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Bald fertig (Symbolbild)

Verbleibende Restzeit: 877876567 Jahre. Quelle: Ozie

 

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Schuster, Leisten und all das

Ja, die #OperationFlurfunk geht immer noch voran. Auch wenn ich nix schreibe und es nun schon länger als erwartet dauert. Neben der glücklicherweise inzwischen komplett erfolgten Entfernung der Tapete ist es uns auch geglückt, die Fußleisten komplett abzuschleifen und schon einige unschöne Stellen mit Spachtelmasse zu einem halbwegs erträglichen Gesamtbild zu überreden.

Und wir haben bereits zwei Türrahmen angeklebt!

Nun mag sich der Bewohner altbaulicher Domizile über diese Worte wundern, aber es ist wirklich so: Einige der Türen hier in der Wohnung haben keinen, bzw. einen nur unzureichenden Türrahmen – was dann auch mit beigetragen hat zur Abnutzung der Tapete, die hier mancherorts einfach über Eck angebracht wurde. Ich kann nicht einmal ein sinnvolles Bild anfügen, da hier wirklich jeder Durchgang anders ist. Sei es durch die Konstruktion an sich, durch übermäßiges Übertapezieren der Vormieter oder rein zufällig: Wir haben hier einfach keinen „typischen Türrahmen“. Dafür haben wir 10 davon. Wovon wir glücklicherweise nur wenige zurzeit renovieren.

Aber vier statt zweien sollten es schon werden, allerdings steht deswegen noch ein Baumarktbesuch an. Grundsätzlich war unsere Taktik einfach: Je nach Gestaltung des vorliegenden Rahmens wollten wir zusätzlich Holzleisten an der Wand anbringen, diese kontrastierend lackieren und der Bude so ein schöneres Antlitz verschaffen. Der Plan war gut, wir haben Maß genommen, alles notiert und schon vor zwei Wochen beim Baumarkt alles besorgt. Soweit zumindest unsere Erinnerung.

Wieder zuhause angekommen haben wir festgestellt, dass uns im Baumarkt offenbar beide ein leichter Schlaganfall zwischen Zier- und sonstigen Leisten ereilt hat, denn was wir letztlich mit heimgebracht hatten, entsprach nur noch teilweise dem, was wir geglaubt hatten, einzupacken. Es fängt damit an, dass es insgesamt eine Leiste zu wenig war. Dann war eine weitere noch derart verquer abgeschliffen, dass ihre Benutzung völlig außer Frage steht. Abgerundet wird das durch die Tatsache, dass wir in drei Fällen flache statt Profilleisten eingepackt hatten und eine weitere von der Form her zu keiner der anderen passt.

Wenn’s um mehr als einen Zehner Schaden gehen würde, wäre die Sache wirklich ärgerlich.

So aber bleibt’s bei einem weiteren Besuch im Hornbach heute Abend und gut is‘!

Insgesamt isses also noch viel Detailarbeit, die anfällt, aber ich möchte positiv anmerken, dass wir bereits an der Decke eine Bahn Tapete angebracht haben. Gut, das war zu Testzwecken, aber dennoch endgültig. So gesehen haben wir also immerhin schon über 1% unseres Flures fertig tapeziert. Ich war der festen Überzeugung, davon auch ein Foto gemacht zu haben – aber da ich es gerade nicht finde, müsst Ihr mit einem Selfie von mir mit passiver Bewaffung leben, die ich des Staubs beim Schleifen wegen angelegt habe:

Freizeitterrorist. Quelle: Sash

Freizeitterrorist. Quelle: Sash

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#OperationFlurfunk (2)

Wir haben wirklich angefangen. 0.0

Derzeitiger Blick aus meinem Zimmer. Quelle: Sash

Wir haben gestern acht Stunden ohne arg viel Pause damit verbracht, den Flur leerzuräumen und die Tapete(n) von den Wänden zu holen. Wie man am Foto schon sehen kann: Nur so mittel erfolgreich. Drei bis vier Lagen mit teils unterschiedlichsten Haftungseigenschaften haben dafür gesorgt, dass wir trotz stundenlangem Einweichen nicht mal eben so an einem Tag fertig geworden sind. Andererseits: Hey, genau deswegen haben wir’s so lange aufgeschoben und die nächsten beiden Male wird wieder bequem überstrichen!

