Category Archives: Fotos

Bild

Einige haben nachgefragt, deswegen hab ich mal geschaut, ob ich ein Bild von der Hochzeit soweit manipulieren kann, dass es veröffentlichungstauglich ist. Und siehe da:

Hier rein rechtlich noch zu haben: Sash im Standesamt. Quelle: Anne

13 Kommentare

Filed under Fotos, Vermischtes

Mein lieber Schwan…

Reisen, Röcheln, Riesenkraken 9

Und so landete ich also am Steuer eines Autos, das mit 5 Personen und grob 30 kg Essen beladen war. Dazu Anlage, Einweggeschirr und gute Laune. Über die Fahrtauglichkeit meines fiebergeschädigten Körpers zu diesem Zeitpunkt lässt sich sicher vortrefflich streiten, aber es war mir egal. Mir war an diesem Abend eigentlich alles egal. Nur nicht, dass ich meinen goldwerten Parkplatz in Gablenberg wieder aufgeben musste, weil wir die Margarine vergessen hatten. Margarine!

Aber das Schicksal meinte es gut mit uns, mit mir. Der Parkplatz existierte immer noch und die Party wurde locker eine 11 auf der Skala bis 10.

Wie bereits erwähnt, haben wir bei alten Bekannten gefeiert. Die hatten nie die schönste Kneipe, dafür aber den gemütlichsten Umgang mit uns, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich in dort schon Stammgast war, als ich noch kaum Bier trinken durfte. Das Wirtsehepaar hat sich mit einer unglaublichen Begeisterung auf diese Party gefreut, so dass es schon deswegen richtig war, dort zu feiern. Außerdem haben sie uns als Geschenk einen durchaus vorzeigbaren Rabatt auf die nicht gerade kleine Getränkerechnung gegeben :)

Also wer in Stuttgart-Gablenberg mal im Schwanen aufschlagen sollte, darf von mir grüßen.

Nun, die Party. Ich hab mich oft daran versucht, aber eine gute Party in einem Blogeintrag zu schildern, ist unmöglich. Es sind alle eingeladenen Leute gekommen und noch ein paar extra. Manch einen hatte ich seit 5 Jahren nicht gesehen, bei den anderen war es auch so schön. Wir haben die kleine Kneipe fast alleine gefüllt, die Leute haben getrunken, gesungen und in einem Fall sogar gekotzt. Wie auf den ganzen WG-Parties war es ein buntes Durcheinander an Leuten und trotz aller Unterschiede wurde einfach gefeiert und  jeder hatte wohl irgendwie Spaß.

Für mich war es interessant zu sehen, wie sich die Familie in das ganze eingliedert – was aber hervorragend lief. Während irgendwelche Lieder der Ärzte mitgegröhlt wurden, saß ich beispielsweise am Tisch mit meinem Vater und hab über die Rezepte für die Buffet-Speisen geredet. Dann kamen ehemalige Mitbewohnerinnen an und haben gratuliert und plötzlich saß Goran mit am Tisch und überreichte uns ein an einer Club-Mate-Flasche befestigtes besonderes Geschenk:

Geschenk mit Herz, Quelle: Sash

Das Schmuckstück (?) entstammt einem offenbar von ihm selbst gebauten 3D-Drucker, was ihn veranlasste, sich darüber auszulassen, wie sehr er sich mit dem CAD-Programm herumgeärgert hat um das zu entwerfen und und und. Dann folgte mein persönliches Highlight des Abends. Mein Vater, technisch nicht sehr versiert, dafür umso interessierter, fragte zu dem 3D-Drucker, was Goran mit selbigem sonst machen würde. Und Goran antwortete in seiner ganzen Dicht- und Schlichtheit wahrheitsgemäß mit:

“Hasen.”

Und irgendwie war das typisch für diese Party. Da saßen ein Mensch, der seit 40 Jahren einen Job macht, nur weil er Geld bringt und ein Typ, der 3D-Drucker baut um Häschen zu drucken an einem Tisch und haben sich unterhalten.

Während ich mich aus gesundheitlichen Gründen nur von Cola und Pfefferminztee ernährt habe, flog uns reihenweise überschwängliches Lob für das Buffet und die Party an sich zu. Die Menschen hatten sich aus ganz Deutschland (und Wien) eingefunden um zu feiern und das lief. Sicher war es für mich ein wenig betrüblich, nicht mittrinken zu können. Ich hab mich mit meinen Fieberträumen begnügen müssen, aber jedes Mal, wenn ich meinen Blick in irgendeine Runde hab schweifen lassen, dann hab ich zufriedene Gesichter gesehen. Lachende Menschen, angeregt diskutierende Menschen, nette Menschen. So scheiße es mir körperlich ging, so unglaublich war die innere Zufriedenheit an dem Abend.

