das auch nur zweitrangig, schließlich dienen diese Veranstaltungen einem einzigen Zweck: Versicherungskosten sparen! Wenn alle “Anfänger” das Seminar besuchen, kostet die Versicherung des Autos weniger. Einfache Geschichte.

Ich persönlich bin immer etwas zwiegespalten bei solchen Dingen. Zum einen bin ich überzeugt davon, dass ich noch jede Menge lernen kann, und das mitunter in so einem Fall auch passiert. Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich, welche bahnbrechenden Neuerungen man binnen zwei Stunden jemandem beibringen will, der seit nun immerhin 5 Jahren einen Fahrerjob im Stadtverkehr macht.

Ob das heute Nachmittag nun eher Top oder Flop ist, das weiss ich natürlich erst danach. Also mal sehen…

Author: Sash Categories: Ausbildung, Taxi

Learning Days revisited

26. November 2008

In meinem Blog landen immer wieder Leute, die bei google nach den besten Methoden fahnden, auf die Ortskundeprüfung in Berlin zu lernen. Gut, ich bin kein Held im Lernen, aber ich habe die Prüfung bestanden. Immerhin. Da ich nun einmal so gelernt habe, wie ich gelernt habe, kann ich natürlich nichts sicher sagen über andere Methoden. Ich werde trotzdem für die neuen Anwärter hier ein paar – vielleicht dumme, weil allgemeine – Tipps geben.

Ganz zu Beginn: Nehmt euch Zeit!

Ich hatte auch den Plan, dafür höchstens 3 Monate zu brauchen. Im Endeffekt waren es dann über acht. Das soll niemanden entmutigen, denn ich bin echt miserabel im Lernen. Aber ich habe während der Zeit viele Leute kennengelernt, die länger gebraucht haben. Das ist noch nicht unnormal. Und plant nicht nur die Monate großzügig, sondern auch die mitunter weit auseinanderliegenden Termine für die Prüfungen (waren bei mir im schlimmsten Fall 5 Wochen)  und den Lernaufwand. 15 – 20 Stunden pro Woche sind Minimum!

Dann: Geht in eine Taxi-Schule!

Taxi-Schulen haben sich darauf spezialisiert, genau dieses Wissen zu vermitteln, und zudem bieten sie für ihr Geld gleich auch noch Lernmaterialien an, die man anderswo erst einmal suchen, und zu guter Letzt teuer bezahlen muss. Die Ausbildung in einer Taxischule wird ein paar hundert Euro (die Unterschiede sind groß!) kosten, aber wahrscheinlich eine Menge Zeit sparen. Und da man den P-Schein in der Regel zum Arbeiten braucht, ist Zeit in dem Falle auch Geld.

Seht zu, dass ihr brauchbares Material habt!

Stadtplan an die Wand, und los geht’s? Nix is. Damit werdet ihr in 95% der Fälle verlieren, weil Stadtpläne Fehler enthalten – und zwar eine ganze Menge. Macht euch klar, dass es nur einen Teil ausmacht, ob ihr wisst, wo ihr lang müsst. Die genaue Kenntnis der Straßennamen ist aber mindestens genauso gefragt. Ich hatte einen Stadtplan bei mir im Zimmer an der Wand hängen für die grobe Richtungspeilung, dazu hatte ich den Spezialatlas von Axel Rühle, und da ich die kniffligen Stellen darin bald mehr oder minder auswendig kannte, habe ich für “genauere” Tourenplanung einen Autofahreratlas benutzt.

Für die schriftliche Prüfung:

Die schriftliche Prüfung ist eigentlich nur ein Vokabeltest. Ihr habt zwar über 1000 Vokabeln zu lernen, aber hier muss man nicht viel nachdenken. Ich habe darauf mit Karteikarten gelernt, und dieses System ist meines Wissens nach für derartige Aufgaben auch das geeignetste. Das lässt sich natürlich auch mit einem php-Script und einer Datenbank erledigen, aber ob viele von euch das testen wollen, weiss ich nicht. Ich lerne eben gern am Computer. Nun ist die Frage: Lernt man die ganzen Objekte nicht besser gleich richtig – also nicht nur, an welcher Straße sie liegen, sondern gleich auch wo die ist, auf welcher Seite und zwischen welchen Querstraßen? Da scheiden sich wahrscheinlich die Geister. Ich hab das nur teilweise gemacht. Es macht die Sache sicher spannender, aber im Nachhinein glaube ich, ich hätte gleich einfach stur nach Karteikarten lernen sollen, dann hätte ich die schriftliche Prüfung schnell gehabt und hätte z.B. die Straßen mit ihren Start- und End-Punkten gleich wieder aus dem Gedächtnis kicken können beim Lernen auf die mündliche Prüfung. Ich denke, wenn man das zu Beginn mit Karten angeht, kann man die Schriftliche eigentlich in 3 Wochen angehen. Aber so war es bei mir wie erwähnt auch nicht!

