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	<description>Vom Versuch, in Berlin Taxi zu fahren und nur bedingt irre zu werden</description>
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		<title>JetPak Hostel</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Kollege am Matrix wusste nicht weiter. Die potenzielle Kundin kam zu mir.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Do you know, where the Jetpak Hostel is?&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Not yet.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab das <a href="http://www.taxihandbuch.com" target="_blank">Robertha</a> aufgeschlagen, und ich fand im Grunde genau das vor, was ich befürchtet hatte:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_6439" class="wp-caption aligncenter" style="width: 375px"><a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-29robertha.jpg"><img class="size-full wp-image-6439" title="2010-07-29robertha" src="http://www.sashs-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-29robertha.jpg" alt="Auswahl, Quelle: Robertha (taxihandbuch.com)" width="365" height="126" /></a><p class="wp-caption-text">Auswahl, Quelle: Robertha (taxihandbuch.com)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Und so fragte ich skeptisch:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Which one?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bot ihr die beiden Alternativen an, aber sie hatte keine Ahnung. Nicht, in welchem Stadtteil es liegt, irgendwelche näheren Erkennungsmerkmale, das Übliche halt. Mir war die Sache da schon ein wenig unangenehm. Das in Wilmersdorf in der Pariser Str. kannte ich so wenig wie das andere, konnte es aber wenigstens örtlich einordnen. Das in Dahlem&#8230; sagen wir es mal so: Ja, ich bin schon einmal durch Dahlem durchgefahren! Also wo die Pücklerstr. genau liegt, wie es da drum herum aussieht, keine Ahnung!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe dann vorgeschlagen, dass ich ja das in Wilmersdorf anfahren könnte, ggf. weiter nach Dahlem. Das wäre etwas teurer als der direkte Weg, aber so würden wir wenigstens gute Chancen haben, sie halbwegs günstig heimzubringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie stimmte zu, und wir sind losgefahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Als wir über die Oberbaumbrücke überquerten, freute sie sich:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Oh, it&#8217;s good, that we are crossing the river! You&#8217;re right!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ähm, ok? Nach Wilmersdorf sind es von dort aus noch gut 8 Kilometer, etwas befremdlich fand ich es schon. Keine 500 Meter später bat sie mich am Schlesischen Tor links abzubiegen, was ich nur sehr widerwillig tat, aber da sie meinte:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;I&#8217;m sure we&#8217;re in the right area!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">bin ich dem mal besser nachgekommen. Dann sind wir in die Falckensteinstr. rechts ab, und als sie mich dann gefragt hat, ob am Ende der Straße ein Park wäre, dämmerte auch mir, dass die Fahrt um einiges kürzer werden würde. Und sieh mal einer an: Dem Robertha noch unbekannt liegt in der Görlitzer Str. 38 das &#8220;Jetpak Alternative&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wäre am Ende mit ihr in Dahlem gelandet, sicher eine 25€-Tour mit großem Geschrei und Ärger am Ende. Unverschuldet, sicher &#8211; aber angenehmer wäre es deswegen ja nicht gewesen. Und sie hatte (nach einem Besuch im Matrix!) ein so gutes Gedächtnis, dass sie mich &#8211; noch dazu auf der kürzesten Route! &#8211; zu ihrem Hostel führen konnte. Respekt an sie und ein erleichtertes Ausatmen auf meiner Seite!</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht, dass eine 5,80€-Tour jetzt das war, was ich mir gewünscht hatte. Aber besser als Unzufriedenheit auf beiden Seiten war es definitiv. Manchmal braucht es eben zu allem Wissen, zu allen Informationen auch noch ein Quentchen Glück <img src='http://www.sashs-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">PS: Danke an die Erlaubnis der Herausgeber, den Bildausschnitt zu veröffentlichen!</p>
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		<title>Das Google-Törtchen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 04:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[flieder]]></category>
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		<category><![CDATA[Taxi]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gleich vorweg: Es geht um Geschmacksverirrungen!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin im Verkraften hässlicher Dinge relativ geübt. Böse Zungen führen das darauf zurück, dass ich es bisher nicht geschafft habe, Spiegeln gänzlich aus dem Weg zu gehen. Nettere Leute schieben es gerne auf meine Gelassenheit. Ich bevorzuge zweitere Variante.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann damit leben, dass Menschen im Laufe ihres Lebens ein wenig verschrumpeln oder praller werden. Kurioserweise betrachtet man ja beides als hässlich <img src='http://www.sashs-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde es auch ok, wenn man knautschige Autos fährt oder Häuser bewohnt, die von außen den Eindruck einer Militäranlage erwecken. Hübsche Tiere müssen nicht zwingend 4 Beine haben und so manches verratzte Eck ziehe ich durchdesignten Living Zones vor. Allerdings ohne, dass mich das Gegenteil per se abschreckt. Ich hab zwar einen Hang zum Pragmatismus, aber ich denke durchaus, dass Design eine wichtige Rolle spielt und unser Leben bereichert.</p>
