Urlaub

Ein paar Tage „Auszeit“ im arbeitsrechtlichen Sinne habe ich mir diesen Januar gegönnt. Da die Umsätze wie erwartet unterirdisch waren im Taxigewerbe, nehme ich an, dass das eine sehr clevere Entscheidung war. Urlaub im herkömmlichen Sinne war es dann allerdings auch eher nicht:

Meine To-Do-Liste(n) für die vergangene Woche, Quelle: Sash

Wenngleich ich (wie ihr sicher der schwarzen Balken wegen erahnen könnt) nicht alles mit euch teilen möchte, sollte der Umfang jedoch klarmachen, dass es einiges war. Und es waren auch nicht alles Blogeinträge. Es gab noch jede Menge Dinge an der Seite meiner Chefs zu schrauben, es mussten einige Dinge mit Ämtern geklärt werden und nebenbei stand noch eine ziemlich textintensive  Bewerbung auf ein Stipendium an. Dazwischen Termine bei der Bank, das Abholen meines P-Scheins, und und und…

Wie ich gerade bei Facebook geschrieben habe: So langsam fühle ich mich, als hätte ich einen Bürojob 🙂

Der Vorteil ist: Dadurch, dass es für mich eigentlich nichts entspannenderes gibt, als hier hinter meinen Monitoren zu sitzen und zu schreiben, bin ich nicht im klassischen Sinne urlaubsreif, sondern eher bereit für eine Abwechslung. Und die sollten die Taxi-Schichten in den nächsten Tagen zur Genüge bieten, wenn wieder einmal Fashion Week angesagt ist und es hoffentlich Kundschaft ohne Ende regnet.

Wahrscheinlich werde ich die letzte Nacht damit verbringen, von To-Do-Listen und Terminen zu träumen.

10 Comments

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10 Responses to Urlaub

  1. Marco

    Was mich in dem Zusammenhang (Urlaub bei zu erwartenden schlechten Umsätzen) interessieren würde: Wie wirst du denn im Urlaub bezahlt? Also nicht in absoluten Zahlen, sondern: Durchschnittsverdienst des letzten Jahres? Der letzten 3 Monate? Des letzten Januars? Fiktiver Stundenlohn?

    Je nach Berechnungsgrundlage kann da ja deutlich was anderes rauskommen, und es kann sich mehr oder weniger lohnen, die Urlaubstage gezielt zu planen.

  2. @Marco:
    Da wird der Umsatz der letzten 12 Wochen herangezogen. Wenn ich jetzt – wie vernünftige Taxifahrer den guten Herbst und Dezember ausgekostet hätte, wäre Januar die allerallerbeste Zeit überhaupt, um einen ganzen Monat frei zu machen.
    Man kann da also auch ganz gezielt rangehen.

  3. Debe

    Naja, wenn das ganz viele Taxifahrer so machen, bleiben ja nur wenige über, die sich den etwas schwächeren Umsatz teilen – dann ist der vielleicht gar nicht mehr so mies, pro Fahrer gerechnet 🙂

  4. @Debe:
    So ganz gleicht sich das aber nicht aus. Sind zu viele da draussen, denen es auf den letzten Euro ankommt…

  5. Marco

    @Sash: So ähnlich hatte ich das vermutet. Das macht also, gerade in dem Flal, wo eine Flaute auf eine richtig gute Zeit folgt, durchaus echte finanzielle Unterschiede, wann man Urlaub macht.

  6. Also Urlaub stelle ich mir persönlich etwas anders vor. Aber man muss sich ja auch mal Zeit nehmen für die „wichtigen“ Sachen. Das mit der Berechnung für Dein Gehalt war mir gar nicht so klar – finde ich aber ganz schön ungerecht.

  7. Die Zettel sind ja cool!! Weisst du zufällig noch wo die her sind?
    (Ich steh auf Kreuzchen machen :-P)

    LG 😉

  8. @hoppelsche:
    Ich hab sie selbst zu Weihnachten geschenkt bekommen. Aber da ich mit meinem Ozie die gleiche Sicherheitsfreigabe habe, kann ich dir hier den Link schicken:

    http://de.dawanda.com/product/22418493-Something-to-Do—Block

    🙂

  9. Is ja scharf, daaaaaaankeschön! *knicks*

  10. Für die Verunkenntlichung der Zettel hast aber auch nicht mit Paint-Skills gegeizt 😉

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