Volltreffer
Ich weiss noch nicht, was ganz genau mein Tagfahrer angerichtet hat. Die Spuren am Auto deuten jedoch darauf hin, dass der Versuch, unter einem LKW durchzutauchen, schief gegangen ist:
Das tut richtig weh... mein armer Chef! Quelle: Sash
Ich weiss noch nicht, was ganz genau mein Tagfahrer angerichtet hat. Die Spuren am Auto deuten jedoch darauf hin, dass der Versuch, unter einem LKW durchzutauchen, schief gegangen ist:
Das tut richtig weh... mein armer Chef! Quelle: Sash
Einer dieser Ordner ist neu... Quelle: Sash
Tja, einer der Ordner ist tatsächlich neu. Und was drin ist, sollte trotz halbwegs kryptischer Beschriftung auch klar sein. Vom Gericht gab es nun ja ewig keine Neuigkeiten mehr, und wir hatten die Sorge, dass da eventuell irgendwas auf dem Postweg verloren gegangen ist.
In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder versucht, das Gericht telefonisch zu erreichen, um in Erfahrung zu bringen, ob es was gab, aber meine Wachzeiten waren irgendwie inkompatibel zu den Öffnungszeiten, sodass sich am Ende immer nur eine tote Leitung ergab.
Heute allerdings – ihr seht ja, ich bin zu einer für mich brachial dämlichen Zeit schon wach – hat es endlich geklappt. Passiert ist bisher nichts. Unser Schreiben, mit dem wir den Vergleich abgelehnt haben, schmückt offenbar als letztes Blatt die Akte, was in gewisser Weise beruhigt.
Die Gerichtsbedienstete hat allerdings etwas in meinen Ohren sehr angenehmes gesagt:
“Au, des muss i der Richterin hinlege, des isch entscheidungsreif! Sie krieget in de nächschde Daag was!”
Na dann bin ich ja mal gespannt!
Da ich gerade viel arbeite und wenig Zeit zum Bloggen habe, hier kurz ein Rückblick. Ein Rückblick auf den gerade verschwindeneden Winter und ein Anlass zum Nachdenken darüber, wer eigentlich wessen Stütze ist:
Ein Baum, der in Marzahn unbeschadet überlebt hat, ist zu allem fähig! Quelle: Sash
Taxi-Geschichten sind gerade Mangelware, da ich seit nunmehr 48 Stunden kein Steuer mehr in der Hand hatte und rundum mit unserer Bude beschäftigt war. Es hat sich gelohnt, und einen Tag in trauter Zusammenarbeit mit Ozie zu verbringen, hat ehrlich gesagt sogar ein bisschen mehr für mich als ein Arbeitstag.
Naja, letztlich ist nur eine Geschichte noch zum Bloggen offen, und ich muss an ihr noch ein Weilchen arbeiten. Deswegen gibt es heute mal was ganz anderes und nur bedingt interessantes:
Die ersten Visitenkarten sind da!
Das ist für mich eine nette Sache, aber bevor die Enttäuschung allzu groß wird: Das sind dennoch nur Probeversuche, und zudem reine Blogwerbung und noch nicht dazu da, mich zu erreichen. Das möchte ich erst machen, wenn ich die chronische Handy-Ausrede mal zu den Akten gelegt habe.
Grundsätzlich hatte ich vor, mir 3 verschiedene Karten zu verschiedenen Anlässen drucken zu lassen – da kann ich ja mal ein bisschen rumexperimentieren. Warum aber 3? Ich erkläre es mal kurz:
1) Die Blogwerbe-Karten
Das sind die Karten, die nun gekommen sind. Sie sehen schnieke aus und die verteile ich an Touris aus dem deutschsprachigen Raum, an nette Leute, die so gut wie nie Taxi fahren und dergleichen. Sprich: Leute, die ich gerne als Leser hätte, die aber als potenzielle Kundschaft quasi nicht existieren. Die Karten sollen möglichst geil aussehen, und dienen nur dazu, noch ein paar Leser mehr zu bekommen und ein paar Kommentare à la “Der ist wirklich ganz nett”
2) Die Geschäftskarten
Das werden Karten sein, die ausschließlich an “ernste Kunden” rausgehen. An Leute, die ich vielleicht öfter mal fahren könnte, bei denen aber in gegenseitigem Einvernehmen nicht sonderlich viel Interesse am Privatleben besteht. Anzugträger und Leute, die vielleicht auch besser nicht wissen müssen, dass ich mich im Netz auch mal über Kundschaft lustig mache. Die Karten werden ziemlich simpel und elegant ausfallen, vielleicht sogar langweilig.
3) Die Karten für alle Fälle
Das werden Karten, die wahrscheinlich auf den Blogwerbe-Karten beruhen, allerdings ergänzt auf der Rückseite um die Kontaktmöglichkeiten. Leute, die ich sowohl gerne als Kunden als auch als Leser haben möchte und die ihrerseits auch ein Interesse an einem weitergehenden Kontakt haben.
Wie ihr seht, mache ich mir um so einen alltäglichen Scheiß wie Visitenkarten ganz schön einen Kopf. Das ist in meinen Augen allerdings auch nicht unbegründet. Denn letztlich ist die Weitergabe von Kontaktmöglichkeiten eine ernsthafte, finanziell reizvolle Geschichte. Stammkundschaft ist auch beim Taxifahren schön, und spätestens wenn die erste gebuchte Tour auf einen Montag fällt, hab ich damit wohl Gewinn gemacht.
Zum Anderen möchte ich gerne auf meinen Blog hinweisen, ich hab schließlich gerne neue Leser. Letztlich entsteht aber eine ziemlich seltsame Konstellation, wenn ich zum einen das Taxifahren nutze, um Werbung für den Blog zu machen, und auf der anderen Seite sicher auch mal Kunden verschrecke, wenn sie hier privates von mir lesen, mit dem sie nicht einverstanden sind – obwohl ich den Blog ja durchaus auch gerne als Werbung für mich als Fahrer betrachte.