<p style="text-align: justify;">So viel zum Ausgangspunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wie bescheuert muss man sein, um sich einen Mercedes SLK fliederfarben, bzw. eigentlich schon richtig lila andrehen zu lassen? Unterstellt mir bitte keine Abneigung gegen Lila: Das geilste Auto, das ich je gesehen habe war ein Lamborghini Diablo in metallic-lila.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ein SLK? Hell-Lila? WTF? Ohne der wahrscheinlich leicht zu identifizierenden Fahrerin zu nahe treten zu wollen, aber: 2 gute Freunde zur Beratung sollte man als Farbenblinde eben mitbringen. Meine Fresse, das beisst sich mit der blonden Frisur schon übler als mit dem Rest der Welt! Warum???</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn wir jetzt richtig Pech hatten, dann hat uns zu diesem Zeitpunkt ein Satellit für Google Earth abfotografiert, und dank der Reihenfolge Taxi-Uärgh!-Taxi an der Ampel an der Mühlenstr./Warschauer sehen wir aus der Luft aus wie ein Cremetörtchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Na klasse!</p>
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		<title>Lieber Gas geben!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 04:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absurdes]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Er kam auf mich zugerannt. Ich wollte eigentlich abbiegen, in den Rotlichtbezirk, aber er kam mir zuvor. Er riss ungefragt die Tür auf, lies sich auf den Beifahrersitz sinken und meinte, ich solle ihn zu einer Hauptverkehrsstraße im Osten bringen. Alles klar. Ich bin dann gleich auf der Linksabbiegerspur stehengeblieben und hab auf grün gewartet.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Mach bitte beide Türen zu.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">hat er gemeint. Ich war reichlich verdutzt und hab die Fensterheber betätigt.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Bitte bitte, mach die Türen zu!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Hat der gekokst? Auf was für Drogen ist der bitte? Die Türen sind zu!</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Fahr gradeaus!&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Ähm, das ist dann aber ein ziemlicher Umweg!&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Ist mir egal!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">schrie er fast und blickte sich panisch um. Ich folgte seinen Blicken und blieb an einem Typen hängen, der mit ziemlich grimmigem Gesichtsausdruck seine Faust wohlig in die offene Hand gleiten lies, bereit jemanden so richtig aufzumischen. Da ich nicht vorhatte, dass das in meinem Auto passiert, habe ich &#8211; aufmerksame Überschriftleser werden es erahnen &#8211; besser mal Gas gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ampel für die Geradeausfahrt war noch grün, im Rückspiegel sah ich niemanden, der mir die Spur streitig machen wollte und in dem Moment war mir alles lieber als gemütlich aufs Abbiegen zu warten. Und ein Umweg &#8211; nicht, dass ich in der Situation dran gedacht hätte &#8211; lohnt sich ja auch finanziell&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Also sind wir mit quietschenden Reifen davon, und auf einem kleinen Umweg in seine Richtung gefahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon möglich, dass ich damit dem falschen geholfen habe, in so einer Situation bleibt leider etwas wenig Zeit für eine tiefergehende Analyse der Umstände&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Laut seiner Aussage haben ihn Prostituierte und zwielichtige Gestalten seit dem Geldabheben bedrängt und verfolgt &#8211; kann natürlich auch eine billige Ausrede gewesen sein, die ausspart, was er alles von den entsprechenden Personen wollte oder zu ihnen gesagt hat. Immerhin sind Auto und Fahrgast noch heil, Sash auch und ich halte das nach wie vor für eine positive Bilanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Hoffe nur mal, dass ich jetzt nicht auf irgendeiner roten Liste in der Branche stehe&#8230;</p>