Nein, wie nach Tag 1 zu erwarten war: Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Heute hoffen wir, wenigstens mal den nötigsten Rest von der Wand zu bekommen, dann sieht man weiter.

Kurios: Als wir neulich im Vorfeld das erste Poster von der Wand genommen  haben, hat uns das die nächsten Tage ständig irritiert. Dass der Flur jetzt komplett leergeräumt und zugemüllt und die Wände teilweise bis auf den Beton abgeschabt sind – das wirkt im Gegenzug seltsam vertraut. Gehirne: Auch nicht besser als Tapeten.

So denn, es geht bald weiter. Ich wünsche Euch ein bisschen weniger dreckige Füße als uns hier! 🙂

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Neuer PC (3)

Kreatives Chaos. Quelle: Sash

Kreatives Chaos. Quelle: Sash

Tja, nun ist es also soweit: Die Bastelspiele haben begonnen. Oder sie sind – wie man oben sieht – bereits weit fortgeschritten. Eigentlich hätten wir das Teil um die nullte Stunde auch noch schnell fertig zuschrauben können, aber ganz so einfach war es natürlich dann doch nicht. Während Ozie und ich die üblichen Stolpersteine wie eine vernünftige Reihenfolge beim Reinbauen der Komponenten, das Verkabeln oder den jedes Mal barbarischen Akt des Prozessorlüfter-Aufdrückens gut hinter uns gebracht haben, scheiterte es am Ende an einem Stecker.

Meine neue Grafikkarte muss mit zwei 6-Pin-Anschlüssen dem Strom zugeführt werden, allerdings ist nur einer vorhanden. Was kein Problem hätte sein sollen, da – wie man im Internet allerorten hört – „diese Adapter den Grafikkarten eigentlich immer beiliegen“. Tja, eigentlich immer bedeutete in diesem Fall: Hier nicht. Das Drama hält sich in Grenzen, da sowieso erst heute mittag das Windows ankommt, das als erstes OS auf den Rechner muss – und den Adapter gab’s gegen geringe Mehrkosten bei Amazon auch mit Lieferung am heutigen Abend.

Beim Verschrauben haben Ozie – die das meiste Schrauben übernommen hat – und ich schnell festgestellt, dass das wie Fahrradfahren ist: Wenn man PCs mal zusammengebaut hat, dann schafft man’s auch nach Jahren wieder stressfrei, obwohl einige Komponenten inzwischen etwas futuristischer aussehen.

Als nach wie vor Zugereister in diese PC-Dimension muss ich aber noch kurz etwas anderes anmerken: Das Gehäuse!

Nicht, dass Ihr denkt, ich hätte mir irgendein Design-Killer-Gehäuse geholt. Im Gegenteil. Es landete am Ende noch zusätzlich mit auf der Liste, damit ich mir nicht die Mühe machen muss, den alten PC auszuschlachten. Entsprechend hab ich das billigste Teil mehr oder minder unbesehen mit in den Korb geschmissen. Eines von Sharkoon, diesem hier (Amazon-Link) nicht unähnlich. Für 27 €. Und das ist Lichtjahre entfernt von dem, was ich als Billig-Gehäuse-Käufer bisher gewohnt war! Es hat ja schon damit angefangen, dass die eigentlich scharfen Kanten sauber entgratet sind. Dann aber sind die Festplattenslots anstöpselfreundlich um 90 Grad gedreht, es gibt Schnellverschlüsse, die ein Verschrauben unnötig machen, unzählige Möglichkeiten für Lüfteranschlüsse. Alles in allem sauber durchdacht, benutzerfreundlich und noch nicht einmal so hässlich, wie es zum Ausgleich für 27 € einfach mal hätte sein dürfen.

