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Archiv für die Kategorie ‘Taxi-Bilder’


Die Karten sind da!

25. Februar 2010

Taxi-Geschichten sind gerade Mangelware, da ich seit nunmehr 48 Stunden kein Steuer mehr in der Hand hatte und rundum mit unserer Bude beschäftigt war. Es hat sich gelohnt, und einen Tag in trauter Zusammenarbeit mit Ozie zu verbringen, hat ehrlich gesagt sogar ein bisschen mehr für mich als ein Arbeitstag.

Naja, letztlich ist nur eine Geschichte noch zum Bloggen offen, und ich muss an ihr noch ein Weilchen arbeiten. Deswegen gibt es heute mal was ganz anderes und nur bedingt interessantes:

Die ersten Visitenkarten sind da!

Das ist für mich eine nette Sache, aber bevor die Enttäuschung allzu groß wird: Das sind dennoch nur Probeversuche, und zudem reine Blogwerbung und noch nicht dazu da, mich zu erreichen. Das möchte ich erst machen, wenn ich die chronische Handy-Ausrede mal zu den Akten gelegt habe.

Grundsätzlich hatte ich vor, mir 3 verschiedene Karten zu verschiedenen Anlässen drucken zu lassen – da kann ich ja mal ein bisschen rumexperimentieren. Warum aber 3? Ich erkläre es mal kurz:

1) Die Blogwerbe-Karten

Das sind die Karten, die nun gekommen sind. Sie sehen schnieke aus und die verteile ich an Touris aus dem deutschsprachigen Raum, an nette Leute, die so gut wie nie Taxi fahren und dergleichen. Sprich: Leute, die ich gerne als Leser hätte, die aber als potenzielle Kundschaft quasi nicht existieren. Die Karten sollen möglichst geil aussehen, und dienen nur dazu, noch ein paar Leser mehr zu bekommen und ein paar Kommentare à la “Der ist wirklich ganz nett” :)

2) Die Geschäftskarten

Das werden Karten sein, die ausschließlich an “ernste Kunden” rausgehen. An Leute, die ich vielleicht öfter mal fahren könnte, bei denen aber in gegenseitigem Einvernehmen nicht sonderlich viel Interesse am Privatleben besteht. Anzugträger und Leute, die vielleicht auch besser nicht wissen müssen, dass ich mich im Netz auch mal über Kundschaft lustig mache. Die Karten werden ziemlich simpel und elegant ausfallen, vielleicht sogar langweilig.

3) Die Karten für alle Fälle

Das werden Karten, die wahrscheinlich auf den Blogwerbe-Karten beruhen, allerdings ergänzt auf der Rückseite um die Kontaktmöglichkeiten. Leute, die ich sowohl gerne als Kunden als auch als Leser haben möchte und die ihrerseits auch ein Interesse an einem weitergehenden Kontakt haben.

Wie ihr seht, mache ich mir um so einen alltäglichen Scheiß wie Visitenkarten ganz schön einen Kopf. Das ist in meinen Augen allerdings auch nicht unbegründet. Denn letztlich ist die Weitergabe von Kontaktmöglichkeiten eine ernsthafte, finanziell reizvolle Geschichte. Stammkundschaft ist auch beim Taxifahren schön, und spätestens wenn die erste gebuchte Tour auf einen Montag fällt, hab ich damit wohl Gewinn gemacht.
Zum Anderen möchte ich gerne auf meinen Blog hinweisen, ich hab schließlich gerne neue Leser. Letztlich entsteht aber eine ziemlich seltsame Konstellation, wenn ich zum einen das Taxifahren nutze, um Werbung für den Blog zu machen, und auf der anderen Seite sicher auch mal Kunden verschrecke, wenn sie hier privates von mir lesen, mit dem sie nicht einverstanden sind – obwohl ich den Blog ja durchaus auch gerne als Werbung für mich als Fahrer betrachte.

Insbesondere bin ich immer ziemlich panisch, weil ich befürchte, geweckte Erwartungen nicht erfüllen zu können.

Und deswegen denke ich ziemlich viel darüber nach, wie ich die Balance halten kann. Fürs Bloggen ist Anonymität nämlich schon ganz angenehm, und auch wenn ich gelegentlich betone, kein Heiliger zu sein, ist es doch beruhigend, wenn man keiner Kontrolle unterliegt.

