Die Chilis wachsen tatsächlich…

Die Chilis gehen ab wie Schnitzel...
Ich glaube, 2009 wird ein scharfes Jahr

Die Chilis gehen ab wie Schnitzel...
Ich glaube, 2009 wird ein scharfes Jahr
Tja, eine Woche ist vergangen, und nun keimen die ersten Chilis. Wobei? “Keimen” ist noch untertrieben für das, was da gerade in der Saatschale abgeht. Hier ein Bildchen, schon vor 2 Tagen aufgenommen (Und: Ja, ich habe es bearbeitet
)

So langsam wächst etwas...
Foto: Ozie, Bearbeitung: Sash

Lauter scharfe Kleinigkeiten...

Die Samentütchen
Inzwischen sind die meisten Samen zum Keimen in der Saatschale, was dann wie folgt aussieht:

Die Saatschale in Benutzung...
Aber was haben wir da eigentlich alles gepflanzt? Sind da nicht doch Drogen dabei?
Nein! Wobei Capsaicin ja durchaus ein gewisses Sucht-Potenzial hat. Wir haben insgesamt sieben verschiedene Sorten Chilis gepflanzt, die unterschiedlichstes versprechen. Wie es dann genau wird, kann ich natürlich noch nicht sagen, aber ich zähle hier mal die Sorten auf, die wir zu ziehen gedenken:
Zur Erheiterung habe ich mir zudem eine Tüte Habanero-Gummibärchen schicken lassen, die echt verdammt geil sind. Wer Kinder nicht mag, der mischt die unter die normalen Gummibärchen – das sollte für ein Schreikonzert reichen… aber wenn man sich drauf einstellt, dann sind die verdammt lecker. Leider mit 1,95 € für 100g recht teuer. Naja, für einen Scherz isses noch ok…
So, nun seid ihr auch bei den Chilis wieder auf dem neuesten Stand.
Hier mal wieder ein aktuelles Bild meiner schunderwönen Habanero-Pflanze. Habi hat inzwischen die 26 cm Höhe (vom Topfrand aus gemessen) überschritten und bekommt ein Blatt nach dem anderen. Ein Prachtexemplar! Aber er ist natürlich auch verwöhnt mit meinem Fenster zum Süden hin und dem schönen Wetter in den letzten Wochen.

Quelle: Sash
Ja, kaum das wir gestern die erste Cayenne geschlachtet haben und heute unsere ersten Versuche mit Chilisauce hinter uns gebracht haben, wächst die Konkurrenz. Trotz eifriger Bemutterung sind ein paar der Pflanzen von Schädlingen befallen, und noch ist nicht zu hundert Prozent sicher, um was für Viecher es sich handelt. Wir müssen momentan von diesen Spaßvögeln ausgehen, was nicht sonderlich heiter wäre – wenngleich wir bei den Cayenne und Pepperoni noch einiges zu ernten hätten, bevor sie den Pflanzen-Jordan überqueren.
Vielleicht weiss ja einer der geneigten Leser hier mehr. Fotos sind uns keine gelungen, dafür ein farbenfroher Scan mit knappen 3200 dpi:

Fiese Fresslinge, Quelle: Scanner
Was bin ich froh, dass die wenigstens nicht die Früchte fressen, die fiesen Tierchen…
Habi ist zugegebenermaßen ein dämlicher Name. Insbesondere, da es sich um eine Habanero-Pflanze handelt. Ich bin das wohl noch von Kind auf gewohnt, schließlich konnte man unseren Katzen immer Namen wie Tapsi oder Fetzi geben. Wie dem auch sei. Habi ist insgesamt weniger verspielt als die eben genannten Inividuen, ich habe ihn inzwischen allerdings fast ebenso lieb gewonnen.
Ich muss dazu sagen: Ich bin eine Null, was Verantwortungsbewusstsein gegenüber Pflanzen angeht. Bei Tieren, die sich vernünftig artikulieren können, mag es funktionieren, dass ich sie füttere – aber Pflanzen?
Naja, so gesehen ist Habi ein erster Schritt für mich, und noch dazu ein so verlockender. Denn natürlich hoffe ich, dass Habi eines Tages eine ertragsreiche Pflanze wird. So verbringt er gerade die meiste Zeit an meinem Fensterbrett und sonnt sich ![]()
Naja, das untenstehende Foto habe ich gerade eben gemacht, und es noch ein wenig bearbeitet – damit es wirklich surreal rüberkommt:

Habi, Quelle: Sash
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