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		<title>Closed</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 04:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absurdes]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Überschrift ist eine dezente Andeutung, dass die Gespräche mit dem Kunden wie so oft in Englisch stattfanden. Ich hab ihn von irgendwo im nahen Osten (also Berlin zwischen Mitte und Lichtenberg) aufgegabelt und bis zum Kurt-Schumacher-Platz ans Hotel Bärlin gefahren. Irgendwas um die 20 € hatte ich auf der Uhr, einen Euro Trinkgeld gab es auch noch. So weit, so gut!</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich noch meine obligatorischen Notizen zur Tour gemacht habe, steht er wieder am Auto. Ich solle ihn in ein anderes Hotel bringen, die hätten zu. Den zugrunde liegenden Irrsinn hab ich erst einmal gar nicht geschnallt, weil ich fieberhaft überlegt habe, wo ein weiteres Hotel ist. Direkt gegenüber ist noch eines, ich hab ihn für eine Kurzstrecke eingepackt. Bevor wir allerdings angekommen sind, hab ich dann dennoch nachgefragt:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Ähm, Moment mal! Sie haben da ein Zimmer und kommen nicht rein?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Er bejahte, meinte er hätte keine Klingel gesehen, dumm gelaufen eben. Ich bin dann doch nochmal zum Ausgangspunkt zurück und bin mit ausgestiegen. Es fehlte zwar tatsächlich an irgendwelchen Hinweisen, aber neben der Tür hing verlockend eine Sprechanlage mit einem einzelnen unbeschrifteten Knopf.</p>
<p style="text-align: justify;">In freudiger Erwartung, was ein unbekannter Knopf nachts um 4 alles auslösen könnte, harrte ich der Dinge, die da kommen mochten. Gekommen ist genau eines, nämlich die Stimme einer Frau aus der Sprechanlage:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Ja bitte?&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Könnten sie vielleicht die Tür öffnen? Der junge Mann hier hat ein Zimmer bei ihnen, spricht allerdings kein Deutsch&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Jetzt ist offen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Sieh mal einer an. Der Kunde war zufrieden und im Grunde waren die 4 €, um die ich ihn idiotischerweise noch erleichtert habe, auch ein nur Taschengeld im Vergleich zu einem zweiten Hotelzimmer.</p>
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		<title>10 €</title>
		<link>http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/07/27/10-e/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 04:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absurdes]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Landsberger Allee, Ecke Weissenseer Weg.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Petersburger Platz, machste 10 € Festpreis?&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;10 € Festpreis?&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Jo!&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Nee, aber keine Sorge: Wir werden günstiger dahin kommen!&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Ich weiss, dass wir da günstiger hinkommen. Das war jetzt einfach ein Angebot für dich!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Da verschlägt es einem dann doch irgendwie die Sprache. Das müssen die Typen sein, die die Zettel mit &#8220;Schwarzarbeiter gesucht!&#8221; aufhängen. Ich hab ihn darüber aufgeklärt, dass ich mich mit meinem Chef gut verstehe, und das hat er auch gut gelaunt zur Kenntnis genommen:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Na dann ist ja super!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Ende vom Lied ist ebenso leicht zu erraten:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Dann wären wir bei 8,20 €.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Hier, kriegste trotzdem nen Zehner!&#8221;</em></p>
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		<title>Die goldene Dose Mitleid</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 04:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht so Schönes]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230;geht dieses Wochenende an den armen Tropf, der von einem Kaff etwas außerhalb von Berlin extra mit einem Kumpel in die Stadt gegurkt ist, damit dieser sich vor dem geplanten Disco-Besuch volllaufen lässt, um dann wieder mit dem Taxi heimzufahren. Der geplante Party-Abend bestand für ihn daraus, nach der Ankunft in Berlin einen Cheeseburger beim McDonalds zu essen und dann ins Taxi gezerrt zu werden. Besser geht es nicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Die silberne Dose Mitleid</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;geht dieses Wochenende an den Typen, der eigentlich fett Party in der Disse machen wollte, aber nach zu viel Vorglühen bereits vor dem Eintritt in selbige einen Großteil seines Geldes in ein Taxi investieren musste, um menschenwürdig (das heisst: Mit Pausen zum Kotzen) heimgebracht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die bronzene Dose Mitleid</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;geht dieses Wochenende an die unbekannte Person, die wahrscheinlich froh war, zwei Trunkenbolde für einen Abend los zu sein, und dann letztlich gezwungen wurde, die beiden mitten in der Nacht in den Gemütszuständen &#8220;leicht verärgert&#8221; sowie &#8220;nicht mehr ansprechbar&#8221; an einem S-Bahnhof abzuholen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Sonderpreis für Contenance</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;geht dieses Wochenende wie immer an Sash. Der wurde am Ostbahnhof von einem netten jungen Mann angequatscht, wie weit er ihn für 25 € bringen könnte. Später wurde sogar klar, dass das Budget 45 € sind. Sash hat völlig uneigennützig einen Festpreis von 40 € bis zum endgültigen Ziel ausgemacht, da der junge Mann ganz offensichtlich hilfsbedürftig war. Nachdem der Fahrgast während der Fahrt mehrmals zum Erbrechen neigte und dafür entweder planmäßige Stopps erbat, sowie auch gelegentlich ein Öffnen der Tür für ein adäquates Bremssignal hielt, wurde ihm dank eines grummeligen aber nüchternen Mitreisenden die Tour drastisch verkürzt. Obwohl der Fahrgast für den nunmehr verminderten Fahrtpreis von nur 24,00  € durchaus bereit schien, mal eben 45 € abzudrücken, kassierte Sash dank eines entsprechenden Hinweises keinen Cent Trinkgeld für die nervenaufreibende Fahrt&#8230;</p>