Insbesondere bin ich immer ziemlich panisch, weil ich befürchte, geweckte Erwartungen nicht erfüllen zu können.
Und deswegen denke ich ziemlich viel darüber nach, wie ich die Balance halten kann. Fürs Bloggen ist Anonymität nämlich schon ganz angenehm, und auch wenn ich gelegentlich betone, kein Heiliger zu sein, ist es doch beruhigend, wenn man keiner Kontrolle unterliegt.
OK, aber ganz ehrlich: Eigentlich wollt ihr doch ein Bild von den Karten sehen, oder?
Bitte:
Blogwerbung in edel, Quelle: Sash
Hinten sind die Karten (das war ein kleines Missgeschick mit dem Kontrast an meinem Bildschirm) komplett schwarz. Sie sind – wegen der Werbefreiheit und den zwei eigenen Motiven (vorne und hinten) gelinde gesagt scheiße teuer. Man könnte auch sagen, ich hätte sie billiger selbst ausdrucken können. Aber gerade bei diesen Karten geht es mir um perfektes Design und dafür bin ich auch bereit, ein paar Euro liegen zu lassen. Mein Blog kostet schließlich auch mehr als er mir bisher einbringt.
In manchen Dingen bin ich eben eigen.
So, das wäre nun einer der Punkte, an denen ich gerne eine Diskussion starten würde über Sinn und Unsinn und meinetwegen auch über das Design. Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige von euch noch ein paar interessante Ideen haben, an die ich mal wieder nicht gedacht habe.
Wenn man die Bude mal ein wenig entrümpelt, hier und da beschließt, dass gewisse Dinge eben doch nicht für die Ewigkeit sind oder zumindest nicht bis in alle solchige in der eigenen Wohnung stehen sollen, dann ist es Zeit für:
SPERRMÜLL!!!
Bis zu unserem Abholungstermin ist es noch eine runde Woche hin, aber wir haben jetzt bereits fleissig gesammelt:
Alles muss raus... Quelle: Sash
Schuhschränke, Sessel, Sofa-Reste, ein Schreibtisch, einzelne Bretter und und und…
Man kann schon behaupten, dass das eine größere Aktion ist, die wir gerade angehen.
Rund um Halloween sollte man sich dieses Jahr vielleicht nicht in Schöneberg aufhalten. Die Berliner Polizei scheint etwas zu planen:

Ihrer Zeit voraus - die Berliner Polizei. Quelle: berlin.de
Winternacht in Marzahn, Quelle: Sash
Das Jahr 2010 ist nun schon ein paar Tage alt. Genau genommen ist es schon über einen Monat alt. In Berlin deckt sich das etwa mit dem Zeitraum, in dem wir inzwischen unsere Gehsteige nicht mehr gesehen haben. Die Stadt ist in ein malerisches Weiß gehüllt, dass sich selbst auch noch jeden Tag erneuert. Die Hauptstraßen sind zwar weitestgehend frei, aber es ist überall glatt und in den Nebenstraßen lagert sich permanent neuer Schnee auf dem Matsch an, der wiederum auf der Eisschicht aus der Neujahrsnacht ruht.
Und ich finde das geil!
Klar, -15°C müssen es meinetwegen nicht immer sein, aber die ganze Zeit Schnee und Eis… es ist doch einfach ein herrlicher Winter!
Ich verstehe die Unkenrufe all derer nicht, die sich permanent darüber beschweren. Ausgenommen seien hier die Arbeiter, die ihr Geld im Freien verdienen müssen. Aber ansonsten halte ich das für maßlos übertrieben. Ja, auch meine Füße frieren jeden Morgen, wenn ich heimkomme. Ich laufe gut 10 bis 15 Minuten zu meiner Bahn und stehe da bisweilen einige Zeit rum. Ich weiss, dass der Wind eisig ist und auch ich habe nicht das Geld, mir jeden Tag ein Taxi zu nehmen. Aber was wollen wir denn? 5°C und Nieselregen?
Wir haben das unglaubliche Glück, in einer Klimazone zu wohnen, in der die Jahreszeiten wundervoll unterschiedlich sind. Wir können sowohl im Winter Schneemänner bauen als auch im Sommer baden gehen. Was muss es traurig sein, nicht beides wertschätzen zu können…
Der Mensch ist ein – vom Wahlverhalten in Demokratien vielleicht mal abgesehen – intelligentes Wesen, das in der Lage ist, ein bisschen Silizium dazu zu verwenden, mit der Welt zu kommunizieren. Und dennoch jammern wir über Temperaturen, die selbst die dümmsten Würmer irgendwie gemeistert kriegen.
Ich bin sehr dafür, das Ganze gelassener, ja sogar mit Freude zu betrachten.
Es gibt ein paar Tage im Jahr, da sehe ich die Sonne kein einziges Mal, ja nicht einmal die Helligkeit an sich. Aber ich fand es schon als Kind cool, wenn ich morgens im Dunkeln zur Schule musste. Ich hoffe, dass die Menschheit im Allgemeinen und meine Leserschaft im Speziellen es auch irgendwie schätzen kann, dass die Welt gerade in ein anderes Licht getaucht ist, dass man das Heimkommen der Wärme wegen schätzt und ein heißer Tee plötzlich doppelt gut schmeckt.
Und ganz im Ernst: Je tiefer der Winter, desto schöner ist der Frühling anschließend
PS:
Lektion aus diesem Winter: Die Handbremse ist ein legitimes Steuergerät eines Automobils, das die Arbeit spannender macht…
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