Für die mündliche Prüfung:

Hier wird es natürlich schwerer. Wer ein fotografisches Gedächtnis hat, der hat es eindeutig gut. Ich kann mir Bilder wahnsinnig schlecht merken, aber ich habe in den Prüfungen dennoch gemerkt, dass einem das in brenzligen Situationen oft aus der Patsche hilft. Das wichtigste grundsätzlich ist natürlich, zu wissen, wo die Objekte liegen. Am besten gleich mit den wichtigsten 10 Straßen drumrum, so dass man es gedanklich von jeder Seite aus anfahren kann. Die Kenntnis übers komplette Stadtgebiet ist völlig irrelevant, wenn man die Objekte nicht kennt. Wichtig (weil enorm vereinfachend) ist es zum Beispiel, auch die Ortsteile wie Objekte zu lernen. Merkt euch bloß nicht, wie es in Französisch-Buchholz grundsätzlich aussieht. Merkt euch einfach, wo der Hugenottenplatz liegt, denn mehr braucht ihr in der Gegend nicht! An diesem Punkt werdet ihr auch merken, dass viele Objekte fast am gleichen Platz liegen, oder es tatsächlich keinen Unterschied macht (weil man bei beiden erst an der gleichen Kreuzung wenden kann z.B.) Das ist insbesondere in der Gegend Ku’damm bis Kantstr. oft der Fall, und da merkt man sich am besten gleich kleine Gebiete, weil eh an jedem Eck ein Objekt liegt. Hier hilft vielleicht sogar tatsächlich, sich das mal in der Realität anzusehen. Hab ich nicht oft gemacht, aber meistens ist einiges gleich hängengeblieben. Das lohnt sich natürlich nicht beim Helios-Klinikum Buch, das ganz alleine in der Wildnis liegt. Außerdem müsst ihr ein Gespür kriegen für die wichtigsten Hauptverbindungsrouten. Oftmals gibt es nur zwei oder drei Strecken, die sich anbieten, wenn man in bestimmte Richtungen will. Das ist der große Vorteil daran, dass es in Berlin so viel Wasser gibt. Das Wissen, über welche drei Brücken man überhaupt nur nach Friedrichshain kommt, ist schon ziemlich wertvoll. Bei vielen Hauptrouten habt ihr keine Alternative, so dass ihr bei vielen Objekten nur wissen müsst, wie ihr zur entsprechenden Route kommt. Es ist de facto kein großer Unterschied, von Wannsee oder vom Potsdamer Platz nach Buch zu kommen – die eine Route umfasst nur ein paar Standard-Straßen mehr, die man aber nur schwer wieder vergisst, weil man sie ständig braucht. Dabei werdet ihr feststellen, dass gerade lange Strecken oftmals nicht so schlimm sind, weil es immer das Gleiche, nur in Grün, ist. Zudem sind die Prüfer bei langen Strecken kulanter, was Umwege angeht.

Ansonsten: Übung! Geht so viele Fahrten wie möglich durch, am besten willkürlich. Wenn ihr bei einer Ecke Zweifel habt, dann schaut nach und überprüft es. Notfalls acht Mal am Tag denselben Platz. Irgendwann sind die ganzen “fiesen Ecken”, die im Spezialatlas drinstehen, sicher im Hirn verankert. Der Überblick über die ganze Stadt kommt mitunter erst spät.

Verzettelt euch nicht an Einzelfahrten! Den ultimativ kürzesten Weg zwischen zwei Objekten zu kennen, ist fantastisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Strecke drankommt, und die 20 Meter, die ihr mit den fünf kleinen Straßen, die niemand kennt, spart, jemanden interessieren, liegt fast ganz genau bei Null. Wenn zwei Strecken nahezu parallel laufen, dann merkt euch wenn möglich die wichtigere. Es ist so viel Wissen nötig, da muss man es sich nicht unnötig schwer machen. Zuviel Mut zur Lücke kann ich zwar nicht empfehlen, aber alles kann man nicht wissen. Glaube ich zumindest. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich z.B. in einer Prüfung unter anderem verkackt habe, weil die Prüfer mich vom Klinikum Hellersdorf zum anderen Standort des Klinikum Hellersdorf geschickt haben.

Es gibt viele Leute, die behaupten, die Außenbezirke kann man ignorieren. Es gibt andere, die sagen, sie lernen die Ortsteile nicht. Einer hat sogar mal gesagt, er kennt sich in Mitte eigentlich nicht aus… eine Garantie, was die Prüfer abfragen, gibt es aber nicht. Wobei ich z.B. den Eindruck habe, dass die Flughäfen spätestens bei der dritten Prüfung auftauchen werden. Aber damit alleine ist auch noch nichts gewonnen.