OK, aber ganz ehrlich: Eigentlich wollt ihr doch ein Bild von den Karten sehen, oder?

Bitte:

Blogwerbung in edel, Quelle: Sash

Blogwerbung in edel, Quelle: Sash

Hinten sind die Karten (das war ein kleines Missgeschick mit dem Kontrast an meinem Bildschirm) komplett schwarz. Sie sind – wegen der Werbefreiheit und den zwei eigenen Motiven (vorne und hinten) gelinde gesagt scheiße teuer. Man könnte auch sagen, ich hätte sie billiger selbst ausdrucken können. Aber gerade bei diesen Karten geht es mir um perfektes Design und dafür bin ich auch bereit, ein paar Euro liegen zu lassen. Mein Blog kostet schließlich auch mehr als er mir bisher einbringt.

In manchen Dingen bin ich eben eigen. :)

So, das wäre nun einer der Punkte, an denen ich gerne eine Diskussion starten würde über Sinn und Unsinn und meinetwegen auch über das Design. Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige von euch noch ein paar interessante Ideen haben, an die ich mal wieder nicht gedacht habe.

Wenn es sein muss…

18. Januar 2010

Juhu! Ich hab Dachwerbung!

Äh… naja. Offensichtlich vor allem einen Dachschaden, so lange ich das so beschreibe. Ja, nach dem letzten Desaster gab es einen zweiten Anlauf für ein Dachschild, und dieser scheint erfolgreich gewesen zu sein. Nun ist das Auto also verschandelt:

Einladung zum (Rückwärts-?)Essen, Quelle: Sash

Einladung zum (Rückwärts-?)Essen, Quelle: Sash

OK, ich gebe es ja zu: Meine Empörung hält sich in Grenzen. Ich finde das Schild hässlich, bedauere es, dass ich fortan keine schönen Bilder übers Taxidach hinweg machen kann und fühle mein ästhetisches Empfinden neben der Tatsache, dass das Auto nun höher als breit ist auch in anderen Punkten massiv gestört. Aber die weisen Worte meines Tagfahrers hallen noch in meinem Ohr:

“Ick meene, ick sitz ja drin un nich draussen!”

Ein Kollege hat seine fristlose Kündigung gleich im Gepäck gehabt, als er meinen Chef darauf angesprochen hat, ein anderer hat angedroht, sie alsbald zu schreiben. Das finde ich nun auch übertrieben.

Ob die Geschichte allerdings ein so fantastischer Deal war, wage ich auch zu bezweifeln. Also die vordere Fackel hat schon mal einen Wackelkontakt. Sehr praktisch Nachts, wenn die Kunden einen übersehen. Und das hatte ich schon dieses Wochenende, ist also keine hypothetische Geschichte :(
Ob die Elektrik lange hält, entzieht sich auch meiner Kenntnis, ich finde allerdings die Montage mehr als nur bedenklich:

Fuß des Schildes mit Kabel, Quelle: Sash

Fuß des Schildes mit Kabel, Quelle: Sash

Über die Verarbeitungsqualität will ich also besser mal keine allzu euphorischen Sätze in den Raum werfen. Dann bleibt noch der finanzielle Aspekt. Irgendwoher zwitscherte es mir, dass das Schild nun 30€/Monat einbringen soll. OK. Ein wirtschaflicher Vorteil, der ziemlich exakt im Allerwertesten wäre, wenn die Kiste dadurch 0,60 € mehr an Sprit auf 100 km verbrauchen sollte. Das ist vielleicht auch nicht der Fall, aber dass diese Konstruktion sich nicht auf den Luftwiderstand oder das Gewicht auswirkt, kann mir auch keiner erzählen. Einen Kunden, der jetzt noch schneller einen Daimler meinem Opel vorzieht pro Monat bräuchte es dann, um die Rechnung endgültig zu nullen… ich weiss ja nicht.

Kommen wir nun aber zur positiven Seite:

Werbung für meine Zielgruppe, Quelle: Sash

Werbung für meine Zielgruppe, Quelle: Sash

Es ist ein Bier drauf.