Und am Ende kamen die Leute an und haben sich bedankt dafür, dass es zwar eine Hochzeitsparty, aber wenigstens mal eine richtig geile, war. Ich selbst habe die Szenerie irgendwann um die dritte Stunde nach Mitternacht alleine und auf Drängen besorgter Freunde verlassen. Mit dem Taxi ins Hostel, endlich ins Bett. Das sagt gleichzeitig alles und auch nichts. Weitergefeiert wurde nämlich dennoch – aber das ist nicht meine Geschichte.

Mein guter Freund sachma hat einen eigenen Text zur Party geschrieben – und hey: Er weiß im Gegensatz zu mir, was die Braut in der Hochzeitsnacht gemacht hat ;)

4 Kommentare

Filed under Fotos, Vermischtes

Ringkampf

Reisen, Röcheln, Riesenkraken 7

Das mit den Ringen ist ja auch so eine Sache. Beim Standesamt war es schlicht und ergreifend eine nette und schöne Tradition mit dem Ringtausch. Dieser Satz aber beinhaltet Adjektive, die weder Ozie noch ich so in einem Satz über das Tragen von Ringen verwenden würden. Die naheliegendste Lösung mit den Halsketten scheitert daran, dass sie zumindest für mich ähnlich… naja… ganz frei raus: eklig zu tragen sind. Ich mag keinen Schmuck, Ozie eigentlich auch nicht. Unsere Lösung fanden die meisten überzeugend:

Schlüssel-Bund, Quelle: Sash

Unser Gedanke dazu war recht einfach: Da nerven die Ringe nicht und man hat sie dennoch symbolisch immer bei sich. Die wirklich krönende Interpretation hat dann allerdings der Schwob, seines Zeichens mein Bruder, anlässlich der Hochzeit geliefert:

“Passt doch: Wenn de’n Ring verliersch, brauchsch au gar ned erschd hoim komme!”

:D

6 Kommentare

Filed under Fotos, Vermischtes

Heimat in der Heimat

Reisen, Röcheln, Riesenkraken 2

Der Vorteil daran, in der eigenen Heimatstadt zu heiraten, liegt auch und vielleicht vor allem darin, zu wissen, wo man unterkommt. Das kann bei uns nicht wirklich als Grund gewertet werden. Im Vorfeld und damit im Rahmen der Planung der ganzen Hochzeit haben wir uns erstmals dem ungewöhnlichen Gedanken gestellt, mal nicht auf einer WG-Couch zu übernachten. Die sicher üblichen Überlegungen bezüglich der Hochzeitsnacht haben dabei nur bedingt eine Rolle gespielt und der weitere Verlauf der Geschichte wird zeigen, dass Ozie und ich diese Nacht ohnehin getrennt verbracht haben.

Naja, sachma war nicht gerade begeistert, dass wir sein Raumangebot ausgeschlagen haben, aber wir haben uns mit unserer ganz eigenen Prioritätensetzung entschieden, dieses Mal ein Hostel zu nehmen. Für ein Hotel waren wir gedanklich wohl schon zu sehr in Stuttgart (schwäbisch = geizig, für alle die unter Vorurteilsarmut leiden), aber was “eigenes” zum Abschließen war irgendwie einer unserer Wünsche.

Und das war gut! So leid es mir für das Ego von sachma tut (ich nehme aber an, er hat das ausgeglichen, indem er einen signifikanten Teil der 53 Whiskys auf der Party-Rechnung zu verantworten hat), uns ging es im Hostel echt prima. Es handelte sich um das Alex 30 Hostel, das in verblüffender Weise unseren Anforderungen entsprach. Klein, gemütlich, familiär im Umgangston, daneben preislich in Ordnung, sauber und gut gelegen. Wirklich schlimm war nur, dass die Zimmer im zweiten Stock lagen. Aber vor unserer Abreise war uns auch noch nicht bewusst, dass meine harmlose Erkältung sich zu einem Fieber-Asthma-Overkill entwickeln würde.