Der wichtigste und gleichermaßen bescheuertste Tipp ist allerdings tatsächlich: “Lasst euch nicht unterkriegen!” Es ist normal, dass man durchfällt, die Prüfung existiert ausschließlich, um Leute abzuhalten, die das nur mal eben kurz machen wollen. Hängt euch rein, und: Seid nett zu den Prüfern! Ich hab oft während der Prüfung mit ihnen geredet und rumgescherzt – bei mir waren sie um Hilfen und Tipps nicht verlegen.

Author: Sash Categories: Ausbildung, Taxi

Loch?

22. November 2008

Als ich am Mittwoch meinen Funkschein gemacht habe, hab ich einen zukünftigen Kollegen wiedergetroffen, mit dem ich in der Taxischule immer zusammen in der Pause eine geraucht habe. Der hat ebenso wie ich am 11. November die Prüfung bestanden, und ist inzwischen – der Glückliche bekommt schon Hartz4 – schon am Arbeiten. Der sagte mir an diesem Abend, dass er am ersten Tag nach der Prüfung, so ganz ohne Lernen, regelrecht in ein Loch gefallen ist. Ein bisschen fühle ich mich heute so.

Eigentlich wollte ich jetzt in F-Hain auf der Silvio-Meier-Gedenk-Demo sein, aber ich hatte einfach keine Lust. Komisch ist nur, dass ich eigentlich auch auf nichts anderes gerade Lust habe.

Gestern haben Ozie und ich unsere Zimmer mal wieder ein bisschen auf Vordermann gebracht, und das hat so etwa den ganzen uns zur Verfügung stehenden Tag gedauert. Dafür, dass ich unnötigerweise schon morgens wach war, ist das schon beachtlich ;)

Naja, die nächsten Tage habe ich ja noch ein bisschen mit meinem Antrag zu kämpfen, und dann hoffentlich sehr schnell mit Einarbeitung und Geld verdienen, dass ich den Tag heute überleben werde. ;)

Author: Sash Categories: Vermischtes

Funkschein? Funkschein!

19. November 2008
So, heute hab ich eine weitere Hürde auf dem Weg zum Taxler genommen: Ich war bei einem Funkkurs. Das endgültige Ergebnis der Abschluss-”Prüfung” steht zwar erst morgen fest, aber beim Überfliegen fand der Verantwortliche einen Fehler. Damit habe ich von 211 erreichbaren Punkten aller Voraussicht nach so um die 210. Das sollte reichen.
Wie viel ich mindestens brauche, weiss ich gar nicht so genau. Da man zu dieser Prüfung allerdings auch Notizen verwenden durfte, ist davon auszugehen, dass seltenst jemand diese Prüfung nicht besteht.
Der Kurs war qualitativ nicht sonderlich hochwertig, spannend fand ich es aber eigentlich schon. Denn entgegen meinen Erwartungen ging es nicht groß um technische Details, sondern viel mehr um das Funken selbst, wie das organisiert ist, und damit zu einem guten Teil um die große Gesamtfrage: “Wie geht Taxifahren eigentlich?” Denn das war bisher noch nicht groß Thema bei mir, und insofern habe ich in den nicht ganz drei Stunden am heutigen Abend auch einiges interessantes gelernt. Ich kann also mit gutem Gewissen sagen, dass die 20 €, die mich der Spaß gekostet hat, gut angelegt waren.
Der Schein selbst wird dann morgen rausgeschickt, er dürfte also am Freitag oder Samstag hier eintrudeln. Wieder einen Schritt weiter…
Author: Sash Categories: Ausbildung, Taxi

Endlich mal wieder durch neun teilbar!

12. November 2008

Sonst gibt es ja kaum Gründe, einen 27ten Geburtstag als besonders zu erachten, also habe ich mir diesen einfallen lassen :)
Ich bin für meinen Geburtstag früh wach. 9 Uhr! Wann gab es das das letzte Mal? Naja, so fühle ich mich auch. Aber die Verantwortung gegenüber meinem Blog – in den ich schon in den letzten Tagen nie was geschrieben habe – hat mich aus dem Bett getrieben bla Pathos Gesülze etc.
Ich habe es geschafft, mich selbst zu beschenken! Ich habe gestern die mündliche Ortskundeprüfung für Berlin erfolgreich abgelegt, und auch wenn ich es eigentlich noch nicht wirklich glauben kann, so fühle ich mich dennoch sehr wohl.
Ich werde also wahrscheinlich darauf verzichten können, mein Privatleben und meine Konten durchleuchten zu lassen – ich meine HartzIV – auch wenn das dann sicher noch ein zwei ütz stressige Monate werden. Aber dann geht es los! Jetzt genieße ich aber erstmal ein zwei Tage lang das Gefühl, nichts mehr lernen zu müssen, einfach mit gutem Gewissen mal ein blödes Spiel zocken oder dergleichen. Nicht mehr dieses “Aber eigentlich hätte ich noch…” im Hinterkopf…
Leutz, ich fühl mich wohl!

Author: Sash Categories: Ausbildung, Taxi