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		<title>Umweg</title>
		<link>http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/07/25/umweg/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 06:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">So können unterhaltsame Abschiede am Ziel aussehen:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;So, dann sind wir bei 42,20 €.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;Das ist ja was. Die Hinfahrt hat aber 42 Komma Null gekostet!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;Autsch! Da haben sie mich aber erwischt. Ja, ich bin einen Umweg gefahren. Waren wohl 80 Meter oder so&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">@Anise: Ja, es war die Tour. Und nur unter uns: Man schafft das auch für unter 41 €, aber ich höre aus eben diesem Grund gerne auf die Kundschaft <img src='http://www.sashs-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Im Ernst: War eine wirklich heitere Tour. Ich hoffe, die andere Seite bewertet das ähnlich. Ich bin offen für Kritik, falls es nicht so sein sollte.</p>
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		<title>Wer dann doch laufen muss&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 04:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[fahrgast]]></category>
		<category><![CDATA[kurzstrecke]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Morgens nach etlichen Kilometern Leerfahrt sind Winker immer erfrischend. Auch Kurzstrecken! An der Ecke Revaler / Modersohn hab ich sie aufgegriffen und sie wollten eben mit einer Kurzstrecke zum Strausberger Platz. Das kam mir ein wenig weit vor. Aber ich bin erst einmal losgefahren, viele Kunden fahren die Strecken ja mehrmals, ich muss jedes Mal aufs Neue abschätzen. Man wird schließlich kaum jemals am gleichen Platz in die gleiche Richtung zu einer Kurzstrecke rausgewunken.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Frankfurter Tor hab ich dann aber mal nachgefragt:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Seid ihr die Strecke schon öfter mit Kurzstrecke&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Ja!&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Also reicht es?&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Also bisher hat der Taxifahrer immer irgendwann ausgemacht.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Also reicht es nicht&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, da haben die Jungs &#8211; im Übrigen ohne zu protestieren &#8211; noch geschätzte 800 Meter zu Fuß zurücklegen müssen. Wunder der Kommunikation: Mit dem Satz &#8220;Nee, reicht nicht ganz, den Rest laufen wir.&#8221; wären ihre Chancen rapide angestiegen, dass ich ein Auge zugedrückt hätte.</p>
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		<title>Die Geschichte mit dem Glück</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 04:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Taxi]]></category>
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		<category><![CDATA[umsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man vergisst als Taxifahrer oft genug, dass der Umsatz oftmals dem Glück geschuldet ist. Nehmen wir mal exemplarisch Montag und Donnerstag.</p>
<p style="text-align: justify;">Montag:<br />
Ich stelle mich um 23 Uhr an die Halte am Ostbahnhof. Letzte Rücke, es ist schon ziemlich spät um sich so weit hinten anzustellen. Kollegen die ich kenne, sind nicht aufzutreiben. Kein Fahrgast will mich bereits hinten aus der Schlange herauspicken, und so stehe ich tatsächlich eine geschlagene Stunde rum. Es ist langweilig, alle paar Minuten ist die große Abwechslung, den Motor zu starten und 5 Meter vorzurollen. Dann die Welt aus einem etwas veränderten Blickwinkel betrachten und sich weiter langweilen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann, als erster in der Reihe:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Sagen sie, würden sie uns nach Strausberg fahren?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende der Fahrt, ca. 0.30 Uhr:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Dann wären wir bei 45,80 €.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Stimmt so&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ergebnis: 50 € in der Tasche.</p>
<p style="text-align: justify;">Donnerstag:<br />