Auf jeden Fall war die Bude gepflegt und anfangs waren wir wohl sogar alleine auf dem Stockwerk, sodass wir uns nicht einmal über die Bad- oder Toiletten-Nutzung beschweren konnten. Als ganz dicken Bonus bot unser Zimmer dann einen Ausblick auf den Ort meiner ersten polizeilichen Durchsuchung:

Es ist etwas leer und trist, aber es ist mein Leben. Quelle: Sash

Aber das ist ohnehin eine Geschichte, die zu ganz anderer Zeit erzählt werden muss. Auf jeden Fall sind wir dort ganz gut untergekommen. Und kurz nachdem wir uns in der Lobby zufällig übers Ja-Sagen unterhalten haben, hatten wir eine Flasche Sekt auf dem Zimmer stehen. Sehr sympathisch, kann ich nur sagen!

5 Kommentare

Filed under Fotos, Vermischtes

Nebenwirkungen

So eine Hochzeit ist was Tolles. Sagt ja der Name bereits: Hoch-Zeit. Das ist aber natürlich nicht alles. Im Grunde ist es wie Weihnachten auch eine schöne Zeit zum Feiern und eine gute Gelegenheit, sich beschenken zu lassen. Zudem darf man nun auch endlich öffentlich knutschen und irgendwie wartet man ja seit der Pubertät darauf, dass sich auch die Eltern positiv darüber äußern, dass man offenbar einen Weg gefunden hat, mit seiner Sexualität klarzukommen. Nüchtern betrachtet ist eine Hochzeit ja auch heute noch das öffentliche Eingeständnis, miteinander zu schlafen, da kann uns die hinterlistige Mafia aus Hollywoodregisseuren, Süßwarenherstellern und Brautkleiddesignern sonstnochwas erzählen…

Aber neben all diesen schönen Einblicken in sich selbst, seine Familie und die Gesellschaft bieten Hochzeiten natürlich auch das ein oder andere Tief. Man beschäftigt sich auch als Pärchen, das bis dato dachte, irgendwie reicht es zum Leben schon, sich gut zu verstehen, mit obskuren Dingen. Zum Beispiel entdeckt man plötzlich, dass es neben Hosen-, Hemden und Hubraum-Größen auch noch Ringgrößen gibt. Notgedrungen beschäftigt man sich mit Hochzeitsbräuchen – schon um sicher zu gehen, nicht findigen entfernten Angehörigen mit Theologie-Studium neue Nahrung für die Theorie zu geben, man müsste ja eigentlich doch kirchlich heiraten, weil sich die ein oder andere nette Sitte ja sowas von eindeutig an diesem oder jenem Buch des Lebens orientiert…

Außerdem gibt es psychisch wirklich bedenkliche Auswirkungen. Als erklärter Bürokratie-Gegner finde ich mich seit Monaten beispielsweise in der misslichen Lage, mich auf einen Amtstermin zu freuen. Und während man die Beziehung möglichst heimlich am Rande einer Party begonnen hat, stellt man sich plötzlich bei einer solchen ins Rampenlicht. Man muss sich mitunter daran gewöhnen oder einfach hoffen, dass man das irgendwie hinkriegt.

Das alles ist aber nichts gegen die Aufgabe des eigenen Namens, so man diese Option wählt. So kann es dann kommen, dass einem ein paar Tage vor dem fraglichen Termin plötzlich aufgeht, dass man ja in naher Zukunft eine neue Unterschrift braucht. Mit viel Glück erwischt es dann nicht die Tapete, sondern nur einen Block…

Muss alles geübt sein… Quelle: Sash

 Aber wie man sieht: Die Vorbereitungen erreichen nun langsam auch die letzten Winkel… :)

9 Kommentare

Filed under Fotos, Vermischtes

Vermehrung

Die Anzahl der Bildschirme auf meinem Schreibtisch wächst stetig. Im Laufe des nächsten Jahres gilt es dann, herauszufinden, ob es sich um ein lineares oder exponentielles Wachstum handelt. Für letzteres bräuchte ich zweifelsohne mehr Platz…

Media Overflow, Quelle: Sash

Aber wir wissen ja: Wenn sich zwei Monitore ganz doll liebhaben und sich nahe sind, dann wird das ganz ganz unanständig und deswegen schreit irgendwer: “Iiih!” Und darum heißen die kleinen Netbooks auch…

5 Kommentare

Filed under Fotos, Mein Haushalt

Gebrannte Kinder

Irgendwie keine gute Idee:

Sieht brennend sicher gut aus, ABER… Quelle: Sash

Gibt einem doch zu denken, wenn im Hausflur neben dem einzigen Ausgang Feuer gelegt wird. Ich tippe zwar mal auf ein paar zündelnde Kinder, aber es ist auch nicht so, dass das die Sache irgendwie besser macht…

4 Kommentare

Filed under Fotos, Mein Haushalt, Menschliche Idiotie, Vermischtes