Author: Sash Categories: Chef und Betrieb, Fotos, Taxi, Taxi-Bilder

Die unschöne Seite des Winters: Das Heck

21. Dezember 2009

Klaus hat es ja schon beschrieben:

Der Zafira: Einziges selbstverschmutzendes Auto der Welt, Quelle: Sash

Der Zafira: Einziges selbstverschmutzendes Auto der Welt, Quelle: Sash

Wenn sich Autowaschen wirklich lohnt…

Dumm nur, dass die Kiste nach etwa 10 Kilometern hinten wieder so aussehen wird. Aber an den anderen Seiten hält es ein wenig vor. Immerhin…

Author: Sash Categories: Fotos, Nicht so Schönes, Taxi, Taxi-Bilder

Schlimmer geht immer…

10. Oktober 2009

Falls einige Kollegen hier ähnlich wie ich der Meinung waren, die Schicht heute Nacht hätte besser laufen können, dann bitte kurz beachten:

Schlimmer geht immer! Quelle: Sash

Schlimmer geht immer! Quelle: Sash

Ich nehme an, dass für diese beiden die Schicht heute um 0.00 Uhr am Alex endgültig vorbei war. Und wahrscheinlich auch für deren Tagfahrer, so sie welche haben…

Wie zu Hause…

10. August 2009

Nach einem halben Jahr Taxifahren kommt man irgendwann an den Punkt, an dem man glaubt, es könne einen nichts mehr verwundern, was Kunden tun. Ärgern oder erfreuen vielleicht, aber nicht mehr verwundern. Aber dann kommt es doch wieder anders. Eine Kleinigkeit:

Steigt eine Truppe gut gelaunter Mädels bei mir ins Auto, und noch bevor sie ein Fahrtziel nennen, wird erst einmal ein Blümchen bei mir vor dem Navi drappiert. Soll ja gemütlich sein, nicht wahr?

Erst schmücken, dann fahren! Quelle: Sash

Erst schmücken, dann fahren! Quelle: Sash

Fand ich niedlich, muss ich schon zugeben…

Author: Sash Categories: Absurdes, Bilder, Fotos, Taxi, Taxi-Bilder

Nur ein Taxi-Foto…

6. August 2009
Und: Erkennt ein Kollege die Location? Quelle: Sash

Und: Erkennt ein Kollege die Location? Quelle: Sash

Author: Sash Categories: Fotos, Taxi-Bilder

Warnung an die Berliner Taxifahrer

26. Juli 2009

Gewarnt wird vor folgendem Individuum:

Gashole from the South

Gashole from the South, Quelle: Sash

O.g. Subjekt verschafft sich mit 4 Mitreisenden in alkoholisiertem Zustand Zutritt zu Berliner Taxen. Trotz korrekter Bekleidung neigt der Fahrgast zu regelmäßigem (!) Flatulieren. Kritik an seinem Verhalten beantwortet er mit der noch nicht vollständig übersetzten Erklärung

“Weischt du, mirr sin von drr Schweiz!”

Das Subjekt verhält sich in trauter Übereinstimmung mit seinen Begleitern ausufernd euphorisch mit gelegentlichem Hang zum Beleidigen von Passanten. Nicht repräsentativen Umfragen zufolge ist ein Trinkgeld von über 5 Euro zu erwarten.

Zwingend erforderliche Ausstattung der Chauffeure: Gasmaske (wahlweise Pfropfen, welche aber wahrscheinlich in der Anwendung komplizierter sind), starker Motor (zur Flucht vor beleidigten Passanten) und leere Börse (zur Kleingeldentgegennahme).

OK, Spaß beiseite. Die Tour war hart an der Grenze und kam nicht ohne Ermahnung aus. Die Laune war dennoch super, zudem war es eine Feierabendtour fast genau zum Abstellplatz des Autos. Das Trinkgeld (fast ein Drittel des Gesamttrinkgeldes bei mir) hat dann tatsächlich noch ein wenig entschädigt. Außerdem habe ich die objektive Beurteilung meiner Person zu schätzen gewusst, die irgendwo zwischen “Bester Taxifahrer der Welt” und “Gott” schwankte.

So, jetzt hab ich einen Tag frei, und den hab ich mir nach 3 Tagen mit je ziemlich genau 200  € Umsatz auch verdient!

Author: Sash Categories: Absurdes, Fahrgäste, Fotos, Taxi, Taxi-Bilder