Ich stelle mich um 23 Uhr an die Halte am Ostbahnhof. Letzte Rücke, es  ist schon ziemlich spät um sich so weit hinten anzustellen. Kollegen die  ich kenne, fahren gleich wieder weg. Kein Fahrgast will mich bereits  hinten aus der Schlange herauspicken, und so stehe ich tatsächlich fast anderthalb geschlagene Stunden rum. Es ist langweilig, alle paar Minuten ist die  große Abwechslung, den Motor zu starten und 5 Meter vorzurollen. Dann  die Welt aus einem etwas veränderten Blickwinkel betrachten und sich  weiter langweilen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann, als erster in der Reihe:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;Bringen sie uns in die Muskauer?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende der  Fahrt, ca. 0.30 Uhr:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;Dann wären  wir bei 5,80 €.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;Stimmt  so&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ergebnis: 6 € in der Tasche.</p>
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		<title>Pricing Fail</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 04:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sash</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[fahrgast]]></category>
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		<category><![CDATA[köpenick]]></category>
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		<category><![CDATA[wilhelmshagen]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Köpenick wollten sie, zum Schloßplatz. Ich hatte den Abend über schon die ganze Zeit Glück mit den Touren. Da fiel mir diese Fahrt vom Matrix aus kaum noch auf. Aufgefallen ist hingegen, dass die Besatzung meines Taxis trotz der Aussage einer Protagonistin (Boah, ich bin derbe voll&#8221;) durchaus in angenehmem Zustand war.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie quittierten Selbstverständlichkeiten wie Fensteröffnen auf Wunsch und die Wahl des Radiosenders mit Freude und fanden mich deswegen total toll. Schön, wenn man mit so wenig Einsatz so ein Ergebnis erzielen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Was meint ihr, wie die Stimmung war, als ich bei Gefallen der Musik ein wenig lauter gemacht hab? <img src='http://www.sashs-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben an der Sparkasse gehalten, ein sehr betrunkener junger Mann hat die bisher aufgelaufenen 22 € zuzüglich eines Euros Trinkgeld aus Geldbeutel und Bankautomat zusammengekratzt und eigentlich wäre es das gewesen. Dann kam der Auftritt eines Autofahrers, der ziemlich verzweifelt eine Adresse in Köpenick gesucht hat, und dem ich beim besten Willen erst einmal nicht weiterhelfen konnte, weil die verschachtelte Altstadt auf bei mir eine Aufgabe ist, die gefälligst mein Navi zu lösen hat &#8211; und er hatte selber eines. So aus dem Stand konnte ich dazu also gar nix sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich ist dieser Auftritt nur interessant, weil er mich Zeit kostete. Zeit, die zwei meiner ehemaligen Fahrgäste gebraucht hatten, um festzustellen, dass kein Bus mehr fährt. Sie kamen wild diskutierend auf mich zu, das Geld war knapp und eigentlich wollten sie kein Taxi nehmen, aber weiter wussten sie auch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Was es nach Friedrichshagen, zum Bahnhof, kosten würde?</p>
<p style="text-align: justify;">Puh, so wirklich gut bin ich da unten in Punkto Ortskunde noch nicht. Also hab ich mein Navi kurz angeschmissen, die 4,3 km hab ich dann wie folgt kommentiert:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Also, ihr habt jetzt echt das Glück, dass das Taxameter noch nicht weggeschaltet hat. Also meinetwegen könnten wir die Fahrt noch fortsetzen. Dann sind die Kilometer günstiger, und die 3,20 € entfallen auch. So um die 6 € würde ich vermuten.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Sie meinen also, wenn wir jetzt noch einen Zehner haben, dann reicht das?&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>&#8220;Locker.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Gut, der Rest war schnell bequatscht und sie saßen nach ein paar Späßen mit ihrem betrunkenen Freund wieder im Auto. Ich bin losgefahren und sie haben mir angeboten, mich zu lotsen, wo sie genau hinwollen. Nun, und irgendwo hat sich dabei ein Kommunikationsfehler eingeschlichen, denn als wir den Bahnhof Friedrichshagen Richtung Rahnsdorf passierten, war klar, dass sie das andere -hagen gemeint hatten. Wilhelmshagen. Das sind ein paar km weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt, ich kann nicht mehr nachvollziehen, wer wann wie welchen Namen eingeworfen hatte. Und nun saßen wir im Auto, und die Uhr zeigte die bereits bezahlten 22 €, die vom Freund netterweise bereits angezahlten 2 € und 9 von den 10 € an, die die Mädels noch in der Tasche hatten. Mitten im Wald bei Rahnsdorf.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab dann gesagt, dass ich bei 34 € die Uhr ausmache, weil ich sie schlecht hier im Wald rauslassen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich meine, natürlich hätte ich es können. War trotzdem besser so.</p>
<p style="text-align: justify;">Zumal ich so oder so nicht mehr sagen könnte, ob nur ich mich verhört habe. Naja, letztlich hatte ich noch einen Zehner mehr Umsatz, die beiden sind heimgekommen, und der Weg ist dem Auto sicher leichter gefallen, als den beiden zu Fuß.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, gute Tat für die Woche abgehakt&#8230;</p>
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