Natürlich hab ich Selten-Gehäuse-Käufer jetzt keine Ahnung, ob ich da mit der Marke einen Glücksgriff gelandet habe oder ob das Niveau inzwischen eigentlich noch viel viel höher liegt. Aber mich hat’s regelrecht begeistert. Und das finde ich, kann man bei so einem Projekt wie einem neuen PC ja auch mal anmerken.

Aber gut. Mit viel Daumendrücken kann ich das Teil ab heute Abend/morgen dann sogar einrichten. Einziger kleiner Wermutstropfen: Ich hab dann einen „superschnellen“ Rechner mit 6Core-Prozessor, 16 GB RAM, System-SSD plus einem Terrabyte Speicher auf HDD und eine 4GB-Grafikkarte – aber ratet mal, was ich nicht habe: ein einziges halbwegs aktuelles PC-Spiel, mit dem ich die Kiste testen kann. Aber irgendwas ist ja immer …

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Neuer PC (2)

Am gestrigen Morgen sind dann die (bis auf die Tastatur) letzten Teile des neuen Rechners angekommen. Anstatt jetzt hier zu schreiben, könnte ich eigentlich … nee, das mache ich in Ruhe, wenn ich Zeit hab.

Naja, als die Teile so eingetrudelt sind, ist dann auch wirklich mein 20-jähriges Ich erwacht und hat sich über so viel Technik-Spielzeug gefreut. Und so ein bisschen WTF-Feeling hat sich auch eingestellt. Spätestens bei der Grafikkarte. Ich meine, ich hab mir schon die Bilder angeschaut von dem Teil, das ich da erworben habe. Wäre ja auch irgendwie doof, keine Grafik von der Grafikkar … ok, ich werde albern.

Nein, dass die Dinger größer und immer aufwändiger gekühlt werden … ist ja klar. Und dass so eine semiaktuelle Grafikkarte mehr Rechenpower hat als meine ersten drei PCs zusammen, weiß ich auch. Und die von mir preis-leistungsmäßig favorisierte R9 380 von Sapphire (Amazon-Link) prahlt ja sogar damit, so gut gekühlt zu werden, dass die Lüfter nur bei Bedarf sehr langsam anlaufen. Aber wenn man Grafikkarten von vor 5 bis 10 Jahren im Kopf hat und dann dieses Monster in der Hand hält: Holy Shit! Das Ding hat die Ausmaße eines halben Ziegelsteins und wiegt auch ein knappes Kilogramm!

Fürs Foto hab ich mal eine alte zum Vergleich daneben gelegt. Ja, meine aktuelle wirkt auch schon opulenter, aber die rechts liegende Karte (eine ATI Radeon X1650 Pro) war vor 10 Jahren gehobener Standard, somit für damals fast vergleichbar mit der jetzt gekauften für heute. Und … nun ja, seht selbst:

"Hey Kleine!" "Mimimi!" Quelle: Sash

„Hey Kleine!“ „Mimimi!“ Quelle: Sash

Tja, Miniaturisierung ist eben auch nur ein Trend von vielen. 😀

Bis ich wirklich mal testen kann, was dieser Koloss so leistet, werden noch ein paar Tage vergehen. Aber bis dahin ist es für mich Zurückgebliebenen auch einfach ein erhabenes Gefühl, ihn in der Hand zu halten und mal wieder etwas neuere Technik zu bewundern. Ich freu mich!

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Diese Spielzeuggeschichte

Wir müssen reden. Über Spielzeuge. Und zwar die von bei Ärzten.

Vielleicht bin ich da mit meinem inneren Monk alleine, aber in den letzten Jahren war ich vermehrt entsetzt über die Spielzeuge in Arztpraxen. Nicht unbedingt, weil es mir selbst an Unterhaltung gefehlt hätte und ich mich auf Lego-Starwars-Bausätze gefreut hatte, während ich mir im Wartezimmer langsam aber sicher die unterschiedlichen Grippeviren von drei Rentnern einverleibt habe – sondern viel mehr, weil das innere Kind in mir tobte und sich fragte, wer bitte auf die groteske Idee kommen könnte, ein derartiges Angebot würde eher erfreuen als erschrecken.

