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Archiv für die Kategorie ‘Pflanzen-Bilder’


Die Chilis wachsen tatsächlich…

10. Februar 2009
Die Chilis gehen ab wie Schnitzel...

Die Chilis gehen ab wie Schnitzel...

Ich glaube, 2009 wird ein scharfes Jahr :)

They’re coming…

31. Januar 2009

Tja, eine Woche ist vergangen, und nun keimen die ersten Chilis. Wobei? “Keimen” ist noch untertrieben für das, was da gerade in der Saatschale abgeht. Hier ein Bildchen, schon vor 2 Tagen aufgenommen (Und: Ja, ich habe es bearbeitet ;) )

So langsam wächst etwas...

So langsam wächst etwas...

Foto: Ozie, Bearbeitung: Sash

Neues Jahr, neues Glück!

21. Januar 2009
Nun fängt das Jahr für mich ja arbeitsmäßig schon gut an. Gesundheitlich war das mit der Virus-Infektion eher schlecht, aber es gibt zum Ausgleich noch etwas tolles: Der Chili-Anbau geht in die nächste Runde!
Ich muss an dieser Stelle mal ehrlich sein: Ich bin kein großer Pflanzenfanatiker. Kein Bisschen eigentlich! Mir fehlt die Geduld, das Interesse und infolge dessen auch der grüne Daumen. Mit Pflanzen, die keinen praktischen Nutzen haben, stehe ich mehr oder weniger direkt auf Kriegsfuß.
Meine Chilipflanze aus dem letzten Jahr (Habi) lebt zwar noch, aber das hat er mehr seinem Kultstatus zu verdanken, als meinem Geschick. Ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihn eingehen zu lassen, obwohl er nicht eine Frucht geliefert hat. Gewisse Trockenzeiten muss er allerdings schon über sich ergehen lassen…
Naja, wie in der Überschrift erwähnt: Neues Jahr, neues Glück, und meine Geduld ist nur bedingt gefragt, denn Ozie widmet sich der Pflanzenaufzucht einmal mehr mit größter Leidenschaft, sodass ich das Spektakel des Wachstums recht unbeteiligt, aber dennoch aus nächster Nähe beobachten kann. Wenn die Pflanzen eine gewisse Größe haben, werde ich mir dieses Jahr allerdings gleich zwei ins eigene Zimmer stellen.
Das Jahr 2009 wird chilimäßig ein wenig professioneller. So hat Ozie sich bereits eine große Saatschale für 44 Torftöpfchen gekauft, und dieses Jahr sind sämtliche Samen gekauft. Dazu experimentieren wir mit ein paar exotischen Sorten, aber dazu später mehr.
Jetzt kommt der Part mit der Werbung aus Überzeugung:
Bestellt haben wir die Samen bei pepperworld.com, einem Chili-Portal, dass mir schon seit geraumer Zeit sehr sympathisch ist. Die Lieferung kam heute an, und wir waren positiv überrascht. Das Paket war ordentlich gepackt, und es gab eine ganze Menge Nettigkeiten dazu.
Lauter scharfe Kleinigkeiten...

Lauter scharfe Kleinigkeiten...

So waren zwei Aufkleber, ein Stückchen Chili-Schokolade, eine Postkarte und ein Mini-Kalender mit Schärfeskala beigepackt. Sehr sympathisch!
Die Tüten mit den Samen sind zudem vorbildlich beschriftet, und so steigt die Hoffnung, dass wir dieses Jahr ein paar Früchte mehr ernten können. Wobei wir letztes Jahr mit Pepperoni schon reich gesegnet waren.

Die Samentütchen

Die Samentütchen

Inzwischen sind die meisten Samen zum Keimen in der Saatschale, was dann wie folgt aussieht:

Die Saatschale in Benutzung...

Die Saatschale in Benutzung...

Aber was haben wir da eigentlich alles gepflanzt? Sind da nicht doch Drogen dabei?
Nein! Wobei Capsaicin ja durchaus ein gewisses Sucht-Potenzial hat. Wir haben insgesamt sieben verschiedene Sorten Chilis gepflanzt, die unterschiedlichstes versprechen. Wie es dann genau wird, kann ich natürlich noch nicht sagen, aber ich zähle hier mal die Sorten auf, die wir zu ziehen gedenken:

  1. Ancho (Poblano): Soll eine mittelscharfe Sorte sein, die sich gut zum Schmoren und Füllen eignet. Wachsen sollen sie recht flott. Eine durchschnittliche Geschichte eigentlich.
  2. Aci Biber Sivri: Eine türkische mäßig- bis mittelscharfe Sorte, die sich auch zum pur Essen eignen soll. Zudem soll sie bis zu 20 cm lange Schoten liefern. Das stelle ich mir schon optisch grandios vor…
  3. Hot Lemon: Eine Pflanze mit gelben Früchten, die einen interessanten Zitrusgeschmack haben sollen. Zudem recht scharf. Auf die bin ich sehr gespannt.
  4. Habanero: Meine bisherigen Lieblings-Chilis. Enorm scharf, aber mit einem Aroma… unbeschreiblich. Da schmeckt man die Chilis in der Soße wirklich raus – nicht nur der Schärfe wegen… einfach geil!
  5. NuMex Suave Orange: Eine Neuzüchtung, die schmecken soll wie die Habaneros, aber dafür extrem mild ist. Finde ich interessant, weil bei entsprechender Habanero-Dosierung das Rachenbrennen manchmal doch extrem wird…
  6. Festival Bicolor: Eine Zierpflanze mit dennoch essbaren Früchten, die wohl eine enorme Farbenpracht entwickeln kann. Zudem recht scharf. Bin gespannt auf die Optik.
  7. Bhut Jolokia: Die schärfsten Chilis der Welt. Die darf in unserer Sammlung natürlich nicht fehlen. Auf das Feuer bin ich sowas von gespannt… wobei ich wahrscheinlich den Sicherheitshinweisen Beachtung schenken werde, und sie nicht mit bloßen Händen anfassen, bzw. nicht pur probieren werde. Nach allem, was man über diese Früchtchen liest, ist damit nicht zu spaßen!

Zur Erheiterung habe ich mir zudem eine Tüte Habanero-Gummibärchen schicken lassen, die echt verdammt geil sind. Wer Kinder nicht mag, der mischt die unter die normalen Gummibärchen – das sollte für ein Schreikonzert reichen… aber wenn man sich drauf einstellt, dann sind die verdammt lecker. Leider mit 1,95 € für 100g recht teuer. Naja, für einen Scherz isses noch ok…
So, nun seid ihr auch bei den Chilis wieder auf dem neuesten Stand.

Habi wird erwachsen

14. August 2008

Hier mal wieder ein aktuelles Bild meiner schunderwönen Habanero-Pflanze. Habi hat inzwischen die 26 cm Höhe (vom Topfrand aus gemessen) überschritten und bekommt ein Blatt nach dem anderen. Ein Prachtexemplar! Aber er ist natürlich auch verwöhnt mit meinem Fenster zum Süden hin und dem schönen Wetter in den letzten Wochen.

Quelle: Sash

Quelle: Sash

Habi bei Tag

1. August 2008
Mein Habi, Quelle: Sash

Mein Habi, Quelle: Sash

Fiese Chilifresser

27. Juli 2008

Ja, kaum das wir gestern die erste Cayenne geschlachtet haben und heute unsere ersten Versuche mit Chilisauce hinter uns gebracht haben, wächst die Konkurrenz. Trotz eifriger Bemutterung sind ein paar der Pflanzen von Schädlingen befallen, und noch ist nicht zu hundert Prozent sicher, um was für Viecher es sich handelt. Wir müssen momentan von diesen Spaßvögeln ausgehen, was nicht sonderlich heiter wäre – wenngleich wir bei den Cayenne und Pepperoni noch einiges zu ernten hätten, bevor sie den Pflanzen-Jordan überqueren.
Vielleicht weiss ja einer der geneigten Leser hier mehr. Fotos sind uns keine gelungen, dafür ein farbenfroher Scan mit knappen 3200 dpi:

Fiese Fresslinge, Quelle: Scanner

Fiese Fresslinge, Quelle: Scanner

Was bin ich froh, dass die wenigstens nicht die Früchte fressen, die fiesen Tierchen…

Mein Freund Habi

18. Juli 2008

Habi ist zugegebenermaßen ein dämlicher Name. Insbesondere, da es sich um eine Habanero-Pflanze handelt. Ich bin das wohl noch von Kind auf gewohnt, schließlich konnte man unseren Katzen immer Namen wie Tapsi oder Fetzi geben. Wie dem auch sei. Habi ist insgesamt weniger verspielt als die eben genannten Inividuen, ich habe ihn inzwischen allerdings fast ebenso lieb gewonnen.
Ich muss dazu sagen: Ich bin eine Null, was Verantwortungsbewusstsein gegenüber Pflanzen angeht. Bei Tieren, die sich vernünftig artikulieren können, mag es funktionieren, dass ich sie füttere – aber Pflanzen?
Naja, so gesehen ist Habi ein erster Schritt für mich, und noch dazu ein so verlockender. Denn natürlich hoffe ich, dass Habi eines Tages eine ertragsreiche Pflanze wird. So verbringt er gerade die meiste Zeit an meinem Fensterbrett und sonnt sich :)
Naja, das untenstehende Foto habe ich gerade eben gemacht, und es noch ein wenig bearbeitet – damit es wirklich surreal rüberkommt:

Habi, Quelle: Sash

Habi, Quelle: Sash