OK, mir ist schon klar, dass das kein Gebiet ist, auf dem man überkritisch sein sollte oder auch nur dürfte. Arztpraxen sind keine Kindergärten und das Spielzeug dort ist allenfalls eine nette Dreingabe und von der Sache her keine Kassenleistung. Einem geschenkten Gaul …

Das ist natürlich richtig. Aber wie kann es sein, dass das Spielzeug in Arztpraxen gefühlt immer nach völlig derangierter Resterampe aussieht? Ich will ja nicht zur Debatte stellen, dass Ärzte grundsätzlich immer das aktuellste Playmobil-Ritterburg-Set komplett bereithalten sollen. Bei meinem Zahnarzt zu Kindertagen war es aber immerhin eine Schublade voll mit Bauklötzen, aus denen man immerhin mal was bauen konnte. Heute dominieren zumindest bei meinen Ärzten völlig grotesk zusammengewürfelte Sortimente aus Dingen, die zusammen zu verwenden mich selbst im Alter von 4 Jahren etliche Überwindung gekostet hätten. Siehe hier bei meiner (sonst gern empfohlenen) Zahnärztin:

So schlecht, dass es schon wieder Kunst ist. Quelle: Sash

So schlecht, dass es schon wieder Kunst ist. Quelle: Sash

Mal abgesehen davon, dass ein Sound produzierendes Instrument im Wartezimmer vermutlich gegen mehrere Menschenrechte verstößt, sei insbesondere darauf hingewiesen, dass der Zug im Vergleich zum Feuerwehrauto unglaubwürdig anders designt ist und dass – auf dem Bild nicht zu erkennen – bei dem Holzpuzzle Teile beiliegen, die nicht dort hinein passen, sondern irgendwoanders herkommen.

Ich halte mich für einen halbwegs kreativen Menschen, aber der Anblick gruselt mich und als Kind hätte ich wohl vorschnell versucht, eines dieser Dinge mit der nächsten Fensterscheibe interagieren zu lassen, weil mir sonst nix sinnvolles eingefallen wäre.

Liebe Ärzte da draußen: Ich weiß, dass das nur der hunderttausendste Nebenaspekt eurer Arbeit ist. Aber ich habe den starken Verdacht, dass auch das traumaauslösend sein könnte. Also bitte ändert was daran!

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Pluto. Hach.

Nun wissen wir dank New Horizons also endlich auch, wie Pluto aussieht. Und zwar so:

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Pluto, Quelle: NASA

Ich persönlich finde das wirklich schön. Ich konnte die computergenerierte Karte Plutos auf Wikipedia nicht mehr sehen. Es ist schön, endlich ein Bild zu haben, unter dem man sich etwas vorstellen kann. Ich bin ja nun in einer Zeit groß geworden, in der die meisten Planeten schon von Raumsonden besucht worden waren, man hatte Bilder. Von Pluto gab’s immer nur Zeichnungen. Er war so gesehen schon vor der Aberkennung des Planeten-Status so ein bisschen das Arschlochkind in meinem Sonnensystem. Schön, dass New Horizons noch vor seiner Degradierung gestartet wurde. 😉

Im Ernst: Dass Pluto kein Planet mehr ist, ist keine dumme Idee gewesen. Obwohl er’s für mich wohl auch immer bleiben wird. Aber wenn Pluto Planet sein soll, dann müssten wir alle uns zudem mindestens mal noch Ceres, Eris, Haumea und Makemake merken. Und das sind nur die, die ich kleiner Nerd jetzt nicht nachgeschlagen habe. Im Grunde ändert es ja nix, das Ding schleudert da draußen weiter um die Sonne – im Übrigen auch ein Lob an die DLR-Wissenschaftler, die dem kleinen Merlin das Ganze auch mal eben erklärt haben.

Tage wie heute, wo dann die ersten Nahaufnahmen von Pluto eintrudeln werden, versöhnen mich damit, dass ich die Mondlandung nicht live im Fernsehen miterlebt habe. Das war sicher noch eine Nummer größer, aber man nimmt ja, was man kriegen kann. Im Zweifelsfall auch Bilder von Herzchen-Zwergplaneten. 🙂

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